Ist da schon etwas in Planung? Wenn ja, wie könnten die Konsequenzen für Jurastudenten aussehen?

Es ist zu befürchten.
Derzeit wehren sich Juristen (wie die Mediziner) noch recht erfolgreich dagegen, aber ich glaube nicht, daß man das auf Dauer verhindern kann.
Die Konsequenz wäre die Aufgabe des Universaljuristen. Aus den Bachelors kann man vielleicht bessere Bürovorsteher machen; aus dem Master einen Schmalspuranwalt.
Die Juristen sind doch so lahm wenn es um Reformen geht. Das kannste vergessen...
Es wird diskutiert: http://www.zeit.de/campus/online/2007/19/jura-studienreform
Bin mir ziemlich sicher, daß das kommen wird (leider). Einige Reformen in der zu langen Juristenausbildung wären zwar nicht verkehrt, das Risiko des Schmalspurjuristen ist aber das sehr hoch, zumal es sich um einen sehr sensiblen und verantwortungsvollen Beruf im Staat handelt

für aktuelle jura studenten wird das keine konsequenzen haben (rechtssicherheit), außer dass sie nicht unbegrenzt rumtrödeln können, da, wenn es erstmal die neuen abschlüsse (hoffentlich bald) gibt, die alten irgendwann auslaufen.
So sieht es aus. Die Diplomjuristen von den Fachhochschulen suchen derzeit auch noch ihren Platz in der Berufswelt.