Frage von Tezcatlipoca, 533

Kommen laut Christentum alle in den Himmel?

Jesus ist ja für die Sünde der Menschen gestorben. Heißt ja auch für meine :D
Ich weiß das es beim Islam so ist, egal was für ein guter Mensch man war man trotzdem in die Hölle kommt, wenn man kein Muslim ist.
Kommt man laut Christentum trotzdem in den Himmel, wenn man ein guter Mensch war aber kein Christ?

Was ich glaube bzw. ob ich daran glaube spielt keine Rolle, würde es gerne einfach nur wissen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tiergartennbg, 114

Laut Offenbarung 14 kommen nur 144000 in den Himmel

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Bei den Zeugen Jehovas vielleicht

Kommentar von Apfelwerfer ,

Nö - laut der Bibel.

Kommentar von Abundumzu ,

Hallo Tezcatlipoca,

die Antwort von tiergartennbg stimmt exakt mit dem überein, was die Bibel zu Deiner Frage sagt. (siehe Offenbarung 7 Vers 4  und 14 Verse 1 und 3)

Allerdings nennt Gottes Wort nicht nur diese Zahl sondern noch eine ganze Reihe wissenswerter Einzelheiten mehr:

Ganz Grundsätzlich wurde der Mensch nicht erschaffen, um im
Himmel zu leben, sondern endlos und als vollkommenes Geschöpf auf einer wunderschönen paradiesischen Erde.  Da Gottes Wort in den unterschiedlichsten Zusammenhängen das lehrt, was Maleachi
3:6 auf den Punkt bringt, nämlich  „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. . . .“,   deshalb haben auch andere Bibelaussagen weiterhin Gültigkeit, wie Beispielsweise Psalm 115:16
 „Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel, Aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben.“

Jesus selbst unterstreicht das, wenn er in seiner Bergpredigt  sagt:  „Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden“ (Matthäus 5:5).

Auch das „Vaterunser“ würde keinen schlüssigen Sinn machen,
wenn uns Jesus dort beten lehrt:  „Dein [des Vaters] Wille geschehe wie [schon] im Himmel so auch auf der Erde“ (Matthäus 6:10), dann keinen Sinn, wenn niemand mehr auf der Erde leben würde, um des Vaters Willen zu tun.

Es gibt inzwischen Bibelübersetzungen, die bei der Wiedergabe einiger Bibeltexte der Tatsache Rechnung tragen, dass unser Schöpfer seine Vorsätze nie aufgegeben hat, auch nicht den,  aus der Erde eine ewige Wohnstätte für gottergeben Menschen zu machen.

So gibt beispielsweise die Gute Nachricht Bibel den Text aus Matthäus 7:21 folgendermaßen wieder:  „Nicht alle, die zu mir [Jesus
Christus] sagen ›Herr, Herr‹, werden in Gottes neue Welt  kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will.“  
-  und damit, lieber Tezcatlipoca, hast Du auch gleich eine Antwort auf Deine Frage, wer nach Gottes Maßstäben ein “guter Mensch“ ist.

Und mit dem Stichwort „Gottes neue Welt“ fällt Bibelkennern sofort
2. Petrus 3:13 ein, ein Text, in dem selbst in der guten alten Lutherbibel zu lesen ist:  „Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen  Gerechtigkeit wohnt.“

Den gleichen Text übersetzt die schon erwähnte GNB:  „Aber Gott hat uns einen neuen Himmel und eine neue Erde versprochen. Dort wird es kein Unrecht mehr geben, weil Gottes Wille regiert. Auf diese neue Welt warten wir.“ 

Würde dieser Text einen Sinn machen, wenn alle Menschen in
den Himmel kämen?  Schon deshalb nicht, weil es nur einen Ort im Universum gibt, an dem Unrecht und Ungerechtigkeit dringend beseitigt werden müssen:  und das ist unser Erde.                  (Anmrkg: den Begriff „Erde“ verwendet die Bibel auch im Sinne von „Weltbevölkerung“ - siehe 1. Mose 11:1)

Zur Erinnerung:  Als unser Schöpfer unsere Heimat Erde „Schlüsselfertig“ an die „Gründerfamilie“ übergab, segnete er sie  „und sagte  ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie euch, und haltet euch die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“  Dieser Auftrag wurde nie storniert.  Im Gegenteil  versichert uns Gott, dass sein
Wort „nicht ergebnislos zu ihm zurückkehren wird, sondern es wird gewiss das tun, woran ich Gefallen gehabt habe“  (Jesaja
55:11).

Insofern ist es auch verständlich, dass Menschen noch zur Zeit Jesu,  ja nicht einmal seine Jünger auf ein Leben im Himmel hofften.  Noch am Tag seiner Himmelfahrt fragte sie ihn „Herr, stellst du in dieser Zeit [jetzt und hier in Jerusalems] für Israel das Königreich wieder her?“  (Apostelgeschichte 1:6) Sie hatten Jesu diverse Hinweise auf ein Leben im Himmel bis dahin nicht verstanden. 
(Siehe Johannes 14:2-5;  Matthäus 25:14, 19; Lukas 19:11, 12).

Ebenso war niemand der treu ergebenen Anbeter Gottes aus  alter Zeit in den Himmel gekommen; weder Abraham noch Sara, noch Mose, noch Josua u.s.w. hatte je diese Hoffnung gehegt.  In  Johannes 3:13 sagt Jesus deshalb  „Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn“  -  also er selbst. 

Von Jesus deutlich ausgesprochen wurde eine himmlische Hoffnung
zum ersten Mal am Abend vor seinem Tod.  Bei der Gelegenheit wurde auch gleich der begrenzte Zweck dieser einzigartigen Vorkehrung erläutert.  Als Jesus das Passahfest beendete und an seiner Stelle das Abendmahl einsetzte sagte er zu seinen anwesenden Jüngern (nach Lukas 22:28-30)  „Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich,  damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich esst und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.“

Hast Du es bemerkt? Zu Deiner Frage, wer in den Himmel kommt und warum, enthält dieser zitierte Text drei Merkmale:

Kommentar von Abundumzu ,

Drei Merkmale:

  • Solche Menschen müssen in Prüfungen,  ähnlich wie Jesus sie durchmachte,  mit ihm durchgehalten haben.
  • Jesus machte mit ihnen einen Bund (Vertrag) für einKönigreich  (d.h. für eine Regierung).
  • Und ihre Aufgabe wird es sein gemeinsam auf „Thronen zusitzen“, um mit ihm, dem König,  eine  neuen Erde zu regieren.

