Frage von RoBinHo13, 73

Kontrolle der Arbeitszeit: Arbeitsbeginn, -ende, Mittagspause, besondere Vorkommnisse. Diese müssen jedoch nur vereinzelte Kollegen auflisten. Ist das erlaubt?

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Antwort
von Nightstick, 30

Sofern der Arbeitgeber sachliche Gründe dafür heranziehen kann, von einzelnen Mitarbeitern die Erfassung von deren Arbeitszeiten und Tätigkeiten einzufordern, so ist dies vom arbeitgeberseitigen Direktionsrecht gedeckt, und verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz.

Fühlt sich ein Mitarbeiter dabei ungerecht behandelt, kann er den Beschwerdeweg einschlagen (Betriebsrat, wenn vorhanden), oder auch eine Feststellungsklage beim zuständigen Arbeitsgericht erheben.

Bei all dem ist zu überlegen, wie weit man gehen will, da solch eine Verhärtung der Fronten leicht zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen kann.    

Antwort
von berlina76, 55

Ja, wenn es Unregelmässigkeiten bei diesen Kollegen gab dient dies als "Erziehungsmassnahme"  Grundsätzlich kann aber von jedem Kollegen eine Arbeitszeiterfassung gefordert werden (Stechuhr)

Kommentar von RoBinHo13 ,

Wir haben aktuell ein extrem hohes Arbeitsaufkommen & schon mehrfach draufhingewiesen, dass Personal eingestellt werden muss. Unser Chef sieht das nicht ein & will daher von einzelnen Kollegen diese Auflistung. Wir haben Vertrauensarbeitszeit, also keine Stechuhr. Das wäre ja ok, wenn die dann für alle gilt. Die anderen Abteilungen "kommen & gehen wann sie wollen"

Antwort
von Maximilian112, 43

Wenn Dein AG an der Ernsthaftigkeit Deiner Arbeitseinstellung zweifelt, warumauchimmer, kann er das schon so machen.

Du schreibst das Ganze während Deiner Arbeitszeit, bekommst es also bezahlt.

Was ist ein besonderes Vorkommnis?? Toilettengänge würde ich nicht zu Protokoll geben.....

Kommentar von RoBinHo13 ,

Wir haben aktuell ein extrem hohes Arbeitsaufkommen & schon mehrfach draufhingewiesen, dass Personal eingestellt werden muss. Unser Chef sieht das nicht ein & will daher von einzelnen Kollegen diese Auflistung. Wir haben Vertrauensarbeitszeit, also keine Stechuhr. Das wäre ja ok, wenn die dann für alle gilt. Die anderen Abteilungen "kommen & gehen wann sie wollen"

Besondere Vorkommnisse sind zB sehr zeitaufwändige Vorgänge oder Beschwerden von Kunden (bisher noch nicht vorgekommen)

Kommentar von Maximilian112 ,

Die Gemeinde hat die Vorkommnisse auf Dich bzw die Kollegen persönlich bezogen, deshalb auch die Nachfragen.

Ändert aber nix an meiner Antwort.

In einem Betrieb muß eine einzelne Mitarbeiterin entgegen den anderen ab dem Ersten Tag Krank eine Bescheinigung vom Arzt bringen. 

Lt Gerichtsurteil ist das auch rechtens. Ich sehe hier schon Parallelen.

Jeden Tag 10Minuten Auflistung schreiben würde ich schon in diese Tabelle einfügen ;-) 

Antwort
von stubenkuecken, 48

Was sind "besondere Vorkommnisse" ?

Kommentar von RoBinHo13 ,

Besondere Vorkommnisse sind zB sehr zeitaufwändige Vorgänge oder Beschwerden von Kunden (bisher noch nicht vorgekommen)

Antwort
von Kuestenflieger, 31

einige haben pauschalverträge , einige nach stundenabrechnung . also erst intern informieren .

Kommentar von RoBinHo13 ,

Wir haben alle Vertrauensarbeitszeit, keine Stechuhr o.ä.

Die Auflistung wird nur vereinzelt gefordert, ohne besonderen Grund, bzw. nur weil einige gesagt haben, dass mehr Personal eingestellt werden muss.

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