Frage von Baarney, 51

Kommt die Milchpreiserhöhung auch den Bauern zu gute?

Danke für Euer Feedback :)

Antwort
von ilknau, 35

Ja, Baarney.

Aber nur, kaufst du etwa Bergbauernmilch, Weihenstephan, die Standort nah produzieren.

Bei Ja! sprich Eigenmarken der Discounter kommt die Milch aus der EU, nicht aus Deutschland.

Man erkennt es am Seitenstempel, der im Fall von Penny sagt: AT 40138 (Zahl variabel) EG

Käme die Milch etwa aus Bayern stünde statt EG BY oder für Sachsen SN oder für Thüringen TH drauf..., lG.

Antwort
von sepp333, 14

Nein, nur den Konzernen wir sind momentan in einer schlimmen Situation die Milchquote ist ja weg die Bauern produzieren dadurch mehr Milch weil sie auf Gewinn hoffen. Das Überangebot an Milch drücht allerdings den Milchpreis in den Keller ein Todeskreislauf. Höfe sterben und nur noch Riesenbetriebe und mini Hobby Nebenerwerbslandwirte können so überleben. 

Antwort
von Nogli, 25

Ein wenig,da nur 17% der Milchproduktion in die Trinkmilch gehen. 40% in die Industrie wie Oetker, Kraft,Nestle. Da in EU z.Z. 356.000 t Milchpulver und 306.000 t Butter auf Halde liegen, wird hier auch nicht viel mehr erlöst. Die EU hat diese Mengen für 21 cent äqualent eingelagert, und beginnt nun langsam wieder auszulagern und den Markt wieder belasten für 30 cent. Intervention ist ein großes Geschäft für die Eu aber nicht für die Bauern. Ganz im Gegenteil.

Antwort
von Schwoaze, 21

Ja... allerdings in ganz, ganz geringem Ausmaß. Jeder andere in der Kette von der Kuh bis zu Dir auf den Tisch hat mehr davon!

Antwort
von kami1a, 17

Hallo! Wichtig wäre es wenn man damit auch die Haltungsbedingungen verbessern würde, alles Gute.

Kommentar von Nogli ,

Milch und Fleisch täglich billigst einkaufen (günstiger wie vor 30 Jahren) und auf "Massentierhaltung" schimpfen ist nicht fair. Gerade das selbstlose verzichten der Milcherzeuger auf Anpassung der Kosten durch Inflation, Steigerungsrate haben doch zum Wohlstand der Bevölkerung geführt. 10% des Einkommens wird heute für Nahrungsmittel aufgewendet (1970 = 50%), damit heute 34% für Urlaub/Unterhaltung ausgegeben werden kann.

Kommentar von kami1a ,

Milch und Fleisch täglich billigst einkaufen

Ich gehöre zu denen die genau das nicht richtig finden und faire Preise für die Bauern und weniger Tieleid wollen.

Kommentar von Nogli ,

Das Tierleid ist das eine. Das andere ist doch auch das Leid an die Tierhalter. Die letzten 2 Jahre jeden Monat mit der Hälfte des Einkommen konfrontiert zu sein. Agrarsubventionen (Politik) schieben es in eine Richtung und sind im Gegensatz zum Ackerbau keine Prämien (Extra) sondern lediglich Zuschuß zum schwachen Ertragsniveau. Milch kostete 1983 im Laden 1,25 DM und heute wird geschimpft mit Mißgunst auf die Bauern, wenn die Milch teurer wie 50 cent wird. Dann erhalten wir Bauern pro Jahr 2,5 cent/kg Milch  Agrar-subventionen und alle meinen sie hätten das Recht "ihre " Milch billigst zu haben. Wer arbeitet denn heute noch fast jeden Tag mit hohen Risiko ohne entsprechendes Geld zu verdienen an Wochenenden, Feiertagen, Weihnachten, Sylvester etc,etc,und auch mal mit 40 Grad Fieber.
Laut Studie von der RABO Bank NL wird die Rendite am Produkt Milch im Laden verteilt (ROI return of investment): vorgelagerte Bereich (Tierarzt, Futtermittel, Landtechnik) 14,1 % ; Verarbeiter, Molkerei 18,1 % ; LEH 24,4 % ; Milchbauern 0,5 %. Und die Konzerngesteuerte Politik braucht billige Nahrungsmittel, um den Reallohnverlust und den sozialen Abstieg der Nichtreichen zu cachieren.

Kommentar von kami1a ,

Alles richtig -ändert aber nichts am Tierleid. Und die Tiere wären froh wenn sie diese Art von Leid hätten.

Antwort
von robi187, 32

wenn du beim bauer kaufst ja?

sonst muss lidl und ,,,co schauen wo sie beiben die arme?

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