sanne172 am 24.09.2009 um 22:46 Uhr
Ich bräuchte noch einmal ein paar gute Ratschläge von euch :-) .
Unser jüngster Sohn möchte plötzlich konfirmiert werden.
Wir haben mit der Kirche nichts am Hut.
Ich bin nicht einmal getauft und mein Mann ist vor ein paar Jahren aus der Kirche ausgetreten.
Nun kommt unser Sohn und möchte konfirmiert werden.
Die vielen Kirchenbesuche, die man ableisten muss und der Konfirmandenunterricht schrecken ihn nicht.
Es geht ihm dabei auch nicht um das zu erwartende Geld, das ist ihm gleichgültig.
Inwieweit es ihm um Gott und Glauben geht, habe ich noch nicht ergründen können.
In unserem Leben spielt Religion keine Rolle.
In mir sträubt sich alles gegen diese Vorstellung.
Soll ich jetzt versuchen, ihm das Ganze auszureden? Das schaffe ich sicher, wenn es mir wichtig ist.
Mein Mann ist eher gewillt ihm den Wunsch zu erfüllen.
.
Was meint Ihr?
Man könnte die Frage auch weiter fassen:
Ist es erlaubt, einem anderen einen Wunsch auszureden, nur weil man es kann?
Für viele Argumente und Denkanstöße bin ich dankbar! :-)
Bild/er:

Er wird sich Gedanken gemacht haben, bevor er seinen Wunsch geäussert hat.
Obwohl ich nicht Gläubig bin, würde ich den Wunsch meines Sohnes respektieren

auf gar keinen Fall ausreden sein Leben seine Entscheidung unterstützt ihn. Denn nur weil es für euch nicht der "richtige" Weg ist muss es nicht auf ihn zutreffen vielleicht ist es für ihn der richtige!!

erfülle ihm den wunsch. nur weil du damit nichts am hut hast, kannst du von deinem sohn nicht verlagen, daß er sich auch damit zufrieden gibt.
derwessi am 24. September 2009 22:50 Richtig so. Ist allein Seine Entscheidung....DH
Nix da ein junger Mensch brauch die Lügen der Kirche nicht.
kochstuebchen am 24. September 2009 22:55 wenn ich mir deinen namen anschaue, glaubst du wohn eher an allah, oder? bist du ein moscheerenner?
sanne172 am 24. September 2009 22:58 Bitte keine Glaubenskriege in meiner Frage! :-)

Ich würds erlauben, was stört´s dich, wenn es dir eh´egal ist? Und ihm bedeutet es zur Zeit halt viel...sollte er für sich entscheiden, dass er sich geirrt hat, dann kann er es machen, wie dein Mann und wieder austreten... er bekommt ja kein Brandmal aufgedrückt! ;D
sanne172 am 24. September 2009 23:10 Und das Ganze dann groß feiern?
Denn das bringe ich nicht über´s Herz, ihn dann alleine stehen zu lassen :-/
Gille am 24. September 2009 23:18 Frag ihn, ich habe meine Konfirmation nur mit meiner Mutter und meinem Bruder gefeiert...war toll. Und warum denn nicht feiern? Weils christlich ist? Ihr feiert doch sicher auch Weihnachten, oder? Da stört´s euch doch auch nicht? Und in der Kirche werden sie euch auch nicht wieder rausjagen! Geh einfach etwas lockerer an die Sache ran...
Sofaschalter am 24. September 2009 23:45 Ja, Gille, da hast du recht :-)
Um Gottes Willen, das ist doch seine eigene Sache. Das darfst du ihm genauso wening ausreden, wie ein anderer ihn dazu zwingen dürfte. Hier muß die persönliche Entscheidung respektiert werden. Sei doch froh, dass dein Sohn sich solche Gedanken macht.

ich bin auch nicht religiös, aber lass ihn doch....schlimmes wird er dort sicher nicht lernen....

Ich würde es ihm nicht ausreden, meine Kinder konnten auch frei entscheiden. Sie sind ein halbes Jahr vor der Konfirmation getauft worden, daß gehört ja dazu wenn man konfirmiert werden will.
Wenn er den Wunsch äussert, solltet ihr das als Eltern respektieren, auch wenn er noch nicht volljährig ist und ihr mit der Kirche nichts am Hut habt ! Das wird euch als Familie dann nur noch mehr zusammenschweissen, als wenn ihr mit Verweigerung droht !!!
sanne172 am 24. September 2009 23:03 Ich drohe nicht mit Verweigerung, ich überlege lediglich, ob ich es hinnehme, oder ob ich versuchen soll, es ihm behutsam auszureden. Das ist für mich ein Unterschied.
Mein Vorschlag ist einfach - er hat sich dafür entschieden und mit ca. 14 Jahren sicherlich auch etwas dabei gedacht - ihr sagt ihm doch sicherlich auch eure Gedanken hier drüber, aber aktzepiert seinen Wunsch, wenn ihr merkt, dass er es ernst meint. Er findet sich hier gut zurecht und fühlt sich geborgen. Die ganzen Diskussionen über diese Religionen hier im Forum und wer was nicht gut oder schlecht gemacht hat etc.... sind hier "brotlose Kunst". Die evanng. Kirche gehört u. a. zu den koservativen Religionen und nicht zu irgendeiner menschenverachtenden Gruppe heute. Wie jeder weiß, ist in der Geschichte viel manipuliert und missbraucht worden...... Macht eine kleine Familienfeier -er wird sich ewig dran erinnern und ihr selbt werdet ja nicht zu etwas gezwungen.....Später geht er dann seinen Weg - schaut mal, wie es sich entwickelt.

