Frage von glueckspilz85, 776

Konnten Menschen die VOR Jesu Zeit gelebt haben auch errettet und von Sünden befreit werden?

Hallo.

Was passierte mit den Menschen in der langen Zeit bevor Jesus Christus gelebt hat?

Warum gab Gott den Menschen erst einen freien Willen, um sie dann zu bestrafen mit ewiger Verdammnis sobald sie sich gegen Gott bzw. sich aus Unwissenheit für den falschen Weg entschieden haben?

Laut Bibel ist Gott ein gerechter und liebender Gott. Doch wo ist in dieser Vorgehensweise Liebe und Gerechtigkeit? Universelle Liebe ist doch nicht an Bedingungen geknüpft, denn gerade das macht Liebe ja aus....

Vor allem die Menschen die VOR Jesu Zeit lebten und Pech gehabt haben nicht errettet werden zu können. Oder Menschen die im Urwald leben, wie ein paar Urvölker, und noch nie von Jesus Christus gehört haben.

Was passiert mit den Menschen die an den "falschen" Gott glauben wie z.B. Allah oder andere Götter....Du sollst ja keine anderen Götter neben ihm haben. Na toll und woher weiß ich genau wer der "richtige" Gott ist, woran stelle ich das fest? Jeder kann von sich behaupten der Richtige zu sein.

Die Bibel spricht von ewiger Verdammnis wenn wir uns nicht zu Jesus Christus bekehren. Dann ist die Rede davon, dass Satan das Böse ist und uns Menschen leiden lassen möchte, aber wenn wir uns nicht zu Gott bekennen schmoren wir in der Hölle. Wo ist Gott da besser als Satan? Dabei heißt es Gott ist Liebe und VERGEBUNG!!!! Nach unserem Tod, kann er uns ab da nicht mehr Vergeben? Wieso denn nicht?

Meine Schwiegermutter will keine Fussreflexzonenmassage mehr betreiben, da es nicht mit der Bibel vereinbar ist und mit Magie zu tun hat sowie Homöopathie...sowie künstliche Befruchtung, da man dabei in Gottes Werk eingreift... Aber wenn Ärtze mich operieren oder mir Medikamente geben damit ich nicht sterbe, greift der Mensch da doch auch in Gottes Handwerk ein, oder? Denn Gott hätte mich demnach sterben lassen. Meine Schwiegermutter sagte auch, der Arzt ist sein Werkzeug aber die Heilung vollbringt Gott. Aber dann kann sie auch Fussreflexzonenmassage betreiben denn dann würde sie ebenfalls Gottes Werkzeug sein und seine Heilung durchfliessen....das wiederum auf einmal Magie ist...

Sorry es sind so viele Fragen über Fragen geworden, die ich mir stelle weil mir das alles nicht schlüssig vorkommt und gerne geklärt haben möchte.

Antwort
von ZitronenMelli, 11

1.) Wenn es nur einen Gott gibt, dann gibt es auch nur einen und keine zwei, wenn Du glaubst es gibt einen Falschen dann glaubst Du dass es mindestens 2 gibt und behauptest obendrein noch Du wüsstest wie dieser Gott aus zusehen hat (Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen.. usw ;) )

2.) Der Freie Wille.. Das ist ganz einfach, auch wenn die Frage schwer ist. Das politische System auf diesem Planeten funktioniert nicht gut. Gottes System aber schon, weil jeder sich dazu frei entscheidet. Wär ja auch ein ganz tolles Paradies wenn jeder dazu gezwungen wird, etwas zu machen was er nicht will.. ;)

3.) Kein Mensch auf dieser Erde kann beurteilen ob überhaupt jemand in die Hölle kommt.. also ich würde das Paradies nicht so cool finden solange jemand in der Hölle schmort. Und ich glaube, Jesus der sich an ein Kreuz nageln ließ und dann noch sagte "vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie tun!" der ist damit noch unzufriedener als ich xD 

by the Way... gibt es ne Bibelstelle wo das Wort Hölle vorkommt? wenn mir Jemand eine nennen könnte wäre ich sehr Dankbar.. Offenbarungsstellen könnt ihr euch aber sparen. ;) da sind sowieso nur Metaphern drin..

4.) zur Magie Sache... das ist so schwachsinnig, ich höre auch immer wieder Christen zu mir sagen "auch der Teufel kann heilen" diese Leute haben 2 sehr wichtige Dinge nicht kapiert 1.) Die Erkenntnis von Gut und Böse ging an denen Spurlos vorbei 2.) 1 Gott = 1 Gott ;D

Wasser in Wein verwandeln zählt aber nicht zur Magie oder? mach das doch mal deiner Schwiegermutter vor.. ich bin mir sicher dann bist Du auch eine Hexe, oder gelähmte wieder auf gehen lassen.. das tat Jesus nämlich auch =)

5.) Nein, da steht nicht wir sollen uns zu Jesu Christi bekehren sondern da steht eigentlich (Bsp. Apostelgeschichte 2, 38: "...lasst euch taufen auf den NAMEN Jesus...")

Das macht nur Sinn wenn man weiß, was Jesus übersetzt heißt und im Allgemeinen macht alles "an Jesus glauben" nur Sinn wenn man die Übersetzung des hebräischen Namens kennt. Die da Lautet "Gott rettet"

6.) Mit keinem Wort sagt Jesus, man soll NUR an Ihn glauben. Im Gegenteil. 

Markus 11,23: 

>>Wahrlich, ich sage euch: Wer irgend zu diesem Berge sagen wird: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird werden was irgend er sagen wird<<

Die Botschaft Jesu lautet was man Glaubt wird Realität, also hör auf an das Schlechte zu glauben. usw. Da macht auch gleich der Name Gottes viel mehr Sinn wenn man Ihn mal übersetzt =) 

"Ich bin der, der ich bin" oder treffender noch "ich bin das, wessen ich mir bewusst bin"

7.) Jetzt löst sich auch das mit der Hölle ein wenig auf, naja wenn Du halt weiter an das Leid glaubst (An Zweifel, Mangel oder sonst halt alles worunter Du leidest) dann leidest Du halt weiter, weil Du das Leid erschaffst. Aber, das Gute ist, Du wirst immer vor solche aufgaben gestellt (Von Gott) die dir die Gelegenheit geben das zu lernen. Deshalb heißt "bekehrt euch" nicht Du sollst in Selbstzweifel oder Furcht leben.

Im Gegenteil.. So heißt es in Jesaja 58, 3-11. Das Gott keine Kasteiung will, dass er das nicht gut heißt, und dass auch keiner Mangel leiden soll während er Fastet, sondern er soll Helfen. 

Die Kirchen haben mit dieser Religion schon lange nichts mehr zu tun, und ihr würdet besser daran tun, das Buch selbst zu lesen... ohne die Vorinterpretationen der Kirche...

8.) das wichtigste hätte ich fast vergessen.. das mit dem Sünden vergeben ist Zeitlos und funktioniert auch Rückwirkend... Zeit ist sowieso eine Illusion =) aber egal.. 

Ich hoffe Du findest deinen Weg zum Licht ;) viel Glück...


Antwort
von Tampagirl, 16

Wow, viele Fragen auf einmal. Ja, die Menschen die vor Jesu starben wurden auch gerettet, denn wenn du dich erinnerst, ist Gott nach seiner Auferstehung durch die Hölle gegangen und die Menschen zu befreien. 

Bedenke immer: Gott gab uns einen freien Willen, so dass wir von uns aus zu ihm finden. 

Im AT war Gott sehr jähzornig, was sich aber im NT geändert hatte, da er einsah, dass ein freier Wille nunmal auch Sünde bedeuten kann. Aber da musst du einen Pfarrer fragen. 

Wegen der Menschen im Urwald, denke ich mir mal, wenn sie nie die Möglichkeit hatten ihn kennenzulernen, wird er sie sicherlich nicht verdammen. 

Du fragst, wer der richtige Gott ist? Nun ja, unser Erlöser ist nunmal Jesus und niemand anderes. Natürlich könnte jeder hergelaufene Heini sagen, er wäre der Messias, aber bei den Falschen merkt man, dass die einen an der Waffel haben. An Jesus als Messias zu glauben, heisst nunmal Glauben zu haben. 

Das mit Himmel und Hölle ist einfach erklärt.......Johannes 14:6....Jesus sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater (Gott) ausser durch mich". Heisst, an Jesus glauben, heisst in den Himmel zu kommen. Punkt. 

Natürlich vergibt Gott dem Sündiger, aber nunmal nur denjenigen, die um Vergebung ihrer Sünden zu Gott beten. Alle Christen sind Sündiger und durch unseren Glauben an Jesus als Retter wurden unsere Sünden im Grossen und Ganzen bereits vergeben. Du erinnerst dich, Gott gab seinen einzigen Sohn und opferte ihn an einen Kreuz, so dass du und ich und andere Menschen von unseren Sünden befreit werden. 

Das mit den Ärzten würde ich nicht so kompliziert sehen, Gott gab uns Ärzte damit sie uns helfen gesund zu werden, aber natürlich hat auch dies moralische Grenzen. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden, wo diese Grenzen liegen. 

Wie gesagt, wenn du Jesus als deinen Retter akzeptierst und zu Gott eine Beziehung durch Beten aufrecht erhaelst, hast du als Christ nichts zu befürchten. Fast jeder Mensch hat die Chance zu Gott zu finden oder nicht, aber bitte kritisiere Gott nicht, für die Regeln, die er uns auferstellt hat, denn Jeder hat einen freien Willen Entscheidungen zu treffen. 


Antwort
von MinnieMouseM, 49

Diese und ähnliche Fragen beschäftigen mich auch. Der Atheist würde in etwa sagen: "Gott ist eine Erfindung des Menschen, um die eigene Existenz und damit die Welt an sich zu erklären". Das an sich ist erst einmal das, was simple Logik zu Fragen der Religion antworten würde.

Eigentlich ist es so, dass es nicht um Gott geht, sondern um den Menschen und mit dieser Antwort klären sich auch so einige Widersprüche der Religion auf.

Die Frage nach Gott ist IMMER eine Frage nach dem Menschen und seinem Wesen an sich. Es geht grundsätzlich immer um den Menschen als lebendiges Wesen (weil er das einzige ist, was wirklich greifbar ist) und seine Rolle in der "Gesellschaft", und um die Regeln für das menschliche Zusammenleben. Das allein ist der echte Sinn und Zweck der Religion, und vielleicht auch herauszufinden, wer man ist und warum man überhaupt ist, wer man ist, warum es die Welt gibt, welche Rolle man in ihr hat und so weiter. Und für diese Fragen kann die Religion Anhaltspunkte und Erklärungen liefern. Es gibt keinen "richtigen oder falschen" Gott, sondern erstmal nur den Menschen, der in richtig und falsch unterteilt. Allerdings sind dies im Grunde hochkomplexe Themenbereiche, die man nicht so einfach beantworten kann und über die man lange diskutieren kann ;-).

Antwort
von Iamiam, 298

Paulus trieb dasselbe Problem um im Hinblick auf seine jüdisch gebliebenen bisherigen Freunde, und er kam zu dem Schluss: Gott wird schon einen Weg finden, seine Gnade walten zu lassen.

