Frage von DBKai, 155

Kommt man bei uns und anderswo auf der Welt ins Gefängnis wenn man Gutes tut?

Ich selbst habe mich schon oft unfair behandelt gefühlt und nicht mit jedem hier bei uns kann man reden... und auch hat schon mal ein Chef zu mir gesagt, dass er bestimmte Dinge, die eigentlich gut wären nicht tun kann, denn sonst käme er ins Gefängnis... Solange etwas, was man tut gut ist - global gut ist - warum sollte man dann für so etwas gestraft werden? Wer macht so was?

Antwort
von Enzylexikon, 60

Kommt man bei uns und anderswo auf der Welt ins Gefängnis wenn man Gutes tut?

"gut" und "schlecht" sind moralische Begriffe, keine juristischen.

Ob eine Straftat vorliegt, hängt aber davon ab, ob die Handlung gegen geltendes Recht verstößt, also ungesetzlich ist.

Jemand mag es für "gut" halten, auf das Gelände eines Forschungsinstituts einzudringen, dort Geräte zu zerstören und alle Versuchstiere zu befreien.

Jemand mag es für "gut" halten, eine Bank zu überfallen und das Geld an Obdachlose zu verteilen, damit diese sich etwas zu essen kaufen können.

Jemand mag es für "gut" halten, seine Kinder durch Schläge mit dem Ledergürtel zu erziehen, damit sie keine verhätschelten Weicheier werden.

Jemand mag es für "gut" halten, durch Anketten bei einer Sitzblockade zu protestieren, um die Ablehnung der jeweiligen Sache zu demonstrieren.

Die Absicht mag also jeweils "gut gemeint" sein, bzw. in "guter Absicht" erfolgen.

Das Handeln selbst erfüllt aber jeweils Straftatbestände und wird daher nach dem Gesetz bestraft - je nach Schwere des Verbrechens auch mit Haftstrafen.

Kommentar von DBKai ,

Ich würde es schon sehr wichtig finden, dass die Gesetze alle gut sind... denn wenn ein Gesetz nicht gut ist, ist es meiner Ansicht nach überflüssig... zu nichts gut...

Jemand mag es für "gut" halten, auf das Gelände eines Forschungsinstituts einzudringen, dort Geräte zu zerstören und alle Versuchstiere zu befreien.

Kommt ganz darauf an... Ist das Forschungslabor böse oder gut? Wenn es ein gutes Labor ist, wird dies nicht nötig sein, denn dann könnte man sich ja unterhalten, wenn einem etwas unklar ist und man etwas schlecht findet... Ist es hingegen ein böses Forschungslabor, dass sich in vielerlei Hinsicht global schädlich auswirkt und Gespräche sind nicht möglich... so könnte ich es wohl verstehen, wenn jemand so eine Aktion starten würde. 

Jemand mag es für "gut" halten, eine Bank zu überfallen und das Geld an Obdachlose zu verteilen, damit diese sich etwas zu essen kaufen können.

Hier liegt das Problem darin, dass die Obdachlosen nach kurzer Zeit wieder ohne Geld dastehen werden. Die Ursache des Problems wurde nicht gelöst, sondern nur ein Symptom bekämpft. Es würde langfristig überhaupt nichts bringen. Ev. gibt es auch Suppenküchen in der Gegend, wo Obdachlose speißen können? Ev. kann man sich mit den Menschen in der Umgebung unterhalten und über das Internet Hilfe suchen und finden? Wenn all das nicht geht und man auch nicht reden kann, kann es schon eher sein, dass es zu Missverständnissen und Problemen kommt. Diese Aktion würde ich nicht als "gut" empfinden - da sie langfristig im Grunde nichts wirklich zum Positiven verändert... global gesehen... besser wäre es, wenn man sich dafür interessiert, dass Obdachlose auch einer Tätigkeit nachgehen können um sich Geld zu verdienen.

Jemand mag es für "gut" halten, seine Kinder durch Schläge mit dem Ledergürtel zu erziehen, damit sie keine verhätschelten Weicheier werden.

Das wird wohl auch nur dann eine Lösung sein, wenn Gespräche kaum oder nicht möglich sind... denn viele Dinge kann man auch Kindern schon erklären... warum sollte etwas getan werden? Was könnte passieren, wenn man es nicht tut? Und die Eltern können es selbst vorleben, was sie ihren Kindern vermitteln wollen und diese beim erlernen von etwas unterstützen... Ich bin im Grunde nur für Gewalt aus Notwehr und freundschaftliches Ketschen ist auch völlig ok für mich - solange man aufhört, wenn das deutliche Stopp-Signal kommt. 

Jemand mag es für "gut" halten, durch Anketten bei einer Sitzblockade zu protestieren, um die Ablehnung der jeweiligen Sache zu demonstrieren.

Kommt ganz darauf an, wofür protestiert wird... Ist es global gut, finde ich es durchaus nachvollziehbar... ob nun gut oder schlecht - solange man reden könnte, wäre kein Problem vorhanden... denn man könnte ja vieles erklären... und auch herausfinden ob etwas in einer Sackgasse enden würde und daher nicht wirklich sinnvoll wäre... Kann jemand noch nicht sprechen, kann und wird man hoffentlich Wege finden, wie man sich nonverbal ausdrücken kann... oder aufzeichnen.. irgendetwas... 

Kommentar von AterNex ,

Ich glaube du lebst in einer Traumwelt und scheinbar hast du den einleitenden Satz nicht gelesen.

Hier noch ein paar weitere Beispiele:

Es gibt Menschen die finden es gut Gentechnik zu verbieten. Über die Folgen hat sich aber keinen von denen einen Kopf gemacht.

Das sog Burkaverbot oder besser Verschleierungsverbot. Viele finden es gut und andere finden es schlecht. Es gibt aber nun mal entsprechende Gesetze und wer dagegen verstößt muss mit den Konsequenzen leben.

