Könnte PeTA die Bezeichnung "gemeinnützig" verlieren?

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8 Antworten

PeTa schreibt dazu: "87% der Spenden fließen in unsere satzungsgemäßen Aufklärungskampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit.

Diese besteht u.a. aus:
• den zahlreichen Demonstrationen und Aktionen, die unsere Kampagnenleiter jährlich durchführen und für die sie ständig auf Tour durch ganz Deutschland und Europa sind. 

• verdeckten Ermittlungen, für die wir entsprechendes Equipment benötigen.

• aus zahlreichen Infoständen und Festivalbesuchen (vor allem durch die Jugendkampagne peta2), wo unsere Mitarbeiter unser Informationsmaterial kostenlos verteilen.

• aus dem Anbieten von kostenlosen Unterrichtsmaterial mit dazugehörigem Video für pädagogische Einrichtungen wie Schulen, Ferienlager, Eltern etc.. Dies läuft über unsere KinderkampagnePETAKids. Das Material konnten wir bereits flächendeckend an viele Schulen Deutschland kostenlos versenden.

• den zahlreichen Fotoshootings zu den einzelnen Kampagnenthemen, wobei Fotografen und Prominente immer ehrenamtlich für uns arbeiten.

• durch Briefe an unsere Spender und Fördermitglieder, die damit Informationen zu bestimmten Tierschutzthemen bekommen und die immer einen konkreten Aktionsaufruf zur Erreichung eines Zieles beinhalten."

http://www.peta.de/spenden-an-peta-helfen-tieren-nicht-wirklich

Ob das alles stimmt oder nicht, weiß vermutlich nur PeTa selbst, aber wie schon geschrieben wurde, ist es durchaus möglich, dass der Organisation die Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

Liebe Grüße und ein frohes Osterfest BrightSunrise

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Kommentar von Omnivore09
25.03.2016, 19:03


Ob das alles stimmt oder nicht, weiß vermutlich nur PeTa selbst

Eben, DENN:


den zahlreichen Demonstrationen und Aktionen, die unsere Kampagnenleiter jährlich durchführen und für die sie ständig auf Tour durch ganz Deutschland und Europa sind. 

Nützt keinem Tier was und hat zudem noch viel Propaganda mit sich!


verdeckten Ermittlungen, für die wir entsprechendes Equipment benötigen.

Die zum Teil illegal sind (Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Tierquälerei, Beleidigung, Verleumdung, usw)

Und die Rechtsstreitigkeiten, die daraus resultieren müssen von Spendengeldern beglichen werden.


Das Material konnten wir bereits flächendeckend an viele Schulen Deutschland kostenlos versenden.

Oh gott :(


aber wie schon geschrieben wurde, ist es durchaus möglich, dass der Organisation die Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

Wäre nur zu hoffen ja! Mich interessiert aber mal der rechtliche Himtergrund dazu!


Liebe Grüße und ein frohes Osterfest BrightSunrise

Wünsche ich dir auch, dankeschön!

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2013 wurde u.a.  die Organisation Peta von der Stiftung Warentest in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) unter die Lupe genommen.

Na ja, das Ergebnis lautete, dass Peta in der Schlusslichtgruppe zu verorten ist......

Interessant finde ich, was damals dazu die taz schrieb:

Dazu komme die grundsätzliche Struktur. Peta sei eine sehr hierarchisch aufgebaute Organisation. „Hätten wir eine Struktur mit vielenstimmberechtigten Mitgliedern, würden wir sofort von unseren Gegnern übernommen werden“, sagt Haferbeck. Dennoch wolle man aus dem Test Konsequenzen ziehen und werde künftig etwa die drei höchsten Gehälter auf der Website veröffentlichen.

siehe: "Ins Blausw gespendet"    http://www.taz.de/!5054335/

Dies war nur mal so nebenbei, ich habe bisher (seit 2013) noch keine veröffentlichten Gehälter gelesen.

Was die ursprüngliche Frage betrifft, würde ich mal beim DZI nachfragen, die müssten ja so etwas wissen.

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Über die Gemeinnützigkeit entscheidet das Finanzamt. Im Regelfall wird alle drei Jahre geprüft, wie die Gelder in den letzten drei Jahren verwendet wurden.

Peta wird wohl die Gemeinnützigkeit wegen Förderung des Tierschutzes haben. Wenn die Einnahmen dann für zur Förderung des Tierschutzes verwendet werden, dann behalten sie die Gemeinnützigkeit.

Wichtig ist die Formulierung. Das Geld muss nicht direkt in den Tierschutz, sondern es reicht die Förderung des Tierschutzes; dazu können auch Prozesse oder ähnliches gehören.

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Kommentar von Omnivore09
25.03.2016, 21:01

Okay dankeschön

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Guter Artikel dazu von 2005:

Menschen, die das Gute für sich reklamieren, fühlen sich oft grundsätzlich im Recht. Folglich glauben sie, sich über lästige Grundsätze des Rechtsstaates hinwegsetzen zu dürfen. Dafür wurden schöne Begriffe wie "bürgerlicher Ungehorsam" oder "gewaltfreier Widerstand" kreiert. Im
Namen der guten Sache darf beleidigt und erpreßt werden.
Sachbeschädigung gilt als Kavaliersdelikt. Zwei aktuelle Fälle zeigen,
wo diese Sichtweise angelangt ist.