Einer von ihnen, Johannes sagt deshalb in der Offenbarung 1:6 " und er [Jesus] hat uns zu einem Königtum, zu Priestern für seinen Gott und Vater gemacht —, ja ihm sei die Herrlichkeit und die Macht immerdar! Amen.“

Die Bibel macht also einen Unterschied zwischen „einer große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen,  die aus der großen Drangsal kommen, . . .“  (Offenbarung 7:9, 14)  und einer vergleichsweisen "kleinen Herde"  von 144.000,  „die dem Lamm (Christus) beständig folgen, ungeachtet wohin es geht . . .“  (Lukas 12:32 und Offenbarung 14:4)

Für so manchen Bibelfreund mag dieses Verständnis neu sein  - 
dabei hat sich an der Verfahrensweise unseres Schöpfers im Prinzip nichts geändert;  denn wie schon zitiert:

 „Was die Himmel betrifft, Jehova gehören die Himmel, Aber die Erde hat er den Menschensöhnen gegeben.“ Psalm 115:16 

Als nämlich die Menschheit einst begann, war die „Bevölkerung“  (zunächst nur zwei) auf der Erde angesiedelt und die Regierung (unser Schöpfer)  hatte ihren Sitz im Himmel.  Für den Fall ihres Ungehorsams wurde ihnen weder die Hölle noch der Himmel zugesichert,  sondern nicht mehr als  dass sie „zum Erdboden zurückkehren“ würden [also auf der Erde „bleiben“], denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren“ (1. Mose 3:19)

Dagegen wir der Beginn  einer „neuen Welt“  mit einer deutlich größeren „Gründungsfamilie“ starten, denn  da sind zum einen die schon erwähnte "große Volksmenge, die kein Mensch zählen kann, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen, die aus der großen Drangsal kommen . . .“  -  und zum Zweiten, „alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, und seine Stimme hören und herauskommen werden . .  , zu einer Auferstehung des Lebens . . .“  (Johannes 5:28, 29;  Offenbarung 7:9, 14)    

Infolgedessen wird auch die Regierung im Himmel umfangreicher sein, zumal  der König Jesus Christus vorgesehen hat,  aus
unvollkommenen Menschen so nach und nach wider vollkommene Erdenbewohner zu machen  -  ein Prozess des Lernens und Umdenkendes und eben das  unter einer in irdischen Dinge sehr erfahrenen und bewährten himmlischen Regierung.

Als Schlussgedanke und geraffte Antwort auf Deine Frage die
da lautet:

 „Kommt man laut Christentum trotzdem in den Himmel, wenn man ein guter Mensch war aber kein Christ?“ 

Als Antwort erklärt Dir die Bibel in Hebräer 5:8, 9,  dass selbst Gottes Sohn, "obwohl er Sohn war,  Gehorsam lernte durch die Dinge, die er litt; und nachdem er vollkommen gemacht worden war, wurde er für die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen . . .“  (!!)

Eigentlich logisch oder?

Alles Gute

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Kommentar von Matzko ,

Woher hast du denn diese Zahl? Selbstverständlich kommen alle Christen in den Himmel, wenn sie an Jesus Christus glauben und den Willen Gottes erfüllen.

Antwort
von JTKirk2000, 124

Ich habe erst heute eine recht ähnliche Frage beantwortet, daher werde ich an dieser Stelle aus meiner Antwort zitieren:

Das wird in den Religionen unterschiedlich gesehen. In den meisten,  wo es auch darum geht, dass man die Möglichkeit hat, in den Himmel zu kommen, muss man dafür Mitglied der betreffenden Religion sein, während alle anderen offenbar demnach in die Hölle kommen. Anhand der Vielzahl der Religionen ist dies recht interessant, weil die verschiedenen Religionslehren ja nicht alle gleichzeitig richtig liegen können. Bei den Zeugen Jehovas kommt nur eine bestimmte Anzahl, nämlich 144000 Personen in den Himmel. Da es schon weit mehr Zeugen Jehovas gibt, reicht es offenbar nicht aus, nur ein Mitglied dieser Religion zu sein.

Laut der Religionslehre der Mormonen gibt es verschiedene Grade der Herrlichkeit (wenn man so will des Himmels), wonach diejenigen, die glaubenstreue Mitglieder der Mormonen sind, oder den Glauben angenommen hätten, hätten sie diesen kennen gelernt, in die höchste Herrlichkeit gelangen können, jene, die an sich gute Menschen sind, aber den Glauben nicht annehmen würden und auch nicht angenommen haben, gelangen in die mittlere Herrlichkeit, und jene, die durchaus auch ihre Probleme mit dem weltlichen Gesetz hatten und auch nicht Mitglieder der Kirche gewesen sind gelangen in die geringste Herrlichkeit, welche noch immer besser als das irdische Dasein sein soll. Nur die Menschen, die man eigentlich wegen ihrer Gräuel nicht mehr als Menschen bezeichnen könnte, kommen in die so genannte äußerste Finsternis, was man in gewisser Hinsicht als Hölle bezeichnen könnte.

Quelle: https://www.gutefrage.net/frage/kommen-menschen--die-anstaendig-sind-in-den-himm...

Antwort
von Skeletor, 24

Wissen kann man das nicht.

Einige Christen glauben nicht an eine Hölle. Zu diesen gehört beispielsweise auch der bekannte christliche Autor Francis Spufford, der in seinem jüngsten Buch "Heilige (Un)Vernunft!" gegen "neue Atheisten" wie Dawkins zu Felde zieht.

Es gibt folgende Möglichkeiten:

  1. Nein, nicht "alle" kommen in den Himmel. Die die nicht dort hingehen sterben einfach.
  2. Nein, nicht "alle" kommen in den Himmel. Einige werden nach dem Tod ewig gefoltert.
  3. Ja, "alle" kommen nach dem Tod in den Himmel.
  4. Nein, jeder stirbt. Es gibt weder Himmel noch Hölle.

Da kannst du dir jetzt eins von aussuchen! Du kannst auch eine Umfrage machen, was die Leute glauben. Das ändert aber nichts daran, ob das auch zutrifft. Es ist beispielsweise auch völlig irrelevant ob ich glaube das Deutschland die Europameisterschaft gewinnt. Da kann ich noch so viel glauben oder nicht glauben: Das ändert nichts am tatsächlichen Ergebnis!

Also fragen wir doch einfach mal ein Buch von dem einige meinen, dass es sich mit der christlichen Sichtweise dieser Frage möglicherweise auskennen könnte: Fragen wir die Bibel!

Da bekommen wir für jede der oben aufgeführten Möglichkeiten mehrere Bibelstellen, die diese Position stützen. Für Möglichkeit 1 sprechen 18 Bibelstellen. Für Möglichkeit 2 sprechen 14 Bibelstellen. 3 Bibelstellen stützen Möglichkeit 3. Und ganze 13 Stellen in der Bibel stützen Möglichkeit 4.

Jetzt verstehst du vielleicht, warum es selbst unter Christen so viele unterschiedliche Meinungen zu dem Thema gibt, und warum selbst einige prominente Theologen nicht an die Hölle glauben und manche sogar weder an Himmel noch Hölle.

Quellenangabe:

1: Deuteronomy 29:20, Psalm 1:4-6, Psalm 34:16, Psalm 37:1-2, Psalm 37:20, Psalm 69:28, Proverbs 10:25, Proverbs 24:20, Obadiah 16, Romans 6:21, Romans 6:23, 1 Corinthians 3:17, 2 Corinthians 2:15, Galatians 6:8, Philippians 3:18-19, James 1:15, James 4:12, James 5:20
2: Daniel 12:2, Wisdom 5:14, Matthew 13:41-42, Matthew 18:8-9, Matthew 22:13, Matthew 25:41, 46, Mark 9:43-48, Luke 16:22-24, John 5:28-29, 2 Thessalonians 1:8-9, Jude 7, Revelation 14:10-11, Revelation 20:10, Revelation 20:14-15
3: 1 Corinthians 15:22, 1 Timothy 4:10, 1 John 2:2
4: Job 7:9, Job 14:10-14, Job 20:7, Psalm 6:5, Psalm 31:17, Psalm 88:5, Psalm 115:17, Ecclesiastes 3:19-21, Ecclesiastes 9:2-3, Ecclesiastes 9:5, Ecclesiastes 9:6, Isaiah 38:18, 1 Machabees 2:62-63

Antwort
von kindgottes92, 126

Der Grund warum es vielen schwer fällt die Zusammenhänge zu verstehen ist das Grundverständnis vom Menschen. 