Gesetze einer modernen, aufgeklärten etc. Gesellschaft sollen das Miteinander ermöglichen, vereinfachen usw und können somit weder gut noch schlecht sein. Gut und schlecht sind subjektive Empfindungen. Gesetze sind allerdings objektiv.

Kommentar von DBKai ,

"gut" und "schlecht" sind moralische Begriffe, keine juristischen.

Ich denke, dass die Unterscheidung von gut und böse absolut überall wichtig ist... gerade auch wenn es um das Recht geht.

Es gibt Menschen die finden es gut Gentechnik zu verbieten. Über die Folgen hat sich aber keinen von denen einen Kopf gemacht.

Darüber könnte man sich ja unterhalten. Was spricht für Gentechnik? Was spricht dagegen? Was wäre eine Alternative? Welche Vorgehensweise wäre am wenigsten schlimm und somit derzeit die beste?

Das sog Burkaverbot oder besser Verschleierungsverbot. Viele finden es gut und andere finden es schlecht. Es gibt aber nun mal entsprechende Gesetze und wer dagegen verstößt muss mit den Konsequenzen leben

Nicht jeder kennt dieses Gesetz - auch mir ist es eher neu aber es betrifft mich auch nicht, weil ich keine Burka trage... 

Grundsätzlich ist es mir eher egal, wie sich andere Menschen auf der Straße kleiden.. Warum ein Burkaverbot? Wo gilt es? Eine Begründung sollte her... Solange ein Gesetz nicht gut ist und nicht global gut erklärt werden kann ist es auch zu nichts gut und überflüssig - schlecht.... 

Gesetze einer modernen, aufgeklärten etc. Gesellschaft sollen das Miteinander ermöglichen, vereinfachen usw und können somit weder gut noch schlecht sein. Gut und schlecht sind subjektive Empfindungen. Gesetze sind allerdings objektiv.

Wenn sie das Miteinander vereinfachen sollen, müssen die Regeln sogar gut sein... wenn sie das Miteinander erschweren sollen, dann werden sollten die Regeln schlecht sein... ganz einfach... doch da Miteinander besser ist als gegeneinander bin ich doch sehr für global gute und verständliche Regeln! Gut und schlecht ist alles aber nicht subjektiv - man kann es klar festlegen... und erkennen... es gibt Verhaltensweise die keinem anderen einen Schaden zufügen... und es gibt Verhaltensweisen mit denen man anderen Menschen schadet... 

Alles auf der Welt könnte sehr einfach sein, wenn die Leute sich nur öfter mal die Frage nach dem WARUM stellen würden und einer Sache auf den Grund gehen würden... forschen und hinterfragen und vor allem miteinander über etwas reden würden... Dann wäre alles sehr leicht... Wenn man nicht redet und Leute schlecht behandelt und/oder gleich verurteilt, kommt es natürlich schnell zu wohl eigentlich unnötigem Streit. 

Kommentar von AterNex ,

Wenn du keine Ahnung von Sachverhalten usw. hast, dann informier dich und erzähl nichts davon, dass man darüber reden müsste. Schalt erstmal dein eigenes Hirn ein.

Kommentar von DBKai ,

Ich kenne mich nicht überall aus... und sag das auch so wie es ist... wünsche ich mir von anderen auch so. So wie ich das sehe, kann man so gut wie alles klären... wenn man ehrlich miteinander kommuniziert und sagt, was man selber bisher davon gehört hat... was man selber erlebt hat und wie man selber bisher über etwas denkt... man kann ja noch von anderen Leuten dazu lernen... Nur weil ich mich mit einem Thema noch nicht viel befasst habe, heißt das nicht, dass ich nicht denke und mein Gehirn ausgeschaltet hatte. Wenn du etwas weißt, was ich noch nicht wusste, könntest du es mir ja auch einfach sagen. Jedenfalls halte ich reden immer für eine gute Idee - sofern die Personen ehrlich miteinander sind und nicht einer so tut, als würde er sich irgendwo besser auskennen als ein anderer, womit er sich noch gar nicht näher befasst hat. Man kann sich ja mal anhören was für und was gegen etwas spricht und alte Dinge mal aktualisieren und erneuern - manchmal ist so etwas sehr wichtig und notwendig.

Kommentar von AterNex ,

Da du anscheinend so gut wie nichts weißt, wäre ich lange mit erklären beschäftigt.

Krieg lieber erstmal auf die Reihe deine Fantasiewelt zu verlassen. Solange du weiter träumst und dir alles schön reden willst ist es sinnlos dir irgendetwas erklären zu wollen. Du bist lernresistent.

Antwort
von MrGerShepherd, 69

Ein gutes Beispiel dafür ist das verbot von Selbstjustiz. Wenn du jemanden zum Beispiel siehst der ein Kind vergewaltigt kannst du ihn nicht einsperren und ihn foltern. Vieler Meinung nach wäre dies gut aber trotzdem kannst du dafür ins Gefängnis kommen.

Kommentar von DBKai ,

Ich würde das so auch nicht besonders gut finden - denn die Person handelt dann ja ebenfalls schlecht...

Wohl gut finden würde ich es, wenn man versucht dazwischen zu gehen... sich gegen die Person wehrt... Notwehr eben und ev. die Polizei verständigen, die sich dann weiter darum kümmern kann.

