Sprachwandel: Differenztheorie oder Standardisierungsideologie?

... komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Die Argumente werden doch im Text geschildert?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von okeanida
10.10.2016, 00:00

Naja, mein Problem ist, dass ich mir schwer tue eine Meinung dazu zu haben. Was ist schlüssiger? Den Zimmer-Text kann ich auch nur schwer einordnen.

0
Kommentar von Vatinka
10.10.2016, 00:17

Hm, also wir hatten den Text zwar nicht, aber wir hatten es ein wenig bearbeitet und da fand ich persönlich die Standardisierungsideologie einleuchtender. Man muss das ja irgendwo auch abwägen. Wenn man nur nach der Differenztheorie geht und niemand sich mehr dem anderen anpasst, kann das ja gaaanz schnell in Kommunikationsstörungen führen. Ich meine, stell dir vor, jemand ist nicht gerade lyrisch gesegnet, damit meine ich wirklich, dass die Person sich kaum ausdrücken kann oder auch, dass er zu "dumm" ist, andere zu verstehen. Wie soll er sich dann bitte in der Welt zu Recht finden? Z.B bei einem Bewerbungsgespräch. Andererseits wäre es auch nicht richtig, z.B. alle Dialekte, die vorhanden sind auszulöschen und die Sprache zu standardisieren. Es gehört ja zur Identität. Also wäre das Beste wohl irgendetwas dazwischen; dass man eben in der Lage ist, auf einem gewissen Niveau zu sprechen, dass andere dich verstehen. Aber auch Assi- Sprache kann doch gesprochen werden, so lange es nur ein REGISTER ist, dass man jeder Zeit auch in ein anderes Register z.B. formale Sprache, wechseln kann. Keine Ahnung, ob dir das hilft :D

0