Hintergrund der Frage:
Der Teilchenbeschleuniger, den das europäische Forschungszentrum für Teilchenphysik CERN in der Nähe von Genf gebaut hat, wird ja nach Behebung von technischen Problemen demächst wieder hochgefahren, um den Urknall zu simmulieren. Hierbei weden auch winzige schwarze Löcher erzeugt.
Ist diese Maschine wirklich von Menschen beherrschbar - oder ist dieses "Gottspielen" gefährlich?
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Definitiv nein. Die Welt hat nicht auf einem Atom Platz.

es ist nicht gefährlich..so meine Meinung... ,denn die schwarzen Löcher in den Galaxien haben die Masse vieler Sonnen. Die Schwarzen Löcher die da in diesem Experiment simuliert werden sind leichter als ein Milliardstel eines Milliardstel Gramms...Unsere Erde wird doch eh schon täglich jede Sekunde von 100.000 Wasserstoff-Kernen regelrecht beschossen...das ist so ca mit dem an Energie gleichzusetzen, was da im Teilchenbeschleuniger abläuft....und ...es gibt uns noch... Außerdem, wenn Hawking selbst erklärt, dass diese simulierten schwarzen Löcher in einem Bruchteil einer Sekunde eh wieder zerstrahlen sollen...Warum dem nicht Glauben schenken? Die Erzeugung eines solchen "schwarzen mini Lochs" könntest du auch damit vergleichen,den Versuch zu starten, die Erde auf die Größe von mindestens eines Kirschkerns zusammenzupressen.
PPanther am 6. November 2009 21:34 hier mal Infos mit Rechner zu schwarzen Löchern http://www.abenteuer-universum.de/stersterne/blckhol.html#schwa

Gute Frage!
Es gibt nämlich durchaus Kommentare, in denen klar wird, dass niemand genau weiß, was im Teilchenbeschleuniger passiert beim Zusammenstoß der Teilchen...also ganz sicher kann niemand sein. ^^

Nein. Die Verwirrung etnsteht dadurch, daß außerhalb spezialisierter Physikerkreise niemand so recht versteht, wie ein schwarzes Loch eigentlich definiert ist, und der Begriff "Urknallmaschine" ist auch äußerst unpräzise, da nicht der Urknall simuliert wird, sondern lediglich einzelne Vorgänge. Die mini Schwarzen Löcher haben eine Lebenszeit, die so kurz ist, daß sie nicht beobachtet werden können, geschweige denn mit ihrer Umgebung interagieren. AUfgrund der geringen Masse ist der Ereignishorizont zudem unmessbar winzig klein. Hinzu kommt, daß die hochenergetischen Vorgänge die im Kollider geziehlt erzeugt werden in der Natur ständig auftregen (hochenergetische kosmische Strahlung, die auf die Atmosphäre auftrifft). Würde die Erde dadurch "aufgefressen werden", gäbe es uns erst gar nicht - de facto gäbe es dann gar keine sichtbare Materie im Universum, sondern lediglich eine Unmenge schwarzer Löcher. Die Strahlungsverstärkung der Atmosphäre durch Treibhausgase ist dagegen z.B. ein echter weltbedrohender Effekt der gut messbar und sehr, sehr real ist.

ja.. ich hoffe mal sehr, das sie es beherrschen können.. wenn nicht haben wir ein echtes problem

Für mich heißt "simulieren" nachbilden, etwas so herstellen, dass es aussieht wie das Original, aber nicht genauso funktioniert.
Von daher würde ich meinen, die winzigen schwarzen Löcher sind auch nur eine Nachbildung. Und die Erde wird sicher nicht von einem Fake zerstört werden. Es lebe das Original - denn nur wo "Schwarzes Loch" draufsteht, ist auch Schwarzes Loch drin;))

Kann man ungefähr damit vergleichen wie wenn man einen Orkan in einem Wasserglas erzeugt...mag für das Wasserglas gefährlich sein aber die Erde wird dadurch nicht verwüstet.(Dieser Vergleich stammt von CERN)
Keine Angst, es gibt 2 Gründe. 1. Nach der Theorie (M-Theorie , mehrdimensionale ) würden die Löcher kurz nach dem Entstehen wieder durch die sog. Hawking-Strahlung wieder verschwinden.

Um diese Welt nachhaltig zu verschlicken, bedarf es keiner Urknallmaschine, welche schwarze Löcher produziet. Es gibt auf dieser welt bereits eine verheerende Zahl von abnormen A.rschlöschern, die diese Zerstörung übernommen haben.

Hallo.
Kommt drauf an. Sagen kann es keiner.
Aber für ganz sooo ungefährlich halte ich es nicht. Ein schwarzes Loch saugt nunmal alles an, was im umkreis umherkreist. Auch wenn diese (vieleicht) Mikroskopisch sind, ist es nunmal ncht auszuschliessen das es Materie entreist.
Wissenschaft besteht ebend aus vermutuungen. Genauso wie die antworten zu dieser frage...

Testmament machen. Bier kaltstellten. Abwarten.
Das Bier würd ich lieber vorher trinken
HerrYehmineh am 5. November 2009 13:36 Ne, das steht ja kalt für den Fall des Falles. Also das allesverschlingende Schwarze Loch. Dann erst ist kampfsaufen angesagt. Besoffen ab ins Wasweißichwo!^^
Nein... die eventuell auftretenden Schwarzen Löcher wären viel zu mikroskopisch klein, um eine Bedrohung darzustellen.
Der Mensch hat schon immer gern experimentiert. Das hat nix mit Gott spielen zu tun. Ohne Experimente und Neugier, wäre der Mensch nicht da wo er jetzt ist. Das kann man so und so sehen, ist mir klar. Für mich ist es ganz klar gut das die Menschheit vorran kommt, auch wenn es Rückschläge gibt. Sonst würden wir immer noch in Höhlen hocken und mit Keulen umherlaufen, oder so ...

theoretisch schon. aber is nder proxis halten sich die "schwarzen löcher" nicht sehr lange und ihre dimensionen reichen auch nicht aus"

Auf anderen Teilen der Welt werden mit tonnenweise Uran ganze Landstriche für die militärische Forschung in verstrahlte Ödnis verwandelt, durch unüberlegte Konsumentscheidungen und politische Schwäche geht unser Ökosystem jeden Tag ein Stückchen mehr den Bach runter, aber jeder macht sich bei den (auf höchstem professionellem Niveau durchgeführten und für eine ganze Reihe wissenschaftlicher Erkenntnisse essentiellen) Versuchen in CERN in die Hose? Ich bitte euch...
Dieses Experiment wird aus einer Neugier heraus vorangetrieben die nahelegt, das von der Antwort so viel abhängt, dass man ein evtl. Ende der Welt in Kauf nimmt, weil es ohne die Antwort eh aus ist. Brennt es uns Menschen denn wirklich schon derartig unter den Fingernägeln? Es ist als ob ich gerne wüsste, welchen Durchmesser meine Hauptschlagader hat, also fang ich mal an zu schnippeln. Falls ich das nicht überlebe? Oups...