Frage von Referendarwin, 476

Könnte es sein, dass Allah die Erde und den Himmel in 6 Tagen erschaffen hat?

Oder gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die dagegen sprechen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Maarduck, 160

Der Koran übernimmt tatsächlich nicht jeden Fehler der Bibel. Während in der Schöpfungsmythologie der Tora die Tage durch den Wechsel von hell und dunkel, bzw. nach Erschaffung der Sonne durch Sonnenaufgang und -untergang, klar als irdische Tage gekennzeichnet sind, könnten die "Tage" im Koran auch Zeitabschnitte beliebiger Länge sein. 

So geht der jüdische Kalender noch heute davon aus, dass das Universum vor 5777 Jahren von "Elohim" (wörtlich "Göttinner" oder Gemeinschaft der Götter und Göttinnen) erschaffen worden ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer\_Kalender

>In Bezug auf den ersten Tag der erschaffenen Welt setzten jüdische Forscher den 6. Oktober 3761[2] v. d. Z. fest. Rückgerechnet, nach der biblischen Überlieferung, muss unmittelbar mit Jom Rischon, dem 6. Oktober 3761 v. d. Z., 23 Uhr 11 Minuten 20 Sekunden, das biblische Gotteswort zur Schöpfung (Gen 1,3 www.bibleserver.com">EU) geworden sein: „Es werde Licht, und es ward Licht.“[12]

Der Koran übernimmt auch nicht die falsche Behauptung der Tora aus 1. Mose 1 ff, es gebe länger flugfähige Tiere als Tiere auf der Landmasse. Und der Koran macht keine falsche Aussage zur Entstehung des Wassers, was ja gemäß 1. Mose 1 ff so wie Gott selbst unerschaffen ist.

Was der Koran jedoch falsch übernimmt, ist die Behauptung die Erde wäre schon fruchtbar gewesen und hätte Pflanzen wachsen lassen, noch bevor Sonne, Mond und alle Himmelkörper entstanden sind. 




Kommentar von Maarduck ,

Danke für den Stern.

Kommentar von Wurzelstock ,

Beeindruckend ist der Mist, den Du verzapfst: Wenn Du kein Hebräisch kannst, dann halte auch keine Vorträge darüber!

Kommentar von Maarduck ,

Doch, ich kann ein bisschen Althebräisch. Und wenn ich längere Zeit darüber nachdenke und meine Lexika wälze, dann bin ich gar nicht so schlecht darin. Ich könnte noch SEHR viel ausführlicher werden. 

Z.B. dass das althebräische für Landmasse, Erde als Planet und Materie nur das Wort "Haares" kennt. In 1. Mose 1, 1 könnte es nämlich auch heißen: "Im Anfang schuf die Gemeinschaft der Götter und Göttinnen  die Himmelsräume (Hassamayim, immer im Plural gebraucht) und die Materie." 

DANN wäre es so verkehrt nicht, was da geschrieben ist. Und das "Wasser" ist im althebräischen nur irgendein Fluid. Es könnten damit auch Kräfte gemeint sein, also dass nach der Separation des Seins in Materie und Kräfte, der Geist Gottes mit den Kräften verknüpft war. 

Wenn du noch Fragen hast, dann kannst du ruhig weiter fragen. Aber bei jeder Diskussion muss man einen Anfang an der Oberfläche machen und danach so weit in die Tiefe gehen, wie man es vermag.

Kommentar von Wurzelstock ,

Elohim hat zwar die Pluralendung, ist aber immer ein Singular. Das gibt es auch bei anderen Nomina. Ebenso gibt es Singulare mit Pluralbedeutung. Dies ist jeweils erkennbar am Numerus des zugeordneten Verbs.

Da Du Hebräisch gelernt hast, muss dir das bekannt sein. Es ist also kein einfacher Irrtum, dem Du mit der Verletzung der semantischen Ebene unterliegst, sondern eine faustdicke Lüge. Glaubst Du im Ernst, ich frage einen solchen "Fachmann" nach etwas?

Kommentar von Maarduck ,

Elohim hat zwar die Pluralendung, ist aber immer ein Singular. [...]  Dies ist jeweils erkennbar am Numerus des zugeordneten Verbs.

So ist es. Dabei sollte man noch erwähnen, dass es die männliche Pluralbildung von Göttin ist, also im Deutschen nicht "Göttinnen", sondern "Göttiner". Und wie du geschrieben hast, das Verb bezieht sich immer auf ein Singular. Deshalb ist man im Deutschen mit der Übersetzung "Die Gemeinschaft der Götter und Göttinnen" gut dabei. 

Kommentar von scatha ,

Die Elohim sind.... vielleicht... wir alle ?

Kommentar von Maarduck ,

Der biblische Schöpfungsmythos kommt ursprünglich aus dem sumerischen und dort waren die Schöpfer des Universums einfach nur die Götter. Im hebräischen dann vermutlich die Gemeinschaft der Götter und Göttinnen, als geistige Gemeinschaft wie ein Wesen agierend. 

Kommentar von scatha ,

Danke, was dazugelernt. Ja, Sprachen ändern sich tatsächlich im Laufe der Jahrtausende ! :D
Eins unser (womöglich falschen) Dogmen ist, daß die Menschen vor 6000 (?) Jahren keine Physik kannten und keine Technologie hatten, und dementsprechend keine Wörter für sowas.

Kommentar von Maarduck ,

Es ist z.B. erstaunlich dass Gilgamesch gemäß der akkadischen und sumerischen Literatur als zu 2/3 göttlich beschrieben wird, sein Freund Enkidu zu 1/3 göttlich. Wie kommen die auf 1/3 bzw. 2/3? Die Griechen kannten nur Götter, Halbgötter und allenfalls noch Viertelgötter. War ja eigentlich auch logisch zwingend - ein Elternteil göttlich, das andere menschlich, halbe halbe.

Ein heutiger Biologe würde das anders bewerten. Jedes Kind erhält die Hälfte seiner Kern-DNA vom Vater, die andere Hälfte von der Mutter, und jedes Kind erhält seine GESAMTE Mitochondrien-DNA von der Mutter. Ist die Mutter also eine Göttin, der Vater ein Mensch, so sind die Kinder der beiden zu 2/3 göttlich. Ist dagegen der Vater ein Gott und die Mutter eine Menschin, so sind die Kinder der beiden zu 1/3 göttlich. Ist heute Wissen der Biologie, hat sich aber noch nicht bis zu den Altertumsforschern herumgesprochen. 

Die Autoren des Gilgamesch-Epos scheinen das gewusst oder zumindest geahnt zu haben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Enkidu

>und zum anderen Gilgamesch selber, der zu einem Drittel Mensch war, da sein Vater der sterbliche und im Nachhinein vergöttlichte Lugalbanda war.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ninsun

>Sie ist die Göttin von Uruk, Gattin des vergöttlichten Königs Lugalbanda und Mutter des Gilgameš.

Der Vater von Gilgamesch war also gemäß der Überlieferung ein Mensch, während die Mutter eine "Göttin" war, von Beruf "Seherin". O.k. das kommt also mit den 2/3 göttlich hin. Aber wie kann das Erbmaterial eines Menschen und eines Gottes kompatibel sein? Wie kann ein Mensch in die Zukunft sehen, und solche Treffer landen, dass er dafür in die Literatur eingeht?!

Da gibt es eine Lösung für: Die Götter waren zeitreisende Menschen, also Menschen aus der Zukunft, die in die damalige Zeit zurück gereist waren.

Schade nur, dass man sich mit dieser Hypothese so unbeliebt macht, sonst könnte man hier mal darüber diskutieren. Aber wenn ich sehe was für einen Zorn ich schon auslöse, wenn ich nur mal auf den Helligkeitswechsel hindeute und das Wort Elohim übersetze, so belasse ich es jetzt bei diesem kleinen Hinweis - oder ich schreibe eines Tages ein Buch ;-)

Kommentar von scatha ,

Sehr interessant - Schreib' vielleicht mal das Buch, wobei man noch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen soll. Warum müssen es Menschen aus der Zukunft gewesen sein? Es können doch auch Überlebende einer alten untergegangenen Kultur gewesen sein, solche wie Noah z.B. ...
Wo kann man als Einsteiger heutzutage am besten etwas über Gilgamesch und Sumerische Mythologie lesen ? Früher (also vor 20 Jahren) konnte ich nie etwas Verständliches darüber finden.
Ok, da gab's das Internet noch nicht.

