Frage von omar115, 66

Könntet ihr mir die Argumente von Charles Darwin und von L Marck erzählen von Ihren Evolutionstheorien und was der Unterschied ist?

Evolution

Antwort
von blackforestlady, 37

Die Antworten findest Du im Link. Wenn das nicht ausreicht, dann im Internet weiter suchen.

http://www.biologie-schule.de/evolutionstheorie-darwin.php

http://www.biologie-schule.de/evolutionstheorie-lamarck.php

Antwort
von heide2012, 38

"Erzählen" geht schon mal gar nicht.

Außerdem hört sich das sehr nach einer Hausaufgaben an, die möglichst noch vor Schulbeginn erledigt werden soll, weil du sie nicht gemacht hast.

Höchstwahrscheinlich hast du sogar Material in der Schule dazu bekommen, es halt nur nicht gelesen. Zumindest muss das doch iim Unterricht thematiisiert worden sein...

Mit dem richtigen Suchbegriff findest du das doch selbst ganz schnell.

Und blackforestlady hat dir sogar schon zwei Links geschickt.

Kommentar von Krjhg ,

Ich finds immer witzig, wenn man so offensichtlich sieht, dass da jemand vor der Schule noch schnell was machen will. Wenn ich damals was vergessen habe, musste ich entweder improvisieren oder eben zugeben, dass ich Mist gebaut habe. Gute alte Zeit, ach ja... ;)

Antwort
von kgunther, 6

Beide sind große Wissenschaftler. Gemeinsam mit Haeckel entwickelten beide die Theorie, daß die Arten veränderlich sind, und daß neue Arten aus bestehenden entstehen. Das war eine gewaltige wissenschaftliche Leistung, denn bis dahin hatte gegolten, daß jede Art unveränderlich ist. Das hatte eine gewisse Logik für sich, denn das der Art gemeinsame Erbgut wird ja nur innerhalb der Art weitergegeben.

Lamarck stellte nun die Theorie auf, daß erworbene Eigenschaften "irgendwie" ins Erbgut integriert werden, daß also aus erworbenen Eigenschaften erbliche werden könnten. Beispielsweise hätten die Vorfahren der Giraffen sich extrem nach dem Futter recken, "lange Hälse machen" müssen. Mit der Zeit seien dann Giraffen mit längeren Hälsen auf die Welt gekommen.

Darwin (und Wallace, nicht zu vergessen) erkannten, daß zufällige Erbänderungen (Mutationen) in seltenen Fällen lebensfähige Nachkommen mit veränderten Merkmalen haben könnten. WENN die neue Eigenschaft einen Überlebens- bzw., Fortpflanzungsvorteil mit sich brachten, würden sie sich im Gesamtvorrat an Genen der Art durchsetzen, also von der Selektion der Varianten bevorugt werden. Es seien also durch Mutationen Varianten von Giraffen entstanden, die zufällig längere Hälse hatten, Da die Nahrung an hohen Bäumen für sie besser erreichbar gewesen sei, habe sich die Variante mit längeren Hälsen durchgesetzt.

Zufällig hatte Karl Marx die Gedanken des Lamarckismus in seine Theorien eingebaut. Deshalb mußte in allen Staaten, die den Lehren von Karl Marx folgten (zB Sowjetunion, DDR) der Lamarckismus vertreten werden. Scharlatane (zB LYSSENKO) verfälschten ihre Experimente, um durch lamarckistische Thesen Vorteile im dogmatisch-autoritären politischen System zu erlangen.

Dis sollte eigentlich eine ausreichende Warnung für alle Staaten sen, sich nicht von Staatswegen den jeweiligen (zeitgebundenen, also danach verbesserten, revidierten) Stand der Wissenschaft dogmatisch zu vertreten.

Leider hat gerade unser Staat BRD genau das getan, als er im Bereich der Geschichtswissenschaft bestimmte Thesen der militärischen Sieger des WKII als alleinseligmachend richtig bezeichnete und jede normale Revision der wissenschaftlichen Erkenntnis mit langjährigen Kerkerstrafen ahndet.

Es sind hierzulande schon Menschen zu mehr als einem Jahrzehnt Gefängnis verurteilt worden, weil sie (natürlich gewaltfrei!) historische
Thesen vertraten, die dem staatlich verordneten Dogma widersprochen haben.

Antwort
von DerSchopenhauer, 19

Wesentlicher Unterschied - Beispiel:

Giraffen haben einen langen Hals - Warum?

Lamarckiskus

Sie haben einen langen Hals bekommen, weil sie sich strecken um damit  an die Früchte in den Bäumen kommen - dadurch wächst der Hals und der verlängerte Hals wird vererbt

--> zielgerichtet

Darvinismus

Nur die Giraffen haben überlebt, die mutationsbedingt einen langen Hals hatten - die anderen sind verhungert oder mangels gesunden Nachwuchses ausgestorben sofern keine andere tiefer liegende Nahrung zur Verfügung stand - die Giraffen mit einem langen Hals haben also einen Selektionsvorteil, da sie durch mehr und bessere Nahrung mehr Nachkommen zeugen - bei langhalsigen Giraffen besteht eine große Wahrscheinlichkeit, daß in weiteren Generationen der Hals weiter wächst

--> nicht zielgerichtete Entwicklung sondern zufällige Entwicklung (kein Zufallsglück sondern: alles ist möglich - nichts muß sein) --> es wird kein Zweck oder Ziel verfolgt = Kontingenz

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