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kontoeröffnung trotz privatinsolvenz

Frage von 2marcie2 2marcie2

mir ist mein konto wegen privatinsolvenz gekündigt worden. jetzt lehnen mich andere banken ab, obwohl ich nur ein guthabenkonto eröffnen möchte. hat jemand einen rat?

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Antworten (14)

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    Antwort von Saleri Saleri

    Eine MasterCard mit deutscher Bankverbindung UND mit Überweisungsmöglichkeit auf jedes deutsche Girokonto ist die Global MasterCard Premium: http://www.global-mastercard.de . Kostenpunkt: Pro Jahr 68€ (sind also pro Monat ca. 6€ für Konto incl. MasterCard).

    Dorthin kannst Du Dir Dein Geld überweisen lassen, und kannst es mittels MasterCard- Zahlung, Überweisung auf deutsche Girokonten und Bargeldabhebung ausgeben.

    Das ganze läuft auf Guthabenbasis, und ohne jede Ablehnung.

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    Antwort von Rolfe Rolfe

    Bis heute gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf ein Girokonto. Das hat die Bankenlobby seit 20 Jahren erfolgreich verhindert - unter Hinweis auf "die gemeinsame Selbstverpflichtungserklärung der Banken und Sparkassen" von 1995, in der sie sich verpflichten, jedem, der es will, auf Guthabenbasis ein Girokonto zu eröffnen. Das gilt auch für die Insolvenz - die Zustimmung des Insolvenzverwalters ist eine reine Formsache. Schliesslich gehen dort ohnehin nur die unpfändbaren Einkünfte ein; und ein Abrutschen ins Minus ist nicht möglich. Sollte sich die Bank trotz Hinweises auf die o.g. Selbstverpflichtungserklärung weigern, das Guthabenkonto zu eröffnen, solltest du mit einer Beschwerde bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen) drohen und diese dann auch einreichen. Spätestens dann wird das Konto eröffnet.

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    Antwort von Indy72 Indy72

    Es gibt den gesetzlichen Anspruch, ein Konto auf guthabenbasis eröffnen zu dürfen. Zumindest Sparkassen und andere staatliche Geldinstitute dürfen dir das nicht verwehren.

    Kommentar von tradaix tradaixtradaix

    Die Verpflichtung für Banken ein Guthabenkonto zu eröffnen ermöglicht die Gleichstellung aller Bürger im Zahlungswesen. Da es heute kaum noch möglich ist Rechnungen ohne Konto zu bezahlen oder Gehalt zu empfangen, hilft diese Pflicht den Verbrauchern enorm. Auch wenn sich noch immer einige Banken gegen die Kontoeröffnung bei verschuldeten Personen wehren, wird es immer mehr zur Gewohnheit, dass ein Verbraucher nicht über genügend Einkommen verfügt, um ein reguläres Girokonto zu eröffnen.

    http://srbg.de/zur-eroeffnung-eines-girokonto-trotz-schufa-sind-die-banken-verpflichtet.html

    Kommentar von Indy72 Indy72Indy72

    Sage ich doch. Allerdings würde ich es nicht darauf ankommen lassen, mein Geld zu einer Bank zu tragen, die mich nicht will.

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    Antwort von Raubbau Raubbau

    sorry war ein Doppelpost

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    Antwort von Raubbau Raubbau

    Meine Frau und ich hatten bis 1 Jahr nach Beginn meiner Privatinsolvenz getrennte Konten. Da aber der Überblick nicht immer ganz so einfach war, hatte ich mein Konto aufgelöst. Ich bekam volles Zugriffsrecht auf das Konto meiner Frau, aber es lief weiterhin auf ihren Namen. Vor 2 Wochen bekamnen wir ein Schreiben der Sparkasse, das doch bitte keine Zahlungen meinerseits dort eingehen mögen, da es ein reines Zahlungsverkehrskonto sei und dort nur Zahlungen meiner Frau eingehen dürfen. Die Sparkasse teilte mir mit, das ich zu meinem Insolvenzverwalter gehen solle, der mir bestätigen soll, das ich ein uneingeschränktes P Konto eröffnen dürfe. Mein Insolvenzverwalter bestätigte mir aber nur ein eingeschränktes P-Konto, welches die Sparkasse ablehnte. Ich war jetzt bei verschiedenen Banken, aber alle lehnten mich ab. Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Anwalt der Sparkasse und dieser meinte, wenn der Insolvenzverwalter keinem uneingeschräktem P-Konto zustimmt, wäre er verpflichtet mir ein Treuhandkonto zu eröffnen. Vielleicht hat da von euch ja schonmal jemand von gehört und kann seine Erfahrungen schildern. Momentan bekomme ich mein ALG1 per Barscheck, aber sollte ich wieder ein Arbeitsverhältnis eingehen können werde ich sicher ohne Konto Schwierigkeiten bekommen.Ich bin übrigens im 6 Jahr der Insolvenz.