Kommentar von Maarduck ,

Wikipedia und die dort genannte Literatur ist doch recht lobenswert. Wie wärs zusätzlich hiermit?

http://www.sumerisches-glossar.de/index.htm

Und wenn du alles wissen willst, dann liest du eben auch noch die dort genannte Literatur.

Es gibt natürlich auch viel esoterische Literatur.

https://de.wikipedia.org/wiki/Anunnaki

>Zahlreiche pseudowissenschaftliche Theorien kreisen um die Anunnaki. Der Prä-Astronautiker Zecharia Sitchin (1920–2010) deutete sie als humanoide Außerirdische vom (hypothetischen) Planeten Nibiru, welche die Menschen einst als Arbeitssklaven erschaffen hätten. Nach dem rechtsesoterischen Verschwörungstheoretiker David Icke (* 1952) sind sie dagegen vampirische Formwandler von ursprünglich reptiloider Gestalt aus dem Sternbild des Drachen, die unerkannt noch immer auf der Erde leben und eine totalitäre„Neue Weltordnung“ errichten wollen.[3]

 Den Noah gibt es natürlich schon im Gilgamesch-Epos bevor er in der Bibel auftaucht. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Uta-napišti

Mal ein Abstecher zur Bibel. Mit wem hat Jakob gerungen, bevor er den Namen Gottesstreiter erhielt? War das ein Engel oder der allmächtige Gott ;-?

Kommentar von Kurpfalz67 ,

Ich könnte noch SEHR viel ausführlicher werden.

Was diesen kompletten Unfug nicht wahrer macht!

Kommentar von henzy71 ,

Ein wirklich interessanter Vergleich zwischen Bibel und Koran - beeindruckend. Was mich aber wirklich beeindruckt ist, wie man es ohne die beiden Fragen des Fragestellers beantwortet zu haben schafft, hilfreichste Antwort zu werden.

Kommentar von Maarduck ,

Der Fragensteller weiß natürlich, dass ALLE wissenschaftlichen Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die "Erde" (Materie ..?), die Himmelräume (Dimensionen?) und die Himmelskörper SEHR viel länger existieren und sich in SEHR viel längeren Zeiträumen entwickelt haben. Warum sollte ich ihm das also zum x.-ten Mal sagen? Wenn er sich für Details  interessiert, dann kann er das alles leicht im Internet finden.

Das was seine Frage aber auch berührt, und was sich nicht so leicht im Internet finden lässt, das habe ich ihm erzählt. Zumindest soweit, dass man hier mit Nachfragen und einer Diskussion beginnen könnte.

Kommentar von JoJoPiMa ,

Das hebräische Wort yôm sollte schon genauer betrachtet werden.

Der 1. Schöpfungstag, zum Beispiel, kann gar nicht irdisch im o.g. Sinne gewesen sein. Dem fehlte noch die Sonne.

Von der Struktur der Erzählung her, scheint es mal ein Gedicht gewesen zu sein.

Kommentar von Wurzelstock ,

Ein Hymnus, von Theologen verfasst. Im Unterschied zum zweiten Schöpfungsbericht, der aus der Tradition stammt.

Im übrigen verbeißen sich nur solche Menschen in die Genesis, die über die ersten drei Kapitel der Bibel nicht hinauskommen. Gleiches gilt für deren vermeintliche Kenntnis über die Wissenschaft.

Kommentar von Maarduck ,

@Wurzelstock

Ein Hymnus, von Theologen verfasst. Im Unterschied zum zweiten Schöpfungsbericht, der aus der Tradition stammt.

Man sollte noch erwähnen, dass sich der erste Schöpfungsbericht auf die gesamte Erde und alles drumherum beziehen soll, während der zweite Schöpfungsbericht sich nur auf die Besiedlung von Mesopotamien  beziehen soll.

Kommentar von Maarduck ,

@JoJoPiMa

Ich war auf deinen Einwand doch schon zuvor eingegangen. Hast du das nicht gelesen?

Während in der Schöpfungsmythologie der Tora die Tage durch den Wechsel von hell und dunkel, bzw. nach Erschaffung der Sonne durch Sonnenaufgang und -untergang, klar als irdische Tage gekennzeichnet sind, 

Kommentar von JoJoPiMa ,

Gelesen habe ich es, aber darf ich darauf hinweisen, dass irdische Tage erst in Genesis 1, 14 explizit erschafft werden?

Darf ich darauf hinweisen, dass die Juden seinerzeit die Tage von Abend zu Abend zählten? Diesbezüglich, erläutert der Talmud deshalb, dass die Erwähnung der Nacht (und es wurde Morgen) eine unermessliche Zeit bedeutet.

Die sehr oft falsch verstandene Aussage in Psalmen 90,4 bestätigt dies. Hat zwar nichts mit der Schöpfung zu tun, aber soll eine unermessliche Zeit andeuten.

Der jüdischer Philosoph Filon (bis 40 n.C./Griechenland) gilt als Erfinder des Begriffes Hexämeron. Er hinterließ nicht ausreichende Quellen über das, was ihm so wichtig erschien, dass die Erfindung einer Bezeichnung dafür nützlich wäre. Es müssen ausreichend Gründe gewesen sein. Vielleicht der Gebrauch eines bestimmten Systems?

Six Ages of the World, zum Beispiel (Augustinus), greift das 6-Tage-System auf. Ambrosius, Basilius, behandeln es.

Ob Tora oder Bibel, beide liefern weitere Textstellen, die die Schöpfung erwähnen, aber die Tage ignorieren. Noch nicht mal die Schöpfungschronologie von Genesis wird übernommen. Wären die sechs Tage historisch, dann wäre zu erwarten, dass darauf Bezug genommen wird.

Manche Themen erscheinen mir sowieso sinnlos. Wer heute auf 6 irdische Tage pocht, der ist auf Konfrontation hinaus. Genauso, wer über die Chronologie im Schöpfungsbericht diskutieren möchte. Ein Blick zurück und schon wird klar, dass die Chronologie dem damaligen Verständnis der Kosmologie entspricht.

Bibel = Fehler. Koran = Wahrscheinlich nicht.

Warum? 

Dass neuzeitliche Koranübersetzungen für Gebiete außerhalb des Orients das Wort "Zeiten" statt "Tag" verwenden, das ist eine Anpassung. Solche Maßnahmen tauchen immer öfters auf. Es soll die Glaubwürdigkeit des Korans untermauern.

Im Orient, z.B., dort finden sich solche Anpassungen nicht. Anders gesagt: Solche Änderungen haben keinerlei Aussagekraft über die Bedeutung des Wortes "Tag" im Koran.

Was wir im Koran haben, ist die wiederholte Aussage, dass es die Schriften zuvor bestätigt - also Tora und Bibel. Es findet sich im Koran keine Korrektur des Fehlers. Ehe das Gegenteil. Sure 50, 38: "Und Wir haben ja die Himmel und die Erde und das, was dazwischen ist, in sechs Tagen erschaffen, wobei Uns keine Ermüdung überkommen hat." 

Im Koran wird lediglich gesagt, es waren sechs Tage. Das mehrmals. Die Anordnung der Aussagen zeugt eher davon, dass es sich um eine Auskunft gehandelt hat. Fragen wurden gestellt; Antworten wurde gegeben.

Es trifft zwar zu, dass "Tag" im Arabischen auch für Zeitperiode stehen kann, aber, ob das die Absicht damals war, dafür musste auf Originalschriften zurückgegriffen werden, samt Berücksichtigung der damaligen Sprache. Ich bezweifle, dass es so beabsichtigt war. Denke, der Koran wiederholt die Aussage der Schriften.   

Kommentar von Wurzelstock ,

Danke, Jojopima! Jetzt verstehe ich auch deinen Hinweis auf das Wort yom und seine Bedeutung. Maarduk hat nicht mal bemerkt, dass es ausdrücklich ein Wechsel von dunkel zu hell ist, und nicht umgekehrt. Das hat mich bereits gestört, obwohl ich von dessen Semantik erst jetzt durch deinen Kommentar erfahre.

