Könnte man mit einem hypothetischen, gigantischen Teilchenbeschleuniger sämtliche Protonen des Universums zerstören?

... komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis besteht aus 6 Abstimmungen

Nein! 83%
Ja! 16%

6 Antworten

Nein!

Hypothetische Fragen dieser Art finde ich immer etwas seltsam. In diesem Falle sollte aber klar sein, dass es nicht geht. Erstens ist Material und Energie notwendig, die im Teilchenbeschleuniger steckt, zweitens: Auch im LHC werden keinswegs alle Protonen zerstört, die sich innerhalb des rund 27 Kilometer langen Speicherrings befinden. Einen solchen Teilchenbeschleuniger müsste man dann schon im Hyperraum bauen... eigentlich auch nicht wirklich absurder als die erstgenannte Vorstellung...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nein!

Die benötigte Energiemenge für ein solches Gerät steht der Menschheit nicht zur Verfügung (Kardaschow Skala).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nein!

Protonen sind sehr kleine Teilchen, die sich bis auf ihre positive elektrische Ladung quasi nicht von Neutronen unterscheiden lassen.

  • Willst du jetzt jedes Atom einzeln untersuchen, welches seiner Kernteilchen ein Proton ist?
  • Warum willst du hypothetisch nur das „halbe“ Universum vernichten?
  • Es blieben ja noch die Elektronen und zig andere Materiebauteile übrig. Was soll aus denen werden?
  • Wie willst du dir sicher sein, dass du auch die Protonen der in 1 Mrd. Lichtjahre zu findenden Atome alle!! erwischst?

Na hoffentlich findest du hier schon mal vernünftige Antworten … :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nein!

Er müsste unendlich groß sein und würde sich zuerst selber vernichten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, aus zwei Gründen. Erstens müßte der Teilchenbeschleuniger die Größe des Universums haben und zweitens besteht ja der Beschleuniger auch aus Protonen, er müsste sich also selbst total vernichten. Selbst mit mit äußester Raffinesse konstruiert wird er über kurz oder lang vor seiner eigenen Vernichtung nicht mehr funktionieren. Folge: es bleiben Protonen übrig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von grubenhirn
09.08.2016, 20:52

zweitens besteht ja der Beschleuniger auch aus Protonen, er müsste sich also selbst total vernichten.

Ja, richtig. Den Teilchenbeschleuniger selbst hatte ich vergessen zu berücksichtigen.

0

Das sich Materie und Anti-Materie gegenseitig auflösen und eigentlich im Gleichgewicht sein sollten, ist eher die Frage warum es überhaupt Materie (z. B. Protonen) im Universum gibt. Die Asymetrie der beiden ist der eigentliche "Urknall".

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?