Wir Christen glauben, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist, um Gemeinschaft mit Gott zu haben. 

Jetzt gibt es aber ein Problem: Gott ist perfekt und heilig und wir Menschen sind es nicht. Der Herr dieser Welt ist der Tod und dem gehören wir und zwar nicht, weil Gott uns bestrafen will, sondern weil es einfachen weil es nicht zusammenpasst, weil wir in Gottes heiliger Gegenwart nicht bestehen könnten. 

In der Bibel gibt es mehrere Berichte, die eine Ahnung davon geben, wie das ist. ZB Moses, der Gott nur im Vorrübergehen von hinten sehen darf und danach selbst so strahlt, dass er sein Gesicht verhüllen muss, dass das Volk seinen Anblick noch ertragen kann oder die Vorschriften für den hohen Priester, wenn er das Allerheiligste betritt: Er hatte Glöckchen am Gewand, damit man von außen horen konnte, wenn er tot war, weil er die Herrlichkeit nicht ertragen konnte und ein Seil umgebunden, um ihn dann heraus ziehen zu können. 

Das alles wie gesagt nicht, weil Gott zynisch ist und uns gerne bestraft, sondern weil Sünde und Gott einfach nicht zusammen passen, so wie Feuer und Wasser nicht zusammenpassen.

Zwischen uns und der Helligkeit Gottes ist also wie ein Graben, der so breit ist, dass man den aus eigener Kraft nicht überwinden kann, egal, was man tut. Und da man dort nicht rüber kann und Gott die Quelle des Lebens ist, ist die logische Konsequenz die ewige Trennung von Gott und somit der Tod.

Da das aber nicht das ist, wofür Gott uns geschaffen hat und er uns Menschen liebt, hat er eine Lösung für das Problem geschaffen. Da wir nicht in seine Heiligkeit kommen können, hat er seine Heiligkeit verlassen und ist einer von uns geworden und hat schließlich sogar die Konsequenz unseres Zustands, nämlich den Tod auf sich genommen und den Toa dadurch besiegt und ist wieder auferstanden.

Dadurch hat er uns einen Weg gezeigt, wie wir auch wieder auferstehen können, indem wir ihm nachfolgen. Das muss man annehmen, da kann man, wie oben beschrieben nichts dazu tun aus eigener Kraft. 

Das klingt jetzt vielleicht erstmal so, als könnte man dan tun, was man will. Aber es geht ja darum, dass man durch Jesus Teil an Gottes Herrlichkeit hat und das schon hier auf der Erde und da das immer noch nicht zusammen passt, wird man sich, wenn man anfängt, mit Jesus zu leben automatisch verändern. Natürlich ist man immer noch Mensch und macht Fehler und wird aus eigener Kraft auch nie ein besserer Mensch sein. (Man ist nie ein besserer Mensch, man hat ja nichts für die Erlösung getan). Aber das Leben mit Gott verändert einen, sodass man ihm immer ähnlicher sein will. Man kann nicht Gemeinschaft mit Gott haben und sündigen wollen. Das man es trotzdem tut liegt daran, dass man (hier noch) nicht nur mit Gott lebt, sondern eben auch noch im einfluss dieser Welt. 

Kurz zusammengefasst also: Die Gnade Gottes ist unabhängig davon, wie man lebt und jeder kann durch sie zu Gott kommen, aber es wird an niemandem spurlos vorübergehen, sie anzunehmen.

Antwort
von anniegirl80, 137

Ja, Jesus ist auch für deine Sünden gestorben. Aber wenn du das Geschenk nicht annimmst, nützt es dir auch nichts. Die sogenannten VIER PUNKTE erklären das recht gut:

http://thefour.com/de/ ; - für dich ist vermutlich Punkt drei am ehesten relevant.

Und soweit ich weiß, kommt man (im Islam) auch nicht als Muslim automatisch ins Paradies, oder liege ich da falsch?

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Nein niemals kommt man im Islam als nicht Muslim ins paradis. Da landet man automatisch in der Hölle für immer.
Naja in Europa nehmen viele Menschen das Geschenk ja nicht mehr an :D

Kommentar von anniegirl80 ,

Du hast mich falsch verstanden. Was ich meine ist: Kommen alle Mulime automatisch ins Paradies, also nach eurer Glaubenslehre? Kann man sich da als Muslim sicher sein?

Und ja, du hast recht - ich habe aber auch nicht behauptet dass alle Europäer verstehen warum Jesus gelebt hat.

Kommentar von AbuAziz ,

Nein, man kann sich nicht sicher sein. Es wird viele Muslime geben, ich bitte Allah, dass ich nicht dazugehöre, die zuerst für eine Zeitlang in die Hölle gehen.

Es gibt Muslime die direkt in das Paradies gehen. Sogenannte Märtyrer. Dazu muss aber alles stimmen.

Es gibt auch Muslime, die meinen sie sind Muslime, aber Schirk begehen, die werden für immer in die Hölle gehen. Allah verzeit alles, nur den Schirk nicht.

Schirk ist die Beigesellung, Götzendienst, Polytheismus, Abgötterei, Idolatrie usw. Wer Schirk begeht ist automatisch ein Kafir. Ein Mensch der als Kafir stirbt geht in die Hölle.

Hier müsste noch viel mehr gesagt werden, aber Muslime kommen nicht automatisch in den Himmel.

Ich glaube übrigens nicht, dass viele der sogenannten islamischen Terroristen in das Paradies kommen und sich dort an den angeblich 72 Jungfrauen erfreuen können. Ich glaube, dass sich viele am Tage des jüngsten Gerichtes sehr wundern werden.

Kommentar von anniegirl80 ,

Ich weiß gar nicht was ich davon halten soll: Man müht sich das Leben lang ab und weiß nicht ob man gut genug ist für Allah?

In der Bibel steht, wer an Jesus glaubt - welcher der Weg, die Wahrheit und das Leben ist - der hat das ewige Leben.

Kommentar von Hooks ,

Angeblich kommst Du sofort ins Paradies, wenn Du bei Deinem Tod ein paar Ungläubige mitgenommen hast - deshalb doch die vielen Selbstmordattentäter.

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Weiß nicht, bin kein Moslem :D
Aber hab gehört das es bei denen wohl 100 verschiedene Stufen gibt. Je besser man war desto besser die Stufe.

Kommentar von stine2412 ,

Tezcatlipoca, das wäre ja dann fast wie bei den Mormonen - nicht mit Gottes Wort belegbar!

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Ja deshalb sind doch die meisten Muslime so fanatisch. Leben immer mit der Angst trotzdem in der Hölle zu landen.

Antwort
von Andrastor, 180

Laut Christentum kommen nur diejenigen in den Himmel die akzeptieren dass Jesus für ihre Sünden gestorben ist. Sprich sie müssen Jesus als ihren Retter annehmen, was einer mentalen Konvertierung zum Christentum gleichkommt.

Alle anderen kommen in die Hölle, was, so wie das Paradies geschildert wird, durchaus erstrebenswerter ist.

