Komme fast nicht mehr gegen meine immense Todessehnsucht an... was soll ich bloß tun?
Hallo, ich versuche es hier einfach mal, ich weiß nämlich nicht mehr, was ich noch tun kann. Seit Tagen habe ich eine so extreme Todessehnsucht, dass ich mich quasi festbinden muss, um ihr nicht nachzugehen.. Ich weiß, wenn Menschen sagen, dass sie sich töten wollen, dann machen sie das nicht. Das Problem ist, es wäre nicht mein erster Versuch und ich weiß auch, dass ich inzwischen schlau und alt genug bin, dass es jetzt auch klappen wird. Ich mache es richtig. Ich kann das so schwer erklären. Da ist eine wahnsinnige Sehnsucht nach dem Tod in mir, als ziehe sie mich förmlich rüber.. Kann man das verstehen? Vermutlich nicht. Ich wünsche mir auch, dass mir jmd da raus hilft. Aber ich habe keine Ahnung, an wen ich mich wenden kann, ohne gleich eingesperrt zu werden.
Ich bin 3fache Mutter, meine Kinder hätten ohne mich niemanden mehr. Das kann ich ihnen einfach nicht antun. Aber diese Sehnsucht, dieses Verlangen in mir.. das ist so übermächtig. Besonders jetzt, in den Abend- und Nachtstunden ist es kaum auszuhalten.
Dazu kommt, dass ich seit meiner Kindheit eine Borderline-Persönlichkeitsstörung habe und mich auch selbst verletze. Es hat sich zwar mittlerweile weitgehendst beruhigt, die vorletzte Aktion ist über 2 Jahre her, doch jetzt ist es wieder so weit. Aber ES DARF NICHT SEIN !!!
Mensch, was soll ich denn bloß tun? Ich kann meine Kinder nicht mitnehmen. So eine Mutter bin ich nicht. Und alleine lassen kann ich sie doch auch nicht. Aber was soll ich denn tun? Ich habe Angst, dass ich nicht mehr alles geregelt bekomme, bevor mich das Gefühl einfach überrennt und ich nicht mehr die Kraft habe, etwas dagegen zu tun. Ich kämpfe ja noch dagegen an, aber es ist so stark in mir, dass mich der Kampf unendlich viel Kraft kostet und ich merke, dass mein Kampfgeist nachlässt. Zumal ich mich tagsüber ja auch um die Kinder kümmere.
Nein, einen Vater und weitere Familie oder Freunde, die die Kinder nehmen könnten, gibt es nicht. Dann wäre das alles auch nicht so ein Problem und ich könnte ruhigen Gewissens gehen. Noch sind die Kinder der einzige Halt, aber ich merke auch - und das macht mir ja so große Angst - dass ich nicht mehr kann. Dass ich mich nicht mehr halten kann.
Ich möchte einfach nur noch sterben. Ruhe. Frieden. Kein Kampf mehr. Meine Kinder in gute Hände wissen, wo es ihnen gut geht. Nicht mit so einer Mutter, wie ich es bin. Ich tue ihnen nichts !! Dass ihr das nicht falsch versteht. Könnte ich gar nicht. Mir allerdings wohl. Aber ich bin auch nicht mehr so mit der vollen Power bei der Sache, wie es eigentlich sein müsste. Ich liebe sie über alles, aber es strengt mich derzeit einfach alles nur so extrem an.
Bitte, wer weiß Rat? Ich weiß einfach nicht mehr weiter und ich merke, dass ich nicht mehr viel Zeit habe, positiv zu handeln. Ich räume schon mein Leben auf. Entsorge, was nicht gebraucht wird. Damit nach meinem Tod bloß nichts mehr da ist, was noch Arbeit machen könnte und auch keine persönlichen Dinge mehr da sind.
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Hey, du tust mir sehr leid! Aber du kannst dir helfen! Heutzutage kann man Menschen mit BOrderline sehr gut behandeln! Früher waren die Psychotherapeuten da hilflos. Doch jetzt gibt es viele neue Therpieen, die helfen können. Mach dich mal auf die Suche nach einem relativ jungen Psychotherapeut/in. Tu es dir und deinen Kindern zu Liebe!! Du schaffst das!
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3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Gebe meinem Vorredner recht .. tu mir einen Gefallen .. ich weiß wie schwer das mit drei Kids ist, obwohl ich das Alter nicht kenne, aber gehe bitte morgen sofort zu deinem Hausarzt .. und erzähl ihm ... ganz wichtig .. ein Termin beim Psychologen dauert .. der Hausarzt kann da was machen ...
alos, ganz wichtig, morgen früh sofort zum Hausarzt .. und ich hoffe, du hast einen guten ...
ich wünsche dir ganz ganz ganz viel Glück ...
