Wie und wo lege ich am besten einen Komposthaufen im Garten an?
Die Plastikkomposter nehm ich nicht, da kann zu wenig Luft dran. Wir bauen einen aus Holzlatten, 4 Pfosten in die Erde und ca. 1,5 cm Abstand zwischen den Brettern. Der Boden bleibt frei. Damit unten auch Luft dran kommt, verteile ich zuerst Äste und Reisig auf dem Boden, die verrotten nicht, dienen der Belüftung. Aber der Kompost muß auf die Erde, damit Würmer und andere Tiere ihre Arbeit tun können. Ich arbeite in Schichten, grobes Material schreddern wir. Beim mähen geben ich eine Lage Gras, dazwischen nicht so feine Gartenabfälle, Hornspäne, Urgesteinsmehl und dann wieder Gras etc. Grasschicht höchstens 5 cm. Das Urgesteinsmehl bindet evtl. Geruch und reichert mit Mineralien an. Ich gebe kein Unkraut rein, keine kranken Pflanzen, Küchenabfälle ausser Zitronen und Orangen. Keine Essensreste!!!!
Ab Herbst habe ich einen 2. Komposter und laß den andren ruhen. Im Frühling siebe ich den Kompost, was noch zu grob ist, mische ich in Nr. 2 unter. Den gesiebten Kompost lege ich im Frühling auf die Beete, einarbeiten tun das die Kleinlebewesen. Zum Glück habe ich diese ja nicht vergiftet mit Round-up. Schneckenkorn oder sonstigen Mist. Dafür helfen sie mir bei der Arbeit.
Den Kompost am besten unter einen (Holunder)Baum stellen, manchmal etwas giessen, auch verdünnte Jauche mag er gerne.
Möglichst (halb)schattig wurde schon gesagt. Kompost braucht aber auch Sauerstoff/Belüftung von außen. Ein Zementbehälter mit Deckel ist deswegen nicht geeignet. Der KH sollte von Brettern, Drahtgitter o.ä. oder einer durchlöcherten Folie begrenzt sein. Du brauchst 2 Stellen: 1 "aktive", wo der diesjährige Abfall hinkommt und 2. eine "passive". Im Herbst wird der aktive Haufen umgesetzt - einmal das unterste nach oben und dann noch mindestens 1/2 Jahr stehen gelassen. Dann erst ist er richtig "durch". Stinken wird er nur, wenn du z.B. sehr viel Grasschnitt oder ähnliches ganz dichtes Grünzeug drauf tust. Wenn möglichst viel unterschiedliche Dinge drauf kommen und auch kleine Zweige dazwischen sind, sodass er gut durchlüftet ist, dann stinkt er nicht. Je größer der Komposthaufen ist, desot unterschiedlichere Dinge "verdaut" er auch. Unsere beiden schlucken auch z.B. Apfelsinenschalan, die sonst als schwer verrottbar gelten. Das mit den Tieren würde ich nicth so verkniffen sehe. Uns haben die "Komposthaufenbewohner" noch nie gestört. Man redet immer über Bio, will aber alles in Garten, Küche, Haus zu 100% genauso dirigieren, beschneiden, dressieren, wie man es meint, ganz persönlich für seine eigene Bequemlichkeit zu brauchen. Das ist inkonsequent und nimmt der Natur die Möglichkeit für Vielfalt.
sollte nicht in der sonne stehen, wegen starkem geruch...manche bereuen jedoch hinterher, das sie einen komposthaufen in garten machten, da es natürlich auch sehr beliebt ist bei tieren.sowie bei uns, seither wurde im frühjahr von mardern garten verwüsten(paarungzeit) fanden es ganz toll auf unserem komposthaufen essen zu suchen, siebenschläfer finden es auch super, sah sie auch schon wie sie sich bedienten....machten kompost wieder weg, aber die marder sind noch da....
Keine Lebensmittel in den Kompost, dann kommt auch niemand zu Frühstück.
Gut wäre, wenn du einen Deckel dafür hast, damit es nicht stinkt und wegen der Fliegen bzw Tiere!

irgendwo gaaaanz hinten damit er nicht stinkt. mein opa hatte einen "zementbehälter" gemacht und den kompost da reingemacht und zugedeckt
Ich weiß nicht, was ihr macht, mein Kompost stinkt nicht!
Aber ich habe auch keinen Zementbehälter sondern Holz, und er kann atmen.
Grünzeug verfaulen lassen ist KEIN Kompost!