Kommentar von kindgottes92 ,

Wie wird es denn deiner Meinung nach geschildert, dass es so schlimm ist? Hast du die Offenbarung schon mal gelesen oder berufst du dich auf cliches? 

Kommentar von Andrastor ,

Beides. Das allgemeine Verständnis des Christentums bezeichnet das Paradies als Ort der absoluten Glückseligkeit in der Gegenwart Gottes selber.

Ein grauenvoller Gedanke.

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Also ist Jesus nur für die Sünden von ein paar Menschen gestorben

Kommentar von Andrastor ,

Eigentlich für alle, nur mit dem Zusatz, dass sie dieses "Geschenk" auch annehmen wollen. Totaler Blödsinn, vor allem wenn man bedenkt dass das Leiden von Jesus in keiner Relation zu der Hölle steht.

Kommentar von Hooks ,

Jesus ist die Tür. Und das ist der einzige Weg.

Wenn Du irgendwo eingeladen bist, und der Gastgeber empfängt Dich an der Tür, bestehst Du doch auch nciht darauf, zum Fenster reinzugehen, oder?

Kommentar von Andrastor ,

Jesus: Lasst mich ein ihr Leute!

Leute: Warum?

Jesus: Damit ich euch retten kann!

Leute: Wovor?

Jesus: Vor dem was ich euch antuen werde, wenn ihr mich nicht reinlasst!

Schon witzig dass du Jesus mit einer Tür vergleichst. Der korrekte Vergleich wäre eher: Jesus ist die Tür eines Gebäudes aus Rasierklingen, versuchst du anderswo einzusteigen bringst du dich um und der Gastgeber zwingt dich einen Eingang zu wählen.

Keine besonders faire Wahl, gleicht eher einer Jigsaw-Falle.

Kommentar von stine2412 ,

Andrastor, lies doch bitte einfach mal den ausführlichen Kommentar von Abundumzu. Der ist nicht nur ausführlich, sondern auch biblisch, was bedeutet, dass alle seltsamen Ansichten von Himmel und Hölle relativiert werden. Wenn es auch viele befremdet, dass nur 144.000 in den Himmel kommen, dann versteht man es besser, wenn man weiß, dass sie "die von der Erde Erkauften sind und mit Jesus für 1000 Jahre als Priester und Könige amten sollen". Könige brauchen ein Volk, und das wird in der Offenbarung auch beschrieben als "große Volksmenge aus allen Stämmen und Völkern!"

Bei solchen Fragen sollte man die Bibel als Grundlage nehmen! Aber wie gesagt, Abundumzu zeigt das in seinem Kommentar deutlich.

Kommentar von Andrastor ,

Bei solchen Fragen sollte man die Bibel als Grundlage nehmen

Ähh... nein, sollte man nicht. Die Frage ist nicht was laut Bibel passiert, sondern was laut Christentum mit den Verstorbenen geschieht und das Christentum ist mehr als nur die Bibel.

Also ist es mehr als nur falsch diese Frage rein auf die Bibel bezogen zu beantworten.

Der Kommentar den dur erwähnst, interessiert mich nicht. Wer diese Frage so falsch versteht, kann keinen sinnvollen Kommentar von sich gegeben haben.

Antwort
von Philipp59, 23

Hallo Tezcatlipoca,

nein, das hat Gott nicht vorgesehen. Die Aussicht auf ein ewiges Leben ist für die meisten Menschen nicht mit einem Leben im Himmel, sondern mit einem Leben hier auf Erden verbunden. Die Aussage, "Alle guten Menschen kommen in den Himmel" stimmt also nicht. Überrascht? Nun, vielen ist nicht bekannt, dass die Bibel an vielen Stellen von der Aussicht auf ein ewiges Leben in einem irdischen Paradies spricht. Stellvertretend für viele andere, möchte ich hier nur zwei Stellen erwähnen. Sie lauten:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29)
"Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Wenn die Juden zu biblischer Zeit in den heiligen Schriften lasen, stießen sie dabei immer wieder auf Aussagen, die sich auf ein künftiges Leben auf der Erde bezogen. Die Hoffnung auf ein Leben im Himmel war ihnen völlig unbekannt. Damit wurden sie erstmals konfrontiert, als Jesus Christus davon sprach, z.B. als er zu seinen Jüngern sagte: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.  Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:2,3). Mit dem "Hause meines Vaters" meinte Jesus natürlich den Himmel und er sagte unmissverständlich, dass er seine damaligen Jünger dorthin holen werde.

Doch zeigt die Bibel auch, dass nicht alle Jünger Jesu Christus automatisch die Hoffnung haben, einmal mit ihm im Himmel zu sein. Sie spricht von "Auserwählten" und "Berufenen", deren Zahl begrenzt ist (Kolosser 2:3, Römer 1:6). Jesus sagte einmal mit Blick auf diese "Auserwählten": "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). In der "Offenbarung" wird sogar die genaue Zahl dieser "kleinen Herde" bekanntgegeben: 144.000 Personen (siehe Offenbarung 7:4 und 14:1).

Warum ist aber die Anzahl der zu himmlischen Leben Berufenen überhaupt begrenzt? Weil diese Personen im Himmel eine besondere Aufgabe zu erfüllen haben; zusammen mit Jesus Christus bilden sie eine himmlische Regierung, in der Bibel auch "Gottes Königreich" genannt. Wie bei jeder anderen Regierung auch, können ihr nicht alle Bürger angehören, sondern nur eine begrenzte Auswahl geeigneter Personen. Diese himmlische Regierung wird über gehorsame Menschen hier auf der Erde regieren. Darüber schreibt die Offenbarung: "...mit deinem [Jesu Christi] Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft,   und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren" (Offenbarung 5:9,10).

Welches sind aber einige Voraussetzungen dafür, dass jemand in den Himmel gelangen kann? Zum Beispiel muss jeder, der einen Platz im "Königreich der Himmel" bekommt, mit Jesus Christus in den "neuen Bund" und in den "Bund für ein Königreich" aufgenommen werden. Jesus sagte beim letzten Abendmahl zu seinen Jüngern: "  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben;   und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich,   damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich esst und trinkt und auf Thronen sitzt (Lukas 22:29-30). Nach Jesu Worten wird nur jemand in diesen Bund aufgenommen, der "in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten" hat, d.h. jemand, der ähnliche Erprobungen des Glaubens wie Jesus durchgemacht und in ihnen, ebenso wie er, standgehalten hat.

Eine weitere Voraussetzung für das himmlische Leben ist die Wiedergeburt. Das geht aus folgenden Worten Jesu hervor: "Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen" (Johannes 3:3). Auf das Thema "Wiedergeburt" näher einzugehen, würde den Rahmen dieser Antwort ganz sicher sprengen. Doch sei hier nur soviel gesagt, dass die Wiedergeburt eine unabdingbare Voraussetzung für die Berufung zu himmlischem Leben ist.

Wie diese biblischen Darlegungen gezeigt haben, steht ein Leben im Himmel wohl den meisten Menschen nicht in Aussicht. Andererseits wird das am Anfang beschriebene Leben in einem Paradies auf Erden sehr vielen Menschen offenstehen, denn über die Auferstehung zum Leben hier auf der Erde heißt es in der Bibel: "Und ich [der Apostel Paulus] habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, dass es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird (Apostelgeschichte 24:15). Zu diesen "Ungerechten" zählen all die Menschen, die in ihrem früheren Leben nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen. Nach ihrer Auferstehung bekommen sie jedoch die Chance dazu. Wenn sie sie nutzen, dann steht ihnen das verheißene ewige Leben in Aussicht. Dann wird sich die folgende alte Prophezeiung aus einem Psalm erfüllen:" Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden" (Sprüche 2:21).