Das Thema hat alle theologisch Interessierten mal beschäftigt und zT auch traurige Blüten getrieben:

Bis vor gar nicht langer Zeit wurde bei Risikogeburten das Leben der Mutter geopfert, um das noch lebend geborene Kind noch ganz schnell taufen zu können, damit es von der Erbsünde befreit eine seelige Seele werden konnte: Man "wusste" ja ganz genau, dass es ansonsten der Verdammnis anheimfallen würde!

So, wie man auch heute noch in der katholischen Kirche (und anderen) ganz genau weiß, dass die Seele mit dem Akt der Befruchtung in den Lebenskeim einwandert. (nach dem Motto: wann denn sonst?)

Es darf jeder glauben, was er will, doch solche Lehren sind eine Perversion, die aber aufgrund ihrer organisierten Verbreitung allen anderen vorschreiben, was sie für richtig halten (siehe die Abtreibungsdiskussion in Polen, aber auch in Amerika und sogar hierzulande!)

Das Christentum hat unser Weltbild geprägt, und das ist in weiten Teilen ganz gut so, aber alle Errungenschaften der Demokratie und der Toleranz wurden gegen das organisierte Christentum durchgesetzt aufgrund der inneren Widersprüche der Lehre und äusseren Kräften, die diese Widersprüche auszunützen in der Lage waren:

Luther wäre ohne seinen herzoglichen Protektor nie DER Reformator geworden, Frankreich ohne das damals revolutionäre Bürgertum nie demokratisch samt Ausstrahlung auf alle anderen Länder etc.

Persönlich rate ich Dir, Dich mit den Religiösen Lehren etwas näher zu befassen, aber sei misstrauisch gegenüber allen, die behaupten, einen besonders guten Draht nach oben zu haben oder Gewalt über den Wasserhahn, aus dem die Gnade Gottes fließt:

Dein eigenes -innerstes!- Gewissen muss die Richtschnur Deines Handelns sein! Und: nur wer Selbstvertrauen hat, kann auch Gottvertrauen haben (man kann es auch psychologisch Urvertrauen nennen)

Kommentar von AntwortMarkus ,

Nur Gott kann in dein Herz schauen.  Nur er weiß, wie groß deine Liebe zu ihm ist.  

Kommentar von SamOthy ,

schön geschrieben Iamiam. :)

Antwort
von Zischelmann, 27

Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an und dort wurde ich gelehrt,das Gott will das allen Menschen geholfen wird.

Es gibt in allen Glaubensrichtungen die charakterlich verschiedensten Menschen.

Im Namen Gottes wurde leider auch unter Christen sehr viel Grausames getan-nicht nur die Menschen die vor Jesus Zeiten lebten taten Bösen-auch leider danach und heute noch...

Ich glaube an die Liebe und Gnade Gottes und seine Gerechtigkeit

Antwort
von wolfruprecht, 103

Warum gab Gott den Menschen erst einen freien Willen um sie dann zu
bestrafen mit ewiger Verdammnis
sobald sie sich gegen Gott bzw aus
Unwissenheit sich für den falschen Weg entschieden haben.

...

Vor allem nicht mit dem Menschen die VOR Jesus Zeit lebten und Pech
gehabt haben nicht erettet werden zu können
oder Menschen die im Urwald leben wie ein paar Urvölker und noch nie von Jesus Christus gehört
haben.

Das spiegelt die verzerrte Ansicht einiger "freikirchlicher" Gemeinschaften bzw. Sekten wieder. Und weil diese Sichtweise schlichtweg falsch ist, sind auch deine Zweifel und Fragen dazu verständlich, not-wendig im wahrsten Sinne und mit dieser Sichtweise auch nicht befriedigend zu beantworten, wenn nicht ein grausamer, willkürlich und hinterlistig erscheindender Gott dabei herauskommen soll. Das ist eine Karrikatur eines Gottes, der meiner Meinung nach zurecht den Spott von Atheisten hervorruft.

Bedenke: Ein fundamentalistisches Verständnis der Bibel widerspricht der Bibel selbst. Genauso ist es mit dem überwiegend in Freikirchen u. ä. Gemeinschaften verbreiteten Verständnis von der göttlichen (Verbal-)Inspiration der Verfasser des Neuen Testaments, das mehr dem Phänomen des "Automatischen Schreibens" ähnelt als einem Einfluss durch den Hl. Geist.


Kommentar von stefanbluemchen ,

Wer die Bibel noch nie gelesen hat, sollte sich auch kein Urteil erlauben. Und so wie du hier deine Meinung zum Besten gibst, kannst du sie nicht gelesen haben. 

Antwort
von abibremer, 11

"Sünde" kann doch NUR sein, was dem Menschen RECHTZEITIG(also BEVOR er sie begeht) als Fehlverhalten bekannt ist: Rexhtsgrundsatz in wirklich demokratischen Gesellschaften: Wenn mir nicht bekannt ist, dass ich fürs Popeln bestraft werden kann, kann ich mir mit dem Zeigefinger das Hirn VON INNEN kratzen.

Antwort
von quopiam, 116

Paulus hat die Sache mit den "Heiden" und denen, die von unserem Gott nichts wissen, schon längst geklärt: Auch sie haben ein Gesetz, dach dem sie leben - gut oder schlecht. Und danach werden sie beurteilt werden. Steht in der Bibel, lies sie einfach mal ;-))

Und einen schönen Gruß an Deine Schwiegermutter. Gott hat nicht nur die Welt, sondern auch den menschlichen Verstand erschaffen. Und letzterer ist nicht dafür gedacht, ihn an die Garderobe zu hängen, sondern zur geflissentlichen Benutzung. Reflexzonenmassage ist kein magisches Brimborium sondern eine medizinische Technik. W-Lan ist ja auch keine Zauberei, nicht wahr? Gruß, q.

Kommentar von glueckspilz85 ,

Sie meidet auch Weleda Naturkosmetik Produkte weil die mit esoterischem anthroposophisch Grundgedanke hergestellt werden.

Kommentar von Iamiam ,

ich meide sie auch, aber nicht aus diesem Grund, sondern weil sie mir schlicht zu teuer sind... Gut sind sie ja, zumindest die meisten.

Antwort
von Netie, 130

Zu deiner dickgedruckten Frage:

"Diese alle (die vor Jesu Geburt gelebt haben) sind im Glauben gestorben und haben die Verheißung nicht empfangen, sondern sahen sie von ferne und begrüßten sie und bekannten, dass sie Fremdlinge und ohne Bürgerschaft auf der Erde seien. Denn die solches sagen, zeigen deutlich, dass sie ein Vaterland suchen. Und wenn sie an jendes gedacht hätten, von welchem sie ausgegangen waren, so hätten sie Zeit gehabt zurückzukehren. Jetzt aber trachten sie nach einem besseren, das ist himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, ihr Gott genannt zu werden, denn er hat ihnen eine Stadt bereitet." Hebräer 11,13-16

Zu deiner anderen Frage:

Wenn du Chef einer Firma bist, dürfen deine Angestellten auch nicht machen, was sie wollen. Da gibt es Rechte. Und so ist es mit Gott auch.

Antwort
von Aleqasina, 406

Als Christin rate ich dir zu einem entkrampfteren Umgang mit den Fragen nach Erlösung und Verdammnis. Denn genau das hat Jesus gewollt: Er wollte den Menschen die Angst vor dem ständigen "vor Gott was falsch machen Können" nehmen.

Für die vor- und nichtchristlichen Menschen gibt es nach Paulus eine gute Richtschnur: das Gewissen.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Du sprichst mir aus der Seele. Danke ☺

Kommentar von Marcel89GE ,

So kann man sich natürlich alles schön und zurecht legen.

Gefahren der Atomkraft ? Als Atomkraftbefürworter rate ich dir zu einem entkrampfteren Umgang mit dem GAU. 

Das ist doch das Problem mit dem Glauben. Wie bei Starwars, jede Logiklücke wird durch die "Macht" erklärt. Erklärt eure heutige Interpretation mal den hundertausenden Menschen die Jahrhunderte unter dem Blödsinn gelitten haben (Gilt für alle Religionen). Heute werden Thesen und Ansichten verteidigt, die in 100 Jahren als "Überholt" gelten und falsche gar mittelalterliche Sichtweise. Trotzdem wird heute im Namen Gottes getötet/verunglimpft/ausgegrenzt/bestraft etc etc. Nicht überall ist der Glaube derart passiv wie in Deutschland (zum Glück). 

Ich bin Agnostiker. Vielleicht gibt es einen Gott. Wenn ja, interessiert er sich aber 0 für das Individuum. Der Glaube an den eigenen Spotlight ist doch nur eine Selbsterhöhung und in letzter Konsequenz doch auch eine Sünde! Oder nicht?


Kommentar von AntwortMarkus ,

Wer im Namen Gottes tötet, der spannt Gott vor seinen Karren. Der mißbraucht  den Namen Gottes für seine Zwecke. 

Gott ist die Liebe. Und wer das nicht erkennt, der glaubt nicht an Gott.

Kommentar von Marcel89GE ,

Das sagst du.

Du spannst also im Namen der (vermeintlichen) Liebe Gott vor deinen Karren. Für deine Zwecke. Wer entscheidet was gut und böse ist, und für welche Seite sich Gott im Einzelfall der Tat entscheidet ? Ist nicht auch die Perspektive entscheidend?

Woher weißt du, ob nicht die Radikalen Idioten Recht haben und Gott ein rachsüchtiger mordgeiler Typ ist ?

Merkste selber?

Kommentar von SamOthy ,

Ganz einfach, weil alle großen Religionen nicht predigen "töte deinen nächsten" oder sowas. Die Grundpfeiler der Texte sind stets 1. die Menschen zu Einen 2. das geht nur mit Liebe in einer kriegerischen Welt (gute Intentionen). Glaube ist individuell, deren Auslegung ebenfalls. Die Perspektive ist immer (!) entscheident, vollkommen richtig. Wenn der Markus also sagt "Gott ist die Liebe. Und wer das nicht erkennt glaubt nicht an Gott.", dann ist das eine seine Welt umspannende Wahrheit, die er mit sehr vielen Menschen auf "der Welt" teilt. Da diese Wahrheit "gut" ist, ist es auch sein Glauben. Und da wir nach Gottes Abbild geschaffen sind, ist (dieser) Gott 'gut'. Und daran kann nichts schlecht sein, oder?

Kommentar von Marcel89GE ,

Nur sind die Menschen alles andere als "gut" und damit ist Gott, dessen Abbild wir sind...? #zurechtlegen

Kommentar von Waldfrosch10 ,

was heisst hier für die Vor und nicht christlichen Menschen ?

Das Gewissen ist doch eine ureigene Angelegenheit der Christlichen Theologie .

Genau davon spricht doch der Sündenfall die folge des Falles ist,dass du nun in deinem Gewissen das ergründen musst ,was Gut und was Böse ist .

Der islam etwa schreibt dem Menschen .gar kein Gewissen zu ..die müssen Koran ,Hadit und Scharia folgen.