So viel ich weiß, sind Konfirmanden in etwa 14 Jahre, oder?
Da ist Dein Sohn ja schon fast erwachsen. Er hat sich sicher innerlich mit dem Thema gründlich befasst und auseinander gesetzt, und er wirkt sehr entschlossen.
Ich als Mutter würde ihm das nicht ausreden wollen, ich würde seinen Wunsch respektieren und sogar gut heißen, ihn also unterstützen in seinem Wunsch !!!
Wenn ein Jugendlicher in der heutigen Zeit sich bedingungslos zum Glauben bekennt, ist das für mich ein Zeichen von Reife !!!
Und ein Glaube - nicht ein Irrglaube - kann für einen jungen Menschen Halt und Sicherheit bedeuten
Du würdest es Dir später nie verzeihen, wenn Du versuchen würdest, es ihm auszureden
gottesanbeterin am 24. September 2009 23:07 Mit deinem letzten Satz versuchst du doch, die Fragestellerin zu manipulieren, das ist aber schon recht geschmacklos!
rivabella am 24. September 2009 23:20 @ gottesanbeterin: Ich denke, die Fragestellerin sucht Rat und möchte wissen, ob es erlaubt ist, ihrem Sohn einen Wunsch auszureden, nur weil sie es kann !!!
Meine Meinung und auch die der anderen User wird sie sicherlich interessieren, sonst hätte sie die Frage nicht gestellt !!!
Ich glaube auch nicht, dass Sanne172 sich manipulieren lässt, sondern sie möchte einfach nur Stellungnahmen, Ratschläge, Meinungen und Aussagen dazu lesen - ihre eigene Meinung wird sich dadurch wahrscheinlich nicht ändern, aber zumindest wird sie Denkanstösse bekommen. Und darum scheint es ihr ja auch zu gehen.
Darf sie ihr Kind von seinem Vorhaben abbringen, weil sie als Mutter die Macht dazu hat? Ich sage klar und deutlich nein, weil sie es sich später nicht verzeihen würde !!!
Klare Frage - klare Antwort !!!
gottesanbeterin am 24. September 2009 23:36 Warum sollte sie es sich später nicht verzeihen können?- das zu schreiben ist eine unglaubliche Unterstellung und Anmaßung- klare Ansage!
Solipsist am 25. September 2009 00:04 "Darf sie ihr Kind von seinem Vorhaben abbringen, weil sie als Mutter die Macht dazu hat? Ich sage klar und deutlich nein,"
Na dann hoffe ich mal Du hast kein getauftes Kind, sonst wird die Antwort etwas peinlich...
Hast Du getaufte Kinder Rivabella?
rivabella am 25. September 2009 21:55 @ Solipsist: Ich bin (leider) sehr, sehr religiös erzogen worden und wurde zu einer Zeit geboren, als die „Volksschulen“ noch in katholische und evangelische getrennt waren. Ich hatte damals eine evangelische Freundin (bis zum heutigen Tag ist sie meine Freundin - über Jahrzehnte hinweg). Es wurde mir unter Strafe verboten, mit ihr zu spielen, ich habe es missachtet.
Zu meiner Zeit beging man eine Todsünde, wenn man standesamtlich getraut war und mit seinem Ehemann schlief, man durfte das erst nach der kirchlichen Trauung. Die Kirche selbst mit ihrer frauenfeindlichen, heuchlerischen und einschüchternden Thesen hat mich dazu gebracht, das Alte und das Neue Testament als ein modernes Märchen zu interpretieren, und seit dem lebe ich ohne Angst vor Himmel, Hölle und Fegefeuer !!! Ich unterscheide zwischen „Gut und Böse“ und zwischen „Dein und mein“, und das kann ich nicht von vielen Menschen in der heutigen Gesellschaft behaupten. Allerdings habe ich das meinen Kindern weiter vermittelt und bin froh, solch tolle Kinder zu haben.
rivabella am 25. September 2009 21:56 Ja, ich habe 3 kath. getaufte „Kinder“, die auch mit zur 1. hl. Kommunion gingen. „Man“ machte das zu meiner Zeit so! In unserer überwiegend kath. geprägten Kleinstadt wäre es ein „Unding“ gewesen, das nicht zu tun. Warum die 1. Kommunion „heilig“ sein soll, wie so vieles in der Kirche als heilig bezeichnet wird, bleibt mir bis heute unverständlich. Meine Kinder sind alle im Erwachsenenalter aus der Kirche ausgetreten, ohne Druck und freiwillig. Ich habe mich da nicht eingemischt, weder dazu geraten noch abgeraten. Ich akzeptiere es und gut ist. Ich selbst habe mich erst getraut, aus der Kirche auszutreten, als meine Kinder aus dem Haus waren. Daran sieht man, wie viel Druck die Kirche auf eine Familie ausübt, und was für einen Einfluss sie hat, den sie teilweise missbraucht.
Allerdings, und jetzt komme ich zum Kern meiner Aussage: Wenn es umgekehrt gewesen wäre: Ich hätte meine Kinder ohne Glauben aufwachsen lassen, und eines von ihnen im Alter von 14 Jahren hätte den Wunsch geäussert, zum kath. oder ev. Glauben überzutreten, hätte ich es ebenfalls akzeptiert und nicht versucht, ihm Steine in den Weg zu legen oder es von seinem Wunsch abzubringen. Natürlich hätte ich die Gründe wissen wollen und mich mit ihm auseinander gesetzt - ein Prinzip meiner Erziehungsmethode.
rivabella am 25. September 2009 21:59 @ Sanne172: In diesem Alter sind junge Menschen sehr empfindsam und auch beeinflussbar - zum Negativen als auch zum Positiven. Ich habe Deine Frage noch einmal gelesen und gründlich überdacht. Du machst gerade einen richtigen Gewissenskonflikt durch: Du kannst etwas nicht gut heißen, was Dein Sohn anscheinend nach reiflicher Überlegung von Herzen wünscht. Ich verstehe Deine Gründe, aber ich kann auch Deinen Sohn verstehen. Teenager (so haben wir sie früher genannt) sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und hinterfragen alles. So wie ich Dich einschätze, hast Du Deinen Sohn u. A. auch „kritikfähig“ erzogen, so dass Du sicher sein kannst, dass sein Wunsch nicht unüberlegt ist.
Nun, ich ziehe meine Aussage >und sogar gut heißen, ihn also unterstützen< zurück, weil ich nicht weiß, ob ich das fertig bringen würde, und ich es dir deshalb auch nicht zumuten möchte!
Aber Deine Aussage: >Inwieweit es ihm um Gott und Glauben geht, habe ich noch nicht ergründen können.< macht mich nachdenklich, und da setze ich an: Versuch doch mal durch Gespräche seine Gründe zu erforschen und bringe ihn dadurch erneut zum Nachdenken. Sollte er bei seinem Vorhaben bleiben, dann toleriere es und lass ihn seinen Weg gehen !!!
sanne172 am 25. September 2009 22:46 Liebe Rivabella,
ich bin tief berührt von Deiner aufrichtigen und liebevollen Antwort.
Solipsist am 27. September 2009 15:41 "und seit dem lebe ich ohne Angst vor Himmel, Hölle und Fegefeuer !!! "
Wunderbar. Dann will ich nichts gesagt haben, Rivabella. Tut mir leid das Du den Mist so voll auskosten musstest.
Sorry und Gruß,
Soli
ich vertrete dieselbe meinung wie du. für mich ist die kirche die schlimmste vereinigung auf erden. andererseits kann man niemanden vorschreiben an wen oder an was man glauben soll. das ist das schöne an deutschland. freie meinungsäusserung. an deiner stelle würde ich ihn mal ernsthaft beiseite nehmen und ihn nach seinen gründen fragen. wenn sich alles plausibel anhört würde ich ihm diesen wunsch gewähren.

