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Könnte es sein dass der Grund von Amokläufe eine gesellschaftliche Krankheit ist ?

gefragt von robertrurobertru am 21.11.2007 um 20:20 Uhr

4. Kann es sein dass deshalb immer nur Männer Amok gelaufen sind weil der Gesellschaft auf sie so gewirkt hat?

Ein Amoklauf hat immer seine Gründe. Und wenn man den Grund nachgeht, dann findet man meistens diese Leute die denn betreffenden Person diskriminiert, misshandelt, verstoßen, und ungerecht oder zu mindest gefühllos behandelt haben, oder sogar sich über sein leid lustig gemacht haben, ihm ins wahnsinn getrieben ghaben.


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neurodoc
beantwortet von neurodoc am 21. November 2007 20:34
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Natürlich! Jedoch nicht, weil ihm die Gesellschaft was angetan hat, sondern durch die gesellschaftlich bedingte Entwicklung mit Vereinsamung,Abnahme sozialer Kontakte, werteverlust und Verlust echter Gefühle.

Kommentar von 788bb706b48cf0747c42df11e895a642smallrobertru am 21. November 2007 21:38

•1.die mehr oder weniger fortgeschrittene psychosoziale Entwurzelung des Täters• 2. der Verlust beruflicher Integration, sei es durch Arbeitslosigkeit, Rückstufung oder Versetzung •
3.zunehmend erfahrene Kränkungen unterschiedlicher Art und durch unterschiedliche Personen 4. Konflikte mit Liebespartnern. -----Dieses sind bei der wikipedia als grümde angegeben! Davon kann ich mit aller sicherheit sagen: Ich hatte recht! 1. Die junge leute die amoklaufen gehören zu die die kurz vor, werend oder nach der entwurzelung durch den militärdienst oder ehnliches verursacht wird. 2. Leute die gerne arbeiten würden aber keine schance haben. 3. Und die mishandlung, durch der unmittelbaren gesellschaftlichen umfeld.

4. Unehrliche liebesbeziehungen.

Ich meine den Ignoranz und Arroganz gegenüber denn Leid von anderen Leute, dass Verherrlichen und zusprechen von Gewalt, insbesondere in Politischen und juristischen sinne usw. Es ist in der taat eine gesellschaftliche krankheit der sich über ein indiwidum manifestiert auf denn es sich kondensiert hat. Würden die partner immer selbstehrlich sein, würde den motiv einmal aus der welt geschaffen. Und mit die anderen motive ist es auch so. Eine zivilisierteren umgang in der gesellschaft würde für verlorene seelen keine schlechtes vorbild sein!

Kommentar von 5a31655a018d627bf5afb818c551f4b1smallneurodoc am 22. November 2007 06:41

Das alles ist richtig und auch notwendig für so eine Tat, Aber: das alles braucht eine entsprechende instabile Persönlichkeit, eine Seele, die keinen Halt bei sich finden kann, weil sie es nie gelernt hat etc., dafür ist nicht alleine der Partner oder Militärdienst verantwortlich, vielmehr die Ursprungsfamilie, deren Entwicklung etc, also indirekt die Gesellschaft.


Qetan
beantwortet von Qetan am 21. November 2007 21:30
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Die Vereinsamung unserer Kinder, das nicht mehr Vermitteln sozialer Werte und Sozialverhaltens, treibt die Kinder zu solchen Taten. Nicht die Gesellschaft an sich, tut ihnen etwas an, sondern das nächste soziale Umfeld, sorgt dafür, dass sie ihren Platz in der Gesellschaft nicht finden können.


sender
beantwortet von sender am 21. November 2007 20:37
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Schau Dir mal den wiki-Eintrag zum Amoklauf an. Dann wirst Du sehen, dass der Begriff einem so starken Wandel unterzogen ist, dass die Frage so gar nicht mehr zu beantworten ist.

Kommentar von 788bb706b48cf0747c42df11e895a642smallrobertru am 21. November 2007 21:02

Danke sehr für den Tipp.


Brigitta
beantwortet von Brigitta am 21. November 2007 22:10
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Diese Frage habe ich mir schon oftmals gestellt. Jemand muss der Schuldige sein. Ich finde es nicht nett, wenn man für seine Fehler als Entschuldigung, die Öffentlichkeit dafür verantwortlich macht. Jeder Mensch hat seine Probleme und wird selbst damit fertig. Ohne kriminell zu werden. Solche Vorwürfe ertrage ich nicht.


Sophist
beantwortet von Sophist am 22. November 2007 06:44
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Amok ist keine Krankheit! Es setzt sich in den letzten Jahrzenten der Glaube durch, dass jedes abnorme Verhalten eine Geistesstörung ist - und das ist einfach Blödsinn! Achtet mal drauf: Politiker werden nur noch von Verwirrten angegriffen, Mörder sind fast alle gestört und Trinkende sind alkoholkrank. Die Pathologisierung von unnormalem Verhalten ist keine Lösung - stattdessen sollte man an Ursachen arbeiten und nicht die Menschen einfach nur für krank erklären (eine ganze Zeit galt Homosexualität auch als Krankheit)! Die Krankheit gilt als Entschuldigung der Gesellschaft: "Es tut uns leid, aber gegen die Krankheit des Mordens oder den Vergewaltigungstrieb können wir nichts machen. Diese Menschen sind einfach krank." Zur Lektüre zu diesem Thema empfehle ich: Michel Foucault: Psychologie und Geisteskrakheit. Frankfurt am Main 1968.


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