LG Philipp

Antwort
von realsausi2, 77

Da sind sich die Christen selbst nicht so einig drüber. Einer sagt so, ein Anderer sagt anders.

Zwei Experten, drei Meinungen.

Tatsächlich kann keiner von ihnen etwas vortragen, was hülfe, seine Sicht der Dinge der Anderer vorzuziehen.

Kommentar von Hooks ,

Es kommt darauf an, was man  mit Christ meint.

Normalerweise meint man mit einer Namensnennung jemanden, der diesem Ursprungsnamengeber nachfolgt. Ein Marxist ist jemand, der Marx' Lehren vertritt, ein Buddhist vertritt Buddhas. So wäre logisch, daß ein Christ auch das vertritt, was Christus gelehrt hat - so wie es in der Bibel steht, und dazu gehört auch, die ganze Bibel als Gottes Wort zu nehmen, weil Christus das auch getan hat.

Leider hat im Laufe der Geschichte erst die kath, Kirche und später die ev. Anspruch darauf erhoben, daß das, was sie dazu gedichtet hat, Gottes Wort sei. Und alle nennen sich Christen und verüben im Namen Gottes schändliche Taten. Dadurch verunglimpfen sie Christus statt sein Nachfolger zu sein.

Kommentar von realsausi2 ,

Nun kenne ich keine Ideologie, die sich als wirklich reine Lehre präsentiert.

Ideologien sind immer Kopfgeburten. Und so wie Köpfe eben unterschiedlich sind, sind auch Ideen unterschiedlich. Das gilt für das Christentum ebenso wie für den Marxismus oder was auch immer.

Aus diesen individuellen Interpretationen bilden sich Gruppen, die einen Teil der Kristallisationkerne von Ideen teilen. Diese Gruppen berufen sich alle auf die Kernideologie und sprechen oft anderen Gruppen, die das auch tun, deren Wahrhaftigkeit ab.

Ein Marxist ist jemand, der Marx' Lehren vertritt, ein Buddhist vertritt Buddhas.

Aber was sind nun diese Lehren? Keine Diversifizierung von Ideen würde erfordern, die Kerntexte zu 100% uninterpretiert zur Grundlage zu nehmen. Das ist kein in der Realität beliebter Umstand. Jeder kocht aus dem Urtext sein eigenes Süppchen.

Und alle nennen sich Christen und verüben im Namen Gottes schändliche Taten.

Das geht eben soweit, das sich Solche, die vom Selbstverständnis aufrechte Vertreter ihrer Ideologie sind, zu unterschiedlichen Urteilen kommen, was denn überhaupt schändlich sei. Und alle führen ihre Interpretation auf die gleichen Quellen zurück und zeihen die "Anderen" als auf dem Holzweg.

Wenn nicht Gottesvorstellungen im Kern schon so völlig absurd wären, wäre später dieser Affentanz der Apologeten Grund genug, sich von sowas fernzuhalten.

Kommentar von Hooks ,

Gott ist aber keine Ideologie, sondern hat sich offenbart, und das wurde in der Bibel zusammengefaßt.

Also ist die Bibel das Wort Gottes, sagt sie auch, und wer von diesem Wort abweicht und eigenes dazutut, darf sich nciht als Christ bezeichnen.

Ich verstehe nicht, wo hier das Problem liegt.

Kommentar von realsausi2 ,

Gott ist aber keine Ideologie,

Ach was? Was denn sonst?

Ich hatte drei Gotteswahrnehmungen. Heute weiß ich, dass das nur ein Hirnfurz war. So wie bei jedem anderen auch.

Religionen sind Ideologien. Da beißt die Maus keine Faden ab...

Kommentar von Abahatchi ,

Gott ist aber keine Ideologie, sondern hat sich offenbart,

Warum musz, nur weil es ein Schöpfer ist, weil es das ist, was eine Welt erschuf, ein gutes Wesen sein? Wenn es denn ein allmächtiges Wesen wäre, könnte es auch die Macht besitzen, den Menschen nur glauben zu lassen es sei gut obwohl es genau genommen das sadistisch veranlagteste Wesen überhaupt ist. Warum sollte nicht auch eine angebliche "Offenbarung" hierbei nur ein Mittel zu Zweck sein?

Ihr könnt doch nichts anders als nur glauben, dasz dem nicht so ist. Ihr seid hilflose Opfer, weil, würde das schöpfende Wesen wirklich solch eine Macht besitzen, Ihr nie wissen könnt, ob das was ihr meint zu glauben, nicht vorsätzlich von dem Wesen so gemacht wurde, dasz Ihr das Falsche als absolut Wahrhaft glaubt.

Kommentar von Skeletor ,

Da sind sich die Christen selbst nicht so einig drüber. Einer sagt so, ein Anderer sagt anders.

Nicht nur die Christen! Sogar die Bibel selbst ist sich nicht immer so ganz schlüssig, ob es nun beispielsweise eine Hölle gibt, oder nicht. Und wo kommen denn alle hin, wenn es sie nicht gibt? ^^

http://skepticsannotatedbible.com/contra/hell.html

Auch die Positiv-Formulierung ist widersprüchlich. Denn zu der "Alle"-Gruppe gehören ja auch Diebe. Und ob die in den Himmel dürfen wird von Seiten der Bibel sowohl mit ja als auch mit nein beantwortet: http://skepticsannotatedbible.com/contra/thieves.html

Bei so unklarer Ausgangslage ist es nicht verwunderlich, das bei zwei Experten drei Meinungen herauskommen. ;)

Antwort
von Netie, 25

Liegt ein Apfel unterm Birnbaum und fragt: Bin ich eine Birne oder ein Apfel?


Antwort
von Adriana08, 150

Diejenigen kommen in den Himmel, die alle Sakramente haben und von ihren Sünden freigesprochen sind- von einem Pfarrer. Also ich schon mal nicht :-)

Kommentar von ingte ,

ist das Christentum light??? oder keine Ahnung ...

Kommentar von Adriana08 ,

Was meinst du mit light?

Kommentar von Hooks ,

Blödsinn - davon steht nichts in der Bibel!

Antwort
von Rocker73, 135

Man ist nicht nur Christ wenn man dem Christentum angehört!

Man ist christlich wenn man für Menschen da ist, sie unterstützt, ein offenes Ohr für Probleme hat und neben nehmen auch bereit ist zu geben!

Doch ich glaube nicht an sowas wie die Hölle, im Tod werden wir alle gleich sein, nämlich tot!

LG

Kommentar von kindgottes92 ,

Danke für deine zutreffende Definition von 'christlich'. Was du nicht definiert hast ist aber was ein Christ ist, nämlich jemand, der in einer Beziehung mit Gott lebt. Sich 'gut' zu verhalten ist ja ganz nett, aber man ist dann genauso wenig Christ, wie man zum Hamburger wird, wenn man regelmäßig zu McDoof geht.

Kommentar von Hooks ,

Christlich zu sein, reicht nicht.

Man muß Christus sein Herz geben, sein Leben, sich ihm ganz ausliefern und tun, was er sagt.