Mein Enkel hatte Taufe und ich sollte der Pate sein. Ging nicht .Nicht Komfiemirt. Lass Ihn. Vielleicht möchte er auch mal kirchlich Heiraten.

WARUM WILLST DU DAS DEINEM SOHN AUSREDEN??? NUR WEIL DU DAMIT NICHTS AM HUT HAST??? Er würdedoch nichts schlimmes damit tun. Er muss sein Leben bestimmen....nicht du. Ich bin nicht gläubig, akzeptiere es aber bei anderen.
sanne172 am 24. September 2009 22:49 Du brauchst mich nicht anzuschreien.
ranke41 am 24. September 2009 22:53 ich schreie nicht,ich verstehe bloß mütter nicht die ihre kinder bevormunden und ihr leben bestimmen wollen, nur weilsie kein verständnis für eine sache haben.....würde esverstehen, wenn er was schlimmes vorhat
gaaaaaaaaaaaanz leise geschrieben
Solipsist am 24. September 2009 23:58 Hast Du Kinder, Ranke?
ranke41 am 25. September 2009 07:45 Ja, habe ich. Ein Mädchen ( 12 jahre)....ich weiß durch aus wo von ich rede. Ich habe nichts gegen das einmischen, werde ich auch machen und auch ich werde abwägen müssen ob ich mein kind beeinfluße weil ICH was nicht will oder ob ich sie vor schaden bewahren will.
Solipsist am 25. September 2009 08:11 Oh! Schön. Danke für die Antwort.
Und jetzt sage uns eine Sache noch bitte...
.
Ist sie getauft?
ranke41 am 25. September 2009 17:17 Nein, sie ist nicht getauft....ich hätte aber kein Problem damit, wenn sie für die Kirche interesse entwickelt, auch wenn ich nicht an Gott glaube. Machen wir es kurz... das leben unserer Kinder gehört uns nicht. Vor Schaden bewahren JA, aber was verbieten nur weil ich es nicht will oder nicht an etwas glaube,NEIN
Solipsist am 25. September 2009 17:24 Nicht getauft? Na dann ging die Falle schon mal fehl. Schade. :-)
Wie auch immer.
sanne hat recht deutlich gemacht das sie nicht "verbieten" will.
ranke41 am 25. September 2009 17:26 ich weiß.... ich denke ich werde auch noch genug in situationen kommen, wo ich am liebsten NEIN sagen möchte bei meiner Tochter... ich kann dann nur hoffen, das dann auch jemand sagt..."..denk nach, willst du das nicht, oder denkst du das es ihr schadet.."
lass ihn das doch machen, wenn er das will. find ich übrings gut :-)
Halt ihn bloß von diesem Verein fern...später wird er es Dir danken...er ist bestimmt nur einsam und will eine Party mit anderen Kids.-..