Kommentar von MrGerShepherd ,

Das ist es eben jeder hat ein anderes Gefühl von gut und böse 

Kommentar von DBKai ,

Aber was ist gut daran, wenn die Person Selbstjustiz übt und den anderen deshalb foltert und einsperrt? Sie tut damit auch etwas Schlechtes... Selbst der Vergewaltiger ist nur ein groß gewordenes Kind.... da würde ich mich doch fragen, warum er das tut und wie es dazu gekommen ist... Klar - dazwischen gehen kann man, wenn man es kann... aufhalten kann man ihn... vertreiben kann man ihn... im schlimmstenfalls aus Notwehr töten kann man ihn.... aber foltern? Das würde ich schon schlecht finde... denn das ist mehr als notwendig ist und ändert nicht viel zum Guten... und einsperren? Bei sich zu Hause? Was ist das für eine Lösung?

Antwort
von PatrickLassan, 34

auch hat schon mal ein Chef zu mir gesagt, dass er bestimmte Dinge, die
eigentlich gut wären nicht tun kann, denn sonst käme er ins Gefängnis..

Dann frag doch diesen Chef mal, was das für 'bestimmte Dinge' sind.

Kommentar von DBKai ,

Ob man sich an jedes Gesetz halten soll, wenn es global zum Beispiel noch nicht einmal gut ist.

Und ob man es gleich überbewerten soll oder zuerst die Hintergründe erfragen/erforschen sollte.... Warum kam es dazu? Gute oder schlechte Motive? Statt nur darauf zu warten einen Fehler zu finden und jemanden verurteilen zu können - als einzige Aufgabe der Person.... 

Man könnte ja auch reden und sich für die Ursache des Problems interessieren, dass man dann auf faire und gute Weise zu lösen versucht. 

Sich an alles zu halten, was auf einem Papier steht - egal ob es nun gut oder böse ist - halte ich für überaus schlecht. 

Kommentar von PatrickLassan ,

Du hast mich anscheinend nicht verstanden. Worum geht es konkret?

Kommentar von DBKai ,

Es war so ein Vorfall, wo ich gleich gekündigt worden bin, weil ich einmal ins Internet gegangen bin - während dem Nachtdienst - als gerade nichts zu tun war... 

Ich fand die Reaktion sehr übertrieben... denn ich habe ja nichts Schlechtes gemacht und falls doch, wäre ich dazu gestanden und bereit gewesen an einer Lösung mitzuwirken... Ich konnte das Verbot nicht verstehen... Denn wenn es möglich ist ins Internet zu gehen und gerade nichts los ist - was spricht dagegen? Man sollte wegen Viren aufpassen - ist klar... aber wenn jeder ehrlich ist, was er getan und nicht getan hat, ist auch das kein Problem, denn er kann dann ja nach und nach für den möglichen Schaden aufkommen und daraus lernen... gewisse Seiten nicht mehr zu besuchen... Jedenfalls würde ich es gut finden, wenn mehr gesprochen und erklärt wird... und wenn man die Hintergründe hinterfragt... denn manchmal ist ja auch jemand in einer Notlage... 

Kommentar von AterNex ,

Scheinbar hast du keine Ahnung welch katastrophale Folgen dein Handeln haben kann.

Ein Virus kann alle Daten im System zerstören. Ein Trojaner kann alle Daten im System einem Dritten zugänglich machen. Beides kann Schäden in millionenhöhe nach sich ziehen und das ganze Unternehmen samt Mitarbeitern in den Ruin stürzen. Sowas runter reden zu wollen ist unverantwortlich.

Ich wage es zu bezweifeln, dass das der einzige Grund ist.

Kommentar von DBKai ,

Ich weiß nicht - ob es der einzige Grund war.. jedenfalls fand ich es überzogen...

So schlimm? Dann kann man ja bald nirgends mehr ins Internet gehen - denn man könnte sich ja einen Virus einfangen... aber gut... ich kann es noch einigermaßen einsehen... trotzdem finde ich das meine Mitmenschen oft bei vielen Dingen sehr wenig Ahnung haben und jede Kleinigkeit maßlos übertreiben... viele davon... die regen sich über Dinge auf, wegen denen ich noch lange kein negatives Drama machen würde.

Kommentar von AterNex ,

Herzlich willkommen in der Welt der Subjektivität.

Antwort
von 1900minga, 43

Kommt drauf an.

Wenn du alle Mörder auf der Welt tötest, tust du möglicherweise was "Gutes", richtig ist es aber trotzdem nicht

Kommentar von DBKai ,

Würde ich jetzt auch nicht tun wollen - denn ich war ja nicht dabei, als diese ermordet haben... ich weiß in vielen Fällen wohl gar nicht, wie es wirklich war...

Wenn ich direkt bei der Tat anwesend bin, könnte ich versuchen mich zu wehren oder dazwischen zu gehen... ansonsten kann ich das ja alles schlecht beurteilen... Notwehr finde ich ok. 

Noch dazu gibt es für jeden Mord wohl auch seine Gründe... Wie kam es dazu? Was sind die Motive? 

Wenn ich Mord mit Mord bestrafe, habe ich die Ursache trotzdem nicht entschärft, warum es überhaupt zu dem Mord kommen musste... außerdem bin ich selbst genau so schlimm wie der Mörder, denn ich morde ja auch.

Ich würde diese Vorgehensweise daher nicht als gut bezeichnen. 

Kommentar von 1900minga ,

Das war ja jetzt nur ein Beispiel, Mensch.

An welche Situation hättest du dann gedacht?

Kommentar von DBKai ,

Ja - das war ein Beispiel... aber wirklich gut würde ich es nicht finden, wenn das jemand tut...  denn die Ursache des Problem wird dabei ja nicht beseitigt. Warum wurde überhaupt gemordet? Wie und warum kam es dazu? 

gut und verständlich finde ich Notwehr... wenn man angegriffen wird und kein Gespräch möglich ist, dann wehrt man sich wohl auch.

böse hingegen finde ich es, wenn man anderen schadet und Unrecht tut + auch kein Gespräch mit der Person möglich ist und diese sich deshalb gegen einen wehren wollen/müssen (existenziell wichtig) . 