Kommentar von Rocker73 ,

Nein, sehe ich nicht so. Indem wir unser Leben leben leben wir für Christus, wir geben ihm durch unser Leben unsere Liebe unser ganzes Herz, verstehst du?

Kommentar von kindgottes92 ,

Wenn du ihm dein ganzes Herz gibst, dann seh ich da auch kein Problem. Aber wenn du es an deinen Taten fest machst, dann schon. Durch gute Taten kannst du nicht gerecht werden.

Kommentar von realsausi2 ,

sein Herz geben, sein Leben, sich ihm ganz ausliefern und tun, was er sagt.

Das kennt man ja von Diktatoren und Potentaten.

Kommentar von realsausi2 ,

wenn man für Menschen da ist, sie unterstützt, ein offenes Ohr für Probleme hat und neben nehmen auch bereit ist zu geben!

Trifft alles auf mich zu. Aber ich verwehre mich entschieden dagegen, dafür Christ geziehen zu werden.

Kommentar von Rocker73 ,

Es kommt darauf als was du dich siehst!

LG

Kommentar von realsausi2 ,

Danke. Weiter oben hörte sich das noch anders an.

Kommentar von Hooks ,

Richtig. Sage ich ja. Christliches Verhalten macht noch keinen Christen aus.

Antwort
von Matzko, 20

Ja, du kannst davon ausgehen, dass alle Menschen in den Himmel kommen, wenn sie an Jesus Christus glauben und den Willen Gottes erfüllen. Jesus selbst hat gesagt: "Niemand kommt zum Vater, denn durch mich." Nur ein guter Mensch zu sein, wird nicht genügen. Man muss auch an Gott glauben und davon überzeugt sein, dass Jesus für die Menschen am Kreuz gestorben ist und dadurch ihre Schuld auf sich geladen hat.

Antwort
von Geistchrist16, 30

"Alles kommt wieder zu Gott."

Wenn man wirklich ein ernster Christ ist, sollte man diese Frage mit diesem Zitat beantworten.

Egal wer oder was Du bist, welcher Nation oder Religion Du angehörst oder was Du denkst, sagst oder tust, Du bist ein Kind Gottes.

Jesus starb für unsere Sünden und vollbrachte das Erlösungswerk, damit alles Leben irgendwann ins Paradies heimkehren kann.

Sogar der Teufel kommt irgendwann ins Paradies, wenn er gelernt hat gut zu sein.

Antwort
von Netie, 12

"..., auf dass jeder, der an ihn (Gott) glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe." Johannes 3 Vers 16

Antwort
von Whitekliffs, 71

Ich habe gestern gelernt, dass im Koran Jesus RETTER genannt wird.

Also brauchen alle Menschen einen Retter, nämlich Jesus.. 

Antwort
von eleteroj, 11

in der Geschichte des Christentums glaubten die Autoritäten, nahezu alles zu wissen darüber, wer nun in den Himmel, ins Fegefeuer und die Hölle kommt. In der Neuzeit, unter dem Druck von Aufklärung und Humanismus, ist grössere Bescheidenheit in der christlichen Predigt wahrzunehmen.

Die alte Kirche sagte: extra ecclesia nulla salus. Ausserhalb der Kirche kein Seelenheil. Die Seelen der ungetauft Verstorbenen kamen zwar nicht in die Hölle, mussten aber im Limbus warten auf das Jüngste Gericht.

Die derzeitige Mehrheitsmeinung von Theologen ist es wohl: was mit einem ungetauften, aber ethisch wertvollen Menschen geschieht, das liegt ausschliesslich in Gottes Gnade und Barmherzigkeit, und Menschen können und sollen darüber kein Urteil abgeben.

Antwort
von BlauerSitzsack, 151

Ok, jetzt kann mir einer sagen, ob meine 3 in Religion gerechtfertigt war.

Ich sage nämlich: Ja!

Bin Atheist, hatte aber katholischen Unterricht.

Kommentar von Rowal ,

Die 3 in Religion war nicht gerechtfertigt. Eine 6 hätte deinen Kenntnisstand besser beschrieben. Denn es heißt:

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt ... (Matthäus 7, 21)

Ein Taufschein und eine Bescheinigung über die bezahlte Kirchensteuer reichen also noch lange nicht zur Eintrittsberechtigung sondern sind lediglich eine Basis, auf der man aufbauen kann.

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Also reicht es laut Christemtum nicht, ein guter Mensch zu sein?!

Muss man noch mehr machen?

Kommentar von Hooks ,

Nein, denn Gott legt fest, was "gut" ist. Und das Urteil das Bibel lautet "das ist nicht einer, der gut ist, auch nciht einer".

Bekenne Gott Deine Sünde und lebe täglch stündlich mit Jesus Christus und laß Ihn Deinen Herrn sein. Dann wird er Dir sagen, was Du tun sollst.

Durch "machen" kann niemand gerettet werden.

Kommentar von realsausi2 ,

Es gibt nicht das Christentum. Auch diese Religion ist ein Jahrmarkt verschiedenster Interpretation, von denen jede für sich in Anspruch nimmt, die einig wahre zu sein.

Da können wir Atheisten uns nicht als Schiedsrichter dazwischen werfen.

Antwort
von comhb3mpqy, 67

Wenn du eine Bibelstelle wissen möchtest, dann schau doch mal nach Markus 16,16.

Antwort
von AbuAziz, 76

Nein, kommt man nicht. Man muss an Jesus als Christus den Erlöser und Gottessohn usw.  glauben, sonst kommt man nicht in den Himmel.

Früher wurden diese Menschen noch nicht mal innerhalb der Friedhofsmauer beerdigt. Sondern irgendwo verscharrt.

Kommentar von Hooks ,

Das trifft auf Selbstmörder zu.

Kommentar von AbuAziz ,
  • und triift auf Ungläubige aus christlicher Sicht, wie zum Beispiel Juden,
  • auf Kleinkinder, die noch nicht getauft waren,
  • und unter anderem auch auf Menschen, die hingerichtet wurden, 
  • usw.
Antwort
von priesterlein, 146

Laut Christentum kommt man nur dann in den "Himmel", wenn man das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesus Christus anerkennt und annimmt. Vollbrachte Taten und ein guter Mensch zu sein sind irrelevante Beweise für die Verhandlung vor dem jüngsten Gericht. Das sind diesseitige Schätze, die nach dem Tod keine Rolle spielen.

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Also kann man ein schlechter Mensch, ändert im Endeffekt ja dann sowieso nichts.
Macht für mich nicht viel Sinn, warum ein guter Mensch der nie was getan hat trotzdem nicht in den Himmel kommt.

Kommentar von priesterlein ,

Der gute Mensch ist gut für die Gemeinschaft und das Leben, aber er kann Taten nicht über den Tod hinaus erhalten.

Kommentar von Hooks ,

Wer ist gut? Laut Bibel "nicht einer".

Die schlimmste Sünde ist, wenn wir nicht zu Gott kommen.

Das ist wie mit einem Eisenbahnzug in die verkehrte Richtung. Ob Du da randalierst oder bravc auf dem Sessel sitzt - Du kommst nicht an amersehnten  Ziel. und wr nicht zu Gott kommt, sitzt im falschen Zug.