Bekannt ist mir auch die Berechnung des Tages von Abend zu Abend, denn das ist ja auch noch heute so im religiösen Judentum. Denken tu ich allerdings nie dran :-))

Kommentar von JoJoPiMa ,

Freut mich, wenn es nützlich war.

Habe im letzten Satz was vergessen. Sollte heißen:

"Denke, der Koran wiederholt nicht die Aussage der Schriften".

Das, in Anlehnung an eine falsche mündliche Überlieferung, die offensichtlich bereits in der Region angekommen war. Denke deshalb, im Koran sind tatsächlich sechs irdische Tage gemeint. Aber, das ist ein anderes Thema.

Kommentar von Wurzelstock ,

Jojopima, wenn Du berücksichtigst, wie zersplittert die christliche Lehre nach 500 Jahren war, mit zum Teil gegensätzlich Lehren von Gemeinde zu Gemeinde, und dass es sogar welche gab, die mit dem Christentum nichts sonst mehr als den Namen gemeinsam hatten, dann ist auch nicht zu erwarten, dass im Quran ausgerechnet das zu finden ist, was wir heute als den "Hauptstrom" des Christentums bezeichnen. Das merkt sogar der Laie mit nur flüchtigen Kenntnissen des Quran.

Kommentar von Maarduck ,

In Genesis heißt es stets: "Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. [...] Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag. u.s.w."

Durch den stetigen Wechsel von Abend, Morgen, Abend, Morgen ... sind diese Zeitabschnitte als irdische Tage gekennzeichnet. Die jüdische Orthodoxie hat daran nie einen Zweifel gehabt, wie uns z.B. der jüdische Kalender zeigt.

Warum gerade 6 Tage + 1 Tag? Das liegt in der mystischen Bedeutung der Zahl 6. In der Fläche können genau 6 Kreise um einen 7. Kreis gruppiert werden, sofern alle Kreise gleich groß sind und sich nicht überlappen. Ähnlich verhält es sich mit Jakob und seinen 12 Söhnen, bzw. Jesus und seinen 12 Jüngern. Im Raum können genau 12 Kugeln um eine 13. Kugel gruppiert werden, sofern alle Kugeln gleich groß sind und sich nicht durchdringen.

Dass Mohammed von 6 irdischen Tagen ausgegangen ist, steht für mich außer Zweifel, aber er macht eben nicht den fatalen Fehler diese Tage durch den mehrmaligen Wechsel von Abend und Morgen als irdische Tage zu kennzeichnen. 

Mohammed macht natürlich im Koran JEDE Menge anderer Fehler, auf die ich auch schon öfters an anderer Stelle hingewiesen habe. Z.B. denkt Mohammed der Großvater von Jesus wäre noch beim Auszug der Hebräer aus Ägypten dabei gewesen, die christliche Dreifaltigkeit bestünde aus Gott (Vater), Jesus und Maria, die Sonne könne niemals den Mond einholen (was weder für die scheinbaren Bahnen am Himmel wahr ist, noch für die tatsächlichen Bahnen von Sonne und Mond bei der Rotation des Sonnensystems um das galaktische Zentrum) u.s.w.

Kommentar von JoJoPiMa ,

@Maarduck, keine Ahnung, wie ich es besser erklären sollte. Vielleicht kannst Du eine Kapazität in jüdische Geschichte konsultieren. Vielleicht steht dort nicht "Da ward aus...". Wie gesagt, keine Ahnung wie es besser erklären.

Kommentar von Wurzelstock ,

Danke fürs gegenlesen, Jojopima. Jahrzehntelang habe ich mir die Zähne am Prolog ausgebissen. Vor einigen Monaten habe ich ihn zufällig "geknackt". Es geht nur vom Hebräischen her. Zugleich haben sich mir ein halbes Dutzend neue Tore in alle Richtungen aufgetan. Es ist erstaunlich, wieviel man mit einem einzigen Brett vor dem Kopf zunageln kann :-)))

Kommentar von Wurzelstock ,

Jojopima, fällt dir auf, wie manche sich hier ins rechte Licht setzen? Sie lassen löschen. Ihr Mist wird dadurch nicht besser,  aber das merkt dann wenigstens keiner. Wie in der DDR.  :-(

Antwort
von gfntom, 280

Normalerweise verschließen sich Religionen gegenüber der Wissenschaft und das aus gutem Grund.

Wissenschaftlich gesehen dauerte die Entstehung der Erde mehrere 100 Millonen Jahre - auch diese Zahl variert stark, je nachdem, welchen Punkt man als "Beginn" der Entstehung ansieht und welchen als "Ende".

Apropos "Ende":
Da sich die Erde ja immer noch ändert (Drift der Kontinentalplatten, Entstehung und verschwinden von Inseln, und vieles mehr), ist sie immer noch nicht "fertig" - d.h. sie ist immer noch im Entstehen. Sogesehen dauerte die Entstehung der Erde nicht einen Tag, sondern sie entsteht bereits seit einigen Milliarden Jahren.

Beim "Himmel" wird es noch schwieriger, weil sich die Frage aufdrängt, was gemeint ist. Im Englischen gibt es dafür zwei Begriffe, die Unerschiedliches bezeichnen: sky und heaven.

Selbst wenn wir den Begriff sky betrachten, ist noch nicht klar, was damit gemeint ist: Unsere Athmosphäre, die tagsüber blau erscheint, in der die Vögel fliegen ist "nur" ein Teil unserer Erde. Der Nachthimmel etwa, also das von hier sichtbare All, hat zum großen Teil eine noch längere Entstehungsgeschichte.

Wenn ich die biblische Entstehung der Welt betrachte, in der Gott das Wasser geteilt hat in einen "unteren Teil" (Meer) und in einen "oberen Teil" (blauer Himmel), dann gibt es glaube ich nicht mehr viele, die glauben der Himmel wäre eine äußere Wasserhülle. Auch das ist wissenschaftlich natürlich längst widerlegt.

Also: wissenschaftlich gesehen hat kein höheres Wesen - welches auch immer - Himmel und Erde an einem Tag erschaffen. Wenn du allerdings religiösen Menschen mit der Wissenschaft kommst, kann es sein, dass sie sauer reagieren...

Kommentar von realsausi2 ,

, ist sie immer noch nicht "fertig"

Ein sehr schöner Gedanke, den man sich erstmal  bewusst machen muss.

Danke dafür.

Kommentar von Klaus02 ,

"Normalerweise verschließen sich Religion gegenüber der Wissenschaft"???? https://de.m.wikipedia.org/wiki/Georges_Lema%C3%AEtre

Kommentar von gfntom ,

Dass es Ausnahmen gibt, ist klar. Deswegen schrieb ich auch "normalerweise" und nicht "immer".
Nur weil dir die Semantik gewisser Wörter nicht klar ist, ist das kein Grund anzudeuten, es wäre Blödsinn, was ich schreibe.

Antwort
von OnkelSchorsch, 263

Nein. Das waren nur fünf Tage. Und gemacht hat das nicht  ein Herr namens Ali oder Ala oder so, sondern das fliegende Spaghettimonster.

Lauschet den Worten der Wahrheit:


Am ersten Tag 
erschuf das FSM das Licht und die Dunkelheit. Das Licht  wurde Tag genannt, die Dunkelheit Hauptsendezeit.

Am zweiten Tag
schuf das FSM Land um das Wasser zu teilen, und nannte es Firnament.  Auf dem Land erschuf es einen Vulkan der Bier spuckte und trank einiges  davon.

Am dritten Tag wusste das FSM nicht mehr so genau, was es am zweiten Tag getan hatte. Deshalb schuf es nochmal Land, um das Wasser zu teilen und nannte es Erde. Als es sein Werk vom Vortag bemerkte, hob das FSM das Firmament über die Erde und benannte es in Himmel um. Weiterhin erschuf das FSM allerlei Pflanzen, vor allem Getreide, womit man Mahlzeiten formen konnte, die seinen nudeligen Fortsätzen ähnlich sahen.

Am vierten Tag teilte das FSM das Licht von Tag zwei Lichter; eines für den Tag und eines für die Hauptsendezeit. Da ihm die Teilung nicht ganz sauber gelang, gerieten einige Splitter in den Himmel, die es fortan Sterne nannte.

