Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Stadt/ Gemeinde und Versicherung beim Thema Hundesteuer?

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8 Antworten

Bei meiner Versicherung läuft auch noch die Hundehaftpflicht mit, weil es eine Kombiversicherung ist. Ich habe den Tod meines Hundes dort auch nicht gemeldet, weil es sich schlicht und ergreifend nicht auf die Prämie auswirkt.

Du solltest allerdings in einem kurzen Telefonat melden, daß der erste Hund nicht mehr ist und weiterhin, daß du einen anderen hast. Die Bewertung darüber, wie dieser versicherungsrechtlich eingestuft wird, obliegt sowieso der Versicherung. Sollte eine neue Police wegen einem neuen Hund ausgestellt werden, hast du diese spätestens 3 Werktage nach dem Telefonat in der Hand und kannst diese dann in Kopie bei der Verwaltung vorlegen. Sollte nach wie vor alles beim alten bleiben, legst du die Kopie der jetzigen Versicherung vor.

Ist alles kein Hexenwerk, ein Anruf genügt.

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Wenn es sich um einen sog. "Anlagenhund" handelt verlangen viele Kommunen die Vorlage einer gültigen Versicherungsschein über eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Es kann durchaus sein, dass du da auch laufend belegen musst, dass du den Vertrag nicht einfach wieder gekündigt hast.

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Hallo,

du solltest den Versicherungsvertrag ohnehin dringend bei deiner Versicherung auf die aktuellen Hundedaten abändern lassen. Meist muss man Rasse angeben (oder eben Mischling), Größe, Alter, Fellfarbe etc., Chipnummer, damit in einem Schadensfall auch sichergestellt ist, dass tatsächlich dieser Hund versichert ist.

Gleichzeitig kannst du dann dort auch deine neue Anschrift mitteilen.

Die Stadt würde von der Versicherung keine Auskunft erhalten, denn es handelt sich um persönliche Vertragsdaten. Aber die Stadt muss auch eine Versicherungsrechnung, die auf eine andere Anschrift lautet, nicht anerkennen. "Lieschen Müller" kann problemlos sowohl in der einen, als auch in der anderen Stadt wohnen und beide haben einen Hund - aber nur eine Versicherung.

Aber alles doch kein Problem und mit einem einzigen Anruf bei der Versicherung schnell zu klären und zu ändern.

Gutes Gelingen

Daniela

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Kommentar von DerHans
26.10.2015, 15:29

Der Hund wird höchstens bei einer Krankenversicherung versichert.

Bei der Tierhalterhaftpflicht geht es um das Risiko der Halterschaft. Da ist es eigentlich egal, welcher Hund das ist.

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Kommentar von Apolon
26.10.2015, 15:37

du solltest den Versicherungsvertrag ohnehin dringend bei deiner Versicherung auf die aktuellen Hundedaten abändern lassen. Meist muss man Rasse angeben (oder eben Mischling), Größe, Alter, Fellfarbe etc., Chipnummer, damit in einem Schadensfall auch sichergestellt ist, dass tatsächlich dieser Hund versichert ist.

Nein der Hund ist nicht versichert - sondern der Tierhalter und von dem müssen die genannten Informationen nicht angegeben werden.

Die Stadt würde von der Versicherung keine Auskunft erhalten, denn es handelt sich um persönliche Vertragsdaten.

Wie sollte die Stadt auch wissen, bei welchem Versicherer die Tierhalterhaftpflicht besteht.

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Du solltest Rücksprache mit der Versicherung nehmen und den neuen Hunde dort melden. Danach kannst du die Gemeinde ganz ordnungsgemäß mit einer Kopie der geänderten/neuen Police ausstatten. soviel Zeit, das ordentlich zu machen, wird schon sein. Sollte der Versicherungsfall eintreten und die Versicherung stellt fest, daß es sich um einen anderen Hund handelt, kann es auch Probleme geben. Und nein, die Gemeinde würde von der Versicherung wohl keine Auskunft bekommen. Aber aktuell ist nicht der neue Hund versichert, sondern der alte.

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Kommentar von Apolon
26.10.2015, 14:03

Sollte der Versicherungsfall eintreten und die Versicherung stellt fest, daß es sich um einen anderen Hund handelt, kann es auch Probleme geben.

Dies wäre nur dann möglich, wenn es sich bei dem neuen Hund um einen Kampfhund bzw. "gefährlichen Hund" handelt.