Ich habe mit der Kirche ebenfalls weniger als nichts am Hut!
Wir haben unsere Kinder selbst entscheiden lassen: Bisher wollte zwei und zwei wollten nicht! Der 5. wäre in zwei Jahrn dran! Mal schauen, was dann überwiegt!
sanne172 am 25. September 2009 12:09 Habt ihr das groß gefeiert?
RBMannheim am 25. September 2009 12:28 Die Großeltern wollten jeweils eine Feier haben und haben sie auch bezahlt! Also bitte! Von mir aus!
sanne172 am 25. September 2009 12:35 Danke für deine Antwort :-)

Wenn´s ihm so wichtig ist, dann wird er es ja sicher ohne das ganze anstrengende Gefeiere und Geschenke kriegen machen wollen. Ich würde es nur so durchziehen (ich meine ohne Gäste und so), denn ihr, seine Eltern steht ja nicht dahinter, warum sollt ihr ihm ein Fest ausrichten? Wenn, dann müßte ja eigentlich die Kirchengemeinde und der Pfarrer ein Freudenfest ausrichten.
TadashiYamaoka am 24. September 2009 23:13 Seh ich genauso.

Ich würde ihm sagen: "Mach du doch was du willst, aber ich will mit diesem Verein nichts zu tun haben".
Aber geht das überhaupt, dass er sich konformieren lässt, ohne das die Eltern dabei sind?
sanne172 am 24. September 2009 23:04 Ja, das geht. Aber das käme mir nicht richtig vor.
Ich möchte nicht, dass er als einziger ohne Eltern in der Kirche steht.
TadashiYamaoka am 24. September 2009 23:08 Wenn das so ist, dann kannst du ihn doch eh nicht wirklich daran hindern, oder?
Weil spätestens mit 14 Jahren ist man ja Religionsmündig.
Aber ich würde kein "Konfirmations-Fest" für ihn veranstalten. Damit müsste er sich dann halt abfinden. Du musst dann seine Entscheidung respektieren, und er aber auch deine.
kochstuebchen am 24. September 2009 23:13 schlechte einstellung. ein kleines fest gehört dazu
TadashiYamaoka am 24. September 2009 23:18 Aber ich würde es dennoch nicht tun. Wenn mein Sohn sich entschließt, zum Islam zu konvertieren, dann würde ich auch nicht das Zuckerfest oder was es da noch so an Feiertagen gibt mit ihm feiern, wenn ich mit der Religion nichts am Hut habe (und nichts damit zu tun haben möchte).
sanne172 am 24. September 2009 23:14 Das ist der Knackpunkt!
Ich käme mir herzlos und kalt vor, wenn alle anderen ein schönes Fest bekommen und er nicht. :-/
gottesanbeterin am 24. September 2009 23:35 Das wäre aber Erpressung von seiner Seite.
sanne172 am 24. September 2009 23:44 Das hat nichts mit seiner Erwartung an mich zu tun , sondern nur mit meiner eigenen.....