Am fünften Tag
schuf das FSM einiges Getier, das fortan in, auf und über der Erde lebte. Unter anderem die Kuh, den Bic Mac und das Dönertier. Und weil es so stolz auf sich war, legte das FSM anschließend eine ausgiebige Pause am Biervulkan ein. Später bemerkte es, dass es in seiner Trunkenheit im Himmel eine Stripperfabrik und auf der Erde einen Zwerg geschaffen hatte. Den Zwerg nannte es Mann. Am späten Abend rollte das FSM aus seinem Bett und knallte auf das Firmament. Dieses Ereignis wird Urknall genannt. Völlig geschafft von dem ereignisreichen Tag, erklärte das FSM den Freitag zu einem heiligen Feiertag und erholte sich erstmal eine Weile von dem ganzen Geschöpfe.
Weil der Zwerg so verdammt nervig war, erschuf das FSM bald eine Frau und sprach zu dem Zwerg: "Von nun an soll ein Mann seine Eltern verlassen und sich mit einer Frau vereinen". Dabei dachte sich das FSM: "Das wird bestimmt interessant..."



Kommentar von roboboy ,

Danke! Endlich jemand, der Ahnung hat, wovon er redet, und nicht so einen Schwachsinn verbreitet!

LG

Expertenantwort
von Startrails, Community-Experte für Astronomie, 242

Nein, das könnte nicht sein!

Unser Universum hat seinen Ursprung im Urknall - recht gute Hinweise dafür sind die kosmische Hintergrundstrahlung sowie die Gravitationswellen.

Auch mit unserem Sonnensystem hat es nichts mit einem Gott auf sich!

Unser Sonnensystem entstand vor ca. 4,6 Milliarden Jahren. Anfangs befand sich an der Stelle wo jetzt unser Sonnensystem ist nur eine riesige Wolke aus kaltem Gas und Staub.

Eine Supernova in unserer Nachbarschaft sorgte mit ihrer Druckwelle dafür, dass es zu einem Ungleichgewicht in der Gaswolke kam und diese dadurch kollabierte. Im Zentrum sammelte sich nun immer mehr Gas und der Druck und die Temperaturen dort stiegen enorm an. Ein Protostern, unsere Sonne, war geboren. Die Temperaturen stiegen immer weiter an bis bei ca. 10 Millionen Grad Celsius die Kernfusion einsetzte. Kernfusion bedeutet, dass Atome eines Elements zum nächst-schwereren verschmelzen - hier Wasserstoff zu Helium. Dabei werden riesigen Mengen an Energie erzeugt. Wir merken dies anhand von Wärme und Licht.

Staub der sich noch im jungen Sonnensystem befand verklumpte allmählich aufgrund der Gravitation. Die Klumpen wurden immer größer und es bildeten sich Protoplaneten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass es zu Beginn bis zu 100 dieser Protoplaneten gegeben haben könnte. Es überlebten aber nicht alle die turbulente Anfangszeit des Sonnensystems. Sie kollidierten untereinander, verschmolzen dabei oder zerbröselten sich gegenseitig - siehe Asteroidengürtel zwischen Jupiter und Mars. Bei einer dieser Kollisionen entstand übrigens auch unser Mond. Eine Kollision mit dem Protoplaneten Theia, welcher ungefähr so groß war wie der Mars, führte dazu, dass ein großes Stück aus der Erde rausgerissen wurde und sich diese Trümmer in einem Orbit um die Erde sammelten. Der Einschlagswinkel von Theia war geschätzt 45° und damit war dieser günstig. Ein frontaler Treffer hätte die Erde zerfetzt. Übrig blieben die inneren Planeten des Sonnensystems: Merkur, Venus, Erde und der Mars.

Die äußeren Planeten sind Gasplaneten. Dort reichte die Energie nicht mehr aus um das Gas verdampfen zu lassen so wie es bei den inneren Planeten der Fall war. Zu den äußeren Planeten gehören Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Beim Uranus und Neptun geht man davon aus, dass diese im Laufe der Zeit die Positionen gewechselt haben. Hierdurch wurden viele Gesteinsbrocken (Asteroiden, aber auch Kometen) aus ihrer Bahn geschleudert. Über einen Zeitraum von ca. 400 Millionen Jahren war die Erde einem Beschuss ausgeliefert welcher höchstwahrscheinlich das Wasser zu uns brachte, aber auch evtl. die Bausteine fürs Leben. Dieses Ereignis wird auch das große Bombardement genannt.

Weiter außen hinter der Neptun-Bahn befinden sich noch der Pluto, welcher seit 2006 kein Planet mehr ist, div. andere Zwergplaneten, der Kuipergürtel und abschließend die Oortsche Wolke.

Antwort
von Andrastor, 247

Alles was wir über unsere Erde in Erfahrung gebracht haben, spricht dagegen.

Zwischen ihrer Formung als Planet bis zur Entstehung des ersten Lebens liegen bereits mehrere millionen Jahre, bis aus diesem ersten Leben die ersten tatsächlichen Fische hervorgegangen sind, noch einmal millionen von Jahren und bis zu den ersten Landlebewesen (hast es schon erraten) millionen von Jahren und bis zum Homo Sapiens weitere millionen von Jahren.

Wir wissen heute wie sich Planeten formen, was für Kräfte dafür verantwortlich sind und wie die verschiedenen Stadien einer "Planetengeburt" aussehen. Durch unsere Teleskope konnten wir diese Stadien an anderen Planeten bereits beobachten.

Antwort
von JoJoPiMa, 127

Das mag keine Antwort über die Machbarkeit sein, aber über den Grund für die Verwendung der sechs. Vielleicht trägt es so zur Entwirrung bei. Angenehm wäre es schon, wenn die Anzahl sinnlose Debatten darüber weniger werden sollte, denn es müsste auch dem einfältigsten Gläubiger offensichtlich sein, dass die Zahl sechs nicht für Quantität stehen kann.

In der Antike, standen Zahlen nicht nur für Quantität, sondern auch für Eigenschaften, Handlungen, Qualitäten. Heute noch zu finden, überwiegend in Traumdeutungen, Geheimgesellschaften usw.

Auch antike religiöse Literatur ausserhalb des Korans zeugt von der Verwendung der Zahl 6 als Symbol:

Babylonische Überlieferung über die Sintflut (Gilgamesh 141-7).
Hiob 5, 19.
Sprüche 6, 16.

Aber, alle religiöse Berichte, die die Zahl verwenden, machen es in Anlehnung an der Symbolik - auch die Schöpfungsberichte.

Ein Werk wird begonnen (6 Schritte/Abschnitte usw) und gut abgeschlossen (6 + 1 = 7). Für die Einen, stand die 1 zwar für Schöpfer/Macher, aber als Grund für den Ruhetag.

Das Stichwort lautet Hexämeron (auch Exameron).

Zahlen, die damals für Vollendung/Perfektion standen: die 10; die 3 und die 4, samt Derivate, 7 (3+4) und 12 (3x4). Die Symbolik der 10, der 3 und der 4 samt Derivate wird öfters in der religiösen Literatur verwendet:

Himmel, Wasser, Erde

Unkraut, Getreide, Bäume.

Sonne, Mond, Sterne.

Drei Segensarten.

Und so weiter.

Wahrscheinlich haben Gläubige damals es gewusst. Wahrscheinlich hielt man es irgendwann für besser, die Spuren zu zensieren, um sich besser absondern zu können und somit, die Einzigartigkeit Gottes zu unterstreichen.

Ein Schöpfungsbericht dürfte nur dazu gedient haben, Gott als Ursprung zu behaupten und nicht, ein Zeitfenster für die Schöpfung zu liefern. Die sechs steht symbolisch für Abschnitte/Reihenfolge/Schritte/Massnahmen einer Tat - bis bessere Erkenntnisse belegt werden.

Antwort
von Giustolisi, 218

Es sprechen viele Gründe dagegen. 
Es dauerte einfach viel länger, bis sich der Staub zu Planeten zusammenballte und bis die erde dann so weit abgekühlt war, dass Leben auf ihr möglich wurde. Dann war sie immer noch für viele Millionen Jahre ein ziemlich öder Planet. 
Das lässt sich in den Gesteinsschichten ziemlich gut nachvollziehen.

