Frage von Sw014, 92

Komme nicht aus der Magersucht, hilfe?

Hey! Erstmal zu mir, ich bin w/16 und seit 1 1/2 - 2 Jahren magersüchtig. Meine akute Phase war letztes Jahr, seitdem geht es auf und ab aber ich habe wieder Normalgewicht erreicht (1,76m/60kg). Ich bin auch in Therapie. Vor ein paar Wochen waren es aber noch 59 kg und die 6 die jetzt davor steht macht mir unheimlich Probleme, ich komme gar nicht damit klar. Immer öfter gibt es Tage an denen ich Mahlzeiten auslasse oder fast nichts esse, und ich mache wieder viel mehr Sport. Nur langsam stoße ich an meine Grenzen weil ich psychisch am Ende bin. Dieser ständige Zwang nach dem Hungern wird mir zu viel. Ich will mich endlich mal so akzeptieren können wie ich bin und einsehen dass man nicht total dürr sein muss, doch ich rutsche jedes mal wieder voll ab. Mein Freund versucht mich auch zu unterstützen aber ich merke dass die Magersucht viel zwischen uns zerstört. Und das macht mich so traurig weil er mir so wichtig ist und ich es nicht schaffe von der magersucht loszukommen. Immer wenn ich zufrieden bin, kommt diese panik dass ich immer weiter zunehme und dann geht es wieder total bergab. Kennt das jemand von sich und kann mir vielleicht ein paar Tipps oder Ratschläge geben? LG steffi

Antwort
von gschyd, 37

Liebe Steffi - auch ich gratuliere Dir herzlich zu Deinem Normalgewicht. Sei stolz darauf was Du bisher erreicht hast!

Und versuch geduldig zu sein - auch mit Dir selbst (Deine Magersucht entstand ja nicht über Nacht, entsprechend wird sie auch nicht über Nacht verschwinden). Du wirst es schaffen!

Wie auch Regentropfen1 schreibt - versuch Dich abzulenken :-)) und anstelle Sport anderes (nicht od weniger gewichtreduzierend :-) zu machen - z.B. Freunde/Familie treffen um einen Tee zu trinken, Yoga, etwas Neues lernen, was Du schon immer wolltest :-))
Hier noch weitere gute Inputs:
http://www.gutefrage.net/frage/freizeitaktivitaeten-nach-einer-magersucht

Ich glaube grundsätzlich an die (innere) Stärke eines jeden Menschen - glaub Du auch an Dich!

Antwort
von onyva, 30

Hallo und schon mal ein großes Lob dafür, dass du es so weit geschafft hast! Der Kampf ist ein langer aber du bist noch nicht so lange in dem Schlamassel. Ich rate dir: WIRF DIE WAAGE WEG! Sie hilft dir nicht weiter. Sie macht dich VERRÜCKT und holt die 2. Stimme zurück. Du hast einen wundervollen Freund und viel Halt. Lass dir das nicht kaputt machen! Ein Freund bleibt lange, aber ewig macht auch so nen Sch*** kaum wer mit.

Antwort
von regentropfen1, 31

Du musst versuchen, dass du dir selbst vertraust. Wenn du ungefähr weißt, wie viel du essen kannst, das normal ist und womit du satt wirst, brauchst du eigentlich keine Angst haben, dass du zunimmst. Dein Körper regelt das. Wenn man teilweise so Fresstage hat, dann macht das auch nichts, wenn das nicht oft vorkommt. Du musst nur versuchen, deine Gedanken von dieser Krankheit loszubringen und dich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentrieren. Lenk dich ab, lies, hör Musik, schreibe Iwas (Gedicht, Buch, Geschichte), zeichne, gehe spazieren und nimm dich so an, wie du bist, denn so bist du einzigartig und das ist gut so. Schmeiß die Waage aus dem Fenster und mach deine Selbstliebe nicht von dem Scheissteil abhängig

Antwort
von recoveryjacky, 8

Es ist einfacher gesagt als gemacht ich leide selbst daran. Versuche jeden tag so zu nehmen wie er kommt. Und mache dir keine sorgen über das gewicht. Wenn du kannst stell die waage weg. Ob du jetzt von 58 auf 59 zuhnimmst oder 59 auf 60 sieht man dir nicht an. Nur dass es dir besser geht und du stärker als die magersucht bist. Ich wünsche dir viel erfolg und gute gesundheit😙

Antwort
von Hayvanimal, 25

Hallo liebe Steffi,

erstmal schön das du dich traust hier anonym nach Rat zu fragen. Es gehört Mut dazu, sich einzugestehen an einer Krankheit zu leiden. Du musst unbedingt in eine ärztliche Behandlung, da gibt es ganz viel Unterstützung und viele andere die genau das selbe Problem haben wie du. Keine Sorge, du kommst da nur in liebevolle Hände. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg! 

Kommentar von Sw014 ,

Ich bin schon in Therapie

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