Denn für diesen werden höhere Beiträge verlangt.

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Kommentar von Apolon
26.10.2015, 14:04

 Aber aktuell ist nicht der neue Hund versichert, sondern der alte.

Weder noch, versichert ist der Tierhalter !

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Ich würde einfach bei der Versicherung anrufen, den Fall schildern, um eine rückwirkende Korrektur des versicherten Hundes (Name) bitten und mir darüber eine formlose Bestätigung zuschicken lassen.

Meine Versicherung hat mir solche Schreiben schon mehrfach für verschiedene Zwecke erstellt ("Hiermit bestätigen wir, das der Hund Waldi, geb. am 01.01.15, von Frau N., wohnhaft in, bei uns haftpflichtversichet ist).

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Kommentar von Apolon
26.10.2015, 14:11

Meine Versicherung hat mir solche Schreiben schon mehrfach für verschiedene Zwecke erstellt ("Hiermit bestätigen wir, das der Hund Waldi, geb. am 01.01.15, von Frau N., wohnhaft in, bei uns haftpflichtversichet ist).

Unsinn -  nicht der Hund ist haftpflichtversichert, sondern der Tierhalter.

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Ich verstehe gar nicht, warum du die Versicherungspolice nicht auf den neuen Hund umschreiben läßt. Dann ist alles geklärt und du bekommst die Police für den jetzigen Hund. Die Versicherung hat sicherlich nichts dagegen, wenn der alte Hund aus den Unterlagen entfernt und der neue eingetragen wird.

Sollte etwas passieren und die Versicherung findet heraus, dass es ein neuer Hund ist, bekommst du massive Probleme. Die Versicherung wird nicht haften, weil sie euren jetzigen Hund gar nicht versichert hat.

Solche Tricksereien lohnen sich nicht. Im Fall der Fälle kommen sie wie ein Bumerang auf einen zurück und können richtig teuer werden.

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Kommentar von Apolon
26.10.2015, 13:59

Ich verstehe gar nicht, warum du die Versicherungspolice nicht auf den neuen Hund umschreiben läßt.

Weil hier der Tierhalter versichert ist und hier kann u.U. die Rasse des Hundes eingetragen sein. Weitere Informationen über den Hund, wie Merkmale, Alter, Größe Gewicht oder Name sind in den Versicherungsverträgen nicht vorhanden.

Sollte etwas passieren und die Versicherung findet heraus, dass es ein neuer Hund ist, bekommst du massive Probleme.

Was für ein Unsinn.

Solche Tricksereien lohnen sich nicht. Im Fall der Fälle kommen sie wie ein Bumerang auf einen zurück und können richtig teuer werden.

Ich kann nicht begreifen, dass es hier User gibt, die keine Ahnung haben, aber doch den größten Blödsinn schreiben.

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Du zäumst das Pferd falsch auf und bringst dich damit in Teufels Küche...!!

1. Kannst du nicht einfach bei der Gemeinde einen falschen Nachweis einreichen; ich bin nicht sicher ob das STRAFBAR oder nur bussgeldbewehrt ist, aber Ärger bringt es so oder so!

2. Zahlst du nicht unnötig Prämie für einen nicht mehr vorhandenen Hund, ähnlich wie ein abgemeldetes Auto! Belege seinen Tod/Veräusserung oder was auch immer, dann wird man den Vertrag vermutlich sogar rückwirkend aufheben. Wenn nicht rückwirkend ist es auch egal.

3. Schließe einen neuen Vertrag ab, oder lasse die alte Police auf den neuen Hund umschreiben - ganz wie du willst. Lasse dir die Deckung des Versicherungsschutzes schriftlich bestätigen und reiche diesen Beleg bei der Stadt ein.

Kein Lügen, kein Betrügen, kein Ärger, keine Strafe.

Fertig.

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Ein Abgleich zwischen Gemeinde und Versicherung findet nicht statt.

Die Gemeinde benötigt einen Nachweis, dass für den oder die Hunde eine Tierhalterhaftpflichtversicherung besteht. Da ist auch bekannt, dass die Tiere wechseln können z.B. beim Tod des einen.

Also nicht zu viele Gedanken darüber machen und einfach eine Bestätigung der Versicherung, bzw. eine Kopie der Tierhalterhaftpflichtversicherung an die Gemeinde schicken.

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