So was zum Beispiel.

gut finde ich globale Win-Win-Projekte, die an der Gesamtsituation etwas zu verbessern versuchen.

schlecht finde ich kapitalistische Win-Lose-Situationen, wo sich eine Minderheit auf Kosten von einer Mehrheit selbst auf unfaire Weise immer weiter bereichert. 

Antwort
von suziesext10, 64

also was Gut oder etwas Gutes ist, ist ziemlich subjektiv. zb ist es für fanatische Sunniten in arabischen Ländern was gutes, Apostaten zu töten. In zivilisierten Ländern gibt es daher eine objektive Richtschnur, nach der sich die Leute zu richten haben, speziell das, was sie keinesfalls tun sollen, und zwar im geltenden Recht. Nicht jedes Gesetz ist automatisch Recht, und auch ist nicht jedes Gesetz automatisch menschlich oder sinnvoll. Aber solang es gilt, muss es eingehalten werden. Darin besteht Moralität. Und wenn es deiner Moralauffassung oder deinem menschlichen Empfinden widerspricht, musst du dich mit andern zusammentun, die auch so empfinden, und versuchen, die Gesetze zu ändern, zum Besseren.

Kommentar von DBKai ,

Für die mag es gut sein - doch im Grunde ist es eine böse Handlung, weil diese über das Leben einer anderen Person bestimmen wollen. Das finde ich schon klar böse.... Oder würden diese sich gerne auf immer und ewig von anderen ausnutzen und benutzen lassen wollen? - Behandle andere so, wie es für dich selbst umgekehrt auch ok wäre?

Ich hoffe sehr, dass man sich die Gesetze nochmal durchsieht und daraufhin kontrolliert ob diese auch gut sind... denn ein Gesetz, dass nicht gut ist, ist auch zu nichts gut...

Ja - wenn ich auf miese Gesetze treffe, werde ich mich für Veränderung interessieren. 

Antwort
von AterNex, 23

Auf jeden Fall, wenn du geltendes Recht brichst. Dabei ist es vollkommen Egal ob du es in guter Absicht getan hast oder nicht.

Zu glauben, dass man immer gut und böse voneinander klar unterscheiden kann ist Wunschdenken bzw. Träumerei.

Gut und blöse sind subjektive Empfindungen. Gesetze sind objektiv. Von daher ist es unmöglich, dass alle Gesetze von jedem als gut empfunden werden.

Du würdest es bestimmt für gut empfinden, wenn Menschen ab einem bestimmten Einkommen oder Vermögen gesetztlich dazu verpflichtet wären einen bestimmten prozentualen Anteil an hilfsbedürftige ab zu geben. Diejenigen die das betrifft werden allerdings das nicht unbedingt als gut empfinden.

Kommentar von DBKai ,

Man kann gut und böse nun einmal wirklich klar unterscheiden... ist einfach so... das ist kein Wunschdenken und keine Träumerei... Es gibt ein Verhalten, mit dem man anderen nicht ernstlich schadet... wo man sich harmlos verhält... und es gibt ein Verhalten mit dem man anderen schadet. Das Einzige was daran interessant wäre, wäre warum sich jemand Böse verhält und dann könnte man sich daran machen die Ursache zu entschärfen, damit dies in Zukunft weniger häufig passiert.

Gut und böse sind keine subjektiven Empfindungen!! 

Wenn jemand etwas Böses getan hat und jemand anderes dies ans Licht bringt, dann ist das etwas Gutes... aber für den, der durch böse Handlungen viele Vorteile hatte ist dies schlecht, da er so nun ja nicht mehr weitermachen kann... trotzdem ändert es nichts daran, dass es gut war, dass es aufgeklärt wurde...

Massentierhaltung ist schlecht - denn den Tieren geht es offenbar nicht besonders gut... darüber aufzuklären ist schlecht für die Menschen, die ihre Tiere derzeit noch so halten... aber langfristig und global gesehen ist es gut darüber zu sprechen und hier etwas zum Guten zu verändern!

Jedes Gesetz dass nicht global gut ist, ist auch zu nichts gut und gehört abgeschafft oder verändert!

Ein Gesetz sollte erklärt werden können... Wo liegt der globale Nutzen davon?

Du würdest es bestimmt für gut empfinden, wenn Menschen ab einem bestimmten Einkommen oder Vermögen gesetztlich dazu verpflichtet wären einen bestimmten prozentualen Anteil an hilfsbedürftige ab zu geben. Diejenigen die das betrifft werden allerdings das nicht unbedingt als gut empfinden

Nicht unbedingt... Mich würde zuerst einmal interessieren wie genau diese Leute denn so reich geworden sind...? Auf gute oder schlechte Weise? Außerdem bin ich der Ansicht dass sich eigentlich kaum ein Mensch wirklich so viel Geld ehrlich verdienen kann... und bin für eine Festlegung des Maximalgehalt von 10 000 Euro netto vorerst... alles was darüber geht sollte ohnehin für Gemeinwohl-Projekte verwendet werden... viele Menschen bei uns sind überbezahlt... andere unterbezahlt... hier müsste man analysieren... wer tut was und was bekommt die Person dafür? Kann jeder überall hinkommen, wenn er nur an sich arbeitet oder nicht? Sicher - Leute die vom Kapitalismus profitieren und auf unfaire Weise immer reicher und reicher werden, werden es wohl nicht so gut finden, wenn es nun zu einer global guten Veränderung kommen soll... doch trotzdem bleibt diese Veränderung GUT - denn es ist fair... während das andere ja unfair und böse wäre... 

Jemand klaut Essen obwohl er arbeiten gehen könnte - es ist gut, wenn man ihn hier aufhält und ihm erklärt, dass er sich sein Brot selbst verdienen kann.