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    Antwort von trisch123 trisch123

    Hallo Zusammen, ich muß euch allen leider wiedersprechen, ich bin bei der Volksbank, habe Insolvenz,ich kann meine Rechnungen nicht bezahlen und habe noch andere Dinge offen die bezahlen muß, die Rechtsabteilung von der Volksbank hat nun mein Konto gesperrt um die Summe zu überweisen die ich noch schulde, ich, soviel ich weiß muß man mir einen gewissen Betrag zur verfügung lassen damit ich meine Miete und meinen Strom bezahlen kann, jetzt steh ich da und habe nichts, kann nicht mal zur Arbeit fahren ohne Geld, ich habe schon bei mehreren Banken versucht ein Konto zu bekommen, leider alles abgelehnt. Ich weiß mir leider keinen Rat mehr.

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    Antwort von fohlenpower1976 fohlenpower1976

    Hallo zusammen ,

    ich befinde mich seit 8 Monaten in der Privatinsolvenz.Mein Schuldnerberater hat mich damals zur Sparkasse gelotzt ,weil die in der Regel faßt alle nehmen.Da ich aber sehr unzufrieden war,weil mir die Sparkasse nur eine "Kundenkarte" genehmigte ,mit der man keine Daueraufträge online einrichten kann,nur eigene Geldautomaten verwenden kann etc,bin ich heute spontan zur Commerzbank gegangen(die laut eigener Aussage keine Insolvenzkunden annehmen und habe dort offen erklärt,das ich in der Privatinso bin und wie meine Lage ist. Sie genehmigten mir heute mit Augenzucken ein Girokonto auf Guthabenbasis ,wo man aber überall bezahlen kann und Onlinebanking uneingeschränkt nutzen kann ect.

    Also Fragen und immer mit offen Karten spielen ,dann kann es überall klappen.

    Ich wünsche Viel Erfolg dabei.

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    Antwort von v1000ccm v1000ccm

    Hallo Das mit dem Anspruch auf ein Girokonto stimmt so nicht. Meine Ex-Sparkasse durfte mich ablehnen,da ich mit Schulden -logisch bei Insolvenz- von Ihr gegangen bin.Deswegen brauchten sie mich nicht wieder zu nehmen.Ich bin dann nach nebenan zur Deutschen Bank gegangen,und die haben mich sofort genommen.Ich hatte hier von vornherein gesagt,daß ich in Privatinsolvenz sei. Der der Postbank war ich auch Kunnde,hatte mein Konto bis auf 5 Euro geleert,und weil noch Kontoabrechnungsgebühren anfielen,war es mit 2,60€ in den Miesen und deshalb ging es dort auch nicht. Der Volksbank schuldete ich auch einen größeren Betrag,die sagten mir,daß ich als Kunde zuviel Arbeit machen würde,da sie meine Bankbewegungen immer überwachen und dem Insolvenzverwalter mitteilen müßten.

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    Antwort von Bibble1980 Bibble1980

    Ja es steht jedem zu ein Konto zueröffnen auf Guthaben Basis,viele Banken tuen so als müssten sie es nicht!Aber die Postbank und Volks-Reifeisenbanken-machen es,sowie ich es bei Bekannten mitbekommen habe!

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    Antwort von euroconsulting euroconsulting

    Sehen Sie sich mal unsere Internetseite http://www.euroconsulting.org.uk an. Konto, kein Problem.

    Dr.Grzegowsky

    Kommentar von Smash SmashSmash

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    Antwort von Linda51 Linda51

    ja mir ging es genauso, hatte auch bei der Spk nachgefragt und wurde abgelehnt. Hätte zwar dagegen angehn dürfen, denn die Sparkasse muss einen ein Guthabenkonto genehmigen. Aber ich wollte da nicht unbedingt auch noch kämpfen. Mein Schuldnerberater gab mir den Tipp mal bei der Postbank oder Hypobank zu fragen und siehe da, ich bekam gleich bei der Postbank ein Guthabenkonto. Und das ist schon jetzt 2J her. Aber immer mit offenen Karten spielen und ehrlich von vornherein sagen, dass die Insolvenz ansteht. lg Linda

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    Antwort von manu1979 manu1979

    Es ist geseztlich festgelegt, dass dir jede Bank ein Guthabenkonto bewilligen muss.

    Kommentar von Seegeist SeegeistSeegeist

    Kannst Du uns bitte die gesetzliche Grundlage hierfür zeigen. Wo steht dies genau?

    Kommentar von manu1979 manu1979manu1979

    Ich weiß es von einer Reportage, in der es um dieses Thema ging.

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    Antwort von enfield303 enfield303

    Soweit ich weiß müssen Banken ein Konto auf Guthabenbasis zulassen. Ruf doch mal die Verbraucherberatung an.

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    Antwort von Gozilla Gozilla

    Ein Guthabenkonto muss Dir normalerweise jede Bank machen!

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