Frage von grubenhirn, 65

Könnte mein kleines wissenschaftliches Experiment zur Zeitwahrnehmung, welches jeder selbst Zuhause durchführen könnte, manchem die Angst vor dem Tode nehmen?

Hallo,

man nehme ein herkömmliches EEG-Gerät und befestige die Elektroden vorschriftsmäßig am Kopf des Probanden (Freund/in/Bekannte/r).

Wenn die Person schläft, beobachtet man deren Hirnströme. Wenn Deltawellen zu erkennen sind, was ein untrügliches Zeichen für den Tiefschlaf ist, wartet man noch 20 Minuten. Während des Tiefschlafes gibt es kein Bewusstsein (nach wissenschaftlichen Quellen zu urteilen) somit auch kein Zeitempfinden.

Dann weckt man die Person auf. Und fragt was in den letzten 20 Minuten passiert ist. Die Person wird darauf keine Antwort geben können und leicht verwirrt sein. Dieser Zustand während der letzten 20 Minuten ist der gleiche Zustand wie der Tod, zumindest, wenn man nicht davon ausgeht, dass man reincarniert oder in anderer Form meint, weiter zu existieren, nach dem Tod

Antwort
von pingu72, 35

Niemand weiß wenn er schläft was in der Zeit passiert ist... Viele träumen nicht bzw erinnern sich nicht daran... Und es ist gerade dieses "Nichts" was den meisten Angst macht... Also glaube ich eher: nein.

Antwort
von AlphaundOmega, 11

Du glaubst oder meinst , der Tod sei etwas bewusstloses ? Das ist er aber nicht , ganz im Gegenteil , ist es eher so ,das wenn wir den Körper verlassen haben , wir dann erfahren, erst richtig erwacht zu sein... Das leben kommt einem dann eher wie ein Traum vor...

Ob das die Angst nimmt , kann man so nicht klären , weil die Angst ein Ur-instinkt ist, das vom Ego-Bewusstsein dazu benutzt wird, dich unter einer Verstandesgemäßen Kontrolle zu halten und  nicht an deinem Bewussten Denken und fühlen abzugeben...


Antwort
von beroud, 38

ist mir ein rätsel, wie es jemandem die angst vor dem tod nehmen sollte, wenn du dieser person klarmachst, daß der tod aus einer unendlichen besinnungslosigkeit besteht

schließlich besteht die angst doch daraus, das leben zu verlieren, das man mit freunden, verwandten, einem beruf und persönlichen erleben hat

Kommentar von grubenhirn ,

Zumindest gibt es in dieser Zeit auch keine Bedürfnisse. Eine schlafende, bewusstlose Person stört sich ja nicht gerade an diesem Zustand.

Kommentar von AlphaundOmega ,

Bewusstlos bedeutet nur ; das der Mensch nicht reagiert im physischem Sinne , also auf unserer Körperlichen 3D Ebene nicht anspricht. Dennoch kann er innerhalb des  un-bewusstem, fühlen und wahrnehmen

Bewusstsein lässt sich nicht in Hirnströme messen  und den Hirntod gibt es daher auch nicht . Denn der wurde nur von der Ärzteschaft erfunden, um ungestraft Organe zu rauben ...In wahrheit ist das vorsätzlicher Mord mit Kapitalverbrechen...

Antwort
von RaccoonMan, 33

Nein, denn man weis, dass dieser zustand des "nichts" für immer andauern wird, man nie wieder denken oder fühlen wird. Auch, dass man GENAU weis, wie es ist, bleibt tot tot

Antwort
von Deamonia, 1

Nein in keiner Weise! 

Denn (zumindest bei mir) gilt die Angst vor dem Tod nicht mir, sondern den die mir Nahe stehen.

Ich schätze, so geht es vielen nicht Gläubigen: Wir fürchten den Tod nicht, warum auch? Danach ist alles vorbei, man weis nicht das man Tos ist, also ist der eigene Tod nix schlimmes, und nix wovor man Angst haben müsste. 

Wenn aber jemand der einem nahe steht stirbt, hat dieses Experiment absolut keine Bedeutung. Da geht es einfach darum, nie wieder mit der Person interagieren zu können...

Antwort
von Ruthle, 20

Nein, ich denke eher das Gegenteil...ich habe diese Angst vor dem ewigen Nichts auch.

Kommentar von AlphaundOmega ,

Das tut mir wirklich sehr leid für dich, aber ...man kann sich keine Angst vor dem ewigem Nichts denken ;)

Rational ist so etwas gar nicht zu erfassen , dazu kommt, das es das Nichts nicht geben kann , weil woraus bitte soll es denn entstanden sein ? Wenn du an die Sache bewusst rangehst, gibt es auch keine Angst mehr...

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