Jemand der klaut, weil er keiner Arbeit nachgehen kann und andernfalls verhungern müsste - da ist es verständlich... Hier könnten die Leute, die viel Geld haben Lösungen suchen und finden... damit ärmere Leute in eine Suppenküche können oder einfachen Tätigkeiten nachkommen können.... und vor allem könnte über die Überbevölkerung aufgeklärt werden, damit die Menschen nicht ständig so viele Kinder bekommen um die sich dann keiner anständig kümmert... 

Kommentar von AterNex ,

Du verstehst echt nicht, dass gut und böse subjektive Begriffe sind. Du legst die ganze Zeit für gut und böse deine Maßstäbe an. Was andere denken interessiert dich nicht. Diese Ignoranz nacht dich nach deinen Maßstäben zu einem bösen Menschen.

Gut, wenn es dich interessiert wie Menschen an ihr Geld gekommen sind, dann folgendes vereinfachtes Beispiel: Mark Zuckerberg hat Facebook entwickelt, auf den Markt gebracht und am Ende an die Börse. Das ist der grobe Weg wie er zu seinem Vermögen gekommen ist. Das ist weder gut noch böse.

Woher nimmst du dir das Recht über das Gehalt anderer Menschen zu bestimmen? Einfach zu bestimmen, dass andere Geld in gemeinnützige Projekte stecken müssen ist Eingriff in die Selbstbestimmung dieser Menschen. Das ist böse.

Nicht alles was fair ist ist gut und nicht alles was unfair ist ist böse.

Beispiel für unfair und nicht böse: Ein Schiedsrichter sieht im Fußball das Abseitsspiel eines Spielers nicht, da er gerade ungünstig steht und somit seine Sicht behindert ist. Der Spieler selbst hat nicht einmal gemerkt, dass er im Abseits stand. Da der Schiedsrichter das Abseits nicht sieht wird er es nicht Pfeifen. Die gegnerische Mannschaft kann es durchaus gesehen haben und kann sich beschweren. Dennoch bleibt der Schiedsrichter bei seinem Urteil. Das ist für die sich beschwerende Mannschaft unfair, aber es ist nicht böse.

Beispiel für fair und nicht gut: Es ist fair, dass sich ein Arbeitgeber zwischen ganzen Bewerbern für den seiner Meinung nach geeignetesten entscheidet. Es ist allerdings schlecht für die abgelehnten Bewerber, da sie dadurch keine Ausbildung beginnen könne oder keinen Job haben. Allerdings ist es gut für den Bewerber der angenommen wurde.

Noch ein Beispiel um die subjektive Natur von gut und böse hervor zu heben. Ein Veganer findet es schlecht, wenn andere Fleisch essen, weil dafür Tiere sterben müssen. Einige Veganer fordern sogar die Zwangsumstellung auf fleischfreie Ernährung. Das wäre alles andere als gut. Die gesamte Lebensmittelindustrie würde unter der Umstellung leiden, egal ob Massentierhaltung oder nicht. Es wäre auch ein Eingriff in die Privatsspähre derjenigen die Fleisch essen.

Fakt ist: Was für die einen gut ist muss für die anderen noch lange nicht gut sein. Gleiches gilt für böses. Zu behaupten gut und böse wären nicht subjektiv ist Spinnerei und hat nichts mehr mit vernünftigem Denken zu tun.

Kommentar von DBKai ,

Du verstehst echt nicht, dass gut und böse subjektive Begriffe sind. Du legst die ganze Zeit für gut und böse deine Maßstäbe an. Was andere denken interessiert dich nicht. Diese Ignoranz nacht dich nach deinen Maßstäben zu einem bösen Menschen.

Das ist es leider gerade. Gut und böse sind nicht wirklich subjektiv... In jedem Film kann man es klar erkennen, wer der Gute und wer der Böse ist... und genau so merkt man es im Alltag, ob jemand etwas gut und ehrlich meint oder ob jemand es nicht wirklich gut mit einem meint. Durch gutes Verhalten schadet man anderen in der Regel nicht - höchstens dadurch, dass man böse Machenschaften aufdeckt und die Bösen daher dann an Macht und Geld verlieren, dass ihnen eh nicht wirklich zusteht, da sie es ja ergaunert haben - trotzdem bleibt es gut, so etwas aufzudecken. Und böse sind Verhaltensweisen wo sich jemand auf Kosten anderer selbst bereichert und wo man mit der Person nicht darüber reden kann... wo es sehr wohl auch gute Wege geben würde, wie die Person zu etwas kommen könnte. Es könnte durchaus sein, dass du ein böser Mensch bist... kann ich noch nicht beurteilen, da ich dich nicht gut kenne und nicht weiß, wie du so durch den Alltag gehst.

Mark Zuckerberg hat Facebook entwickelt, auf den Markt gebracht und am Ende an die Börse. Das ist der grobe Weg wie er zu seinem Vermögen gekommen ist. Das ist weder gut noch böse.

Facebook halte ich für eine gute Erfindung und es hat sich in dem Fall eben so ergeben, dass er dadurch reich wurde. Ich würde sagen, dass es schon eher gut war, da er reich wurde, ohne anderen zu schaden. Nicht auf Kosten anderer. Jedoch bin ich nicht unbedingt dafür, dass jemand so schnell so übertrieben reich werden kann und würde es besser finden, wenn man ein Maximalgehalt bekommt und wenn sehr hohe Gewinne erzielt werden, wäre es toll, wenn auch einiges davon für das Gemeinwohl verwendet werden würde. Immerhin verdankt Mark Zuckerberg die Möglichkeit etwas erfinden zu können auch dem Umstand, dass er in einem 1. Welt-Land geboren worden ist und dort gewisse Vorteile hatte, die er anderswo sicherlich nicht gehabt hätte. 