Antwort
von Raubkatze45, 120

Das Erlösungswerk Jesu Christi gilt allen Menschen und zwar auch denen, die vor ihm gelebt haben. Urvölker usw. sind davon genauso betroffen, sie leben nach ihren moralischen Gesetzen und folgen den Eingebungen ihres Gewissens. In der Ewigkeit werden sie dann Gott und alle Wahrheit erkennen und sich darüber freuen.

Gott bestraft den Menschen nicht, aber er will auch keine Zwangsbeglückung. Der "falsche" Weg der Entscheidung ist ein Leben ohne Gott, was sich auch in den Taten kundtut. In der Ewigkeit erkennt der Mensch , wer er ist und wer Gott ist und spricht sich sein Urteil selber. Wer nicht zum Glauben an Gott gekommen ist oder durch sein falsches Gottesbild keine andere Entscheidung treffen konnte, wird von Gott so absolut gerecht und barmherzig zugleich beurteilt, wie es kein Mensch auf Erden kann. Deshalb kann man dafür keine Regeln aufstellen, wir können den Menschen nicht ins Herz blicken.

Gott ist Liebe und diese Liebe wandelt sich nicht in Hass, wenn Menschen in der Finsternis leben. Menschen können sich aber - zum großen Schmerz Gottes - aus der Liebe Gottes herausfallen lassen. Was bei Menschen nicht möglich ist, ist bei Gott möglich: Seine Barmherzigkeit schließt seine Gerechtigkeit nicht aus.  Gott kann nach dem Tod nicht "vergeben", weil der Mensch nach dem Tod in dem verharrt, wie er sich auf Erden entschieden hat. Wenn er sich gegen Gott entschieden hat, kann er nicht mehr bereuen und will auch keine Vergebung mehr. Es gibt die Zeit, wo niemand mehr wirken kann und die beginnt mit dem Eintritt in die Ewigkeit.

Gott wirkt auch durch Ärzte, die gehalten sind, Leben zu erhalten und Krankheiten zu heilen. Deshalb ist auch die Fußreflexbehandlung keine Magie, sondern eine erprobte Methode. Da irrt deine Schwiegermutter, Magie ist was anderes. Gott will die Krankheit nicht, deshalb ist es in seinem Sinne, sich ärztlich behandeln zu lassen bzw. es wäre fahrlässig, es nicht zu tun. Letztlich entscheidet Gott immer noch über Leben und Tod, aber der Mensch hat wenigstens alles in seiner Macht Stehende getan. Die künstliche Befruchtung wird von den christlichen Kirchen anders gesehen. Die Entstehung von Leben sollte aus der persönlichen Begegnung im Liebesakt zwischen Mann und Frau geschehen und nicht in der Retorte. Hauptgrund der Ablehnung ist, dass dabei in Kauf genommen wird, dass Embryonen vernichtet werden.

Kommentar von Eirene2007 ,

Wer bestimmt was richtig und was falsch ist? 
Woher weißt du, dass du an den "richtigen" Gott glaubst?

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Das erkennst du in deinem Gewissen !

Kommentar von Iamiam ,

vielleicht haben Retorten-Embryonen gar keine Seele, weil die "Seelengefäße" Mutter und Vater nie zusammenkamen sondern nur ein paar organische Moleküle?

Und vielleicht erhalten auch Menschliche Junge ihre Seele erst, wenn sie in soziale Verbindung mit ihrer -mehr oder weniger- liebenden Umwelt treten und diese erzeugt und formt ihre Seele?

Woher willst du das alles wissen?

Sind doch nur ein paar Aussagen des Augustinus, die heute sehr hoch gehängt werden, was aber früher überhaupt nicht nachdenkenswert erschien?

Antwort
von Horus737, 184

Der Gott des AltenTestaments war ein strafender Gott. Die Menschen bekamen von Gott einen freien Willen. Die meisten entschieden sich aber gegen die 10 Gebote. Deshalb wurden sie bestraft: Erbsünde (Verlust der Unschuld im Paradies), Sodom und Gomorha, Sündflut, etc.

Jesus sagt im Neuen Testament, dass Gott gnädig ist, der alle liebt. Jesus Opfertod befreit alle die an ihn glauben von der Sünde, auch jene die vor seiner Zeit lebten und an Gottt glaubten und ihre Sünden bereuten.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Die 10 Gebote sind erst am Berg Sinai geoffenbart worden .Im Paradies gab es keine 10 Gebote .

Daher hat die Erbsünde auch nichts mit diesen zu schaffen .

Die Erbsünde ist theologisch wie die Kirche lehrt ,eine innere Gebrochenheit  unter der alle Menschen leiden.

Röm 7,14:-25

Wir wissen, dass das Gesetz selbst vom Geist bestimmt ist; ich aber bin Fleisch, das heißt: verkauft an die Sünde.Röm 7,15Denn ich begreife mein Handeln nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.Röm 7,16Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, erkenne ich an, dass das Gesetz gut ist.Röm 7,17Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.Röm 7,18Ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen.Röm 7,19Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.Röm 7,20Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.Röm 7,21Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will.Röm 7,22Denn in meinem Innern freue ich mich am Gesetz Gottes,Röm 7,23ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält im Gesetz der Sünde, von dem meine Glieder beherrscht werden.Röm 7,24Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten?Röm 7,25Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! Es ergibt sich also, dass ich mit meiner Vernunft dem Gesetz Gottes diene, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.

Kommentar von nobytree2 ,

Der Gottes des Alten sowie des Neuen Testaments ist derselbe Gott, da es nur einen gibt und Er ewig ist.

Kommentar von gottesanbeterin ,

....abgesehen davon, gibt es weder "einen Gott des AT`s", noch einen "Gott des NT`s" ; es gibt Gott; er wird im AT anders beschrieben, als im NT.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Gott warnte die Menschen über lange Zeit, bevor er ein Strafgericht über sie brachte. Und Gott ändert sich nicht, er ist immer noch der selbe. 

Heute werden Menschen eingeladen, Frieden mit Gott zu schließen. Es erschallt auch eine Warnungsbotschaft, wegen dem,  was Gott bald tun wird. Hier entscheidet wiederum der Mensch selbst, wie er seinen freien Willen gebraucht. Deshalb hat jeder selbst zu verantworten, was mit ihm am GerichtstagGottes geschieht. 

Antwort
von comhb3mpqy, 83

Wenn Du dich fragst, an welche Religion Du glauben willst, dann kannst Du dich damit ja mal beschäftigen. Ich habe Gründe/Argumente, warum ich an das Christentum glaube. Wenn Sie einige Argumente wissen möchten, dann können Sie mich in den Kommentaren fragen. Sie können aber auch mal bei meinen hilfreichen Antworten vorbeisehen, da findet man auch Argumente.

Antwort
von fricktorel, 46

Gute Frage !

Alle Menschen können von Jesu gerettet werden, denn er ist "zeitlos" )Offb.1,8.18) und schließt mit seinem Opfer auch die Menschen ein, die vorher (und nachher) gelebt haben oder leben werden (Joh.10,9; 11,25).

Antwort
von nobytree2, 263
  1. Die Erlösung Christi ist umfassend und zeitlich unbegrenzt, sie ist ein Angebot für alle Menschen, zeitlich vor den Jahren Christi auf Erden, während und danach.
  2. Aus Unwissenheit wird niemand verdammt, sondern nur aufgrund der bewussten und finalen Entscheidung gegen Gott. Der Mensch wird nicht von Gott verdammt. Der Mensch verdammt sich selbst.
  3. Die Entscheidung für Jesus Christus geschieht nicht dadurch, dass ich Seinen Namen nenne, sondern dadurch, dass ich Gott und den Nächsten liebe.

Reduziere bitte nicht den Großen Gott auf ein so kleines menschliches Raster. Gottes Güte und Liebe sind vollkommen, barmherzig und sinnvoll.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

Wir sind aber nicht durch Werke sondern  in erster Linie durch glauben errettet .Wie die Bibel lehrt .

Natürlich schliesst das Werke dann nicht aus, sondern ,der Glaube soll dann durch die Liebe Fruchtbar werden .

Kommentar von nobytree2 ,

Wir sind durch Jesus Christus errettet und das höchste ist die Liebe, nicht der Glaube (so ausdrücklich die Bibel, Korinther 13:13). Gott ist die Liebe (ebenfalls Bibel, Joh 4:16), nicht der Glaube, und wir werden von Gott, nicht von uns selbst errettet.

Diesen theologischen Streit zwischen der katholischen und evangelischen Kirche über das Verhältnis der Liebe, des Glaubens und der Werke wollte ich hier nicht lostreten. Aber ich ziehe die katholische Sichtweise deutlich vor, vgl. meinen ersten Absatz.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Waldfrosch10, lies mal Jakobus 2. Dort wird bewiesen, dass Glaube ohne Werke tot ist. 

Kommentar von gottesanbeterin ,

Und Jesus selbst hat dem Nikodemus erklärt, dass man durch ein Ereignis, das er "2. Geburt", "Geburt durch den Geist" genannt hat ins "Reich Gottes" kommen kann.

Also erübrigt jeglicher Streit.

Diese "2. Geburt" ist ein realer Vorgang, der das Bewussein betrifft, er verschafft uns Zutritt in eine neue Dimension.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Was bedeutet es wiedergeboren zu sein? Das hastdu leider nicht verstanden. Denn von einer 2. Geburt hab ich in noch keiner Bibelübersetzung gelesen. 

Antwort
von urikulm, 18

Alle Gläubigen von Adam an bis heute und in die Zukunft werden einzig aufgrund des stellvertretenden und sühnendedn Opfers Christi am Kreuz von Gott gerechtfertigt und sind gerettet für Zeit und Ewigkeit.

Antwort
von chrisbyrd, 61

Dazu habe ich auf Gotquestions einen interessanten Artikel gelesen:

"Seit dem Fall der Menschheit war die Grundlage der Rettung immer der Tod von Christus. Keiner, entweder vor dem Kreuz oder seit dem Kreuz, würde je gerettet werden ohne diesen zentralen Punkt in der Geschichte der Menschheit. Christus Tod hat die Strafe für vergangene Sünden der Heiligen des Alten Testaments und zukünftige Sünden der Heiligen des Neuen Testaments bezahlt.

Die Bedingung für die Errettung war immer der Glaube. Der Glaube für die
Errettung des Einzelnen war immer auf Gott gerichtet. Der Psalmist hat
geschrieben: ”Glücklich alle, die sich bei ihm bergen!” (Psalm 2,12). Im
1.Moses 15,6 steht, dass Abraham Gott geglaubt hat und dass das für
Gott ausreichend war und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde (siehe
auch Römer 4,3-8). Das Opfersystem des Alten Testaments hat die Sünde
nicht weggenommen, wie es deutlich im Hebräerbrief 9,1 – 10,4 gelehrt
wird. Es hat aber auf den Tag, wenn der Sohn Gottes sein Blut für die
sündige menschliche Rasse vergießen würde, gezeigt.