Die ganzen Schöpfungsmärchen glaubt doch kein gebildeter Mensch mehr, der nicht massiv indoktriniert wurde.

Antwort
von Skaz3r, 241

Ja es könnte sein! Es ist aber EXTREMS unwarscheinlich. 

Religiöse "Ansichten/Meinungen" lassen sich in der Regel weder beweisen, noch sind sie oft fundiert. Man darf nicht vergessen, dass relegiöse schriften (Bibel,Koran) von Menschen geschrieben wurden. Von Menschen die sich vor tausenden von Jahren einfach nicht erklären konnten was die Erde ist, welche stellung sie im Universum hat und warum es Menschen gibt. 

Die wissenschaft (im übrigen ist wissenschaft nichts anderes als das aufstellen von Thesen, die laut jetzigem Erkenntnisstand sinn ergeben aber jeder Zeit korrigiert werden können) geht davon aus, dass das Universum und die Erde aus dem Urknall hervorgegangen sind. 

Begründet wird dies mit der Tatsache, dass das Universum expandiert, also immer weiter auseinander driftet. Rechnet man nun einige Milliarden Jahre (genauer gesagt 13,798mrd. jahre) zurück, kommt man zum schluss, dass das Universum aus einem Punkt hervorgegangen sein muss. 

Es gibt natürlich noch etliche andere Fakten, für die man jedoch physik studieren muss um sie zu verstehen, die ganz klar dafür sprechen. 

Die Kette zur entstehung der Erde, sah also sehr warscheinlich so aus: Urknall-> absolutes heisses unwirkliches chaos--> gesteinsbrocken bildeten die Erde--> die Erde beginnt um die sonne zu kreisen --> gesteinsbrocken kühlt sich langsam ab --> lebensgünstige umstände entstehen (richtiger abstand zur sonne etc.) --> leben geht mittels der Evolution aus Einzellern hervor.

 Jetzt fragst du dich sicher, warum wissenschaftliche Thesen warscheinlicher sind als Religiöse Weltbilder, wo doch beide auf Hypothesen stützen. 

Die abschließende Wahrheit gibt es nicht. Wir können nur versuchen uns ihr zu nähern. Und genau das, tut die Religion nur sehr bedingt. Es steht jedem frei an einen Gott zu glauben. Allerdings ist die Wissenschaft die nochmal zusammengefasst auf Fakten beruht jeder Zeit bereit ihr Weltbild zu ändern, sobald durch wissenschaftliche Untersuchung, neue komplexe zusammenhänge erklärt werden können.

 Relegionen hingegen basieren auf einem weltbild, was menschen vor jahrtausenden aufgebaut haben um sich dinge zu erklären die für sie nicht fassbar waren. Glaube kann etwas tolles sein, aber behalte dir deinen Mut, alles zu hinterfragen.

Antwort
von Karl37, 146

Da wir nicht wissen welcher Zeitabschnitt bei Allahs einen Tag ausmacht, ist deine Frage ziemlich sinnlos.

Wenn es einen Allah geben sollte, so hat er den Urknall angezettelt und dann mit  Vergnügen zugeschaut was sich daraus entwickelt hat.

Wie es nach dem Urknall weiterging haben die Physiker mittlerweile herausgefunden, ein Eingreifen von Allah war jetzt nicht mehr nötig. Auch sollte man auch mit vorsichtigen Schätzungen von mehr als Tausend erdähnlichen Planeten ausgehen, daher ist es kaum wahrscheinlich das er sich besonders um die Muslime kümmern sollte.

Expertenantwort
von Hamburger02, Community-Experte für Physik, 154

Um es kurz zu machen:

Alle wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen dagegen und keine einzige dafür.

Antwort
von AaronMose3, 204

Oder gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, die dagegen sprechen?

So ziemlich alle bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse über unser Universum sprechen dagegen. Es heißt nicht umsonst, das es keine Hinweise auf die Existenz Gottes gibt. 

Kommentar von Neysted ,

Da liegst du falsch, große Wissenschaftler, unter anderem auch in der Oxford University, sagen, dass sie sich diese Welt und das Universum ohne die Existenz eines Gottes nicht vorstellen können bzw. glauben an einen Gott. Du kannst die Nicht-Existenz von Gott/Allah (es ist der selbe, arabische Christen sagen auch Allah, Allah ist einfach die bessere Bezeichnung, weil es keine Mehrzahl hat, es ist ein ganz besonderes Wort bzw. ein ganz besonderer Name) 

Kommentar von roboboy ,

Nunja, und du hast die Antwort nicht gelesen. 

Er sprach davon, dass es keine Hinweise gibt, und du hast es nicht widerlegt. Du hast nur gesagt, dass einige Menschen an einen Gott glauben, und das tun, für's 21Jhd eindeutig zu viele....

LG

Kommentar von realsausi2 ,

große Wissenschaftler, unter anderem auch in der Oxford University, sagen, dass sie sich diese Welt und das Universum ohne die Existenz eines Gottes nicht vorstellen können

Das sagt aber nur etwas über die Wissenschaftler aus, nicht über die Welt. Individuelle Vorstellungskraft ist kein Maßstab für die Realität.

Tatsächlich nimmt Götterglaube, je "höher" ein Wissenschaftler im Betrieb angesiedelt ist, ab. Von den rennomiertesten Wissenschaftlern glauben die wenigsten an Götter.

Tatsächlich ist das aber auch völlig irrelevant.

Die Aussagen von Wissenschaftlern über Götter haben nicht mehr Bedeutung als die eines rumänischen Schiffsschaukelbremsergehilfen.

Du kannst die Nicht-Existenz von Gott/Allah

Kommt der Rest des Satzes noch?

Kommentar von AaronMose3 ,

Da liegst du falsch, große Wissenschaftler, unter anderem auch in der Oxford University, sagen, dass sie sich diese Welt und das Universum ohne die Existenz eines Gottes nicht vorstellen können

Und, wenn juckt´s ? Was ändert das ? Inwiefern ändert die Meinung von Wissenschaftlern denn die Realität ? Eben, gar nicht. 

Nur weil die sagen, sie können es sich nicht vorstellen, heißt das nicht, es wäre dementsprechend auch so. 

Typische Pro-Religion Argumentation ohne Sinn und Verstand. 

 Du kannst die Nicht-Existenz von Gott/Allah 

Vermutlich meinst du, nicht beweisen ?

Doch kann ich bzw. muss ich gar nicht. 

Nur weil jemand behauptet, er hätte einen Kobold in seiner Garage und ich das Gegenteil nicht beweisen kann, heißt es nicht, dieser Kobold würde existieren. 

Außerdem gibt es mittlerweile über 3000 Götter, also woher nimmst du dir das Recht, ausgerechnet den einen Richtigen zu kennen ?

Ein durch und durch lächerlicher Beitrag und eine völlig Aussagslose Argumentation. Hättest du dir auch sparen können. 

Kommentar von Abahatchi ,

Allah ist einfach die bessere Bezeichnung, weil es keine Mehrzahl hat, es ist ein ganz besonderes Wort bzw. ein ganz besonderer Name

ähhhh. Das Wort Allah entstammt aus einer anderen Sprache, die Mohammed nicht beherrschte, was nahelegt, dasz ihm jemand aus der Bibel zum Teil in original vorgelesen hat. Das Wort Allah bedeutet im Ursprung "ein Gott" und ist nicht der Name eines Gottes. 

Kommentar von Abahatchi ,

große Wissenschaftler, unter anderem auch in der Oxford University, sagen, dass sie sich diese Welt und das Universum ohne die Existenz eines Gottes nicht vorstellen können

Ich kann mich noch sehr gut an meine Schulzeit erinnern. Eines Tages kam ein Schüler, nach dem er den Tag zuvor fehlte mit einem Attest, welches unterschrieben war und noch mit dem Stempel eines Doktor versehen war.

Weil unser Lehrer aber den Doktor, von dem das Attest stammen sollte, namentlich nicht kannte, forschte er nach. So kam heraus, dasz unser Mitschüler sich einfach einen schönen Tag machte, nachdem er im Müll einen Stempel mit Dr. und Namen fand. Dumm nur, dasz dieser Doktor, ein Dr. theologiae also der Theologie war. 

