Frage von raghadrkn, 41

Konnten Nationalsozialistische Anhänger nach dem 2ten Weltkrieg für die Verbrechen die sie verbracht haben verurteilt werden?

Hey ihr lieben ,
Ich habe in der Schule die Aufgabe bekommen zu forschen , ob  Nationalsozialistische Anhänger nach dem 2ten Weltkrieg für die Verbrechen die sie verbracht haben verurteilt werden konnten ?
Nehmen wir an ein Nationalsozialist hatte während dem 2ten Weltkrieg an einer Vergasung an Juden teilgenommen . Konnte bzw durfte man diesen mit verschiedenen Strafbegründungen vor Gericht stellen und verurteilen , OBWOHL es in der Zeit der voll Brachung keine Straftat begangen wurde .
So gesehen war das während des 2ten Weltkrieg keine Straftat .
Wenn ja , mit welchen Argumenten konnte man diese vor Gericht stellen und wenn nicht , dann wurden die "Mörder" vom Staat für die Tat unterstützt oder nicht ?

Es ist keine eigene Beurteilung, sonder einzig und alleine eine Hausaufgabe !

Antwort
von zetra, 14

Konnten ist die richtige Frage, leider waren die gleichen Leute wieder an den Schaltstellen. Globke z.B., der Erfinder des ACHTELJUDEN , ca.60 TSD, wurde Staatssekretär unter Adenauer, er wurde 1952 mit den höchsten Orden der Bundesrepublik ausgezeichnet. Die Witwe von Freisler, erhielt eine horrende Rente. Filbinger wurde Ministerpräsident, usw. Jetzt, wo die alte Garde verstorben ist, bemüht sich die jüngere Generation wieder um die Aburteilung einzelner Greise. Die Glaubwürdigkeit, die Nazis abzuurteilen, war nach dem Nürnberger Prozess, nicht mehr gegeben.

Antwort
von sebi82, 25

In der Tat werden bis heute solche NS- Anhänger von damals noch bestraft. Gerade steht auch wieder einer vor Gericht (94) der wegen Beihilfe zum Mord in 130.000 Fällen angeklagt ist.

Die Meißten haben aber leider schon das Zeitliche gesegnet und liegen unter der Erde und/ oder sind direkt nach dem Zusammenbruch des NS- Regiemes nach Peru, Argentinien und Chile ausgewandert, um nicht für Ihre grausamen Taten im Nachhinein noch an den Galgen zu kommen.

Hoffe, ich konnte weiterhelfen.

Grüße :)

Kommentar von raghadrkn ,

Aber mit welchen Argumenten konnte man diesen vor Gericht stellen und Anklagen ? Wüsstest du vil dazu etwas?

Kommentar von sebi82 ,

Klar. Mit dem Argument des Unterstützen des 3.Reiches, dem Volkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Weil Mord verjährt nie. Als Kriegsverbrecher angeklagt, kann man solche Leute heute sogar noch, wenn Kriegsrecht verhängt werden sollte, mit dem Tode bestrafen. also Das Hauptargument ist Beihilfe zum Mord und Mord, weil Mord nicht verjährt.

Antwort
von uniformhumor, 26

Nach dem Krieg galt kein Deutsches Recht mehr, sondern mehr oder weniger das Recht der Besatzungsmacht. Und danach wurden sie auch für die vergangenen Verbrechen angeklagt.

Antwort
von Militaerarchiv, 14

Auch im Dritten Reich war Mord eine Straftat. Es gab kein Gesetzt wonach man Juden ermorden durfte.

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