Was sich durch die Zeiten geändert hat, ist der Inhalt des Glaubens
eines Gläubigen. Gottes Bedingung für das was geglaubt werden muss
basiert auf der Menge an Offenbarung, die er bis zu dem jeweiligen
Zeitpunkt den Menschen gegeben hat. Dies wird auch progressive
Offenbarung genannt. Adam hat dem Versprechen Gottes geglaubt, dass im
1.Moses 3,15 gegeben wurde, dass der Samen der Frau Satan besiegen
würde. Adam glaubte es, demonstrierte es durch die Namensgebung Evas
(Vers 20) und der Herr hat seine Bestätigung gegeben indem er ihnen
sofort Fell als Bekleidung gab (Vers 21). Zu diesem Zeitpunkt war das
alles was Adam wusste, aber er glaubte es.

Abraham hat Gott gemäß den Versprechen und neuen Offenbarungen die Gott
ihm im 1.Moses 12 und 15 gegeben hatte geglaubt. Vor Moses waren keine
Schriften geschrieben, aber die Menschheit war verantwortlich für das,
was Gott offenbart hatte. Durch das ganze Alte Testament kamen Gläubige
zur Errettung, da sie glaubten, dass Gott sich eines Tages dem Problem
der Sünde annehmen würde. Heute schauen wir zurück und glauben, dass er
bereits auf Golgatha das Problem beseitigt hat (Johannes 3,16; Hebräer
9,28).

Was ist mit den Gläubigen während der Tage von Christus, vor dem Kreuz
und der Auferstehung, was glaubten sie? Haben sie das komplette Bild vom
Sterben Christus am Kreuz für ihre Sünden verstanden? “Von der Zeit an
begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen
müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten
vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse.”
(Matthäus 16,21). Was war die Reaktion seiner Jünger zu dieser
Nachricht? “Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihn zu tadeln,
indem er sagte: Gott behüte dich, Herr! Dies wird dir nicht
widerfahren.” (16,22) Petrus, und die anderen Jünger, kannten noch nicht
die komplette Wahrheit, waren aber gerettet da sie Gott geglaubt haben,
dass er sich des Problems Sünde annehmen würde. Sie wussten nicht
genau, wie Gott dies schaffen würde, nicht mehr als Adam, Abraham, Moses
oder David es wussten, aber sie glaubten Gott.

Heute haben wir mehr Offenbarung als die Menschen es hatten, die vor der
Auferstehung Christus gelebt haben, wir kennen das gesamte Bild.
“Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern
geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet
im Sohn” (Hebräer 1,1-2). Unsere Rettung basiert noch immer auf dem Tod
von Christus, unser Glaube ist noch immer die Bedingung für Errettung,
und das Objekt unseres Glaubens ist noch immer Gott. Heute ist der
Inhalt unseres Glaubens, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist,
dass er begraben wurde und dass er am dritten Tag auferstanden ist
(1.Korinther 15,3-4)."

Antwort
von hauseltr, 79

Dann frag dich erst mal: wer war Jesus? Ein jüdischer Wanderpriester, der etwa 2 Jahre lang gewirkt hat. Der wollte keinen eigenen Glauben gründen. Der glaubte an Jehova, den Gott der Juden, der dann auch Gott der Christen und auch der Muslime wurde: der abrahamitsche Gott!

Der Gründer des christlichen Glaubens war Paulus!

Wo ist Gott besser als Satan? Dem schreibt die Bibel ca. 20 Tote zu!

Gut 2.500.000 Tote lt. AT durch diesen Gott sprechen ihre eigene Sprache.

https://giordanobrunostiftung.wordpress.com/2009/04/22/wie-viele-menschen-hat-de...

Kommentar von MalNachgedacht ,

Wo ist Gott besser als Satan? 

Und wo ist es angenehmer - im Himmel oder in der Hölle?

Hier die Antwort:

https://www.youtube.com/watch?v=pannyzudFpA

Antwort
von stine2412, 121

oh, oh Glückspilz, ob diese Fragen alle auf einmal beantwortet werden können? Na, ich versuchs mal.

Ja, die Menschen, die vor Jesus lebten, wußten, dass es eine Auferstehung von den Toten geben wird. Siehe Hiob: "Oh verbergest du mich doch im Grab, bis die Zeit gekommen ist, dass du mich rufst." Nur eine Auferstehung zu himmlischen Leben werden sie nicht erhalten, da Jesus der erste war. Johannes der Täufer wird also keine solche Auferstehung erfahren, sondern eine irdische.

Wie wäre es gewesen, hätten wir keinen freien Willen? Wir  wären Marionetten. Satan, der Teufel, war vorher  ein vollkommener Engel, bis er es erwählte, "in der Wahrheit nicht mehr zu bleiben".

Gott ist ein barmherziger Gott, er erwartet aber von uns unvollkommenen Menschen Reue (vergib uns unsere Schuld).  Es ist selbstverständlich an Bedingungen geknüpft! Gott ist ja auch anderen Menschen gegenüber verantwortlich - es muss schon eine Ordnung geben. Darin zeigt sich ja gerade seine Liebe! Auch darin, dass mit dem Tod alle unsere Sünden vergeben sind (Rö. 6:7). Die Hölle ist da überhaupt kein Thema!

Weil Gott eben alle Menschen liebt, hat er uns durch seinen Sohn sagen lassen: " Die Botschaft vom Reich ´Gottes` wird in der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst kommt das Ende." (Matth. 24:14) Alle Menschen haben also den freien Willen, wie sie mit der Botschaft umgehen. Menschen im Urwald wird Gott auf keinen Fall vergessen oder ungerecht behandeln. Als ewiger Indianer-Fan habe ich mir diese Frage auch schon gestellt und mich gefreut, dass die Gute Botschaft in vielen Indianersprachen verkündet wird, in Schrift und Ton.

Dass deine Schwiegermutter Fussreflexzonenbehandlung ablehnt, ist mir unverständlich, denn diese Behandlung hat nichts mit Spiritismus zu tun. Denn davor hüten sich Christen! Z.B. würde ich mich nie hypnotisieren lassen. Oder irgendeine Methode, seinen Kopf frei zu machen! Wenn unser Kopf frei ist, haben spiritistische Kräfte freie Bahn. Gegen Entspannungsübungen ist deshalb nichts einzuwenden, aber keine, die verlangt, dass ich mich wie in einer Hypnose anderen ausliefere. Vielleicht sollte sich deine Schwiegermutter da einmal theologisch beraten lassen.



Kommentar von telemann2000 ,

Kopf frei = Spiritismus?

Den Gedanken vertritt die Bibel aber nicht.... 

Kommentar von Abundumzu ,

Lieber telemann2000

Was ich Dir ans Herz legen möchte, steht unter anderem in              2. Timotheus 4:2  

„Verkündige die Botschaft Gottes! Tritt für sie ein, ob es den Leuten passt oder nicht. Rede ihnen ins Gewissen, warne und ermahne sie!
Verliere dabei aber nicht die Geduld, unterweise sie gründlich!“ (Neue evangelistische Übersetzung)

So in etwa stellt sich der Himmel einen Nachfolger Jesu vor  -   Nicht die eigene, sondern Gottes Botschaft verkünden und dann  gründlich.

Warum ich darauf hinweise? 

Weil so ein paar dahergeworfene,  zusammenhanglose, unpräzise,  unbelegte und  nicht erläuterte Randbemerkungen nicht nur reichlich
unergiebig sind, sondern auch noch Verwirrung stiften. Sie sind Kritik um der Kritik willen  -  und erinnern deshalb eher an den in der
Offenbarung 12:9  Benannten, als an einen Verkündiger der Botschaft Gottes.

Du beanstandest in dem Beitrag von stine2412  wörtlich:  „Kopf frei = Spiritismus?  Den Gedanken vertritt die Bibel aber nicht...“ (Zitat Ende)   

Damit kann niemand etwas anfangen.  Tatsächlich geschrieben hat sie (im Zusammenhang mit dem Thema  „Hypnose“)    (Zitat) : Wenn unser Kopf frei ist, haben spiritistische Kräfte freie Bahn.“   Der
Kontext lässt erkennen, dass die Formulierung  „Kopf frei“ im Sinne von „schutzlos, willenlos oder eben hypnotisiert“  verwendet wird. 

Und nun bist Du der Meinung, dass die Bibel diesen Gedanken
nicht vertritt?  Dann schau mal bitte zunächst  in die  Encyclopedia
of Occultism and Parapsychology,
 dort heißt es u.a.: „Auch heute noch werden viele hypnotische Phänomene als ‚spiritistisch‘ eingestuft.“   Aha!   Und dann im nächsten Schritt:  Wenn es auch nicht immer ganz einfach festzustellen ist, wie stark verschiedene Formen der Hypnose mit dem Okkulten zu tun haben, so steht doch ganz klar eines  fest, Gott verurteilt jeglichen Spiritismus (5. Mose 18:9-12; Offenbarung 21:8).  

Infolgedessen sollten Christen die eindeutig unbiblischen Aspekte des Hypnotisierens nicht außer Acht lassen  -  besonders wenn sie über den Urheber solcher Praktiken nachdenken.

Ein ähnlicher Gedankensplitter ist  Deine zweite  Anmerkung (jetzt unter dieser): 

(Zitat) „Die Bibel sagt in Hebräer 11 allerdings das Gegenteil....“    -  Wo bitte in Hebräer 11 beschreibt sie welches Gegenteil?

Du beziehst Dich dabei auf die Aussage:  "Nur eine Auferstehung zu himmlischen Leben werden sie nicht erhalten, da Jesus der erste war. Johannes der Täufer wird also keine solche Auferstehung erfahren, sondern eine irdische."

Und möglicherweise  möchtest Du auf Hebräer 11:16 verweisen, um damit die Auffassung zu belegen, dass alle Menschen in den Himmel kommen, wenngleich Deine Aussage so präzise nicht ist.

Nehmen wir aber einmal an, ich bin mit meiner Vermutung auf
der richtigen Fährte und lesen deshalb den Vers 16  :  

“. . . Jetzt aber streben sie [Abraham, Isaak u.v.a.] nach einem besseren Ort, nämlich einem, der zum Himmel gehört.“

Aus  dem Vers davor erfahren wir, dass sie,  „ . .  wenn sie sich wirklich fortwährend an jenen Ort  erinnert hätten, von dem sie
ausgezogen waren [nämlich Ur in Chaldäa], so hätten sie Gelegenheit gehabt zurückzukehren . . .“

Der inspirierte Bericht stellt also zwei Möglichkeiten zur Auswahl:  entweder zurück in die „alte Welt“ oder zu einem künftigen „Ort, der zum Himmel gehört“.

Allerdings befindet sich deswegen keiner von beiden im Himmel  - 
ebenso wenig wie sich andere Orte im Himmel befanden, obwohl sie  „zum Himmel gehörten“.  Dazu gehörten einst der Garten Eden oder auch Jerusalem.  Sie hörten allerdings auf,  zum Himmel zu gehören, als die dort Ansässigen aufhörten, den Willen Gottes zu tun.

Und damit  nicht etwa das gleiche mit dem künftigen Ort, der „zum Himmel gehört“ wieder passiert, beten alle loyalen Diener Jehovas darum, dass Gottes Wille,  wie im Himmel, so auch auf der Erde geschehen möge“ (Matthäus 6:10)  und entsprechend glauben und handeln sie auch.