Woher nimmst du dir das Recht über das Gehalt anderer Menschen zu bestimmen? Einfach zu bestimmen, dass andere Geld in gemeinnützige Projekte stecken müssen ist Eingriff in die Selbstbestimmung dieser Menschen. Das ist böse

Ich bestimme nicht darüber- ich unterhalte mich darüber. Und ich interessiere mich für Fairness und einige Gehälter sind nun mal alles andere als fair.... und gehörten deshalb genauer analysiert und angepasst. Nein - das ist nicht böse... denn diese Leute tun oft nicht viel mehr für ihr hohes Gehalt als andere Menschen, die einen Fingerhut von diesem Geld im Monat bekommen... außerdem haben wir wieder den Vorteil dabei, dass diese Leute sich in einem Land der 1. Welt befinden, wo sie Dinge tun können, die in vielen anderen Ländern komplett unmöglich wären. Aufgrund von diesen Tatsachen sollte man sich genau ansehen, was diese Personen monatlich für ihr Geld tun und was sie können und was sie wissen... und ob das Gehalt angemessen oder zu hoch ausfällt... dann würde es angepasst werden - maximal 10 000 Euro im Monat für sehr sehr sehr anspruchsvolle Tätigkeiten könnte ich mir momentan vorstellen... alle weiteren Gewinne können für global gute Projekte verwenden und von diesen profitieren auf lange Sicht dann alle Menschen weltweit. Wofür man das eigene Geld ausgeben will, soll schon jeder selbst entscheiden können... hier finde ich Selbstbestimmung auch wichtig... doch wie hoch ein Gehalt ausfällt sollte überprüft werden... kann dort jeder hinkommen, wenn er sich nur anstrengt und an sich arbeitet? Es geht um FAIRNESS um GERECHTIGKEIT. Damit ist es böse, wenn man weiterhin ein irre hohes Gehalt abstaubt für eine Leistung, die nicht besonders viel toller ist, als die von Leuten die monatlich ein Zwanzigstel von dem bekommen, was manch andere dafür kriegen... und gut wäre es, wenn man diese Gehälter ordentlich kürzt, weil sie diesen Menschen nun einmal nicht zustehen!




Kommentar von DBKai ,

Beispiel für unfair und nicht böse: Ein Schiedsrichter sieht im Fußball das Abseitsspiel eines Spielers nicht, da er gerade ungünstig steht und somit seine Sicht behindert ist. Der Spieler selbst hat nicht einmal gemerkt, dass er im Abseits stand. Da der Schiedsrichter das Abseits nicht sieht wird er es nicht Pfeifen. Die gegnerische Mannschaft kann es durchaus gesehen haben und kann sich beschweren. Dennoch bleibt der Schiedsrichter bei seinem Urteil. Das ist für die sich beschwerende Mannschaft unfair, aber es ist nicht böse.

Zum Glück werden Fußball-Spiele häufig gefilmt und daher kann man es ja feststellen, wie es wirklich war... Ansonsten profitiert man davon, wenn die Mitspieler sich reif verhalten und auch die Mannschaft, der dies von Nachteil wäre und weiß, was geschehen ist EHRLICH darüber ist.. denn dann kann mit gutem Gefühl weiter gespielt werden... Wenn man hingegen genau weiß, dass man richtig liegt und man trotzdem den kürzeren zieht ist das ärgerlich. Da der Schiedsrichter es nicht gesehen hat, kann er es nicht beurteilen und sollte ehrlich dazu stehen... er kann die Mannschaften fragen, wer weiß wie es wirklich war und dann sucht man eine Lösung dafür...  Es ist jedenfalls schon schlecht, wenn der Schiedsrichter etwas beurteilt, wovon er gar nicht weiß, wie es wirklich war, weil er es ja nicht gesehen hat. Er ist bestimmt unsicher - aber es ist schon auch etwas böse.

Beispiel für fair und nicht gut: Es ist fair, dass sich ein Arbeitgeber zwischen ganzen Bewerbern für den seiner Meinung nach geeignetesten entscheidet. Es ist allerdings schlecht für die abgelehnten Bewerber, da sie dadurch keine Ausbildung beginnen könne oder keinen Job haben. Allerdings ist es gut für den Bewerber der angenommen wurde.

Das ist ein Problem - doch wie sollte man es sonst machen? Man hat eine Stelle zu besetzen und kann nicht alle nehmen... man nimmt die Person, die das Anforderungsprofil gut erfüllen kann - wenn mehrere das Anforderungsprofil gut erfüllen können, könnte man ev. das Los entscheiden lassen. Wenn nur eine Person das Anforderungsprofil voll erfüllen kann, wird man wohl eher die nehmen. Es wäre sicherlich gut, wenn darauf geachtet wird, dass es genügend Wohnungen und Arbeitsplätze gibt und wenn man sich aktiv dafür einsetzt, dass die Welt nicht weiterhin überbevölkert... durch Aufklärung über globale Probleme + Lösungsansätze und das Angebot von Verhütungsmitteln... Denn es ist schlecht, wenn viele Menschen da sind, die existenzielle Nöte haben.. niemand sollte Kinder bekommen, wenn er sich nicht auch darum kümmern kann... Es sollte so gemanagt werden, dass genug für alle da ist. Das ist ein Kapitalismus-Problem - außerdem ist es schlecht, dass viele Menschen sehr uninformiert sind und eben ständig Kinder bekommen, für die dann nicht gut gesorgt werden kann. Gut ist es, wenn Stellen angeboten werden... da man nicht alle nehmen kann, muss man sich nun einmal für jemanden entscheiden und dies sollte möglichst fair ablaufen... wenn mehrere Leute das Anforderungsprofil erfüllen können - kann man das Los entscheiden lassen. Das wäre wohl einigermaßen gut und fair... aber hier gibt es viele Probleme, die schlecht sind... ja. Gut finde ich es wohl, wenn man die Person nimmt, die die Anforderungen erfüllen kann - die Ausbildung etc. hat... schlecht würde ich es finden, wenn man nach Vorliebe vorgeht und jemanden bewusst bevorzugt, der das Anforderungsprofil nicht gut erfüllen kann. Wozu die Ausbildung machen, wenn man dann am Ende nur durch Vitamin B weiterkommen kann?