er kann machen was er will, aber muss nicht mindestens ein elternteil in der kirche sein, um den sohn zu konfirmieren bzw. zu taufen, denn das muss ja auch noch vorher passieren???
sanne172 am 24. September 2009 22:53 Scheinbar ist das nicht nötig. Er ist getauft und wird, seit mein Mann ausgetreten ist, persönlich von der Kirchengemeinde angeschrieben.
LittleGloria am 24. September 2009 22:54 achso...na dann, lass ihn einfach, ihr könnt nicht über seine entscheidungen hinweg bestimmen.
sanne172 am 24. September 2009 23:11 Und das Ganze dann groß feiern? Denn das bringe ich nicht über´s Herz, ihn dann alleine stehen zu lassen :-/
wenn ihr schon nicht an die Kirche glaubt ist es noch lange kein Grund, eurem Sohn das zu verbieten oder unmöglich zu machen. Ohne Konfirmation ist später auch keine kirchliche Trauung möglich und er darf keinen Trauzeugen machen usw..
sanne172 am 24. September 2009 23:01 Ums Verbieten geht es mir nicht. Das würde ich nicht tun.
Später ist es lediglich eine Formalität - ein Gespräch mit dem Pfarrer - und er würde als konfirmiert gelten.
Das passiert jetzt dauernd - die Kirche ist froh, wenn das noch jemand machen möchte.
Ist Religion einen Krankheit? Bei manchen der Beiträgen hier hat man den Eindruck. Für gläubige Menschen ist es ein wesentlicher und sehr erfüllender Teil des Lebens, also was ist das Problem?
Wenn er meint Konfirmiert werden zu wollen, dann sollte man ihm das tun lassen. Wenn es sein Ding ist, dann ist es auch gut, wenn nicht dann ändert er schon seine Meinung. Es ist halt nun mal so das Religiösität in uns Menschen steckt und ein Ventil braucht. Und da sind die evangelischen (oder katholischen) Kirchen ganz sicher der beste Weg dafür, alles andere würde ich eher problematisch sehen. Diese großen Kirchen beeinflussen niemanden, arbeiten mit keinen Psychotricks oder ähnlichen was man anderswo sehr wohl erleben kann. Wenn also Euer Sohn davon wieder weg will ist es überhaupt kein Problem, will er bleiben wird ihr nichts merken was ihn schadet ... eher werdet ihr merken das er einen guten Schritt weiter im Erwachsenwerden ist.
macht es einfach ihn zu liebe ihr müßt ihn aber vorher noch taufen lassen sonst geht das nicht

Ich würde versuchen herauszufinden, was hinter seiner Absicht steckt - und du solltest ihm mitteilen, dass du ihn unterstützen wirst, sobald er dich von seiner Ernsthaftigkeit überzeugt hat. Sollte er sich dagegen sperren, würde ich die Unterstützung verweigern. Solltest du Zweifel feststellen, würde ich ihm erklären, dass er sich erst mal sicher werden soll, bevor er den Schritt tut. Wenn du aber den Eindruck erlangst, dass es ihm wirklich mit der Religion und allem Ernst ist, dann musst du ihn wohl in seinem Vorhaben unterstützen...
ja - Religion packt den ganzen Menschen.
Und unsere Kinder gehen ihre Wege und machen von ihrer Freiheit Gebrauch, ob wir wollen oder nicht. Mein Großer ist jetzt beim Bund und es gefällt ihm auch noch - und was habe ich getan, dass er einen aus meiner Sicht sinnvolleren Weg geht. Erziehungsfehler oder nur die Auswirkung der Erziehung zur Freiheit?
Wir Eltern können letztlich nichts anderes tun, als unsere Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, wenn sie von ihrer Religionsmündigkeit Gebrauch machen (übrigens auch dann, wenn sie bei Scientology oder anderen Vereinen landen, wie oben einer gemeint hat)
sanne172 am 26. September 2009 19:16 Ja, das hast du recht.
Mein Sohn würde sich aber von mir beeinflussen lassen - ich müßte es nur tun, und er würde diesen Wunsch wieder ablegen.
Das ist meine Frage - ist es legitim. ihn so zu beeinflussen, dass er seine Wünsche aufgibt.
Dass ich damit Erfolg hätte, weiß ich hundertprozentig.
was macht dich so sicher?
Weißt du, dass du genügend Druck machen kannst? Oder weißt du, dass die Entscheidung deines Sohnes doch nicht durchlebt ist?
Manchmal ist es ja wirklich nur der Sozialdruck von Außen, der einen Wunsch wachsen lässt. Aber es kann auch der familiäre Sozialdruck sein, der Entscheidungen dann nur zeitlich verlagert.
Ich habe eine Bekannte, die sagt seit Jahren "wenn mein Vater tot ist" - inzwischen ist er 100 Jahre alt
sanne172 am 26. September 2009 21:41 Mein Sohn ist sehr weich und liebevoll. Wenn ich ihn um etwas bitte, dann gewährt er mir alles.
Druck ist da nicht nötig. (Liegt mir auch fern)
Er kann mir nichts abschlagen, aber darf ich das ausnutzen? Ich habe Skrupel.
hast du genau das schon einmal mit deinem Sohn selbst besprochen?

Zuerst mal bin ich wie viele hier der Meinung, dass es tatsächlich die Entscheidung deines Sohnes ist, auch wenn ich deine Bedenken sehr gut verstehen kann. Was die Feier betrifft: die wiederrum ist deine Entscheidung und somit kannst du den Rahmen so stecken, dass es auch dir gut damit geht. Was ich mir nicht nehmen ließe.... ich wollte herausfinden, was genau ihn dazu gebracht hat. Mir fiel bei den Tags auf, dass hier der Begriff "fundamentale Christen" mit auftaucht... Kam der von dir? Ist das vielleicht der Hintergrund, der dir Sorgen bereitet? Wenn ja, würde ich es auch nochmal anders betrachten....