Ausführlicher  -  wenn Du möchtest  -  wird dieses Thema hier erörtert:

https://www.gutefrage.net/frage/kommen-laut-christentum-alle-in-den-himmel?found...

Außerdem und zum besseren Verständnis der biblischen Lehre von den zwei unterschiedlichen Hoffnungen . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Zum besseren Verständnis der biblischen Lehre von den zwei unterschiedlichen Hoffnungen  (Himmel und / oder Erde)  empfehle ich Dir Matthäus 25:31-46. In dem dort geschilderten Gleichnis von den Schafen und den Ziegenböcken,  spricht Jesus nicht nur von dem Geschick dieser beiden symbolischen Gruppen, die je nach ihrem Verhalten entweder Leben oder Tod  „erben“ werden,  sondern er erwähnt auch noch eine dritte Gruppierung,  nämlich seine Brüder.

Weil die „Schafe“  diese  „Brüder Jesu“  fürsorglich und respektvoll
behandelt haben, erhalten sie als Belohnung (Vers 34)  „. . . das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist.“

Frage Dich, welches Königreich (bzw. Regierung) es war, das bei „der Grundlegung der Welt“  über welchen Bereich, der „zum Himmel gehörte“ geherrscht hat.?!

(Hilfreich könnte dabei ein Vergleich sein:  Die „kleine Herde“  aus Lukas 12:32 mit der „großen Volksmenge“  aus der Offenbarung 7:9)  oder aber dieser fertige Beitrag von mir:

http://www.gutefrage.net/frage/bitte-helft-mal-schnell-quali#answer-88618869

Alles Gute  -  aber das bitte gründlicher!!

------------------------------------------------------------------------------------

-------------------------------------------------------------------------------------

Kommentar von stine2412 ,

Danke Abundumzu!

Kommentar von telemann2000 ,

Gemäß dem NT gibt es nur eine Hoffnung und einen Glauben..... 

Kommentar von telemann2000 ,

"Auch heute noch werden viele hypnotische Phänomene als ‚spiritistisch‘ eingestuft." 

Mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten wie das in den Wachturm Publikationen leider üblich ist, kann ich nichts anfangen.... 

Kommentar von stefanbluemchen ,

Der Himmel ist nur 144 000 Menschen, die von der Erde erkauft wurden, vorbehalten. Alle anderen Menschen, die durch das Loskaufsopfer Jesu von der Erbsünde erlöst wurden, haben eine irdische Hoffnung. 

Kommentar von telemann2000 ,

"Nur eine Auferstehung zu himmlischen Leben werden sie nicht erhalten, da Jesus der erste war. Johannes der Täufer wird also keine solche Auferstehung erfahren, sondern eine irdische."

Die Bibel sagt in Hebräer 11 allerdings das Gegenteil.... 

Kommentar von Abundumzu ,

Meinen Kommentar zu Deiner Darstellung findest Du weiter oben bzw. über diesen Link:

https://www.gutefrage.net/frage/konnten-menschen-die-vor-jesus-christus-zeit-gel...

------------------------------------------------------------------------------------

------------------------------------------------------------------------------------



Kommentar von stefanbluemchen ,

telemann2000, was soll Hebräer 11 beweisen? Auf keinen Fall, dass Menschen, die vor Jesu Opfertot in den Himmel kommen. 

Antwort
von dadita, 292

Auf alle deine Fragen gibt es eine simple Antwort: Deinen Gott gibt es nicht. Die Menschen mussten nie erretet werden, dies ist ein Mäechen geschaffen von religiösen Sektenführern wie Jesus um Menschen an sich zu binden. Mehr nicht. 

Alle Götter, egal ob Thor, Odin, Zeus, Osiris oder Quetzcoatl wurden von Menschen geschaffen. Als Werkzeug zur Kontrolle der Massen und um Antworten zu liefern, auf Fragen welche zur damaligen Zeit nicht beantwortet werden konnten (woher kommen Blitze, die Flut, woher kommt das Leben und die Erde). Heute wissen wir dass es für die Beantwortung dieser Fragen keine Mäechenfiguren benötigt. Dennoch halten einige Menschen an diesen fest, einfach weil die Antworten welche sie bieten einfach sind.

Kommentar von AgentStar ,

Das ist schon wieder dämlich was du sagst die Wissenschaft geht immer davon aus dass etwas am Anfang der Kette von "Zufällen"da ist. Das der Mensch vom Affen abstammt wurde bereits widerlegt.

Kommentar von Iamiam ,

ach ja? Wieder so ein Gottesbeweis? Weil wir den Anfang nicht erschließen können, nennen wir ihn Gott?

2.:insofern richtig: Der Mensch stammt nicht direkt vom Affen ab, sondern beide haben gemeinsame, affenähnliche Vorfahren. Unsere nächsten Verwandten sind die Bonobos (eine Untergruppe der Schimpansen).

Kommentar von Eirene2007 ,

Jaaaa die Bonobos sind toll. Hätten wir uns doch nur wie sie entwickelt ;) Immer wenn sie sich streiten, haben sie Sex, danach ist alles wieder im Lot :)

Kommentar von dadita ,

Dass der Menschen vom heutigen Afen abstammt wurde "von der Wissenschaft" nie behauptet, dass er einen gemeinsamen Vorfahren mit dem heutigen Affen hat ist indes ein Fakt. Und nein, die Wissenschaft geht nicht davon aus, dass eine wie auch immer gartete Märchenfigur an der Entstehung des Kosmos beteiligt war.

Kommentar von Mark1616 ,

Das der Mensch vom Affen abstammt wurde bereits widerlegt.

Wurde es das? Von weclhem Wissenschaftler denn und wo ist sein Nobelpreis?

Kommentar von Eirene2007 ,

Es wurde nicht widerlegt. Es ist einfach nicht korrekt zu sagen, dass der Mensch vom Affen abstammt, da der Mensch zu den Menschenaffen gehört und alle Affenarten einen gemeinsamen Vorfahren haben. 
Es muss bei solchen Aussagen immer differenziert werden, welcher Affe (Ur-Affenartiger, Schimpanse, Orang-Utan) gemeint ist. Von den heutig lebenden Affenarten entstammen wir definitiv nicht, wir sind aber mit ihnen verwandt, was uns zu einer Affenart macht ;) Juhu 
Uuugaah Uuuugaaah Uuuuugaaah Ugh Ugh

Kommentar von wolfruprecht ,

Wurde es das?

Ja, in gewisser Weise schon. Mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms um das Jahr 2000 herum wurde deutlich, dass das humane Genmaterial kaum Gemeinsamkeiten mit dem der Affen hat [...auch wenn es äußerlich viele Ähnlichkeiten geben mag  ;-) ]

Und dafür braucht es keinen Nobelpreis.

Kommentar von dadita ,

Genau das Gegenteil ist der Fall. Es wurde deutlich dass das Genom der meisten Spezies sich sehr ähnelt, das Genom von Menschen und anderen Primaten unterscheidet sich nur minimal. 

Kommentar von dadita ,

Der Mensch und heutige Primaten haben einen gemeinsamen Vorfahren, sie stammen nicht voneinander ab. 

Dämlich ist der religiöse Unsinn denn du hier scheinbar verbreiten möchtest

Kommentar von misterxyzjk ,

Aber wer sollte sich denn die ganze Bibel ausgedacht haben?

Ich kann deine Sichtweise verstehen und ich schlage dir mal ein Experiment vor: Probier mal eine Woche oder länger mit Gott zu leben. Bitte ihn dir ein Zeichen zu geben, damit du ihn erkennen kannst. Denn er liebt auch dich und will dich bei ihm im Himmel eines Tages haben.

Kommentar von Meatwad ,

Aber wer sollte sich denn die ganze Bibel ausgedacht haben?

Wie wäre es mit Menschen? Ist das so schwer zu begreifen? Das steht außerdem zweifelsfrei fest.

Ich kann deine Sichtweise verstehen und ich schlage dir mal ein
Experiment vor: Probier mal eine Woche oder länger mit Gott zu leben. Bitte ihn dir ein Zeichen zu geben, damit du ihn erkennen kannst. Denn er liebt auch dich und will dich bei ihm im Himmel eines Tages haben.

Woher willst du wissen, daß dadita dies nicht schon probiert hat? Dieses Experiment ist im Übrigen relativ nutzlos für jemanden der begriffen hat, daß es keine Götter gibt. Und es funktioniert auch mit allen anderen Göttern. Gibt es die demnach auch?

Kommentar von dadita ,

Genau die gleiche Spezies die sich die Edda, die griechischen Schöpfungsmythen, die römischen, babylonischen, assyrischen, ägyptischen Gottheiten und jede andere Gottheit ausgedacht hat: Die Menschen. 

Den Himmel gibt es nicht. Wie auch deinen Gott.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Dadita

Es gibt immer noch Beweise für die Flut. Und es gibt den EINEN wahren Gott. 

Mach deine Augen auf und du wirst erkennen, dass Leben niemals durch Zufall entstehen kann. 

Kommentar von Meatwad ,

Es gibt immer noch Beweise für die Flut.

Wovon bitte redest du?

Und es gibt den EINEN wahren Gott.

Der EINE unter VIELEN.

Mach deine Augen auf und du wirst erkennen, dass Leben niemals durch Zufall entstehen kann.

Was erkennt man denn da so? Und wodurch? Einfach nur durchs Augenöffnen?

Von Zufall redet übrigens niemand, außer er hat von der Materie keine Ahnung

Kommentar von stefanbluemchen ,

Viele haben dann von der Materie keine Ahnung, denn die meisten Wissenschaftler reden von Zufall. 

Kommentar von Meatwad ,

Viele haben dann von der Materie keine Ahnung,

Wer im Glashaus sitzt...

denn die meisten Wissenschaftler reden von Zufall.

Hättest du wohl gerne.

Kommentar von dadita ,

Nein. Es gibt keinerlei Beweise für eine globale Flut. Flutereignisse gab und gibt es, diese sind einfach Teil des Wetterzyklus dieses Planeten.

Es gibt keinen wahren Gott. Es gibt eine ganze Reihe von Märchenfiguren die von mehr oder weniger leichtgläubigen und ungebildeten Menschen teilweise heute noch verehrt werden.

Das Leben ist das Produkt von biochemischen Reaktionen. Dies ist ein Fakt. Ein Einriff einer wie auch immer gearteten Gottheit ist nicht notwendig.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Wurde laut Wissenschaft nicht einmal alles Leben auf der Erde ausgelöscht? Wird dafür nicht ein Komet verantwortlich gemacht? 

Nach der Bibel war es die Flut der Tage Noahs. Und die eingefrorenen Mammuts und tropischen Fruchtbäume die im sibirischen Eis gefunden wurden, liefern einen schwerwiegenden Beweis dafür, dass diese Katastrophe plötzlich und durch Wasser eintrat. 

Kommentar von Meatwad ,

Wurde laut Wissenschaft nicht einmal alles Leben auf der Erde ausgelöscht?

Das wäre mir neu.

Nach der Bibel war es die Flut der Tage Noahs.

Und nach dem Gilgamesch Epos (das ist das Buch, aus dem der Mythos abgeschrieben und abgeändert wurde) war es die Flut der Tage Uta-napištis. Und der Gott war auch ein ganz anderer. Lustig.

