Frage von feevomklee, 105

Komische Spleens - Bin ich psychisch krank, weil ich "unangenehme" Situationen bewusst "genieße"?

Hi, Ich habe seitdem ich in der 6 Klasse bin (bin jetz in der 8.) komische Spleens entwickelt. Ich habe aber noch mit niemandem drüber geredet weil ich nicht will, dass alle mich für dumm halten oder sowas. Ich frage mich ob was mit mir nicht stimmt und was die Uhrsache für die Spleens sein können. Ich muss dazu sagen ich hatte völlig normale Kindheit bin nicht geschlagen worden oder gemobbt worden oder sexuell missbraucht worden oder sowas, völlig normal mich mit meinen Eltern und allen immer super verstanden.

Diese Spleens hatte ich früher noch nie gehabt doch auf einmal während der 6. Klasse hat das mit diesen Spleens angefangen. Diese Spleens haben alle irgendwie damit zu tun, dass ich bewusst Sachen mache, dass sie mir peinlich sind und ich diese "Scham" dann quasi heimlich genieße. Oder ich habe Fantasien darin, dass ich in diesen Situationen bin.

Das hat glaube ich so angefangen ich bin in einer Leichtathletikgruppe drinnen, wo ich Laufsport mache. Und da hieß es, man kann auch barfuß antreten, weil das soll halt den Vorteil haben, dass man dann besser läuft und besseres Laufgefühl hat und so. Naja es hat sich dann niemand getraut weil das vielen halt peinlich war weil das halt komisch aussieht die nackten Füße und so und weil man wenn man nicht aufpasst sich wehtun kann und weil die Füße dreckig werden. Und da hatte ich aber den Drang, trotzdem es zu tun, weil irgendwie dieses Gefühl. ich muss mich überwinden total geflasht hat. Ich habe mir so gedacht dass ich jetzt diejenige bin, die die Pein aufsich nimmt, da jetzt als einzige barfuß zu sein. Das war für mich sehr aufregend aber so im positiven Sinne. Man kann es sich so vorstellen wie beim Bungee Jumping das manche machen, wo sich welche bewusst in "Angst" begeben. Ich kann verstehen wenn einige denken spinnt die, die findet also was toll, was ihr doch unangenehm sein müsste. Ich frag mich selbst was das soll.

Mir ging es da gar nicht mehr darum, dass man da besser laufen kann und so, sondern nur noch im den "Genuss der Überwindung". Ich habe dann halt daraufhin immer öfter nur barfuß angetreten, dann mit der Zeit die Schuhe einfach bewusst "vergessen", nur um barfuß sein zu "müssen" im Leichtathleitk. Ich habe da schon das Image der Barfußläuferin aber ich sage denen halt nicht, weil mich dieses Gefühl der Verletztheit so flasht weil wie gesagt ich will nicht dass die mich für doof halten sondern ich sage halt da kann man besser Laufen und sowas.

Ich habe das dann immer ausgeweitet habe das dann auch in den Schulsport mitreingenommen und da auch barfuß gewesen. Anfangs brachte ich Schuhe noch mit weil ganz trauen wollte ich mich nicht und wollte noch eine "Sicherheit" haben und habe halt da auch gesagt, man kann da besser Sport machen und so. Meist ist ja Gymnastik und da ist wegen Körpergefühl besser. Aber irgendwann war mir das nicht gut genug und dann habe ich auch im Schulsport die Schuhe bewusst "vergessen" um quasi hier auch das Gefühl zu haben, ich "muss" jetzt barfuß sein

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Antwort
von Goodguy95, 65

Ich glaube mit dir ist alles normal. 

1. Barfuß laufen ist gesund ;)

2. Anscheinend genießt du nicht irgendeine Qual, sondern das überwinden von unangenehmen Situation. Das zu genießen ist völlig in Ordnung und wie ich finde positiv. Wer lernt sich zu überwinden, der probiert später mehr aus und ist disziplinierter.

Also: Kein Grund sich unwohl zu fühlen :)

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