Was kann ich gegen Kopfschmerzen tun?

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8 Antworten

Hallo XiamXanXunicorn,

wenn man öfter Kopfschmerzen hat, muss man den Grund für die Kopfschmerzen herausfinden, denn nur dann kann man auch das Richtige dagegen machen. Bei Migräne helfen nämlich ganz andere Therapien und Medikamente, als bei Spannungskopfschmerzen oder bei Kopfschmerzen, die von Rücken- bzw. Nackenproblemen kommen.

Die Veranlagung Migräne zu bekommen ist erblich. Wenn dein Vater Migräne hat, dann kann er dir diese Veranlagung vererbt haben. Ich habe auch Migräne – auch mein Vater und meine Oma – und auch meine Kinder haben seit ihrer Pubertät Migräne.

http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/genetik/

Was Viele nicht wissen: Wenn man bei chronischen Kopfschmerzen zu viele Schmerztabletten einnimmt, dann können im Laufe der Zeit, diejenigen Schmerzmittel (die eigentlich den Kopfschmerz bekämpfen sollten) selbst neue Kopfschmerzattacken auslösen. Das nennt man „Medikamenteninduzierter Kopfschmerz“ oder „Medikamentenübergebrauchskopfschmerz“.

http://www.netdoktor.de/krankheiten/medikamenteninduzierter-kopfschmerz/

Mein Rat:

  • Lasse dich von dem Facharzt für Migräne – einem Neurologen - untersuchen. Er kann beurteilen, ob es sich bei dir um Migräne oder um Spannungskopfschmerzen handelt und er kann dir die richtigen Schmerzmittel verschreiben.
  • Lasse dir von deinem Orthopäden Physiotherapie verschreiben, wenn das bei dir keine Migräne oder Spannungskopfschmerzen sind.

Die typischen Anzeichen für Migräne sind:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch-, oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle
genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

LG Emelina


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Kommentar von Emelina
06.04.2016, 03:45

Falls der Neurologe bei dir eine Migräne feststellt:

Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel) höchstens an 10 Tagen im Monat einnehmen, da sonst ein medikamenteninduzierter Kopfschmerz hinzukommt. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig (Neurologe).

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane, z. B. Sumatriptan).

LG Emelina

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Das kann so vielfältige Ursachen haben ... wenn Du auch Schmerzen im Rücken und Nackenbereich hast - solltest Du auch vielleicht mal einen Orthopäden hinzuziehen.. 

Auch (minimale) Schiefstellungen im Kieferbereich können dazu führen, dass man Kopf und Rückenschmerzen hat ... 

Ob es Migräne ist - dafür mal einen Neurologen aufsuchen um eine neuropsychologische Untersuchung machen zu lassen ...  

Es gibt zum Beispiel für Migränepatienten Therapien, wie man auch ohne Medikamente schmerzfrei leben kann... also nicht jeden Tag Schmerztabletten schlucken. 

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Ich hatte genau dasselbe wie du. Wir waren beim Arzt, Augenarzt und zum Schluss sogar im Krankenhaus weil meine Mom irgendwann schon gedachtbhabe das ich Hirntumor habe. Aber das war es nicht (zum Glück :D) Ich denke, dass du vielleicht ein bisschen zu viel Stress hast, so war es zumindest bei mir. Die Kopfschmerzen haben mich 2 Monate gequält, bis wir Ferien bekommen hatten. Da hab ich versucht mich richtig zu entspannen und all das. Also bei mir hat es funktioniert, vielleicht auch bei dir! Setz dich einfach nicht zu viel Stress eca aus. Das wird wieder :)

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Warst Du mal bei einem Physiotherapeuten? Vielleicht kriegt der Deinen Rücken so hin, dass die Spannung nachlässt. 

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Kommentar von XiamXanXunicorn
05.04.2016, 22:26

Hallo. Ja also bei einem Orthopäden. Der renkt mich dann immer ein. Aber danke für den Tipp ;) 

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Mhhh also ich würde an deiner Stelle zum normalen Arzt gehen.

Mir ging es vor 1 Jahr genau wie dir, nur das ich erst zur Blutabnahme, dann Eeg und dann Mrt ohne irgendwelchen Fund, anschließend Augenarzt und da hatten wir den Grund

Schwierige und seltsame Situation :c
Viel Glück

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ich weiß zwar nicht, ob man Migräne vererbt bekommen kann, aber ich würde stark darauf Tippen, dass du das hast.

Eine Freundin von mir hat das seit neuestem und die hat ziemlich ähnliche Symptome.

Sich am besten einen Artzt auf und kontaktiere ihn mit deinem Verdacht.

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Mögliche Nebenwirkungen von Schmerzmitteln:

Kopfschmerz

Nierenversagen

Asthma

Magen-Darm-Blutung

Leberversagen

Magen-Darm-Geschwür

Schlaganfall

Hirnhautentzündung

Herzinfarkt

Gedächtnisstörungen



Warst du schon beim NEUROLOGEN?



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Viel trinken (Wasser), frische Luft, Kopf- und Nackenmassage, ausschlafen!

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