Und die eingefrorenen Mammuts und tropischen Fruchtbäume die im sibirischen Eis gefunden wurden, liefern einen schwerwiegenden Beweis dafür, dass diese Katastrophe plötzlich und durch Wasser eintrat.

Nein, nicht einmal ansatzweise.

Was ist denn eigentlich mit den frühen Hochkulturen der damaligen Welt, die weder von dieser angeblichen Flut berichteten, geschweigedenn von dieser ausgelöscht wurden? Die neolitischen Dynastien in China beispielsweise. Oder die Norte-Chico-Kultur, welche im heutigen Peru anzutreffen war.

Kommentar von dadita ,

Nein. Es gab mehrere Artensterben im Verlauf der Geschichte dieses Planeten, das größte am Ende des Perm löschte mehr als 90% allen Lebens aus. Das letzte große Artensterben liegt 60 Millionen Jahre zurück und löschte die Dinosaurier beinahe aus, nur wenige überlebten und wurden zu den heutigen Vögeln. Dieses letzte Artensterben ist auf einen Komet zurückzuführen und ereignete sich lange vor der Entstehung von Mammuts.

Die eingefrorenen Mammuts liefern einen Beweis dafür dass auch Tiere die Eisdecken von Flüssen zuweilen falsch einschätzen und einbrechen.

Für eine globale Flut gibt es nicht nur nicht den geringsten Hinweis, sie ist physikalisch unmöglich. Würde sämtliches geforene Wasser auf der Erde schmelzen würde der Meeresspiegel um gerade mal 60 Meter steigen. 

Der Flutmythos der Bibel ist ein Plagiat des babylonischen Glaubens (dort wird von etwas ähnlichem berichtet, natürlich mit einem anderen Gott als auslöser). 

Antwort
von sparkydog, 41

Nein, denn alle, die vor Jesus gelebt haben, mußten sich nicht den Lehren der Kirche unterwerfen und brauchten gar nicht gerettet zu werden!

Gut und Böse gibt es nur bei den Abrahamreligionen.

Antwort
von fricktorel, 155

Jeder Mensch, wann immer er gelebt hat, fällt unter den Opfertod Jesu (Hebr.9,26-28).

Unser Schöpfer gab dem Menschen Gelegenheit, sich für "Gut und Böse"  oder dem "Baum des Lebens" zu entscheiden.

Er warnte Eva ausdrücklich, dass sie nicht den "Baum der Erkenntnis" wähle (1.Mose 2,16-17).

Unser ewige Vater hat einen Plan aufgestellt, in welchem jeder Mensch wieder zum Leben kommt, um die "göttliche Lebensweise" kennenzulernen (Offb.20,4-5).

Mit "Magie" hat Fußreflexzonenmassage aber nichts zu tun, das ist eine körperliche "Ertüchtigung" genau so wie wandern (Ps.23,4).

Das mit "in der Hölle schmoren" möchte der "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4) uns gerne implizieren, damit wir vor Ihm bzw. seiner "Weltkirche" (Offb.12,9) Angst bekommen sollen.

Dieser "Typ" wird nämlich selbst in diese Hölle geworfen werden, wenn die Zeit reif ist (Offb.20,10).

Erst, wenn niemand im "Buch des Lebens "gefunden wurde, nachdem er ca.100 Jahre "Gericht" durchlebte (Gottes "Gericht" dauert solche Zeit - Jer.65,20), wird er auch in das Feuer geworfen (Offb.20,12-13).

Dass ein Arzt seine Berechtigung hat, stimmt schon, den der "Glaube" in uns Menschen auf unseren "ewigen Arzt" ist noch immer gering (2.Mose 15,26).

Allerdings gibt es bei "menschlichen Ärzten" Unterschiede (MK.5,25-26).

Kommentar von najadann ,

Er warnte Eva ausdrücklich, dass sie nicht den "Baum der Erkenntnis" wähle (1.Mose 2,16-17)

Sehr interessant finde ich das Verbot zur Erkenntnis, dümmer geht nimmer. Die Erkenntnis ist der Antrieb, der Fortschritt der Menschheit, besser klüger, weiser zu werden um Fehler zu erkennen. Auch Märchen aus der Bibel zu entlarven (Aber ich denke, soweit bist du noch nicht :-) Erkenntnis ist das was uns voranbringt.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

@najadann

falsch um nicht deine Sprache zu übernehmen , ist es die Bibel falsch zu zitieren .Wie du das hier tust .

Und auch @Viktorel es tut .


Gen 2,9 Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 

  • Damit ist lediglich doch theologisch gemeint, dass das was Gut oder Böse ist bereits von Gott festgelegt ist ,und wir Menschen zu unserem eigenen Besten daran besser nicht rütteln sollen .
  • Da wir es doch immer neu tun ,müssen wir im Herzen im Gewissen immer stetig neu abwägen ..ist es nun Gut oder schlecht .
  • Besser wäre das bräuchten wir nicht und das Böse wäre uns überhaupt fremd .
Kommentar von Iamiam ,

ich kannte diese Interpretation zwar nicht, aber da sieht man mal wieder -ganz neutral- dass man jeden Text so und anders auslegen kann!

Kommentar von MinnieMouseM ,

Die Erkenntnis ist jedoch auch ein Fluch, deshalb warnt Gott ja davor. Der Mensch hätte nicht zuviel über sich selbst wissen sollen, das wäre vermutlich besser für ihn gewesen - manche Dinge muss man nicht wissen ;-). Oder der Mensch sollte nicht zuviel Kontrolle über all die Dinge bekommen, weil er dann wie Gott hätte sein können, und das sollte vermieden werden...Erkenntnis ist nicht nur positiv, sondern ist auch Furcht und Schmerz und kann sehr wehtun, je nach dem was man erkennt...

Antwort
von Suboptimierer, 271

Vor dem Menschenopfer wurden Tiere geopfert.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Gott will keine Opfer.  Jesus ist für uns am Kreuz gestorben undie gab sich selbst zum Opfer hin. Einen größeren Liebesbeweis von Gott kann es nicht geben. 

Kommentar von Suboptimierer ,

Lies mal die Bibel. Vor Jesus wurden sehr wohl Tiere für Gott geopfert.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Jesus hat die Menschen eines besseren belehrt:

Gott wünscht sich, dass der Mensch ihn kennt und liebt, und nicht äußerliche Opfer und Schlachtopfer von Tieren. Wenn aber Jesus diesen Satz in den Mund nimmt, bezieht er sich direkt auf Gott. Die Liebe, von der hier gesprochen wird, meint nicht jene Liebe, die Gott vom Menschen erwartet, sondern die Liebe, die Gott dem Menschen schenkt. „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ bedeutet demnach: Ich möchte von der Barmherzigkeit Gebrauch machen und nicht verurteilen. Der biblische Paralleltext ist die folgende Stelle des Propheten Ezechiel: „Ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt“ (Ez 33,11). Gott hat nicht die Absicht, sein Geschöpft „zu opfern“, sondern er will es retten.

Durch diese Klarstellung wird auch die Hosea-Stelle verständlicher: Gott möchte kein Opfer um jeden Preis, so als ob es ihm gefiele, uns leiden zu sehen. Er möchte auch keine Opfer, mit denen wir vor ihm unsere Rechte einfordern oder gar Ruhm erwerben wollen, oder gar Opfer, die wir aus einem falsch verstandenen Pflichtgefühl heraus darbringen. Anstelle von all diesen Dingen möchte Gott jenes Opfer, das nötig ist, um ihn lieben und seine Gebote halten zu können.

„Es gibt keine Liebe ohne Schmerz“, heißt es in der „Nachahmung Christi“, und die alltägliche Erfahrung bestätigt das: Es gibt keine Liebe ohne Opfer. In diesem Sinn ermahnt uns Paulus dazu, unser ganzes Leben als „lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst“ (Röm 12,1).

Kommentar von Suboptimierer ,

Aha

Kommentar von stefanbluemchen ,

Lies doch mal Leviticus, darin ist der Gesetzesbund zwischen Jehova und den Israeliten zu finden. Zur Sündenvergebung mussten Tiere geopfert werden. schon Abel wusste, dass zur Sündenvergebung Blut notwendig war. Deshalb war sein Opfer für Gott wohlgefällig. 

Kommentar von Waldfrosch10 ,

@suboptimierer 

Das Stimmt.

Aber in Jesus Christus fand sich das makellose Opfer welche alle anderen Opfer ein für alle Male überflüssig machte .

Es mag nur Zufall sein ,dass nach dem Verlust des Tempels  60 nach Christus ,die Juden den Tier  Opferkult aufgegeben haben ,gezwungenermassen .....da ihre Opferstätte verloren war .

Mir gibt das sehr zu denken ...

Kommentar von stine2412 ,

Waldfrosch, als der Tempel 70 unserer Zeitrechnung in Jerusalem zerstört wurde, hörten nicht nur Tieropfer auf, die sowieso keinen  Sinn mehr machten, sondern alle Urkunden waren  mit der Zerstörung des Tempels auch nicht mehr da. So konnte kein Jude mehr beweisen, dass er aus der Geschlechtslinie Davids stammte. Da sie den Messias ablehnten und einen neuen erwarteten (tun sie ja immer noch), können sie die Abstammungslinie nicht mehr beweisen. War es das, was dir zu denken gibt?

Kommentar von stefanbluemchen ,

Die Zerstörung des Tempels wurde in Matthäus 24 vorher gesagt. Und die Vorhersage machte kein Geringerer als Jesus Christus! 

Kommentar von Iamiam ,

historisch eher umgekehrt: anfangs wurden Menschen UND Tiere geopfert, die Geschichte vom Isaak ist eine meisterhafte Erzählung, die den Übergang markiert, keine Menschen mehr zu opfern -was aber trotzdem weiterhin immer mal wieder geschah:Bei Grundsteinlegung wurden häufig Babies in der Baugrube geopfert und auch dort bestattet, bis in die Neuzeit Tiere (die Macht dieser Tradition anschaulich beschrieben in Theodor Storms "Der Schimmelreiter")

Das Opfer des Menschensohnes spiegelt das traditionelle Verständnis wider, dass Menschenopfer besonders "wirksam" seien und ist insofern ein Rückfall, der bis heute ausstrahlt -wie überhaupt der gesamte Opfergedanke: Das Handeln: du musst Deinem Gott etwas geben, damit er dir auch wieder was gibt zieht sich durch alle Religionen.

Antwort
von Wilfri, 46

Die Bibel beantwortet diese Frage eindeutig.

Mose und Elia, beide Sünder und lebten im AT - also vor Jesu Geburt als Mensch - erschienen Jesus und drei seiner Jünger auf dem Verklärungsberg zu seinen Lebzeiten. Das steht nicht nur in den Evangelien, sondern auch im 2. Petrusbrief. Noch dazu ist Henoch ohne zu sterben in den Himmel aufgenommen worden. Das ist die biblisch reale Seite.

Theoretische Seite: Adam und Eva waren Sünder. Wieso hat Gott ihnen einen Retter verheißen: einen ihrer Nachkommen, wenn er gar nicht retten kann. Ist irgendwie widersinnig.