Die Tierrechtsorganisation Peta wurde letzte Woche in Stuttgart wegen
Volksverhetzung zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. Das Gericht sah es
als erwiesen an, daß die Gruppe den Völkermord an den Juden
verharmloste. Die Tierschützer hatten im Rahmen der Kampagne "Holocaust
auf Ihrem Teller" Bildmontagen veröffentlicht, auf denen eingepferchte
KZ-Häftlinge neben Käfighühnern abgebildet sind.

"Esgibt keinen vernünftigen Grund zu glauben, daß ein menschliches Wesen
besondere Rechte hat. Eine Ratte ist ein Hund ist ein Junge. Sie sind
alle Säugetiere", erklärte die amerikanische Peta-Präsidentin Ingrid
Newkirk. "Brandstiftung, Zerstörung von Eigentum, Einbruch und Diebstahl
sind akzeptable Verbrechen, wenn sie für die Sache der Tiere eingesetzt
werden", sagte einer ihrer engsten Mitarbeiter. Schön, daß ein deutsches Gericht diese Ideologie in ihre Schranken weist. Weniger schön, daß deutsche Promis dazu nicht fähig sind.


Neben Peta geriet eine zweite Spendenorganisation ins Visier der
Behörden: In der Greenpeace-Zentrale ging Ende 2004 ein Schreiben des
Finanzamtes Hamburg Mitte-Altstadt ein, in dem die Überprüfung der
Gemeinnützigkeit für das Steuerjahr 2003 angekündigt wird. Anlaß sind Rechtsverstöße der Organisation, die sich nicht mit dem Status der Gemeinnützigkeit vereinbar seien. So habe man sich nicht von der widerrechtlichen Besetzung eines Schiffes im Hamburger Hafen distanziert.


Das Hamburger Finanzamt steht mit seinem Verdacht nicht allein. In
Kanada, dem Gründungsland von Greenpeace, wurde die Gemeinnützigkeit
bereits 1989 aberkannt. Patrick Moore, Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender von Greenpeace, hat sich mit Grausen abgewandt. Die heutige Gebaren der Aktivisten beschreibt er so: "Eine Bande wissenschaftlicher Analphabeten mit Gestapo-Taktiken."


Der Ausgang beider Verfahren ist offen (es wurde Berufung
beziehungsweise Beschwerde eingelegt). Die Botschaft aber ist
überfällig: Der Rechtsstaat sollte Spenden für seine Demontage nicht
auch noch von der Steuer absetzbar machen. Was ist gemeinnützig an einem
Verein wie Peta, der jeden Tierversuch und damit die Entwicklung von
Medikamenten unmöglich machen will? Was ist gemeinnützig an einem Verein
wie Greenpeace, der die Zerstörung von Versuchsfeldern unterstützt und
feiert, obwohl diese dazu dienen, die Sicherheit von Gentechnikpflanzen
zu überprüfen? Greenpeace beantwortet diese Frage unter anderem mit der
Feststellung, ein ehemaliger Geschäftsführer des Vereins habe kürzlich
das Bundesverdienstkreuz erhalten. Vielleicht sollten auch die Kriterien
für dessen Verleihung überprüft werden.


http://www.welt.de/print-welt/article388225/Ungemeinnuetzig.html

gibt auch ein Gutachten

http://www.gerati.de/wp-content/uploads/GutachtenPETA.pdf

ne interesannte seite dazu:

http://www.gerati.de/

das könnte durchaus passieren . Hoffung stirbt zuletzt

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Kommentar von wickedsick05
25.03.2016, 23:55

Geschäftspraktiken von Peta und andren "Tierschutzorganisationen":

„National Fisherman Magazine“: „Videoaufnahmen sind ohne Zweifel die schlagkräftigsten Waffen, die wir im Kampf gegen die Feinde der Erde einsetzen können.“

Doch wie jede andere Waffe können auch Videoaufnahmen missbraucht werden. Es gibt Hinweise, dass die Medien mit ihrem permanenten Bedarf an Bildern sich in der Beziehung von „Händler und Abhängigem“ in eine Co-Abhängigkeit begeben haben.

http://www.achgut.com/artikel/tierquaelerei_auf_bestellung

so z.b.:

unbekannte Aktivisten hatten Huhn für Filmaufnahmen qualvoll sterben lassen - Geschäftsmodell aufgedeckt

http://www.presseportal.de/pm/116843/3009368

2
Kommentar von Lennister
26.03.2016, 13:21

Peta fördert den Tierschutz und ist daher gemeinnützig. Wenn man die Rechtslage nicht kennt, sollte man einfach den Mund halten. 

2

Leider investiert PeTA das Geld ja nicht sinnvoll, sondern bezahlt damit
größtenteils ihre Mitarbeiter, organisiert sinnlose Demos und führt mit
dem Geld Rechtssteitigkeiten!

Ob das sinnvoll ist oder nicht, ist erst einmal Deine Meinung.

Wenn PETA nicht gemeinnützig sein sollte, kann es passieren, daß die Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

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Diese Prüfung dauert eine Weile und da geht reichlich Post zwischen den Anwälten und dem Staat hin und her.

Ausgang ungewiss.

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Kommentar von Omnivore09
25.03.2016, 19:26

Ach das ist schon aktuell?

3

Im Gesetz steht dazu folgendes: http://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__52.html

Peta fällt unter Abs. 2 Satz 1 Nr. 14 und ist daher gemeinnützig. 

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Kommentar von wickedsick05
26.03.2016, 13:29

"Brandstiftung, Zerstörung von Eigentum, Einbruch und Diebstahl
sind akzeptable Verbrechen, wenn sie für die Sache der Tiere eingesetzt werden", sagte einer ihrer engsten Mitarbeiter.

ist nicht gemeinnützig in einem Rechtsstaat

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