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Hallo,
ich würde Ihnen gern versuchen zu helfen. Ich finde es sehr gut und mutig, dass Sie hier in diesem öffentlichen Forum über ihr Problem sprechen. Viele sind bei solch einem Thema sehr verschlossen.
Zunächst möchte ich ihnen ans Herz zu legen, dass sie den Kampf gegen sich selbst nicht aufgeben sollten. Niemals! Wie Sie schon erkannt haben, sind ihre Kinder der letzte Halt für Sie. Was sollen ihre Kinder machen, wenn Sie nicht mehr da sind. Ich bin nun lange kein Kind mehr, aber wenn ich daran denke, dass meine Mutter nicht mehr wäre, dann wäre ich am Boden. Ich denke ihren Kindern ginge es nicht anders.
Weiterhin sollten Sie den Gedanken vergessen, dass man Sie einsperren würde, wenn Sie einen Arzt aufsuchen. Die Behörden wollen ihnen helfen und durch das "Einsperren" würde man Ihnen nicht helfen, sondern höchstens den Zeitpunkt ihres Suizids hinauszögern. Das wissen auch die Behörden.
Daher möchte ich Ihnen ans Herz legen, dass sie einen Psychiater aufsuchen sollten. Das Leben ist so schön, als das man es einfach wegwerfen kann. Vorallem als Mutter mit 3 Kindern.
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Hallo,
gehen Sie bitte zu einen Psychologen und machen Sie eine Therapie, wenn nötig. Man braucht sich nicht dafür zu schämen, wenn man in Therapie geht oder offen sagt, ich habe ein Problem. Leider weiß ich nicht genau, wo Ihr Problem liegt. Wurden Sie misshandelt oder sonstiges? Sind Sie mit den Kindern überfordert? Es ist zwingend notwendig, dass Sie sich behandeln lassen.
Es ist gut, dass Sie an Ihre Kinder denken. Es zeigt, dass Sie das schlimmste schon überstanden haben.
Angel74
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1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
bitte, tu das nicht. das leben ist zu schön um es wegzuwerfen. im akuten fall ruf bei einer seelsorge an, die hören dir zu und nehmen dich ernst. du brauchst hilfe, bitte hol dir diese hilfe. geh zum arzt und schildere ihm genau das, was du hier geschrieben hast. er kann und wird dir helfen, schonmal allein dadurch, dass er dir zuhört und dich an einen entsprechenden facharzt verweist. das hört sich bei dir verdächtig nach burn-out an, und die jüngsten fälle haben (robert enke etc) haben gezeigt, dass es unbedingt ernst genommen werden muss und dass es vor allem kein tabu-thema mehr ist. ich bitte dich eindringlich.... geh zum arzt!! BITTE
Kommentar von XYZQC 18.04.2012Das Problem ist, dass ich mich zwar anonym outen kann, aber real nicht um Hilfe bitten kann und schon gar nicht die Telefonseelsorge, da ich die Leute ja nicht mal kenne und im Grunde gar nicht weiß, was ich sagen soll.
Diese Todessehnsucht verstärkt sich zwar am Abend, aber ich denke, das hat einfach mit der Dunkelheit und der Stille zu tun und weil ich Zeit habe. Tagsüber sind immer noch die Kinder und der Job da. Wobei ich beides nur noch "funktional" ausführe und nicht mit Leben. Fühle mich dann wie ein Roboter, freue mich auf die Zeit, in der ich mich wieder vergraben kann und schleppe mich irgendwie durch die Nacht. Denn die Sehnsucht, der Wunsch, sind so stark, dass ich gestern schon dachte, ich schaffe die Nacht nicht mehr. Es ist allein die Sorge, was aus den Kindern wird, die mich zur Zeit (noch) irgendwie im Leben hält. Aber - und das ängstigt mich sehr - gestern war mir das alles fast egal. Ich will aber erst alles geregelt haben, irgendwie läuft mir die Zeit davon.
Ich bin euch allen sehr dankbar und ihr habt bestimmt auch alle recht, trotzdem scheue ich mich extrem, mich an irgendeine reale Person zu wenden. Zuviel Angst habe ich vor dem, was dann kommt. Ob ich dann weggesperrt werde oder mit Medikamenten zugedröhnt und meine Kinder mir entzogen werden.. etc. Ich traue keinem Menschen mehr. Zu oft bin ich reingefallen.
