Frage von WalterE, 17

Konnten die ehemaligen Absolventen der Ingenieurschulen der BRD mit ihrem Abschluss an den Universitäten und (technischen) Hochschulen studieren?

Das ist eine historische Frage, weil ich mich mit der Entwicklung der höheren Schulen - Höheren Fachschulen und der Hochschulen und Fachhochschulen beschäftige. Das Manko bei der Einrichtung bzw. Umwandlung der Fachhochschulen ist m.E. dass mit dem FH Diplom zwar dem berechtigten Anliegen nach Akademisierung Rechnung trug, zumal im internationalen Vergleich. Der Nachteil scheint mir nur zu sein dass damit der Weg zur akademischen Abschlüssen - auch zum inzwischen akademisierten Ingenieur - massiv erschwert wurde, weil Qualifikationen wie der Ingenieur nur noch über ein akademisches Studium erworben werden konnten, für den man aber eine (Fach)Hochschulreife vorweisen musste - was bis heute wohl meist entweder über eine Oberschule oder Fachoberschule geschieht. Die Frage die mir dabei aber im Vorüberdenken gekommen ist: Konnten de graduierten Ingenieure an die Universitäten und Hochschulen gehen? Hatten sie mit dem Ingenieurabschluss eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife?

Antwort
von Kuestenflieger, 10

Die graduierten hatten sofort Arbeit , weil schon praktische Erfahrung .

Wozu noch mal die gleiche Theorie , nur wegen Titelismus ?

Kommentar von WalterE ,

Etwa weil sie die reine Theorie (Physik, Chemie)  oder ein anderes Fach studieren wollten, oder promovieren wollte? Aus Erzählungen ist mir der Zahnarzt meiner Mutter und meiner Großmutter geläufig, der eben erst den ing. grad. und dann Zahnmedizin studiert hat. Freilich blieb der Ingenieur in ihm lebendig, er verbesserte die Zahnprothese. Mir geht es aber wirklich nur um die Frage, ob diese eine HZB hatten oder wie auch immer ohne Abitur an Hochschulen weiterstudieren konnten. 

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