Könnten intelligente Im Wasser lebende Spezies (auf anderen Planeten). Raumfahrend werden?

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7 Antworten

Fische oder andere Wasserlebewesen können keine Hochspannungsexperimente machen - oder doch nur einmal. 

Für interplanetare oder gar interstellare Raumfahrt wäre das aber unabdingbar, z. B. für Ionen- oder Plasmaantriebe. 

Dann ein paar Fragen: Was weiß ein Oktopus von der Welt "da draußen"? Betreiben Delphine optische und Radioastronomie? 

Was ist z. B. mit Europa, dem Jupitermond? Bedeckt von einer Eisschicht vermuten Wissenschaftler ja einen Ozean darunter. Gibt es dort Leben? Vielleicht über Zeiträume wie das menschliche? Wir waren mit einer Raumsonde dort, aber es gibt keinerlei Belege für einen Besuch von der anderen Seite. 

Hätte so etwas nicht schon mal stattfinden können - wenn es Bewohnern von Ozeanen denn überhaupt möglich wäre? Ich werte das mal als Beleg dafür, dass es zumindest extrem schwierig ist, wenn auch vielleicht nicht unmöglich. 

Es gibt zwar fliegende Fische, aber fliegende U-Boote (mit Wasser im Inneren) sind doch eher selten. 

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In der Sci Fi ist das und einiges mehr möglich, fleißig an jeder Physik vorbei.
Selbstverständlich ist Leben im Wasser möglich, sonst gäbe ja keines.
Zudem speichert Wasser wesentlich mehr Energie.

Verbleibt die Frage, warum sich nur auf dieser Murmel Erde die Menschheit entwickelt hat?
Es ist es Zufall, nicht die Regel.

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Weltraumreisen im Wassertank sind erheblich besser. Die Beschleunigungskräfte werden dadurch zur Nebensache. Das Gewicht ist allerdings ein sehr großes Problem.

Was bei der Entwicklung von Unterwasserwesen aber das größte Problem sein würde, ist Strom. So auf die schnelle fällt mir nicht ein, wie Computer artige Geräte ohne Strom aussehen sollen.

Man kann ein PC vor Wasser abschirmen. Aber bei der Entwicklung der Unterwasserwesen, muss irgendwer mal auf die Idee kommen eine Luftblase zu erzeugen, um darin mit Strom zu experimentieren.

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Kommentar von dompfeifer
15.08.2016, 00:30

Worin sollte das grundsätzliche Problem liegen mit Elektrogeräten im Wasser?

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Star Trek IV lässt grüßen! :)

Warum zu anderen Planeten reisen, wenn (bedingt) intelligente Meereswesen wie Delphine auf unserem Planeten leben?

Und warum muss es gleich Raumfahrer-Technologie sein, warum nicht erst einmal Flugzeuge? Dazu fehlt es meiner Meinung nach um die Fingerfertigkeit von Meeresbewohnern. (Eine Hand mit gegenüberliegendem Daumen ist unter Wasser nicht notwendig, das hat die Evolution sicher schon ausprobiert und wieder verworfen.)

Hinzu kommen die Schwierigkeiten zur Entwicklung eines Verbrennungsantriebes, was du schon angesprochen hast, Mitnahme eines "atembaren" Mediums usw.

Aber vorstellen kann man sich ja viel: Wie wäre es also mit superintelligenten (Meeres-) Bewohnern, die sich nicht körperlich, sondern allein mit Hilfe ihrer geistigen Fähigkeiten auf interstellare Reisen begeben?

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Interessante Frage. Wurde auch schon in der SF abgehakt, wobei ich momentan aus dem Kopf heraus keine Titel parat habe.

So aus dem Bauch und sehr mutmaßend: Wahrscheinlich schon. Sieht man sich die Dauer der mäßig hohen bis gegenwärtigen technischen Entwicklung der Menschheit verglichen mit dem Alter der Spezies an, kommt man auf einen winzigen zeitlichen Bruchteil. Mag sein, dass wasserbewohnende Intelligenzen sehr viel länger brauchen, aber dennoch so etwas schaffen. Natürlich mag es auch sein, dass technologisch irgendwelche (innerhalb der Naturgesetze natürlich) alternative Ansätze (weiter)entwickelt werden.

Ein interessante Frage wäre bei solchen Wesen auch die des Zugangs zur Astronomie, denn unter Wasser wäre wohl - zumindest in riesigen Zeiträumen - keinerlei Bezug zu Gestirnen etc. gegeben. Erst wenn sie die Wasseroberfläche (oder, falls vorhanden, Landflächen) etwas dauerhafter nützen können, würde sich die Neugierde (Was ist da draußen?) einstellen.

LG

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Kommentar von Mannimanaste
15.08.2016, 08:36
Ein interessante Frage wäre bei solchen Wesen auch die des Zugangs zur
Astronomie, denn unter Wasser wäre wohl - zumindest in riesigen
Zeiträumen - keinerlei Bezug zu Gestirnen etc. gegeben. Erst wenn sie
die Wasseroberfläche (oder, falls vorhanden, Landflächen) etwas
dauerhafter nützen können, würde sich die Neugierde (Was ist da
draußen?) einstellen.

Das könnte man auf Anhieb so annehmen. Ich nehme aber an, dass intelligente Lebewesen immer auch neugierig sind, bzw. Neugierde ein wesentlicher Aspekt von Intelligenz ist, und dass von intelligenten Wasserlebewesen darum auch sehr schnell die Grenzen ihres Lebensraums erforscht werden würden, wobei sie die Sterne zwangsläufig auch sehr schnell entdecken würden.

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Unsinn, lies nicht so viele SF-Romane.

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Das könnte ich mir ganz gut vorstellen. Die Wasserwesen wären z.B. im Vorteil im Umgang mit der Schwerelosigkeit. Das Lebenselixier Wasser ließe sich ggfs. in den Raumanzug füllen, um Transportmasse zu sparen. Der Weg zur Wasseroberfläche wäre per Auftrieb ganz locker zu bewältigen. Und von dort aus könnten die mit Raketen starten, wie sie uns vertraut sind. Wozu bräuchten die einen "besonderen Antrieb"? Verbrennungen könnten die an der Wasseroberfläche praktizieren. 

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