Tatsache ist aber, wenn Jesus als einzigem Sündlosen sein Opfer für unsere Sünde nicht vollbracht hätte, dann wäre Vergebung, Auferstehung und ewiges Leben für alle Menschen nicht möglich. Dann wäre es auch egal, ob und wann wir gelebt haben. Aber Jesus hat ja den Teufel besiegt - zum Glück. Allerdings nicht für diejenigen, die sein Angebot des Glaubens grundsätzlich und unwiderruflich ablehnen. Für die nützt es auch nichts, wenn Jesus grundsätzlich für die Sünden der Welt gestorben ist. Also keine Generalabsolution für alle Menschen!

Antwort
von stefanbluemchen, 20

Lies die Bibel, denn darin steht die Antwort. 

Abel war gerecht, genau wie Henoch, Set, Metusalem, Noah usw. Alle diese und viele mehr haben den gleichen Nutzen von dem Loskaufsopfer, das durch Jesus erbracht wurde. All diese haben die Möglichkeit, einmal für immer auf der Erde zu leben, aber ohne die durch die Sünde Adams verursachten Probleme. 

Antwort
von Abundumzu, 99

Hallo glueckspilz85

Da Jesus Christus in seiner Bergpredigt einen unerschütterlichen Glauben mit einem Haus vergleicht, das man auf einem sicheren, felsigen Fundament errichtet hat, liegt es auf der Hand, dass man beim Aufrichten  seines eigenen Glaubensgebäudes systematisch und schrittweise vorgehen muss. 

Deine Methode, das „Dach“ und die „Inneneinrichtung“   -  im übertragenen Sinn  -  noch vor dem Fundament installieren zu wollen, wird nicht funktionieren  -  oder mit anderen Worten:  Du stellst zu viele Fragen auf einmal;  Du solltest mit dem „Fundament“ beginnen,  mit der Frage nämlich, wer Gott wirklich ist und was er mit seiner Schöpfung vorhat.

Beispielsweise unterstellst Du unserem Schöpfer einen Mangel an Liebe und Gerechtigkeit, wobei Du die beiden Eigenschaften  „Liebe“ und „Gerechtigkeit“
nach eigenem Gutdünken definierst.  Die Bibel lehrt etwas anderes.  Aus Deinem Fehlschluss ergibt sich dann Deine Überlegung, dass Menschen, die vor Jesus lebten, Pech gehabt haben könnten.  Auch das lehrt die Bibel nicht.

Was sie Dir stattdessen nahelegt, bringt Jesus in Johannes 17:3 auf den Punkt:  „Dies bedeutet ewiges Leben [od. davon ist es abhängig], dass sie [Du und ich] fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über [1.] dich, den allein wahren Gott, und über [2.] den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“ 

Welch wichtiges Erfordernis die  „fortgesetzte Erkenntnis“ (lt.  gr. Quelltext epígnōsis = vertiefte Erkenntnis) tatsächlich ist,  wird noch dadurch
unterstrichen, dass nicht nur Jesus, sondern auch sein Vater uns wissen lässt, was sein erklärter Wille ist, nämlich „dass alle Arten von Menschen gerettet werden und zu einer genauen Erkenntnis (epígnōsis) der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2:3, 4)

Erst mit einer solchen „genauen Erkenntnis“ kann man den Kern Deines Fragenpaketes bibelkonform beantworten  -  wie war der doch noch?

„Können  [nicht „konnten“] Menschen,  die VOR Jesu Zeit gelebt haben auch errettet und von Sünden befreit werden?“

Kurzantwort vorab: 

JA, sie können   -  mit wenigen Ausnahmen  -  von ihrer ererbten Sündhaftigkeit befreit werden. Dadurch werden sie die gleiche Aussicht wider erlangen,  wie sie einst  Adam und Eva hatten.  Welche Aussicht war das?  Die Aussicht auf ein nicht endendes Leben auf einer paradiesischen Erde.

Die in Psalm 119:160  erwähnte „Summe deines Wortes“  ergibt diese Antwort;  die Gesamtaussage der Bibel also.

Die grundlegendsten biblischen Argumente dazu zitiere ich Dir hier:

Als „Hauptvermittler des Lebens“ wurde Jesus Christus von seine Vater ermächtigt, „die Lebenden und die Toten zu richten“ (Apostelgeschichte 3:15; 2. Timotheus 4:1).

Infolge dieser Ermächtigung hat uns der Sohn  versprochen, Verstorbene auferstehen zu lassen.  Wörtlich:  „. . .Wundert euch nicht darüber, denn die
Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräbern] sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu
einer Auferstehung des Gerichts“  (Johannes 5:28, 29).

Diese „Auferstehung des Gerichts“ umschreibt eine erneute Gelegenheit, eine vertane Prüfung zu wiederholen.  Infolgedessen wird  keiner von diesen, „welche Schlechtes getrieben haben“,   lediglich auferweckt, um wieder zum Tode verurteilt zu werden,  denn das wäre unvereinbar mit einem Schöpfer, der die  Gerechtigkeit und Liebe in Person ist. Deshalb wird es  unter Gottes Königreich weltweit gerecht zugehen und den Auferstandenen  geholfen werden, ihr Leben mit Gottes Grundsätzen  in Übereinstimmung zu bringen.

Bestätigt wird dieses Verständnis auch in dem letzten Buch der Bibel.  Dort wird vorausschauend von der „Buchrolle des Lebens“ berichtet, die geöffnet werden wird um jedem, der die Voraussetzungen erfüllt die Möglichkeit zu geben sein Namen dort einschreiben zu lassen. Die dort beschriebene Voraussetzung ist:  Sie werden „als Einzelne gerichtet gemäß ihren Taten“,  und zwar nach ihren Taten, die sie nach ihrer Auferstehung vollbringen werden (Offenbarung 20:12, 13). Infolgedessen kann sich ihre Auferstehung   -   gemessen am endgültigen Ausgang  -   als eine „Auferstehung des Lebens“ erweisen und wird nicht unvermeidlich eine „Auferstehung des [Straf-]Gerichts“ sein.

Als letzte Frage zu diesem Auferstehungsthema müsste noch geklärt werden, wer die schon erwähnten „wenigen Ausnahmen“ sein werden, denen eine Rückkehr ins Leben verweigert wird. Die Bibel beschreibt sie als Menschen,
die willentlich, bewusst und wider besseres Wissen Unrecht tun. Die endgültige Beurteilung behält sich allerdings  unser Schöpfer vor. 

Um gar nicht erst in die Gefahr solcher Abwege zu geraten . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Um gar nicht erst in die Gefahr solcher Abwege zu geraten, gibt uns die Bibel einige Anhaltspunkte. 

Beispielsweise liest man in Matthäus 12:31  „ . . . Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist [durch den uns Gott sein Wort und das nötige Verständnisvermögen übermittelt] wird nicht vergeben werden . . .“

Und damit verbunden gibt es noch eine Gefahrenquelle, die mit
dem zweitgrößten Gebot eng verknüpft ist („du sollst Deinen Nächten lieben, wie dich selbst“). Sie stammt aus der Bergpredigt (Matthäus 6:14, 15) und lautet:  „Denn wenn ihr den Menschen ihre
Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben;  wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“

Vielleicht helfen Dir diese Denkanstöße weiter. 

Bitte behalte jedoch im Sinn, dass diese Antwort nicht wirklich ausführlich ist. Sie soll auch nur eine „grobe Skizze“ dessen sein,
was uns unser himmlischer Vater auf Deine Fragen antwortet.

Vor allem aber hoffe ich, dass Dir bewusst werden wird, wie wichtig eine genaue Erkenntnis ist. Schon Adam und Eva nahmen das auf die leichte Schulter  -  mit verehrenden Folgen, die noch heute nachwirken.

Um ein Grundverständnis der Bibel zu erwerben, empfehle ich
Dir einen kostenfreien und unverbindlichen Bibelkurs, wie er in diesem 3-Minuten Trailer vorgestellt wird:

„Das erwartet Sie bei einem Bibelkurs“

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/kostenloses-bibelstudium/video-bibelkurs/

Schau Dir dieses Demo-Video an.  Als Zeugen Jehovas bieten wir solche  Weiterbildungsmöglichkeiten  auf der ganzen Welt in über siebenhundert Sprachen an.  Achte bitte auch darauf, dass diese
offizielle Information noch folgende Zusicherung enthält:

„Egal wann, wo und wie lange Sie diesen Kurs nutzen, sie müssen deshalb kein Zeuge Jehovas werden“!

Viel Erfolg und alles Gute.

-----------------------------------------------------------------------------------

-----------------------------------------------------------------------------------

Antwort
von celaenasardotin, 68

Also erstmal kannst du die Bibel nicht so auslegen wie sie vor ein paar tausend Jahren geschrieben wurde. Man muss das in die heutige Zeit übertragen.

Christen , Juden und Muslime glauben an den selben Gott , auch wenn er andere Namen und Eigenschaften hat.

Kommentar von KaeteK ,

Weder Christen noch Juden glauben an den Götzen Allah...Und was die Glaubwürdigkeit der Bibel betrifft, so ist sie immer noch hochaktuell, für jeden Christen, aktueller geht es gar nicht..

http://www.progenesis.ch/articles/gl_wortgottes/Bibel_Das_Wort_Gottes.html

lg

Kommentar von celaenasardotin ,

Da hat ja jemand ganz viel Ahnung und ist wirklich aufgeschlossen. Und jeder kann die Bibel wohl auslegen, wie er es für richtig hält. ich denke Auge um auge... ist ein bisschen veraltet

Antwort
von Slaytanic88, 162

Gute Fragen, die auf glasklaren logischen Schlussfolgerungen beruhen. Ja, auch vor Jesu Geburt wurden Menschen errettet, denn auch z.B. Buddha ist gleichwertig. Das ganze ist aber sehr komplex, ich empfehle daher folgendes Buch zur intensiven Auseinandersetzung, es werden die meisten Fragen beantwortet sein:


https://www.amazon.de/Schl%C3%BCssel-zur-Theosophie-Helena-Blavatsky/dp/38942769...



Kommentar von Waldfrosch10 ,

Kein Guter Rat !

Die Theosophie nun soll vernünftiger sein als der Christliche glaube ?

Deshalb musste die Gute Helena Blavatsky damals Indien auch als erwiesene Betrügerin verlassen ...sie hatte zuviel inszeniert was ihre medialen Fähigkeiten anbelangte .

Buddha zudem hat sich niemals als Gott bezeichnet ,wie das ein Jesus Christus tat .

Auch  "glaubte" er nicht an" Gott .Der Buddhismus des Buddhas ist ein rein Atheistisches System der Leidbewältigung für das dieseits .

Und REinkarnation und Karma bei Buddha ist bei weitem nicht das was Reinkarnation und  Karma bei den Theosophen ist .

Ich habe in meinem Leben die gesamten Werke dieser Person und sehr viel mehr gelesen ,auch die der Anthroposophen und die  Wahrheit darin gesucht ,sie ist dort nicht zu finden oder hast du persönlich darin schon deinen wirklichen Frieden gefunden ?