Diese Episode mag zwar für den Schüler, abgesehen von den Strafen wegen des Betruges, sehr peinlich gewesen sein, doch zeigt dieses Beispiel etwas mehr auf. Es gibt so viele Bereiche in den Wissenschaften, in denen es für die Wissenschaftler völlig egal ist, ob man an eine Schöpfungsgeschichte glaubt oder nicht. 

Grusz Abahatchi 

Kommentar von Wurzelstock ,

Neysted, auch wenn der persönliche Erkenntnishorizont noch so weit ist, so ist er doch kein Kriterium für objektive Tatsachen.

Auch nicht in Oxford, wo manchmal erstaunlich viele Herren herumlaufen, die nicht nur dunkle Anzüge und Krawatten tragen, sondern auch eine Kippa. Die haben einen ganz anderen Namen für Gott als Allah. Er hat ebenfalls keine Mehrzahl, und ist ebenfalls ein besonderes Wort, bzw. ein ganz besonderer Name. Vielleicht ist es nicht dersselbe Allah? Denn dass er seinen Namen nicht dem Propheten Mohamed offenbart haben sollte, wäre doch merkwürdig - oder?

Deshalb preise uns nicht den Wert der arabischen Sprache an, von der hierzulande die Geschichten aus tausendundeiner Nacht erheblich bekannter sind als die aus dem Quran. Es sind weniger Fremdwörter dringeblieben.

Expertenantwort
von Franz1957, Community-Experte für Physik, 189

Selbstverständlich könnte das sein, und es gibt keine wissenschaftliche Methode, dies zu widerlegen. Ein allmächtiger Schöpfer wäre per Definition imstande, in einem Augenblick eine Welt zu schaffen, die, wie unsere, alle Merkmale eines hohen Alters zeigt.

Untersucht man das Universum mit den Methoden der Naturwissenschaft, dann sieht es ganz so aus, als sei es Milliarden Jahre alt, nach derzeitigem Erkenntnisstand 13,8 Milliarden Jahre. Und der Planet Erde zeigt, mit ebensolchen Methoden untersucht, die Anzeichen eines Alters von 4,6 Milliarden Jahren. Aber all dies ‒ so läßt sich unwiderleglich behaupten ‒ kann ja so gemacht sein, daß es so ausschaut, ohne wirklich so zu sein.

Das Licht, das die "unendlichen Weiten" des Weltraumes durchquert hat, brauchte lange Zeit, bis es uns erreichte, und es zeigt uns Dinge und Ereignisse, die vor langer Zeit gewesen sind. Selbst das Licht der nächstgelegenen Spiralgalaxie machte sich vor zweieinhalb Millionen Jahren auf den Weg, und wir sehen sie so, wie sie damals aussah. Auch die Supernova, die dort aufblitzte und 1885 beobachtet wurde, ist schon so lange her. Der angenommene Schöpfer könnte die dahineilenden Lichtwellen, die uns diese Dinge zeigen, aber auch in einem Augenblick in den Raum gesetzt haben. Die kosmischen Ereignisse wären Illusion und das Universum eine ungeheures Trickfilmkino.

Erkenntnisse, die dagegen sprechen, kann die Naturwissenschaft nicht liefern. Sie ist auf die Beobachtungsdaten, die sie interpretiert, angewiesen und hat keine Mittel, eine Totalillusion aufzudecken. Was für einen an Gott glaubenden Menschen dagegen sprechen kann, das ist der Glaube selbst, für den er sich entscheidet: an einen allmächtigen Illusionskünstler à la Walt Disney, oder an jemanden, der den Menschen Wissensdurst und Wahrheitsliebe gegeben hat, und ein Universum machte, das wirklich ist und dessen wahre Natur erkennbar ist.

Kommentar von SlowPhil ,

Wenn Gott die Welt in 6 buchstäblichen Tagen gemacht haben sollte, sie aber »so aussieht, als wäre sie« Milliarden von Jahren alt, so dürfte das daran liegen, dass es tatsächlich so ist, weil Gott die Welt eben als eine Milliarden Jahre alte gemacht hat.

Kommentar von Franz1957 ,

Wobei dann das Alter eben überhaupt nicht "tatsächlich" wäre. Es wäre eine als wahr verkaufte Fantasy-Produktion, etwas wie gefälschte antike Kunst, und ein ärgerer Fake als die pseudo-mittelalterliche Fachwerkhäuserzeile am Frankfurter Römerberg, die ja wenigstens etwas tatsächlich gewesenes und im Krieg zerstörtes wieder vorstellbar machen will.

Kommentar von scatha ,

Wenn echte 13 Milliarden Jahre geschaffen werden, vergehen sie auch. Wenn sie unecht sind, sind sie nicht geschaffen (worden) .. (OMG ich muß mal wieder meinen Dan Streetmaker lesen !)

Antwort
von Dummie42, 116

Vor dem Urknall ist noch ein winziges Plätzchen für den Mythos vom Schöpfergott. Allen Kreationisten, egal ob muslimisch oder christlich, die auf diese Unwahrscheinlickeit setzen, ein "toi toi toi".

Antwort
von Dxmklvw, 210

Es kommt einerseits auf die Betrachtungsweise (das Weltbild, das man hat) an und andererseit auf die zur Verfügung stehenden Werkzeuge.

Die physikalische Denkweise dürfte für diese Betrachtung ungeeignet sein. Schon die Betrachtung der Urknall-Theorie zeigt an, daß sie in ihrem Ursprung einen Knall hat, nämlich, daß sie, auf Ursprünge zurückgeführt vom Hötzchen zum Klötzlichen gedacht in der Wirkung ihre eigene Ursache sieht, also etwas, was innerhab des physikalischen Weltbilds ein NoGo ist.

Die Betrachtung aus dem Weltbild heraus, daß der Ursprung von allem ein schöpferischer Geist ist, und daß jedwede Schöpfung das Vorstellungsbild dieses Geistes ist, läßt eine logische Erklärung zu (wobei das, was dabei als Logik bezeichnet wird, eben nur das ist, was die in einem solchen Weltbild vorliegenden Bedingungen hergeben).

Geist ist in der Lage, sich etwas vorzustellen und es "materiell" weden zu lassen. Wir erleben es regelmäßig auch in unseren nächtlichen Träumen, wo es tatsächlich unser Geist ist, der die Traumbilder formt und uns diese während des Träumens als gegenständlich wahrnehmen läßt.

So besehen gibt es keinen vernünftigen Grund, aus dem heraus wir sagen könnten, daß es nicht möglich ist, daß sich vollkommener Geist, sofern er nur komplex genug ist, sich innerhalb von 6 Tagen auch ein ganzes Universum vorzustellen vermag.

Ein Streitpunkt kann aber aus der Definition eines solchen Geistes entstehen, soweit es das Gelingen eines solchen Werkes betrifft. Es muß schon ein vollkommener (perfekt fehlerfreier) Geist sein, denn ein Geist, der feherhaft arbeitet und dann ausflippend seine eigenen Werke zerschlägt, oder der in sich selbst widersprüchlich ist, könnte wohl kaum jemals etwas Brauchbares zustande bringen. Ebensowenig könnte es ein Geist, der sich von seinen Werken vorschreiben läßt, wie er beschaffen zu sein hat.

Kommentar von realsausi2 ,

als gegenständlich wahrnehmen läßt.

Du solltest noch einmal gründlich darüber nachdenken, was der Unterschied zwischen Materiell und Immateriell ist.

Antwort
von musso, 255

dagegen spricht, dass der Urknall seit Millionen Jahren immer noch dazu führt, dass das Universum sich ausdehnt,  also verändert.

Kommentar von Neysted ,

Hi, nein, das spricht sogar dafür: https://youtu.be/0bQkTOG-qQw

Ich hoffe, dass du Englisch kannst. 

Liebe Grüße.

Kommentar von musso ,

wenn alles in sechs Tagen erschaffen worden wäre, würde es doch fertig sein, oder? Ist es aber nicht!

Kommentar von vonpappe ,

@ musso: - keineswegs - das steht so nämlich nicht drin !

Kommentar von musso ,

steht wo nicht drin? Im Koran? Habe ich doch auch nie bahauptet!

