DaExorcist999 am 11.10.2009 um 11:52 Uhr
bestimmt nur kurze Schichten damit die auch nich anfangen durch zu drehen nach ner Zeit. Wer kennt sich aus??

Die haben die nötige Distanz ob ihrer Ausbildung, dass sie auch normale Schichten fahren können ^^
Wie bei einer Krankenschwester, die hat auch täglich mit Kranken zu tun und läßt sich trotzdem nicht runterziehen.
Die Angestellte sollten gut ausgebildet sein und es sollte Supervisionsangebote geben.
Soweit die Theorie...
gartenfee am 11. Oktober 2009 12:01 ja die theorie. wenn da nicht die knappen kassen wären, die so manches eben nicht mehr erlauben, was von der theorie her sein sollte.
Die haben ganz normale Schichten. Allerdings nennt man das heutzutage Psychiatrische Klinik. Aber sie bekommen Gefahrenzulage.
eXodus86 am 11. Oktober 2009 11:54 5€ auf der monatlichen Abrechnung. nen Witz!
Wolpertinger am 11. Oktober 2009 11:54 nur wenn man auf einer geschlossenen Station arbeitet.
Nicht generell.
Ich ging davon aus, dass er mit "Irrenhaus" schon eine geschlossene Station meint...
Und natürlich ist die Gefahrenzulage ein Witz, die Bezahlung der Pflegekräfte an sich ist es ja sowieso, gemessen an der Belastung.

Damit kommen am besten die Leute klar, die seelisch gesund sind und auch darauf acht geben. Wer sensibel ist und kein gesundes Umfeld hat, nimmt zu viele belastende Schicksale von Patienten mit nach Hause und kann dovon auch selbst psychisch krank werden.Sorry, der Begriff "Irrenhaus" stört mich ein wenig
es ist ein job wie jeder andere auch. im krankenhaus hält man es ja als arzt auch aus, ohne krank zu sein!
einfach ist das nicht. werden bestimmt auf diesen gebiet, geschult. nerven müssen die mitbringen.

Im "Irrenhaus" sind ja nicht nur solche, vor denen man Abstand halten muss. Da sind auch relativ normale Menschen...Selbstmordgefährdete etc...Mit denen kann man ja eig. ganz normal arbeiten. So schlimm ist das nicht, wie man glaubt.

Alle Achtung für diejenigen ,die siesen Beruf Ausüben. Ich arbeite auf einer Schwerstpflegestation und helfe manchmal aus. Und eins lass Dir gesagt sein,Wernilein, die Leute habe bestimmt kein ander Klatsche, sondern sind Hochqualifiziert.

erstmal müssen die psychisch stabil sein. sie sollten also schon mitten im leben stehen. dann zum zweiten haben sie eine gute ausbildung (normalerweise), die ihnen möglichkeiten an die hand gibt, damit klar zu kommen. zum dritten haben die solche sitzungen, in denen sie sich austauschen und die erlebnisse verarbeiten, sogenannte supervisionen. und berufsbegleitend normalerweise auch weitere schulungen. aber erfahrungsgemäß ist es schon so, daß die sensibleren naturen tatsächlich irgendwann nach einer zeit den beruf wechseln oder eben möglichkeiten finden, einen guten ausgleich zu bekommen. nach meiner erfahrung bleiben aber in den anstalten diejenigen ärzte, die nicht sehr sensibel sind, denen im grunde auch die patienten am allerwertesten vorbei gehen. gerade darum sind solche anstalten aber auch nicht besonders heilsam und wirkungsvoll. ausnahmen bestätigen die regel. und meine erfahrungen als sozpäd haben vor nun gut 5 jahren aufgehört. vielleicht hat sich seit dem ja etwas geändert. aber ich glaube kaum, da sind die gesundheitsreformen schon vor. es dürfte sich, rein vom personalabbau her, eher noch verschlechtert haben.

Kommt auf die Einrichtung an, in der Abschiebepsychiatrie halten es sicher nur die rationellen psychisch stabielen aus. Zum Glück hat sich in diesem Bereich auch was getang, so dass es auch in ganzheitliche Einrichtungen, in denen nicht nur Medikamente verabreicht werden sondern auch Gesprächstherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie, Musiktherapie.... angeboten wird. Dort geht es dann den Erkrankten sowie auch dem Personal besser.
da ich selber schon das "Vergnügen" hatte in eine "Irrenanstalt" eingewiesen worden zu sein, kann ichsagen, dass das Personal dort besonders geschult ist. In den Kliniken, in denen ich war, gab es sog. Supervisionen, da konnte sich das Personal "auskotzen". Nur so nebenbei, wir sind keine Irren, sondern psychisch kranke Menschen.
DaExorcist999 am 11. Oktober 2009 12:06 ich doch auch, deswegen hab ich mir das erlaubt

Ganz normale Arbeitszeiten, aber das Wort "Irrenhaus" ist schon etwas überholt, könnte hier vielleicht jemanden verletzen.

Ich denke, die kommen schon damit klar. sonst hätten sie sich nicht für diesen beruf entschieden.

wie in jedem anderen Beruf auch der Mensch gewöhnt sich an alles
Ich glaube, entweder man stumpft ab oder man kann den Job irgendwann nicht mehr ausüben. Ich denke, dass Leute, die in Psychiatrien arbeiten schon sehr gefestigt sein müssen, ein stabiles Umfeld. Auf der anderen Seite, wenn man so liest, z.B. in KLinikbewertung.de habe ich den Eindruck, dass sadistische Pfleger ihre Ader ausleben, also Spass daran haben, andere zu quälen. Aber ich weiß es nicht.

ich muss im laufe meiner ausbildung zum krankenpfleger auch leider auf eine psychatrische station. und ich muss auch normals schichten schieben wie früh, spät und nachtschicht
DaExorcist999 am 11. Oktober 2009 11:54 warum leider??

keine ahnung aber so ein sch... verzapfen .. echt
mit den zunehmend belastenden arbeitsbedingungen an den krankenhäusern zusätzlich zur schon verantwortungsvollen und belastenden arbeit mit den kranken vielleicht schon.
Das ohne Frage! Ich möchte in der heutigen Zeit keine Krankenschwester o.ä. sein, ich wäre der psychischen Belastung nicht gewachsen.
wobei zu betonen ist, daß die psychische belastung von den verschärften arbeitsbedingungen ausgeht, nicht vond er arbeit an sich. wenn die normal und verträglich organisiert wäre, wie es ja schon einmal der fall gewesen ist, und die bazhlung der tatsächlichen verantwortung gerecht würde, dann wäre das nicht so.