wir sind kirchlich und unsere tochter wurde auch getauft, alles weitere darf sie selbst entscheiden. man sollte kindern nichts einreden sie werden ihren weg schon selbst finden. lass ihn diese entscheidung selbst treffen, er ist in einem alter, wo er das kann. schaden wird ihm die kirche sicher nicht, da gibt es ganz andere dinge auf dieser welt won denen man sein kind fernhalten sollte.
sanne172 am 25. September 2009 15:02 Wenn eure Tochter nicht konfirmiert werden möchte, nähmt ihr das unwidersprochen hin oder würdet ihr sie (sanft) überzeugen wollen?
Dass ihr sie nicht zwingen würdet, glaube ich euch - genauso wie ich meinem Sohn die Konfirmation nicht verbieten will.
Aber darf man ein bißchen im eigenen Sinne daran "arbeiten"?
sternchenausdd am 25. September 2009 16:13 wir sehen das alles etwas moderner und lockerer. wir zeigen ihr natürlich auf welche möglichkeiten sie hat, aber sie entscheidet dann was sie möchte. so wird es auch in anderen bereichen wie berufwunsch, lebenspartner, geschlechtliche neigung usw. sein. je mehr eltern gegen eine sache sind, desto mehr fühlen sich die kinder davon angezogen, vorallem in der pubertät. man sollte die kirche nicht immer so negativ sehen, auch wenn es in der vergangenheit viele fehler dort gab. die kirche von heute ist nicht mehr so streng. es wird dort viel für kinder und jugendliche getan, auch wer nicht gläubig ist, ist bei uns in der kirche immer herzlich willkommen. kirche bedeutet nicht nur glaube an gott, kirche vereint viel mehr. auch nichtgläubige menschen schätzen dort die ruhe und die friedlichkeit und auch die freundlichkeit mit der sie empfangen werden. ich kenne viele, die nicht in der kirche sind und trotzdem gern hingehen, gerade an weihnachten, also seht es nicht so negativ und lasst euren sohn ruhig machen, es wird weder ihm noch euch schaden.

Wie kann man diesem Wunsch nicht entsprechen??? Was waere denn die Alternative, dem Kind zu erklaeren warum er es nicht machen sollte? Wenn man selbst in einer Familie aufwaechst, die nicht selbst christlich ist und sich trotzdem fuer diesen Weg entscheidet, dann kann man doch davon ausgehen, dass der Junge sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Was aendert sich denn nun fuer die Eltern? Ist er ploetzlich ein Anderer, weil er sich entschieden hat Teil einer Gemeinschaft zu werden, die seit 2.000 Jahren besteht und fuer Jahrhunderte Bestandteil unserer abendlaendischen Kultur ist? Ich finde die Vergleiche mit dem Weihnachtsmann, Scientology und den Hinweis auf Hexenverbrennungen sehr interessant, wenn ein junger Mann Psychologe werden will, wird man Ihn dann auch Fragen, ob er Teil einer Tradition werden will, die Leute Jahrhundertelang in Irren-Verliese schmiss, versuchsweise die Koepfe aufmeisselten oder (nach 1936) Menschen der Euthanasie-Vernichtungsmaschiene zufuehrten??? Das einzige was man sich fragen sollte, ist ob man bereit ist auch gegen seine eigenen Vorlieben sein Kind auf diesem Weg zu begleiten, was natuerlich bedeutet, dass man das eine oder andere Mal mit in die Kirche geht und natuerlich sollte man am Tage der Konfirmation ein Fest ausrichten, warum auch nicht Weihnachten wird ja wohl auch gefeiert, obwohl es (nicht urspruenglich, ich weis) seit Jahrhunderten mit der Geburt Jesus Christus assoziiert ist...

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich so alt war, da wollte ich auch unbedingt konfirmiert werden , das lag zum großen Teil daran das alle meine Freunde zum Konfirmationsunterrecht gingen nur ich nicht.
Mit Gott,Kirche und Glaube hatte ich nicht so viel am Hut!
Als ich zu hause fragte ob ich das denn auch dürfte stieß ich vor allem auf Ablehnung, zur Feier würden Sie nicht kommen, das machten meine Eltern mir relativ schnell klar.
Ich hab den Gedanken dann auch relativ schnell wieder verworfen, ärgere mich aber heute manchmal noch darüber wie wenig ernst ich genommen wurde und wie wenig meine eigenen Ansichten und Wünsche respektiert worden sind.
Ich hab dann später meine Jugendweihe gemacht, das war auch schön (--> vielleicht wäre das ja was für deinen Sohn?)
und heute bin ich im Grunde froh das ich diesen ganzen Kram mit der Kirche nicht mitgemacht habe, aber es ärgert mich halt das es nicht wirklich meine Entscheidung war.
Versuch doch einfach noch mal herauszufinden um was es ihm bei der Konfirmation wirklich geht und wenn es wirklich sein Wunsch ist unterstütze ihn dabei, selbst wenn er in ein paar Jahren sagt, was für ein Blödsinn ich da mit 14 gemacht habe war es immer noch seine Entscheidung.
sanne172 am 25. September 2009 12:19 Danke für deine Antwort und dafür, dass du die andere Seite beleuchtest.
Ich denke, mein Sohn fühlt sich schon ernst genommen.
Bisher habe ich mich noch nicht konkret geäußert, sondern wollte erst einmal hören , welche Gründe er für seinen Wunsch hat und wie wichtig ihm sein Anliegen ist.
Leider bin ich nicht so recht schlau daraus geworden und denke, es ist viel mehr der Wunsch auch das zu tun , was alle tun.
Wie gesagt, es wäre mir ein Leichtes ihn mit ein paar liebevollen Einwänden von seinem Vorhaben abzubringen.
Ich frage mich bloß, ob ich einfach machen darf, was ich machen kann - verstehst du was ich meine? :-)
Nudelsternchen am 26. September 2009 11:32 Ganz ehrlich ich würde ihm die Entscheidung überlassen...
Du kannst ja mit ihm noch mal über das Thema Jugendweihe sprechen,
ich weis nicht in wie weit dir das ein Begriff ist, Jugendweihe ist sozusagen die Humanistische Alternative zur Konfirmation und hat im Grunde rein gar nichts mit der DDR zu tun(auch wenn das viele Glauben), die gibt es nämlich schon viel länger(in Hamburg seid 120Jahren).
Und selbst der Gesetzgeber überlässt ihm diese Entscheidung...Stichwort Religionsmündigkeit.
Ich wünsche euch das ihr eine für euch alle zufriedenstellende Lösung findet.
sanne172 am 26. September 2009 12:00 Danke schön :-)

