Frage von PinjiDinjiKinji, 26

Kommt es durch minipolare Atombindungen zur schwachen Anzeihung( Bei Wasser oder Oktan)?

Antwort
von PWolff, 3

Natürlich. Dipole haben die Tendenz, sich so zueinander auszurichten, dass sie sich gegenseitig anziehen. Dies gilt, unabhängig davon, wie schwach die Dipole sind.

Außerdem induzieren permanente Dipole wesentlich stärkere Dipole in anderen Molekülen als dies temporäre Dipole vergleichbarer Stärke tun (wie in Van-der-Waals-Bindungen).

Wie klaudiilias schon angedeutet hat, ist die Dipol-Dipol-Wechselwirkung zwischen Wassermolekülen nur schwer zu bemerken neben den Wasserstoffbrückenbindungen (die im Fall des Wassers zudem noch stabilisiert wird dadurch, dass die Wasserstoffatome außergewöhnlich leicht von einem Sauerstoffatom zum nächsten weitergereicht werden können.)

Antwort
von klaudiilias, 18

Van-der-Waals-Wechselwirkung sind temporäre Ladungsfehlverteilungen. Dadurch kommt es zwischen den Molekülen zu einer Anziehung.
Das ist der Fall bei Oktan - auch bei Wasser.

Aber bei Wasser kommt es noch zur viel stärkeren Ausbildung von H-Brücken.
Bei Oktan geht das nicht, da die Elektronegativitätsdifferenz zw. Wasserstoff und Kohlenstoff zu gering ist. Außerdem ist Oktan symmetrisch und kann somit nicht polar sein.

Das sind die Wechselwirkungen, die zwischen den Molekülen herrschen.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Als Präzisierung @ PinjiDinjiKinji:

Das Wort "Atombindung" hat schon eine spezielle Bedeutung, und steht nicht für alle Arten von Bindungen zwischen allen Arten von Atomen.

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