Frage von MuttiSagt, 30

Könnten sich aus einem Kreuzbandriss Invaliditätsandprüche entwickeln ?

Ich habe ein Unfallversicherung, die zahlt bei 100% Invalidität 1000€ monatlich. Zählt aber schon ab dem ersten Prozent der Invalidität bei Folgen. Lohnt sich das, bei einem lächerlichen Kreuzbandriss das Prozedere in Gang zu bringen?

Antwort
von NochWasFrei, 23

Ein paar % Invalidität können da durchaus zurückbleiben, wenn z.B. das Bein nicht mehr 100% gestreckt/gebeugt werden kann weil das Knie nicht mitspielt. Hatte selber schon so einen Fall im Kundenkreis.

Kommentar von MuttiSagt ,

Ah ok. Ich muss das jetzt nämlich einreichen, Meldefrist ist bald vorbei und es ist ziemlich viel Papierkram

Antwort
von DolphinPB, 10

Einreichen, Dein Knie kann durchaus eine bleibende Einschränkung (Belastbarkeit, Beweglichkeit) davon getragen haben.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 14

Der Invaliditätsgrad wird frühestens 12 Monate nach dem Unfallereignis festgestellt. Das ist durchaus auch im Sinne des Verletzten, da sich der Zustand auch verschlechtern könnte.

Wenn ein Bein vollständig amputiert würde oder 100 % gebrauchsunfähig wäre, bedeutete das einen Invaliditätsgrad von 70 %.

Aber in der Tat leistet die private Unfallversicherung ab 1 %. Du musst dann nur einen Arzt finden, der diese Beeinträchtigung bestätigt.

Kommentar von MuttiSagt ,

Wenn ich das richtig verstanden hab, wird mich die Versicherung zu einen Gutachter ihrer Wahl schicken. Das ja ist noch nicht um, aber ich muss es jetzt anmelden.

Kommentar von DerHans ,

Wenn du Geld willst, musst du natürlich eine Forderung stellen.

Hilfreich wäre es, wenn du bereits einen Arztbericht der Forderung beilegen kannst.

Es ist auch möglich, dass der Versicherer dir einen Abfindungsvorschlag macht.

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