Ich hatte den umgekehrten Fall bei einer meiner Töchter. Die wollte sich nicht konfirmieren lassen und ihre Großmutter, meine Mutter, hat sie dann doch überredet und mit Fahrradgeschenk und so, sie breitgeschlagen. Meine Mutter und der zuständige Pfarrer (ein sehr unsymphatischer Mensch) haben sich sehr gefreut. Als das liebe Kind jedoch den Konfirmationsunterricht nur einmal erlebt hat, hat sie anschließend mit Freuden auf das Fahrrad verzichtet; und meine Mutter mußte das dem Pfarrer erklären. So spielt das Leben!
sanne172 am 24. September 2009 23:46 So einen Fall kenne ich auch, aber ich finde es toll, dass deine Tochter so früh wieder ausgestiegen ist.
Viele kämpfen sich doch nur dadurch und sind nach der Konfirmation in der Kirche unsichtbar :-)

95 % der Jugendlichen die sich konfirmieren lassen denen ist Religion eh sche.. egal und die machen das nur wegen der Knete.. ist leider so .. sehe es überall im Umfeld..
...und in diesem Fall ist das mal ganz anders.
Gut so!
Scholaneru am 30. September 2009 19:22 Schon klar dass das Kind nicht sagt ich will mich konfirmieren lassen damit ich knete kriege.. ich wäre auch so schlau zu asgen ich machs wegen dem glauben..
Naja... Ich wurde auch konfirmiert.. Ich wollte das NICHT aber ich musste... Nach der Konfirmation, als ich 16 wurde, bin ich sofort aus der Kirche ausgetreten, gab nen kleinen Familienkrieg aber was solls? Wenn es nicht meine Überzeugung ist?! Ich finde man sollte vor 16 (ist jedenfalls in der Schweiz so..) entscheiden können und Religionsfreiheit haben...
er wird schon wissen was er tut wenn er dass so will er wich scho erst darüber nachgedacht haben (deas wird schon seine grünge ham )
Was hast du denn für ein Problem mit der Konfirmation? Ich meine für dich entsteht doch dadurch doch kein Nachteil und wenn er 14 ist ist er sowieso religionsmündig d.h. er kann sich seinen Glauben selbst aussuchen. Und von dem religiösen Aspekt mal ganz abgesehen: Willst du für den Rest seines/deines Lebens sein Leben managen? Ich denke dein Sohn sollte seine eigenen Entscheidungen treffen und du solltest DRINGENDST anfangen diese zu respektieren.
Manchmal passiert es, dass der Heilige Geist ganz unvermittelt irgendwo einschlägt - das haben schon mehrere Menschen erlebt.
Wenn es der Wunsch eures Sohnes ist, wieso es ihm dann ausreden? Ihr redet ihm doch auch nicht aus, wenn er zum Tischtennisclub gehen will.
Konfirmation ist kein Unglück.
sanne172 am 25. September 2009 15:06 Diese zwei Dinge kann man nicht vergleichen.
Das eine ist eine unbedeutende Freizeitbeschäftigung - das andere - ja, was ist das?
Eine Lebenseinstellung?
Mein Sohn ist leicht beeinflußbar und die Kirche nimmt Einfluß auf den ganzen Menschen.
Es bleibt dabei: Konfirmation ist kein Unglück, und Christsein als Lebenseinstellung auch nicht.