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Heißt Jesus ist nur für die Sünden von ein paar gestorben und nicht für die der Menschheit

Kommentar von priesterlein ,

Laut christlicher Lehre starb er für alle, aber er zwingt die Menschen nicht, nach seinem Wort zu leben und ihn anzuerkennen. Die Menschen haben einen freien Willen geschenkt bekommen und es steht jedem frei, das angebotene Geschenk anzunehmen oder abzulehnen oder zu ignorieren, dass es überhaupt ein Geschenk gibt. Mit seiner Auferstehung wurde das Geschenk verpackt und ist somit für alle fertig.

Den Menschen wurde mitgeteilt und wird es noch immer, welche Optionen es gibt und das ist die Grundlage dessen, dass sie später nicht sagen können, dass es ihnen nie gesagt wurde. Es allen zu sagen ist auch die Grundlage der vielen Bibelübersetzungen.

Kommentar von realsausi2 ,

Da ist er wieder, der schmierige Schutzgelderpresser. Solch eine Betrachtung macht die Welt zum Hafenviertel, in dem Jesus, the knife, die Beine denen bricht, die ihm kein Schutzgeld bezahlen.

Widerlich.

Da hätte ich selbst als Christ noch vor ausgespuckt.

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Hmmm aber soweit ich weiß ist die Welt ja laut Bibel erst 6000 Jahre alt, wie erklärst du dir das?

Kommentar von Hooks ,

Was hat das Alter der Erde mit der Vergebung zu tun?

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Nichts, wollte nur wissen was er darüber denkt

Antwort
von Bodesurry, 109

Wenn die "Bibeltreue-Christen" fragst, so stimmt es, dass Jesus für die Sünde der Menschen gestorben ist. Es bedingt allerdings, dass Du Jesus Christus als den Sohn Gottes und als alleinigen Weg zu Gott anerkennst sowie zu Deiner Schuld stehst. Andere Christen würden Dir sagen, ja es gilt für Christen, aber nicht für Anhänger anderer Religionen. Eine dritte Gruppe von Christen meint, jede und jeder würde zu Gott kommen (also auch Muslime, Hindu usw.).

So weit ich informiert bin, wissen  die Muslime nicht sicher, ob sie in Himmel kommen. Sie glauben, dass  ein guter oder schlechter Mensch in den Himmel kommt,  allein Allah bestimmt.

Kommentar von Hooks ,

Meiner Ansicht nach sollte man nur diejenigen auch "Christen" nennen, die bereit sind, Christus nachzufolgen. Sonst gibt es eine heillose Verwirrung - im Wortsinn.

Antwort
von Ichthys1009, 73

Das Christentum lehrt, dass ein Christ in den Himmel kommt, wenn er sich einerseits um ein gutes Leben bemüht, aber andererseits darauf vertraut, dass Gott ihm vergibt. Ein Christ weiß, dass er immer auf Vergebung angewiesen bleiben wird, wie sehr er sich auch bemüht.

Menschen, die Christus nicht kennen, oder die sogar noch vor Christus gelebt haben, oder die schon als kleines Kind sterben, können genauso in den Himmel kommen. Erwachsene Menschen, die nichts vom Christentum wissen, werden von Gott nach ihrem Gewissen gerichtet und haben durchaus gute Chancen auf den Himmel.

Gott ist gerecht. Und es wäre ziemlich ungerecht, wenn Gott nur auf die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft schauen würde. Oft ist es ja noch nicht mal die Schuld eines Menschen, dass er vom Christentum nichts weiß bzw. ein völlig falsches Bild vom Christentum hat.

Für so ein falsches Bild vom Christentum sind die Christen verantwortlich.

"Schlechte" Christen müssen sich vor Gott verantworten, dass sie es anderen Menschen so schwer gemacht haben, einen Zugang zum Glauben zu finden.

Schlechte Christen sind in dem Sinne nicht nur Christen, die ziemlich gleichgültig in ihrer Lebenseinstellung sind, sondern auch Christen, die sehr fanatisch und engstirnig mit irgendwelchen Lehren um sich werfen, durch die dann andere Menschen abgestoßen werden.

Daher hoffe ich, dass es mehr Christen gelingen wird, von ihrem Glauben überzeugt, aber auch einfühlsam und respektvoll gegenüber anderen zu sprechen.

Antwort
von josef050153, 36

Ich weiß das es beim Islam so ist, egal was für ein guter Mensch man war man trotzdem in die Hölle kommt, wenn man kein Muslim ist.

Dann weißt du etwas falsches.

Kommt man laut Christentum trotzdem in den Himmel, wenn man ein guter Mensch war aber kein Christ?

Im Christentum wird diese Entscheidung Gott überlassen. Die Einzige Heilsgewissheit gibt es für Christen.

Aber mal eine Frage hast du wirklich keines der 10 Gebote übertreten, auch nicht das "Du sollst nicht begehren ..."?

Antwort
von chrisbyrd, 51

Die Bibel macht an vielen Stellen deutlich,dass ein Mensch allein aus Glauben errettet wird (Joh 3,14; 5,24; Apg 16,31; Röm 3,21–26, Röm 6,23 u.a.) und nicht aus eigenen Werken (Eph 2,8–9; Röm 3,20; 4,5; Gal 2,16 u.a.).

Alle Menschen sind Sünder und werden vor Gott in Worten, Taten und Gedanken schuldig. Da Gott rein, heilig und gerecht ist, kann er Sünde nicht tolerieren. Deshalb müssten eigentlich alle Menschen in die Hölle kommen, da niemand ein völlig sündloses Leben geführt hat.

Doch Gott hat uns einen Rettungsanker ausgeworfen. Er ist selbst in Jesus Mensch geworden, hat Versuchungen erlebt und hat als einziger jemals ein völlig sündloses Leben geführt. Deshalb konnte er am Kreuz als reines und makelloses Opfer zur Vergebung unserer Sünden sterben. Wenn wir dieses Opfer für uns in Anspruch nehmen, bekommen wir die Vergebung unserer Sünden und können reingewaschen und geheiligt vor Gott stehen. Nach der Bibel gibt es nur diesen einen Weg.

Johannes 14,6: "Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben."

Hebräer 11,6: "Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen."

Römer 6,23: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn."

Allerdings sollte Glaube automatisch zu guten und gottwohlgefälligen Werken führen. Ansonsten ist es fragwürdig, ob der Glaube echt ist, wenn keine Werke folgen. Deshalb schreibt Jakobus, dass Glaube ohne Werke tot ist (Jakobus 2,20.26).

Antwort
von viktorus, 70

Es gibt genug davon (Offb.21,8).

Antwort
von Hooks, 48

Deine Sünden werden Dir nur vergeben, wenn Du zu Jesus Christus kommst und bekennst, dass Du da hättest am Kreuz hängen müssen, weil DU gegen Gott gesündigt hast.

Da gibt es keine pauschale Begnadigung, nein, Du mußt schon selbst kommen und bekennen - und Dir dann die KRaft schenken lassen, nach den Geboten Gottes zu leben.

Wer das nicht will, dem wird auch keine Vergebung zuteil.


5 Und
das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch
verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.
6 Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln2, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit;
7 wenn
wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir
Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes,
reinigt uns von aller Sünde.
8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
9 Wenn
wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns
die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.