Noch ein Beispiel um die subjektive Natur von gut und böse hervor zu heben. Ein Veganer findet es schlecht, wenn andere Fleisch essen, weil dafür Tiere sterben müssen. Einige Veganer fordern sogar die Zwangsumstellung auf fleischfreie Ernährung. Das wäre alles andere als gut. Die gesamte Lebensmittelindustrie würde unter der Umstellung leiden, egal ob Massentierhaltung oder nicht. Es wäre auch ein Eingriff in die Privatsspähre derjenigen die Fleisch essen

Ich denke Angebot und Nachfrage regulieren den Markt... die Kunden entscheiden durch ihre Kaufentscheidungen, wie der Markt der Zukunft aussehen wird... Eine Zwangsumstellung halte ich für übertrieben - denn das geht nun einmal einfach nicht so schnell... es gibt viele, die durch den Fleischverkauf ihren Lebensunterhalt bestreiten - von heute auf morgen schließen zu müssen, würde diese wohl in den Ruin treiben... daher ist es zwar schlecht, was da passiert aber gut, wenn der Umstieg langsam geschieht... denn so können sich diese Leute umorientieren und sich der neuen Nachfrage anpassen... Ich glaube, dass es sich auf ganz natürliche Weise in diese Richtung entwickeln wird... aber es braucht eben viel Zeit... 

Kommentar von AterNex ,

Sorry, jetzt wird es echt bizarr. Du kapierst nichts, absolut gar nichts. Deine Denkweise ist absolut kindlich und träumerisch. Du wolltest etwas wissen, du hast eine klare Antwort erhalten.

Die Welt lässt sich nicht in gut und böse unterscheiden, dass ist pures Schwarz-Weiß-Denken und es ist dumm.

Alle deine Argumente basieren darauf, wie du es gern hättest. Das ist ebenfalls dumm und engstirnig. Jedes dir entgegen gebrachte Argument träumst du dir zurecht. Du willst der Welt deine Wunschvorstellung, deine Träumerei aufbürden. Nach deiner sinnfreien Definition von gut und böse bist du das Böse in Person. Viel Spaß damit.

Aber eigentlich bist du nur dumm, gnadenlos dumm.

Kommentar von DBKai ,

Findest du? Ich finde es nicht kindlich träumerisch... das der Kapitalismus so, wie er jetzt abläuft keine gute Zukunft haben ist doch wohl auch klar ersichtlich, oder? Demnach müsste sich etwas verändern und sinnvoll wäre ein Umstieg auf Gemeinwohl, weil davon ja alle etwas hätten... Wüsstest du eine bessere Lösung?

Für mich kann man klar zwischen gut und böse unterscheiden. Nenne mir ein Beispiel wo das nicht gut geht? Es gibt Leute, die sehr oft sehr böse handeln und welche, die sehr oft sehr gut handeln und es gibt auch viele Graustufen, die mal gut und dann wieder weniger gut handeln... Es ist nicht nur schwarz - weiß - es gibt schon auch ein Mittelfeld... das sehe ich wohl so.

Welches Argument basiert darauf, wie ich es gerne hätte? Ich unterhalte mich darüber und halte es für eine gute und faire Lösung, wenn man umsteigen würde.. während ich viele Probleme sehen kann, wenn man dies nicht tun würde... Profitierst du von Unrecht oder warum bist du für den Kapitalismus? 

Warum wäre ich das Böse in Person? Und was ist so dumm an mir? Ich bin leider zu dumm um das so schnell begreifen zu können... würde mich freuen, wenn du mir das näher erklären könntest.... 

Kommentar von AterNex ,

Zur ersten Frage: Never touch a running system.

Beispiele habe ich dir genug genannt, aber hier noch eins: Abtreibung.

Alle deine Argumente basieren darauf, dass du die Welt gern so hättest, wie du es dir zusammenfantasierst. Allerdings stellt sich jetzt hier die Frage: Wann habe ich den Kapitalismus befürwortet? Richtig! Gar nicht!

Du bist hier doch der Profi in puncto gut und böse. Beantworte dir die Frage selbst. Solltest du dennoch so begriffsstutzig sein, wie es scheint, dann folgendes: Du willst die Welt nach deinen Vorstellungen ändern, dabei ist dir augenscheinlich vollkommen egal, was andere Menschen davon halten. Du willst der Welt dein Verständnis von gut und böse aufzwingen. Du erhebst dich in die Position über das Einkommen anderer zu entscheiden, obwohl du es nicht auszahlst. Du beurteilst Religionen ohne eindeutig Ahnung davon zu haben. Du zählst sinnloses Geschwätz als Fakten auf. Du verschließt dich vor der Realität. Du stellst dich als armes kleines Opfer da ohne die Tragweite deines Handels auch nur ansatzweise zu begreifen. Du machst alles das, was deiner Definition von böse entspricht.

Antwort
von HotXL, 63

Ja, weltweit gibt es Menschen, die eigentlich Gutes tun wollen & trotzdem ins Gefängnis kommen.

Der Grund ist:

Was "gut" ist und was "böse", wird in verschiedenen Ländern zu verschiedenen Zeiten & unter verschiedenen Machthabern immer ganz unterschiedlich gesehen.

Nur in besonders billigen Hollywood-Filmen gibt es stets eine klare Abgrenzung zwischen "gut" und "böse". (Da ist immer "gut", was die US-Amerikaner machen.)