Kommentar von Slaytanic88 ,

Helena Blavatsky war eben keine "erwiesene Betrügerin", im Gegenteil. Du bist nicht auf dem aktuellen Stand in dieser Hinsicht. Man hat versucht ihren Ruf zu ruinieren, das ist auch gelungen und noch heute finden sich Leute wie du, die ungeprüft diese Lügen nachplappern.

"Anfang der 1980er begann Vernon Harrison von sich aus eine Prüfung des Hodgson Reports, später sicherte John Beloff,
als Herausgeber des SPR-Journals, seine Unterstützung bei der
Publikation dieser Prüfung zu. Harrison veröffentlichte 1986 seine erste Untersuchung unter der Überschrift „J'Accuse“ (= Ich klage an).
1997 erschien der zweite Teil seiner Arbeit unter dem Titel „J'Accuse
d'autant plus“ (= Ich klage umso mehr an), beides zusammen erschien 1998 auch in deutscher Übersetzung.


Harrison konzentrierte sich bei seinen Untersuchungen auf den zweitenTeil des Reports, also die Blavatsky-Coulomb-Briefe und die Meisterbriefe. Er kam zum Schluss, dass dieser Teil tendenziöse Behauptungen und Mutmaßungen aufweise, Beweismittel ausgelassen und verdrehend interpretiert worden seien und Thesen aufgrund von fehlerhaften Argumenten aufgestellt worden seien."

Bitte vorher RICHTIG informieren, bevor man die Wahrheit mit Füssen tritt! Und auch mal die Mahatma-Briefe LESEN und nicht nur darüber REDEN.

Buddhismus als atheistisches System zu bezeichnen zeugt ebenfalls von einem völligen Missverständnis. Du hast dich  überhaupt nicht mit der Materie auseinandergesetzt.

Glaubst du denn ernsthaft, dass irgendein Mensch durch bloses lesen von Büchern "seinen wirklichen Frieden finden" kann? Das ist völlig unmöglich. Vielleicht solltest du nicht nur viel lesen, sondern auch "tun". Weniger Intellekt, mehr HERZ!

Kommentar von Iamiam ,

nun mal langsam. Ich kann die Infos nicht nachprüfen -da hätte ich viel zu tun- aber bei Auseinandersetzungen in Glaubensfragen verhärten sich sofort die Fronten.

Glaube an ein höheres Wesen, das Gefolgschaft verlangt, macht intolerant und fordert Intoleranz im Gegenzug heraus, Mission dafür erst recht.

Nicht gut für friedliche Diskussionen...

Kommentar von Slaytanic88 ,

Jaja die Menschen haben generell ein großes Problem mit der "Unterordnung". Dabei ist Gefolgschaft nichts anders als ein Naturgesetz. Die Erde folgt der Sonne, die Sonne einem Fixstern usw. Ohne Lehrer lernt man nicht lesen, schreiben  ect. Und ohne "höheres Wesen" wird der Mensch nur ein Tier bleiben. Einfach mal logisch drüber nachdenken, ob wirklich Höhlenmenschen von selbst das reden angefangen haben und von selbst die Schrift, Mathematik  usw. "erfunden" haben. Erstmal informieren, dann kann man diskutieren. Leider sind 95% denkfaul und ausserdem von sich eingenommen. Viel Spass im Jenseits.

Kommentar von stefanbluemchen ,

Jesus bezeichnete sich auch nicht als Gott, sondern als Sohn des lebendigen Gottes. Und bei seiner Taufe war Gottes Stimme zu hören, die sprach: ,,Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe ". 

Antwort
von myzyny03, 187

Wenn dir das Alles nicht schlüssig vorkommt, dann hör einfach auf, an Gott zu glauben. Und schon passt alles wieder.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Es heißt, ich glaube an Gott.  Nicht ich weiß Gott. Gott hab uns den freien Willen. Gott zwingt uns zu nichts. Und auch wenn du nicht an ihn glaubst, ändert das nichts daran, dass es ihn gibt. Mit allen Konsequenzen.  

Hier noch was für die,  die nicht glauben, aber alles zu wissen glauben :

Formel von Kurt Gödel

Mathematiker bestätigen Gottesbeweis

http://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-920455.html
Kommentar von hauseltr ,

Auch nur Glaube, mit seltsamen Berechnungen untermauert. Ganz einfach nicht glaubhaft und unwissentschaftlich!

Kommentar von AntwortMarkus ,

Seltsam ist es, an das Böse zu glauben, sie gegenseitig zu bekämpfen in der Welt, keinen Sinn im Leben zu sehen, an die Wissenschaft zu glaubendiesem sagt dass das Weltall unendlich sei und dann nicht zu glauben, wenn die Wissenschaft einen Gottesbeweis  hat. Aber ihnen diese Zweifler wäre Jesus nie ans Kreuz geschlagen worden und wäre nicht  für uns alle  zur Vergebung der Sünden am Kreuz  gestorben um am dritten Tag auferstanden zu sein.

Kommentar von Suboptimierer ,

Jeder glaubt an die Wissenschaft. Du glaubst daran, dass Fernseher, Microwellen, Mobiles, Solarenergie und Versicherungsmodelle aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen funktionieren (oder etwa nicht?). 

Bei der Frage nach den großen philosophischen Themen werden Religiöse auf einmal misstrauisch gegenüber den Wissenschaften. Das ist seltsam.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Bei wissenschaftlich belegbaren Formeln für die Existenz Gottes werden wissenschaftsliebende  Menschen plötzlich misstrauisch gegenüber ihrer geliebten Wissenschaft.  Das ist komisch. Der Glaube an die Wissenschaft scheint nicht besonders groß zu sein wenn man solche Belege nicht ernst nimmt :

Formel von Kurt GödelMathematiker bestätigen Gottesbeweis

http://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-920455.html



Kommentar von Waldfrosch10 ,

Naja immer Wenn 

 das Transzendente durch irdische Werkzeuge bewiesen wird ,bekomme ich ein flaues Gefühl .

Gott muss nicht bewiesen werden ,das hat er nicht nötig .

Wer glaubt der glaubt wer nicht glauben will ist frei nicht zu glauben .

Kommentar von Suboptimierer ,

Du bist gut. Erst betonst du, dass man an Gott glaubt und nicht weiß.

Dann schreibst du:

Und auch wenn du nicht an ihn glaubst, ändert das nichts daran, dass es ihn gibt.

Du meinst wahrscheinlich "ob es ihn gibt". Kleiner, aber feiner Unterschied. Mit "dass" tust du so, als sei seine Existenz gegeben. Damit widersprichst du aber deiner ersten Aussage, nämlich dass Gottes Existenz nicht als gegeben hingenommen werden kann, sondern dass es immer noch ein Glaube bleibt.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Gott ist allmächtig. Es gibt ihn. Auch für Dich.  Auch wenn Du dasnicht glauben kannst.

Kommentar von Suboptimierer ,

Wenn du betonen würdest, dass du selbst das nur glaubst, könnte ich damit leben. Aber du tust so, als wäre es eine Tatsache, obwohl du im Kommentar oben extra betont hast, dass es ein Glauben ist.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Die Liebe meiner Mutter kann ich auch nicht begreifen. Doch glaube ich  daran.

Kommentar von Suboptimierer ,

Deine Mutter wird dir oft genug gezeigt haben, dass sie dich liebt. Hätte sie es dir nicht gezeigt, würdest du nicht annehmen, dass sie dich liebt. Insofern hat deine Mutter ihren Beweis der Liebe erbracht.

Deine Mutter kann man deshalb schwer vergleichen mit Gott, da sie nachweislich präsent war und nachweislich ihre Liebe dir gegenüber geäußert hat.

Würde deine Mutter dich bei der Geburt verlassen haben und dir somit keine Liebe bewiesen haben, wäre es vergleichbarer. Dann wäre es wirklich reiner Glaube, wenn du annehmen würdest, dass deine Mutter dich liebt.

_________________

Du wirst natürlich behaupten, dass Gott den Beweis seiner Liebe auch erbracht hat. Das scheitert wiedermal nicht an diesem Punkt, sondern schon früher. Der Beweis setzt die Existenz Gottes voraus, die eben nicht bewiesen wurde.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Gott ist allmächtig.

Da Du ja auf den Mathematiker Kurt Gödel baust können wir hier mal kurz eine Methode nach dem Geschmack von Gödel anwenden um herauszufinden ob "Gott" tatsächlich allmächtig sein kann.

Wenn Gott allmächtig wäre dann wäre er auch imstande einen Stein zu erschaffen den er selbst nicht mehr heben könnte.
Wenn es aber Steine geben müßte die nicht einmal Gott hochheben kann dann kann er auch nicht allmächtig sein.

(Statt Steine heben kann man natürlich beliebige andere Fähigkeiten einsetzen - das Prinzip bleibt das gleiche)

Noch ein Beispiel in der Art von Gödel

Wenn Gott allmächtig wäre dann könnte er auch für jede denkbare und korrekte mathematisch Behauptung den entsprechenden mathematischen Beweis liefern.

Nun hat aber Gödel (etwas vereinfacht dargestellt) bewiesen dass es in jeder Art von Mathematik  (die nicht allzu trivial ist) korrekte Aussagen geben muß die aber nicht beweisbar sind.

Es gibt also sozusagen Mathehausaufgaben die nicht einmal ein "allmächtiger" Gott lösen könnte 

Kommentar von Kurpfalz67 ,

...


Kommentar von GanMar ,

Allerdings wird in Gödels sogenanntem Gottesbeweis ein Theorem angeführt, welches sich nicht zwangsweise aus den Axiomen ergibt:

∀𝜑[𝑃(φ)→◊∃𝑥𝜑(𝑥)]

Kommentar von Iamiam ,

@ Ganmar: grins! (ich hab den Link nicht nachverfolgt, würde ihn -nachdem ich Deinen Ausschnitt draus gelesen habe- auch nicht kapieren und sicher hat ihn Antwortmarkus auch nicht kapiert, aber er ist eben gut, um Eindruck zu schinden!)

Ich hab mir vor einiger Zeit "die philosophische Hintertreppe" reingezogen, der Verfasser ist Theologe (Name entfallen), und naturgemäß befasst er sich -in historischer Reihenfolge- hauptsächlich mit Gottesbeweisen. Ich hab bei wenigen Büchern so oft geschmunzelt!

Kommentar von AntwortMarkus ,

Du verstehst auch das allermeiste  nicht was andere wissenschaftliche Beweise betrifft, aber nimmst es stillschweigend als gegeben hin.

Kommentar von Mark1616 ,

Und du hast anscheinend keine Ahnung von Wissenschaft. "Gott" ist nicht klar definiert, er kann also auch unmöglich wissenschaftlich bewiesen oder widerlegt werden.

Antwort
von JustNature, 36

Es gibt keine Sünden. Es gibt keine Rettung aus Sünden. Ob man vor oder nach Jesu lebte, ist völlig egal bezüglich dem Jenseits.

Jesus hat durch seine Hinrichtung nichts erreicht als seinen Tod.

Niemand geht nach dem Tod zu Satan und niemand zu Gott. Wir zerkrümeln alle und existieren in keiner Form weiter. Nur das ist die Wahrheit.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community