Trotzdem tut es auch irgendwie gut, von euch die Antworten zu lesen und dann denke ich auch, mensch ruf doch mal an oder geh doch mal hin. Doch dann ist die Panik vor den Folgen stärker. Vielleicht habe ich auch einfach Angst, man könnte mir diese Sehnsucht nehmen. Ist das normal? Nein, sicherlich nicht.
Mir tut der ganze Körper weh. Das Atmen fällt mir schwer, weil mir die Probleme die Luft abdrücken. Kennt das jemand? Manchmal habe ich das Gefühl, ich bekomme gar keine Luft mehr. In meinem Kopf ist eine schwarze Watte. Ich empfinde nichts, funktioniere und führe mechanisch aus. Lachen? Was ist das?
Eigentlich will ich zurück ins Leben, aber da diese Sehnsucht nicht meine erste ist, habe ich einfach keine Lust mehr, ständig wieder aus dem Loch zu kriechen und dann doch wieder in das nächste zu stürzen. Es ist zwar nicht immer so heftig wie jetzt, aber es ist einfach sehr anstrengend und raubt sämtliche Kraft, die ich eigentlich für ganz andere Dinge und die Kinder benötige.
Der Wunsch einfach zu sterben, ist größer, als der Wunsch im Leben zu bleiben. Nur die Sorge um die Kinder hält mich noch irgendwie. Das ist gut so. Aber seit gestern habe ich große Angst davor, ich könnte die nächste extreme Sehnsucht nicht mehr aushalten und dann nicht mehr denken, sondern nur noch handeln. Ich kann das Gefühl von gestern nicht in Worte fassen, ich weiß nur, dass ich den starken Drang hatte, ne Überdosis zu nehmen und dann von der nächsten Brücke zu springen. Bis das Zeug wirkt bin ich da und dann kann ich sowieso nicht mehr denken, weil es wirkt. Und ich denke, 2fach ist auf jeden Fall eine sichere Sache.
Naja, ich kämpfe ja noch. Und dann ist auch noch nicht alles verloren. Und vielleicht kriege ich auch noch die Kurve und schaffe einen Anruf. Ich weiß nur nicht, wie man mir helfen kann... Reden verschlimmert doch eher alles, weil mir dann immer bewusster wird, wie aussichtslos alles ist und wie stark die Sehnsucht ist.
Kennt das jemand? Kann das jemand nachvollziehen? So lange ich hier noch antworte, ist ja auch alles in Ordnung :-)
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Antwort von zitrone11 06.05.2012
hallo....ich hab nicht alles gelesen,aber ich weiß,worum es geht....sag mir bitte....wie gehts dir heute???was machst du???falls du mir antwortest,sag ich dir mehr über mich...viele grüße
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Antwort von XYZQC 19.04.2012
Ich fühle mich leer. Mir tut alles weh. Ich habe alles geplant. Habe auch 2 Menschen von meinen Absichten erzählt, aber ich vermute, sie nehmen mich nicht ganz ernst. Da kann ich dann auch nichts machen. Mehr Versuche starte ich nicht. Danke euch allen.
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Danke für eure Antworten.. Ich kann nicht schlafen, ich habe so eine Angst.. Ich habe sogar Angst, schlecht zu träumen und mir dann etwas anzutun, weil ich das Gefühl nicht mehr aushalte. Klingt sicherlich ganz merkwürdig für Menschen, die sowas nicht kennen und es ist für mich sehr sehr schwer zu beschreiben, ohne dass es in die Schiene Mitleid oder Selbstmitleid ausläuft.. ich bin einfach total verzweifelt und habe wohl am meisten Angst vor mir selber, vor meiner eigenen "Courage" vor dem wahnsinnigen Druck und Drang..
Meine Kinder... sie sind noch sehr jung.. Es ist ja so, dass ich selbst unfähig bin zu leben und mir deshalb Sorgen um meine Kinder mache. Dass ich das auf sie übertrage, dass ich sie unglücklich mache mit meiner Art. Kinder spüren das. Auch wenn sie es nicht begreifen können. Wie auch. Aber sie merken sicherlich, dass Mama sich verändert. Ich finde an nichts Freude. Kann nicht lachen. Ziehe mich aus dem Leben total zurück. Funktioniere für die Kinder und bin froh, dass morgen die Ferien zu Ende sind. Selbst meinem Beruf kann ich nur noch sehr schwer gerecht werden.