Kommentar von DBKai ,

Ich schätze mal, dass die Guten deshalb ins Gefängnis kommen, weil es böse Machthaber gibt, die durch die guten Handlungen der Guten an Macht und ev. auch Geld verlieren würden....

Zwischen gut und böse kann man schon sehr klar unterscheiden... und auch Gesetze darauf hin überprüfen... ob etwas global Sinn macht oder ob etwas eigentlich schlecht ist... 

Kommentar von HotXL ,

Genau so sehe ich das auch. DH :)

Kommentar von AterNex ,

Nein, das kannst du nicht klar unterscheiden. Was du als gut empfindest, muss ein andere nicht auch als gut empfinden.

Einfaches Beispiel: Jemand findet es gut an einen Gott zu glauben und nach dessen Vorgaben zu leben. Ein anderer findet es auch gut an einen Gott zu glauben und nach dessen Vorgaben zu leben. Problem hierbei ist, dass sich beide für jeweils einen anderen Gott entschieden haben und beide Götter für sich beanspruchen der einzig wahre und echte Gott zu sein. Wenn beide Götter die Ausrottung der jeweils anderen Gläubigen verlangt usw. usw. usw. Den Rest kannst du dir hoffentlich denken.

Kommentar von DBKai ,

Wenn beide Gottheiten die Ausrottung der Andersgläubigen verlangen dann wären beide Religonen böse. Ganz einfach...

Gut sind Handlungen wo man anderen nicht schadet... und falls doch, ist man offen für Gespräche darüber, damit man in Zukunft weniger schadet... 

Böse sind Handlungen, wo man anderen schadet... und wo auch keine Gespräche möglich sind, weshalb die Geschädigten sich gegen einen wehren wollen werden... 

Ich bin davon überzeugt, dass man gut und böse eigentlich immer gut unterscheiden kann... Ich glaube nicht, dass du mir ein Beispiel nennen könntest, wo ich das nicht erklären und hinkriegen könnte.

Kommentar von AterNex ,

Genau das ist das Problem, du hälst diese Handlung für böse. Diejenigen die diesen Glauben durch und durch leben halten ihre Handlungen für gut. Das bedeutet Subjektiv.

Kommentar von DBKai ,

Es ist trotzdem klar etwas Böses - ganz einfach deshalb, weil die Leute, die diesen Glauben durch und durch leben - selber so sicherlich auch nicht behandelt werden wollen würden... Sie schaden ja dadurch... außerdem geht die Freiwilligkeit flöten... was bringt ein Glauben, der durch Zwang seine Mitglieder hält? Diese Leute tun das nicht gerne und aus Überzeugung sondern viel mehr aus Angst. Denn wenn man es anders macht, hat es ja ganz offensichtlich sehr negative Folgen. 

Ich glaube, dass auch diese Menschen lieber anders leben würde und nur dabei bleiben, weil sie Angst haben... begründete Angst... Ihre bösen Handlungen entstehen aus ihrerer Angst heraus. 

Es ist nicht subjektiv... ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Menschen wirklich glücklich damit sind und jeden Tag freudig durch die Gegend hopsen, wenn sie so leben... 

Kommentar von AterNex ,

Nur weil dein Horrizont so beschränkt ist glaubst du das. Die Realität sieht anders aus und so langsam solltest du der Realität auch Platz in deinem Leben einräumen und aufhören zu träumen.

Kommentar von DBKai ,

Alles war zuerst mal ein Traum - eine Vision - eine Vorstellung... bis es sich dann durchgesetzt hat... ohne Menschen mit Ideen und Menschen die sich auch für eine Veränderung zum Guten in der Welt aktiv eingesetzt hätten, hätte sich auch niemals etwas zum Guten verändern können ... aber es gibt viele Dinge, die heute besser sind als jemals zuvor... es gibt kein Zeitalter in dem ich lieber leben würde als heute... wenn ich mir die Geschichte ansehe.

In welchen Bereichen findest du meinen Horizont beschränkt? Die Realität sieht in vielen Bereichen anders aus - aber viele Dinge macht man sich auch selbst schwerer als sie sein müssten... Und wenn etwas an der Realität schlecht ist, kann man sich doch für eine Besserung dieses Zustandes aktiv einsetzen... Das hat ja offenbar schon immer auch etwas gebracht... sonst wäre es heute noch so wie vor 1000 Jahren.

Kommentar von AterNex ,

Wenn du sinnerfassend lesen könntest, müsstest du nicht so viele dumme Fragen stellen.

Antwort
von chxxxxy, 70

Ob etwas Gut ist, liegt immer im Auge des Betrachters. ...Wir haben deswegen klare Gesetze und Regeln; und Richter, die entscheiden ob etwas "falsch" oder "richtig" ist. ...Auch wenn in Einzelfällen unfair entschieden wird. 

Kommentar von DBKai ,

Was gut und was böse ist, kann man schon klar auseinander halten - finde ich... 

Gut sind Handlungen, die keinem anderen einen Schaden zufügen... - man wehrt sich ev. aus Notwehr... aber sonst sind gute Menschen recht harmlos...

Böse sind hingegen Handlungen, bei denen andere einen Schaden haben und sich nicht gut dagegen wehren können, weil man mit diesen Leuten selten reden kann... reden wenn es wichtig wäre - wenn es um etwas geht - um die Existenz - beruflich... z. B.... 

Auch Gesetze kann man darauf hin hinterfragen, ob diese gut und sinnvoll oder schlecht sind... und sie dann umändern... denn wozu soll ein Gesetz gut sein, dass nicht auch gut ist? 

Eben - es kann sich auch ein Richter mal irren... deshalb ist es gut, wenn auch andere Menschen selbstständig mitdenken und Fragen stellen.

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