Antwort
von vonpappe, 105

Wenn du dir die Mühe machst, den Schöpfungsbericht selbst, genau und ohne viel Drumherum zu lesen, dann kommst du wahrscheinlich selbst drauf. Achte aber besonders darauf, was dort NICHT gesagt worden ist, damit du nicht von Wissenschaften oder Wichtigtuern verwirrt wirst.

Antwort
von JustNature, 162

Allah ist ein antikes Hirngespinst von völlig ungebildeten Beduinen. Selbstverständlich ist unmöglich, daß irgendein "Geistwesen" per Zauberspruch ein Millionen Lichtjahre großes Universum aus der Hosentasche zieht.

Antwort
von TheKn0wledge, 219

Ja gibt es. Wir können den Urknall wortwörtlich beobachten, wir haben Beweise, dass die Erde mehrere Milliarden Jahre alt ist, wir haben Beweise, dass sich in dieser Zeit das Antlitz der Erde grundlegend geändert hat (Plattentektonik, Evolution, Meteoriteneinschläge) und dass die Erde angefangen hat als heißer Klumpen flüssigen Gesteins. Auch wissen wir, dass unser gesamtes Sonnensystem ursprünglich eine Staubscheibe war ehe ein äußerer Impuls einen Kollaps darin hervor rief.

Antwort
von realsausi2, 116

Es gibt unendlich viele Belege, die gegen einen solchen Schöpfungsmythos sprechen. Ganze Bibliotheken sind voll damit.

Man muss sich nur die Mühe machen, sie zur Kenntnis zu nehmen.

Antwort
von ogdan, 225

"Allah" hat garnichts erschaffen, weil es "Allah" - also den mit den 99 Namen -  nicht gibt. Es gibt den dreieinigen Gott, der als ordnende Kraft das Universum "in Gang gesetzt" hat. Gegenwärtig gehen wir davon aus, daß dies im sog. Urknall erfolgt ist, auch wenn wir nur ca. 500 Mio Jahre vor den vermuteten Zeitpunkt des Urknalls "sehen" bzw. beforschen können.

https://de.wikipedia.org/wiki/Urknall

Kommentar von bauerjonas ,

Es gibt weder Allah, noch Gott, noch sonstige Religiös dem Menschen übergeordnete Wesen!

Kommentar von realsausi2 ,

Es gibt den dreieinigen Gott

Fehlt da nicht ein "b"?

auch wenn wir nur ca. 500 Mio Jahre vor den vermuteten Zeitpunkt des Urknalls "sehen" bzw. beforschen können.

Wer hat Dir denn diesen Bären augebunden?

Wir können nicht mal bis zum Urknall selbst "sehen". Zumindest nicht im Bereich elektromagnetischer Wellen. Über Gravitationswellen mag sich dass vielleicht man ändern.

Wir können allerdings bis ein paar Sekundenbruchteile nach dem Urknall Aussagen treffen, die sich auf Beobachtung und Theorie stützt.

Bestandteil der Theorie vom Urknall ist, dass in diesem Moment auch die Zeit erst begonnen hat. Somit wäre eine Defintion von "vor dem Urknall" sowieso nicht möglich.

Kommentar von ogdan ,

Macht der Kommentar Sinn? "Wir können nicht mal bis zum Urknall selbst "sehen" ... das ist ja genau das, was ich schrieb. Die Sterne haben erst mehrere 100 Mio Jahre nach dem Urknall "gezündet". Das ist das, was man heute messen bzw. experimentell nachvollziehen kann.

Es gibt Theorien, die das frühe Universum NACH dem Urknall zu erklären versuchen, dazu:

Aus Wikipedia:
Den Friedmann-Gleichungen zufolge war die Energiedichte des Universums in seiner Frühphase sehr hoch. Das bedeutet, dass auch die Energien der Teilchen im Mittel sehr hoch waren. Die sehr frühe Phase des Universums ist daher Gegenstand von Theorien, die nicht mit Laborexperimenten überprüft werden können.

Kommentar von realsausi2 ,

das ist ja genau das, was ich schrieb.

Nein. Du schriebst:

wenn wir nur ca. 500 Mio Jahre vor den vermuteten Zeitpunkt des Urknalls "sehen"

Tatsächlich ist ein "vor" nicht definierbar, weil gemäß der Theorie die Zeit erst im Moment des Urknalls anfing zu laufen.

Die Zahl von "500 Millionen Jahre" ist völlig ohne Bezug zum Urknall. Aber tatsächlich ist es ohne Belang, ob nur eine Sekunde oder 500 Millionen Jahre vor dem Urknall. Ein "vor" gibt es nicht in der Urknalltheorie.

Was das Wikizitat zum Thema beiträgt, bleibt Dein Geheimnis.

Antwort
von BurkeUndCo, 8

Nein, die Wissenschaft hat nachgewiesen, dass die Welt etwa 14 Milliarden Jahre alt ist.

Also nichts mit Enstehen in 7 Tagen, ganz egal durch welche Macht.

Antwort
von willi55, 62

Diese Frage ist merkwürdig und stellt die Frage nach dem Weltbild des Fragers.

Religiöse Aussagen sind stets metaphorisch und stellen keine wahre oder falsche Aussage dar. Sie müssen in jedem Fall gedeutet werden und zwar im Kontext der Kultur und der Zeit der Formulierung. 

Dies hält jedoch nicht davon ab, derartige Texte wörtlich zu nehmen, was in jedem Falle konfliktträchtig ist, wenn man dies nicht macht.

Es gibt genügend wissenschaftliche Artikel und Theorien zur Entstehung des Universums und der Erde. Diese hier zu notieren wäre allerdings "etwas" zu viel des Guten. Dies ist jedoch keine Aussage über "richtige" oder "falsche" Aussagen, da es nicht über "Wahrheit" oder ähnliche absolute Dinge geht. 

Religion und Wissenschaft sind keine Gegner. Sie interpretieren die Realität lediglich aus unterschiedlichen Perspektiven und wenn sie zum gleichen Thema unterschiedliche Aussagen machen, so bedeutet dies nicht das Gleiche.

Antwort
von GravityZero, 223

So ziemlich alles spricht dagegen...

Kommentar von Referendarwin ,

Was denn ganz besonders?

Antwort
von Aleqasina, 197

Alle naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sprechen dagegen.

Zur Schöpfungserzählung in der Bibel gibts hier einen m. E. erhellenden Text:
https://glaubenstexturen.wordpress.com/2012/04/23/schopfungsglaube-und-naturwiss...

Kommentar von Referendarwin ,

Zum Beispiel?

Kommentar von Aleqasina ,

Radiometische Datierungsverfahren.

Erdegeschichte.

Päläontologie.

Der Doppler-Effekt im Licht entfernter Gestirne.

Und vieles mehr.

Kommentar von realsausi2 ,

Danke für den Link. Das war schon erhellend und sollte von jedem Kreationisten mal verdaut werden.

Antwort
von Miezimaus, 144

Die Schöpfungsgeschichte ist ein Hymnus und keine biologische Exkursion. Sie muss im Kontext der damaligen Zeit gelesen werden. Der Durchbruch des Denkens Israel geschah im 6. Jhd.c.Chr., nämlich dass es nur einen Gott gibt.Und dieser Gott hatte alles erschaffen. Ein Beispiel: "Um Licht zu schaffen aber brauchte Gott weder die Sonne noch den Mond. Sonne und Mond sind, wie die Babylonier behaupteten, Götter. Schamasch, die Sonne, ist der Name des Sonnengottes. Nana, der Mond, ist der Name des Mondgottes. Sie tauchen erst später auf und werden als Lampen am Himmel befestigt, weil der Mensch seine Zeit ordnen soll nach Tagen und Jahren, Man mache sich klar, was für eine gefährliche Auflehnung gegen die Macht Babylons es bedeutete, den Sonnen- und den Mondgott als "Lampen" zu bezeichnen."(Aus: Jörg   Zink - Die Urkraft des Heiligen -Christlicher Glaube im 21. Jahrhundert)

Reinhard Löw hat ein Buch geschrieben mit dem Titel "Die neuen Gottesbeweise". Er stellt die These auf: Gott existiert, wir können ihn beweisen - sagen berühmte Physiker.

Kommentar von earnest ,

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Auf diese "Beweise" bin ich gespannt.