Ich muss ehrlich sagen, wenn es die Kinder nicht geben würde, dann wäre es für mich auch kein Problem. Wenn ich wüsste, wo sie gut aufgehoben sind und glücklich werden, dann hätte ich auch kein Problem, denn das möchte ich ja, dass sie glücklich und gesund heranwachsen können. Aber mit einer Mutter wie mir ist das schwierig. Mir gehts zwar nicht immer so wie jetzt, aber leider immer wieder. Und immer stärker wird die Todessehnsucht. So stark wie jetzt, hatte ich das nicht mehr, seit ich Kinder habe.
Aber das Gefühl ist so mächtig, so stark in mir, es ist überwältigend. Es frisst mich innerlich auf. Es führt mich. Ich fühle mich in meinem eigenen Körper nicht zu Hause. Er gehorcht mir nicht mehr so, wie es sein sollte. Mensch, wie kann ich das nur erklären, was ich so diffus fühle?
Mein alter Hausarzt ist leider in Rente gegangen und sein Nachfolger noch sehr jung. Mit ihm kann ich da nicht so drüber reden. Ich denke, er wäre total überfordert damit. Und ich will nicht weggesperrt werden, nur weil ich nicht mehr leben kann und möchte. Das nutzt nichts und ich weiß aus Erfahrung, dass das alles nur noch schlimmer machen würde. Auch wenn man mir die Kinder wegnehmen würde, als sogenannte "Vorsichtsmaßnahme", weil ich ihnen etwas antun könnte, was totaler Quatsch ist. Eher würde ich sie unterbringen und dann mich töten.
Ich weiß nicht. Ich weiß nicht, was ich tun kann. Ich weiß nur, dass ich nicht mehr kann. Dass ich es nicht mehr aushalte. Dass ich es einfach nicht schaffe, glücklich zu sein. Dass ich alle Menschen in meinem Umfeld, einschließlich meiner Kinder, nur unglücklich mache mit meiner Art.
Ich will und kann nicht mehr. Aber was wollt ihr mir auch raten? Eigentlich saublöd, so eine Frage einzustellen. Und vielleicht auch total unfair von mir... Warum mache ich das also? Weil ich die Angst nicht aushalte. Weil ich den Druck nicht aushalte. Weil ich das Gefühl nicht aushalte. Weil ich mich so unsagbar einsam und allein damit fühle und einfach nicht weiß, wie lange ich mich noch halten kann..
Entschuldigt bitte. Manchmal tut es auch einfach nur gut, die eigenen Gedanken zu veröffentlichen. Ob es was bringt oder nicht, spielt vielleicht nur eine untergeordnete Rolle. Zumal ich als Person anonym bleibe. Was es natürlich einfacher macht, sich hier zu "outen", als bei irgendeinem Arzt oder Psychologen, die dann direkt mit meiner KK-Karte meine Daten haben und ich bin sozusagen "registriert"..
Ich versuche eigentlich nur noch, diese Nacht schadlos rumzukriegen.. sie dauert aber noch ein paar Stunden.. ich weiß nicht, was morgen ist, aber die Nächte sind noch schlimmer, als die Tage.. Ich gucke ständig auf die Uhr und bin froh, wenn wieder eine Minute vergangen ist, in der ich brav auf meinem Stuhl hocke und keinen Mist baue.. Ich zwinge mich regelrecht, nicht in die falsche Richtung zu gehen, lieber texte ich hier die ganze Nacht durch, als dass ich "geistig umnachtet" doch noch Mist baue..
Kann man die Texte hier eigentlich wieder löschen? Oder bleibt das jetzt für immer sichtbar? Auch wenn ich meinen Account wieder lösche? Vielleicht ist ja noch jmd hier und ich bekomme noch die eine oder andere Antwort. Allein zu wissen, da ist noch jmd wach, das tut schon gut.. fühle mich unsagbar einsam und allein.. kann man das verstehen? Ich habe Kinder, da ist frau ja eigentlich nie allein.. aber es ist doch etwas anderes, als wenn man mit Erwachsenen redet.. Vielleicht mache ich auch gerade jetzt genau das Richtige, indem ich mich hier verewige.. Vielleicht ist das meine Chance. Die Chance, durchzuhalten, bis ich eine Lösung gefunden habe, die für alle Beteiligten (meine Kinder und mich) tragbar ist.
Ich denke aber auch gerade, dass ich wirklich einen total konfusen Mist von mir gebe und selbst nicht ganz begreife, was ich da schreibe. Es schreibt sich schon fast selbst. Aber immerhin lese ich noch mit..
Nein, bin nicht verrückt..