laß ihn doch. wird dann sehen,was dabei rauskommt. kinder haben nur die elterngene,um was draus zu machen.
Armes Kind!
Da wird eine für ihn wichtige Entscheidung hier mit Ignoranten, blasphemischen Atheisten und Polemikern diskutiert.
Hoffentlich kann er seinen Weg gehen, ob mit oder ohne Unterstützung der Eltern.
sanne172 am 25. September 2009 12:05 Mein Kind muß dir nicht leid tun.
Wir erziehen unsere Kinder liebevoll und jedes darf nach seiner Fasson selig werden.
Aber ich darf mir Gedanken machen, wie die Wünsche der Kinder mit meinen Vorstellungen zusammenpassen.
Bist du auch so streng mit Eltern, die ihre Kinder in die Kirche loben, drängen, ziehen - zwingen?
Oder ist das in Ordnung für dich?
Ich neige immer dazu, die Wünsche meiner Kinder zu respektieren, aber in diesem Fall bin ich unschlüssig.
Damit alleine ist es ja nicht getan.
Ich müsste doch auch ein Fest ausrichten, oder nicht?
Es wäre sehr herzlos,wenn alle anderen gefeiert werden würden,nur er nicht.
Und ein solches Fest.....ich weiß nicht....
:-/
Ich glaube, das Fest ist das kleinste Problem. Das könnte man locker als Familienfest durchgehen lassen ;-), ist ja auch im Frühling ganz nett, oder?
Vielleicht machst du dir zuviele Gedanken? Er hat ja nicht gesagt, dass er in ein Kloster eintreten möchte grins
Trotzdem unterstützt sie damit indirekt die Kirche. Ich persönlich würde das nicht tun, wenn ich in der Situation wäre.
Es geht aber doch darum, was der Heranwachsende möchte. Er möchte ernst genommen werden. Möglicherweise ist das sein Weg. Ich muss nicht gläubig sein, um das zu verstehen oder das zu akzeptieren.
Wenn der Heranwachsende zu Scientology möchte, unterstützt du ihn dann darin, auch wenn du persönlich diesen Verein nicht gutheißen kannst?
(und jetzt komm mir bitte nicht damit, dass scientology ja eine Sekte ist, und die Kirche angeblich nicht)
Was soll man auf so ein Totschlagargument antworten? Ist es dein Ernst, dass du die Kirche mit Scientology vergleichst? Wie du meiner Antwort entnehme kannst, bin ich nicht gläubig, respektiere aber den (vermutlich) reflektierten Wunsch eines Heranwachsenden, sich einer religiösen Gruppe anzuschliessen. Sind Christen für dich vergleichbar mit Scientologen? Sollte die Kirche vom Verfassungsschutz beobachtet werden? michwunder
Ok, dann halt wenn mein Sohn plötzlich an Thor, oder Zeus oder was auch immer glaubt, und dazu ein Fest gehört, dann würde ich dieses nicht feiern. Und das ist ja wohl vergleichbar.
Und bitte vergiss nicht, dass die Kirche Hexen verbrannt, und blutige Kreuzzüge veranstaltet hat.
ehm... "Hexen" meine ich. ;)
Ja, du hast recht, aber in der Zwischenzeit haben sie mit dem Hexenverbrennen aufgehört :-)
Sind doch gute Nachrichten, oder?
Die Sache mit der Toleranz ist eine heikle Angelegenheit... Hättest du dir von deiner Mutter reinreden lassen in Dinge, von denen du überzeugt bist? Hätte sie z.B. gesagt: Studieren ist nur was für Angeber, hättest du dann auf dein Studium verzichtet? Und wenn ja, hättst du es ihr dann später vielleicht übel genommen?
Nein, aber ich würde dann auch nicht von ihr verlangen, dass sie z.B. eine Feier für mich macht, wenn ich meinen Abschluss bestanden habe, oder ähnliches.
Das ist richtig. Da hätten wir aber noch den Altersunterschied... Und so wie ich es herausgelesen habe, verlangt er keine Feier, sondern die Mutter sieht sich genötigt :-) Danke für die erhellende Konversation, bin bettfertig :-)) Schönen Abend noch, TadashiYamaoka (hättest dir auch einen geschmeidigeren Namen zulegen können) grins
Ja gut. Aber gerade wenn er keine Feier verlangt, braucht sie sich ja nicht genötigt zu fühlen.
Dir auch noch einen schönen Abend, bzw. gute Nacht. =)
Nochmal abschliessend: ich versuche, meine Kinder so wenig wie möglich zu manipulieren, zumindest hinterfrage ich mich, aus welchem Grund ich meinem Kind dieses oder jene Entscheidung abnehme oder warum ich versuche, Einfluss auf seine Entscheidung zu nehmen.
Meiner Meinung nach ist er (dein Sohn) alt genug, in diesem Fall seine eigenen Fehler (oder auch nicht) zu machen. Es geht ja nicht im eine abgeriegelte Sekte, die jede weitere Einflussnahme verhindern würde.
Nimm ihn ernst. Vielleicht merkt er nach einiger Zeit, dass es nichts für ihn ist, vielleicht erntscheidet er auch anders.
@sofa: Danke für deine ausfühliche Antwort und deine persönliche Sicht der Dinge :-)
grrrr - ein r hochwerf!
Das waren doch um Gottes Willen nicht die Evangelischen!!!!!
hallo mein sofa, da hast du recht.
Hallo Kochstübchen. Hier haben wir den Grund, warum so viele religiöse Fragen gelöscht werden: sie laufen früher oder später aus dem Ruder. Schade eigentlich