Kommentar von Tezcatlipoca ,

Ah also hängen die vom IS gekreuzigten Menschen zu recht da?
So hab ich es noch nicht gesehen das es vollkommen in Ordnung ist das sie da hängen, weil wir da ja eigentlich hängen sollten. Danke

Kommentar von Hooks ,

Das ist bildlich gemeint. Das Kreuz war eine Strafe für Verbrecher. Wir sollen anerkennen, daß wir in Gottes Augen Verbrecher sind und von diesem Status nur befreit werden können, wenn wir die Vergebung durch Christus annehmen, ihn sozusagen anziehen als Kleid, so daß Gott nur unser weißes Kleid sieht, nämlich Christus.

Das ist ein bißchen schwierig, dieses Bild, aber so ähnlich steht es in der Bibel.

Kommentar von Hooks ,

Hat irgendeiner dieser Menschen behauptet, daß er für Deine Sünden gestorben wäre?

Kommentar von Tezcatlipoca ,

Aha ich bin also ein Verbrecher, obwohl ich noch nie ein Verbrechen begannen hab?
Warum züchtet dann Gott nur verbrecher?

Kommentar von Hooks ,

Doch. Du hast das größte Verbrechen begangen, das es gibt, Du hast Dich nicht um Deinen Schöpfer gekümmert, der Dich gemacht hat. Er ist die Liebe in Person, und Du hast ihm noch nicht einmal dafür gedankt, daß er Dich liebt .

Und auch nicht dafür, daß Du überhaupt existierst.

Versuche mal, Gott als den zu sehen, der auf Deiner Seite steht und der Dich aus Liebe bei sich haben will.

Ich verstehe nicht, wie so viele Menschen hier von vorneherein gegen Gott eingestellt sind.

Antwort
von ingte, 125

für Christen gilt: Himmel, Fegefeuer oder Hölle. Je nachdem ob man sich an die 10 Gebote hält. Wer sündigt muss Buße tun!

Warum sollten sich Christen mit anderen Religionen beschäftigen? Man muss die christlichen Regeln kennen, und sich daran halten.

Kommentar von Hooks ,

Quatsch!

Fegefeuer gibt es nicht.

Und was wir tun müssen, ist uns dem Herrn Jesus ausliefern. Lies mal das neue Testament durch, in einem Rutsch am besten.

Kommentar von realsausi2 ,

Fegefeuer gibt es nicht.

Weil Papa Razzi es abgeschafft hat. Ist erst ein paar Jahre her.

Ich frage mich, ob er damals auch daran gedacht hat, die Bewohner umzusiedeln.

Kommentar von Hooks ,

Fegefeuer ist eine  Erfindung der Kath.Kirche, um Macht und Geldgier ausleben zu könenn.

Antwort
von Modem1, 134

Nur die guten Menschen. Der Bösewicht kommt in das ewige Fegefeuer zum Teufel.

Kommentar von ingte ,

der Teufel wäre gern im Fegefeuer, aber kommt leider nicht rein

Kommentar von kindgottes92 ,

Das Fegefeuer ist ein mittelalterliches Märchen, das mit der bibel nichts zu tun hat. Und wie die Hölle genau aussieht ist auch nicht wirklich beschrieben. Aber da Gott die liebe ist und die Hölle ohne Gott ist, ist es denke ich ein platz ohne Liebe (und zwar ganz ohne) und das klingt für mich schlimmer als Feuer und so.

Kommentar von realsausi2 ,

Die Liebe ist in mir. Die nehme ich dann halt mit in die Hölle. Zumal alle, die ich liebe, dort anzutreffen sein werden. Ist doch eine angenehme Vorstellung.

Gott soll seinen Mummenschanz gern woanders abhalten.

Antwort
von Viktor1, 36

Also erst mal eine "Richtigstellung".
Laut "Christentum" soll Jesus für die Erlösung der Menschen von der Sünde (nicht für die Sünde !) gestorben sein.
Tatsache ist aber, daß Jesus nichts davon weiß. In seiner Botschaft steht nichts davon. Diese besagt, daß der das "Heil" (du benennst es "Himmel") erlangt der den Willen Gottes tut. Jesus hat diesen klar benannt.

Kommt man laut Christentum trotzdem in den Himmel, 
wenn man ein guter Mensch war aber kein Christ?

Aber sicher. Wenn du "guter Mensch" so definierst, daß Jemand der bemüht ist gerecht zu sein und sich seiner Mitmenschen  in Not annimmt (Liebesgebot), sich selbst "zurück nimmt" um des Friedens Willen,barmherzig ist - "gut" ist - dann schon.
Jesus hat nichts anderes gesagt  - und der ist zuerst maßgebend für Christen.

Kommentar von realsausi2 ,

Damit stehst Du unter den meisten hier Antwortenden, die sich auch als Christen verstehen, recht einsam da.

Kommentar von Viktor1 ,

Nein, damit steh ich nicht einsam da, sondern gemeinsam mit Paulus (Röm.2,13-16) und sogar mit unseren letzten Päpsten, welche sehr wohl auch den Andersgläubigen das "Heil" zugestehen. Außerdem ist dies auch sehr wohl die Ansicht der meisten Katholiken welche ich kenne (ich bin Katholik).
Die "Bibelgläubigen" und die Gläubigen aus der Reformation, mögen da wohl andere Standpunkte haben da sie ja in ihren "Schriftgeboten" gefangen sind oder in den "Dogmen" der "Solis".
Daß hier auf der Plattform mehr "Bibelgläubige" und Sektenanhänger das Wort haben ist wohl richtig.

Kommentar von Hooks ,

Viktor 1, das ist Quatsch.

Jesus kam, um den Willen des Vaters zu erfüllen, und dazu gehört, daß er die Sünde (samt der Strafe dafür) der Menschen trägt, damit diese frei ausgehen können. Steht in Jesaja 53.

Jesus sagt dazu:
Joh 5,39 Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist's, die von mir zeugt;

Mit Schrift ist eindeutig das AT gemeint.

Kommentar von realsausi2 ,

q.e.d.

Kommentar von Viktor1 ,
Jesus kam, um den Willen des Vaters zu erfüllen,
und dazu gehört, daß er die Sünde (samt der
Strafe dafür) der Menschen trägt, damit diese
frei ausgehen können. Steht in Jesaja 53.

 
Gut, du bist wahrscheinlich kein Christ sondern gehörst irgendeiner
"Bibelreligion" an weshalb dir deine Unkenntnis nachgesehen wird.
Jesus hat davon nichts gesagt und das AT ist nicht das Lehrbuch der Christen. Die Interpretation von Jesaja 53 kann nicht die Botschaft Jesu kippen, auch nicht die vage Aussage in Joh.5,39.
Die Vorstellung, daß Gott (wie ein heidnischer Rachegott) grausame Blutopfer fordert damit die Sünden (Schuld) der Menschen getilgt wird ist mit christl. Gottesvorstellung unvereinbar. Diese Erkenntnis setzt sich immer mehr in der Theologie durch.
Wenn das Hauptanliegen Jesu gewesen wäre ein "Erlösungsopfer" zu bringen dann wäre dies auch sein Hauptthema gewesen - aber nichts davon.
Statt dessen haben wir die Aussage, daß er für seine Botschaft des "Neuen Bundes" (Jerm.31,31-34) sein Blut hingegeben hat. (Luk.20,22 ) und bei dieser Aussage brauchen wir nicht rum rätseln oder interpretieren. Wir kennen seine Botschaft und seine Aussagen, daß auch die, welche seine Botschaft in die Welt tragen, genauso wie er verfolgt werden und mit dem Tod rechnen müssen.(versch. Schriftstellen)

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