Kontert die Laplacescher Dämon Theorie nicht die multiversum Theorie?

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5 Antworten

Ja, nur gibt es leider zahlreiche Argumente, die gegen den Laplaceschen Dämon sprechen.

Es kontert also eher die Theorie vieler Mutiversen die des Laplaceschen Dämons.

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Im Gegenteil. Der Laplacsche Dämon sollte den Determinismus "beweisen" und die Multiversentheorie ist ein Kind des Determinismus.

Inzwischen wurde der Dämon allerdings durch den Schmetterling Lorenz' getötet, wodurch auch der Multiversentheorie der Boden entzogen wurde.

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Der Laplacesche Dämon ist ein Denkmodell, das, wie der Name schon sagt,
von Pièrre Simon de Laplace stammt, und zwar auf der Grundlage der Klassischen Mechanik.

Die dahinter stehende Idee ist die eines strengen kausalen Determinismus.

Wenn ein Wesen - das man theoretisch mit Gott gleichsetzen könnte, was Laplace allerdings nicht tut - wirklich alle Orte und Impulse von Teilchen etc. im Universum kennen sollte, so sollte es ihm mit Hilfe des kausalen Determinismus gelingen, jeden Zeitpunkt des Universums zu berechnen, egal wie weit in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Wir wissen allerdings, dass der strenge kausale Determinismus nicht funzt. Es ist bereits unmöglich, auch nur vorauszusagen, wann ein ¹⁴C-Kern zu ¹⁴N wird. Davon, dass der Laplacesche Dämon - der ohnehin nie etwas anderes als eine Hypothese war - die Viele-Welten-Theorie widerlegen könnte, kann keine Rede sein.

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Na ja in erster Linie ist der Laplacsche Dämon keine Theorie, sondern ein Gedankenexperiment.

Zweitens ist auch das Mulitversum keine Theorie, sondern die Interpretation (eine von vielen) einer anderen Theorie, nämlich der Quanten Mechanik.

Was ich mich frage, was genau meinst du mit kontern? Welche Punkte stehen deiner Meinung nach im Widerspruch?

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Das Gedankenexperiment von Laplace hat einen Fehler und damit kontert dieses Experiment keine Theorie. Der Fehler liegt darin, daß der Laplacesche Dämon selber Energie benötigt, um seine Entscheidungen zu treffen.

Dieser Fakt wurde von Laplace nicht berücksichtigt.


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