konstanter Magnesiumkonsum, die Ursache für Stimmungsschwankungen und niedrigen Blutdruck?

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3 Antworten

600-800 mg Magnesium sind üblicherweise noch keine Überdosis, sondern in einem normalen Bereich. Der tägliche Bedarf liegt etwa bei 400-500 mg, bei Sportler oder Stress höher. Das was zu viel eingenommen wird, wird eigentlich schnell wieder ausgeschieden. Es gibt viele Menschen die Magnesium täglich in einer Dosierung von 500 - 1500 mg über lange Zeiträume einnehmen und damit keinerlei Probleme haben. 

oder ist die Menge normalerweise unbedenklich?

Die Menge ist unbedenklich. Viele Zink-Magnesium-Präparate (ZMA) für Sportler sind bsp. auch mit 750 mg Magnesium ausgelegt, bsp. das von Bull-Attack.

Ich würde sagen, dass dein niedriger Blutdruck, Schwindel, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit nicht auf deinen Magnesiumkonsum zurückzuführen ist. Ganz im Gegenteil: hohe Dosen von Magnesium beruhigen sogar eher. Übelkeit kann schon vom Magnesium kommen, aber eigentlich nur direkt nach der Einnahme und bei Mengen über 1000 mg. Aber der Rest: eigentlich unmöglich.

Ich nimm ein stark antriebssteigerndes und hochdosiertes Antidepressiva

Das sollte Stimmungsschwankungen eigentlich unterdrücken. Reizbarkeit kann jedoch schon vorkommen, je nach Antidepressivum.

Gruß Chillersun

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Wurde Dir diese Dosis ärztlich verschrieben? Denn die empfohlene Tagesdosis ist bei 300-400mg und Dosierungen über 600mg sollten unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Magnesium wird u.a. bei Herz-Kreislauf-Krankheiten eingesetzt (Bluthochdruck) - von daher ist ein Zusammenhang möglich.

Bitte besprich dies mit Deinem Hausarzt.

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Vom Magnesium sind die Nebenwirkungen nicht. 

Allerdings solltest du Magnesium  mindestens 2h verschoben zum Antidepressiva nehmen.

Die Nebenwirkungen die du hast sind dem Antidepressiva zuzuschreiben oder du isst viel zu wenig.

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Kommentar von emily2001
24.09.2016, 13:56

Ja ! Gooodnight hat vollkommen Recht!

Aber laß mal ein großes Blutbild machen, bei dem man deine ganzen Vitamin- und Mineralienwerte bestimmen kann - so wie deine hormonellen Werten samt Schilddrüse -, weil ein Vitamin- und Mineralienmangel zu Depressionen führen kann oder sie verstärken kann.

Der Krux ist oft, daß die Verabreichung von Antidepressiva den Mineralien- und Vitaminmangel auch noch verstärkt! Das ist dann mehr oder weniger ein "Teufelskreis"!

Ein Mangel an Vitaminen der Gruppe A und der Vitamin D3 kann insbesondere die Depressive Stimmung verstärken oder entstehen lassen.

Das Problem ist oft, daß bei depressiven Patienten, nur der psychische Zustand beachtet wird, und nicht der allgemeine Gesundheitszustand!!!

Wende Dich an einen ganzheitlichen Mediziner. Die ganzheitliche Medizin beachtet alle gesundheitliche Probleme eines Patienten. Das ist oft besser.

Ich wünsche dir eine baldige Genesung, Emmy

P.S. Wenn ich so viel Magnesium wie du ennehmen würde, dann hätte ich durchgehend Durchfall!

Emmy

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