Sämtliche psychologisch fundierten Kommentare, die ich zu Amokläufen lese, haben einen Tenor: die 'Täter' sind seelisch Verletzte mit einer hochsensiblen Wahrnehmung der Umwelt. Sie können vieles nicht einfach wegstecken, wie das die meisten können. Auslöser für die Tat ist dann oft eine Kleinigkeit und außerdem ein momentan gestörter Hirnstoffwechsel (wie er ähnlich auch bei Depressionen zu finden ist). Würde das (auch natürliche) Aggressionspotenzial des Menschen womöglich nicht in solchen Katastrophen enden, wenn wir insgesamt sensibler miteinander umgehen würden? Und uns etwas genauer überlegten, welche Auswirkungen unbedachte Bemerkungen bei anderen auslösen können?

.. Spinner wie diesen gibt es genug und wird es immer geben; können wir froh sein, dass man hier nicht so schnell an geeignete Waffen kommt ..
egal was man macht und wie man es macht. Es wird immer Leute geben die sich daran stören, gekränkt fühlen, oder sonst etwas. Kümmert man sich zu viel fühlen sie sich vielleicht verschaukelt ...
Man weiß es nie! Man kann auch nicht auf alles und jeden Rücksicht nehmen, sonst könnte man nicht mehr sein eigenes Leben führen. Es gibt Leute die geben sich an ihrem sämtlichen Tun die Mitschuld wenn irgendwo auf der Welt ein Unglück passiert. Da kann man nichts machen.
Angenommen man hätte sich beispielsweise um genau diese Person, die ein Amoklauf begangen hat, voher besonders gekümmert und alles getan was man könnte, vielleicht hätte man es verhindern können. Aber vielleicht hätte man auch genau mit diesem handeln eine andere Person vernachlässigt die dann vielleicht wiederum etwas ähnliches getan hätte.
Alles Spekulation. Es ist nicht möglich jedem alles recht zu machen! Die Leute die Amok laufen, sind nicht normal. In den wenigsten Fällen ist die Tat nämlich tatsächlich auch nur einigermassen Nachvollziehbar. Andere Menschen zu töten, die man teilweise nicht mal kennt ist durch nichts zu rechtfertigen, nur weil man sich selbst irgendwei benachteiligt fühlt.

Das würde ich auf jeden fall bejahen. Der Umgang miteinander sollte aber nicht nur sensibler, sondern auch liebevoller sein!
Kabark am 20. April 2007 08:58 Dazu passen doch glatt die "Wachturm"-Titelbilder. Friede, Freude, Eierkuchen. Und es wird trotzdem immer wieder solche Spinner wie diesen amerikanischen Südkoreaner geben. Oder meint ihr, der hätte sich mit Hutzi-Gutzi aufhalten lassen?
Robert Scholler am 21. November 2007 20:39 Es werden weltweit Männer dazu gezwungen gegen ihre Wille ins krieg zu ziehen und danach wird es so dargestellt als diese Männer so kriegerisch seien. Frauen werden von all dem verschont. Wehrend junge Männer sich ihre leben riskieren müssen oder die Mülltonnen in einen Kloster oder Krankenhaus kostenlos auswaschen müssen, lassen sich ihre Freundinnen in Diskos und Bars verwöhnen. Frauen haben sich bei dem Polizeidienst gut etabliert. Nicht dass Jemand es glaubt, ich möchte jetzt die 19 Jährige Frauen zum Zivildienst schicken um den Fußboden in der Krankenhaus und Kloster aufzuwaschen, obwohl ich es aus ergonomischer sicht für vertretbar finde, aber die junge Männer fühlen sich auch diesbezüglich schlechter behandelt. Frust sammelt sich zusammen und zusammen mit anderen arten von Frust und Ärger in komprimierten zustand und Mangel von Sicherheitsventil gelegentlich ins hass mutiert.
Ich kann denn erzieherische Wirkung einer korrekten strafe erkennen und befürworten, aber wer es glaubt, dass damit alleine sind wir aus der Schneider, der hat sich gewaltig getäuscht. Eine gesellschaftliches umdenken ist gefragt. Ich meine den Ignoranz und Arroganz gegenüber denn Leid von anderen Leute, dass Verherrlichen und zusprechen von Gewalt, insbesondere in Politischen und juristischen sinne usw.