Kommentar von Miezimaus ,

Sie führen die Quantentheorie an.

Kommentar von earnest ,

Und was haben die Quanten mit Gott zu tun?

Sind das Gottes Quanten?

Kommentar von realsausi2 ,

Der Glaube lenkt immer ins Unbestimmte. Und das nebulöseste, was wir heute finden können, das dennoch den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit hat, ist die Quantentheorie.

Keiner hat sie begriffen. Daher läßt all der verquaste Unsinn von Religion, Esoterik und spirituellem Dampfgeplauder da ansiedeln. Kann ja keiner überprüfen.

Der Gott der Lücken ist halt immer in den Lücken zu finden.

Kommentar von vonpappe ,

Bescheidenheit ist eine Zier, doch höhere Verkaufsauflagen erzielt man ohne ihr !

Kommentar von vonpappe ,

@ miezimaus: den 1. Absatz deines K. finde ich o. k.

Antwort
von DottorePsycho, 224

Ein allmächtiger Gott hätte die Welt mit einem Gedanken erschaffen - in einem einzigen Augenblick. Und vielleicht hat er das getan - niemand weiss es.

Das Märchen der Schöpfungsgeschichte ist nur eine Metapher; also ein uralter Erklärungsversuch der Menschheit für etwas gänzlich Unvorstellbares.

Kommentar von suesstweet ,

"Kun Fe Yekün" "Sei! Und es ist!"

Kommentar von earnest ,

Das sagen Zauberer auch.

Kommentar von suesstweet ,

Bei Zauberern wirkt das aber nicht. 

Kommentar von earnest ,

Aber sicher wirkt das. 

Hast du noch nie erlebt, wie ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert wurde? Oder eine Münze aus dem rechten Nasenloch?

Kommentar von suesstweet ,

Eines Tages wird dich der Todesengel abholen und sagen Ende mit dem Spielchen. 

Kommentar von suesstweet ,

Und die Zauberei wird zur Wirklichkeit. 😳

Kommentar von VortexDani ,

du lässt dich genau so einfach mit Angst manipulieren (Märchen), wie Kinder ;) sogar stärker, da man als Kind mit Neugier schneller hinterfrägt

Kommentar von Wurzelstock ,

Dottore, da gibts ausführlichere Erklärungsversuche, auf der Basis des formulierten Gedankens : Dem Wort "Es sei", was auf hebräisch aber auch zugleich "Ich bin" bedeutet, und dann von einem griechisch sprechenden Juden mit "Gott" übersetzt wurde.

Gleich im Anschluß daran verbindet er dieses Wort mit 'Leben' und 'Licht', worin ich einen Anschluß an die Gottesvorstellung zu erkennen glaube, die in der einen oder anderen Form über Jahrtausende die mächtigste und am weitest verbreitete war. Wir feiern sie heute noch einmal in der Woche; jedenfalls im Gebiet der (ursprünglichen) germanischen Sprachen.

Sein Ansatz war nicht schlecht für einen Metapher.

Kommentar von JoJoPiMa ,

@Wurzelstock, habe vor Zeiten interessante Ansätze übermittelt bekommen, die das, was Du zu erkennen glaubst, aufgreifen und erweitern. Die Quelle kann als Kapazität bezeichnet werden. Also, dahinter steckt schon Substanz.   

Kommentar von Wurzelstock ,

Unbestreitbar. Ich kenne aber keine einzige deutsche Übersetzung, die den ersten Satz richtig wiedergibt. Deshalb verheddern sich alle kurz danach in der semantischen Ebene. Bereits die Übersetzung ins Lateinische war unmöglich, da das Lateinische keine Artikel kennt. (das Deutsche schon, aber in Verbindung mit 'Gott' wird er nicht benutzt.)

Kommentar von scatha ,

So er die Zeit mit erschaffen hat, war es tatsächlich ein Augenblick, der jetzt schon 13 Milliarden Jahre andauert.

Antwort
von MetalTizi, 288

"Wissenschaftliche" Erkenntnisse gehen davon aus, dass es überhaupt keinen Gott gibt und das alles über einen Jahrtausend langen Prozess stattfand, der sich Urknall nennt.

Kommentar von Agronom ,

Es sind viele Prozesse, die dafür abgelaufen sind, der Urknall war dabei nur der Ursprung für alles, was nötig war (Materie, Raum, Zeit).

Kommentar von MetalTizi ,

"der von Urknall ausging" währe der bessere Schluss gewesen :P

Kommentar von ogdan ,

Das ist nicht richtig. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, daß es einen Gott gibt.

„Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott!"
(wird Werner Heisenberg zugeschrieben)

"Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen."
(Max Planck)

"Als Gott die Welt geschaffen hat, war seine
Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen
können." (Albert Einstein)

Kommentar von realsausi2 ,

Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, daß es einen Gott gibt.

Das ist faktisch falsch. Und Einstein immer noch als Gottgläubigen zu bezichtigen, ist wirklich schlechter Stil.

Tatsächlich ist die Großzahl der Wissenschaftler nicht gottgläubig.

http://www.spektrum.de/magazin/naturwissenschaftler-und-religion-in-amerika/8258...

Der Bezug des Artikels ist die USA. Es ist sicher nicht übermütig anzunehmen, dass das für Europa mindestens ebenso gilt.

Kommentar von ogdan ,

Der Artikel aus 1999 behandelt nur Naturwissenschaftler ... Äpfel mit Birnen ...

Kommentar von Abahatchi ,

Gerade Naturwissenschaftler sind in diesem Zusammenhang essenziell, denn sie befassen sich mit dem, was Theisten einer göttlichen Schöpfung zuschreiben. 

In wie weit Wissenschaftler relevant sein sollten, die sich nur mit dem Tropfverhalten von Wachsen befassen......

Kommentar von realsausi2 ,

"Wissenschaftliche" Erkenntnisse gehen davon aus, dass es überhaupt keinen Gott gibt

Nein, das tun sie nicht. Die Wissenschaft macht überhaupt keine Aussagen über Götter.

Die Wissenschaft arbeitet aber ohne Gottesbezug. Sie ist in ihrem Kern atheistisch.

Kommentar von Neysted ,

Viele Wissenschaftler glauben aber an einen Gott und sagen, dass sie es sich mit fortlaufender Forschung nicht anders erklären können. ;)

Kommentar von Abahatchi ,

Und ich dachte, in Bezug auf den Gott Thor mit Blitz und Donner sei es anders herum. 

Was hat denn Deiner Meinung nach nun die Forscher und Wissenschaftler dazu veranalszt, sich Blitz und Donner nicht mehr ohne Thor erklären zu können? 

Die alte Erklärung aus meinen Kindertagen mit elektrischen Spannungen und der Implosion des Plasma nach dem Blitz, klangen für mich eigentlich recht plausibel.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Wurzelstock ,

Nö, Neysted. Wissenschaftler, die an Gott glauben, erklären gar nichts, sondern zucken die Schultern. Sie denken nicht einmal darüber nach, wenn sie nicht öffentlich gefragt werden. Dann aber müssen sie sich halt irgendwas einfallen lassen...

Antwort
von nowka20, 21

natürlich, aber ein allahtag ist NICHT ein menschentag

Antwort
von jaaanU, 210

Wissenschaft und Religion sind zwei (sehr) unterschiedliche Dinge.

Antwort
von scatha, 20

Ich denke, daß Allah, nachdem er die Gesetze dieses Universums mit dem Urknall erschafft, sich dann konsequenterweise an die geschaffenen Gesetze hält und innerhalb von 13 Milliarden Jahren die Sterne, die Planeten und das Leben auf der Erde erschafft, alles zu seiner Zeit. Das ist sehr gut für uns, denn so können wir Ihn und das Universum als zuverlässige vollkommene Welt erleben.

Aber das ist eben nur mein Glaube.
Auch Wissenschaft muß sich auf Glauben stützen !

Kommentar von Referendarwin ,

"Auch Wissenschaft muß sich auf Glauben stützen !"

Ähm, wieso denn das?

Kommentar von Wurzelstock ,

Weil Du sonst keine Thesen, Hypothesen, und Theorien aufstellen kannst.

Kommentar von scatha ,

Eine der wichtigsten dieser Hypothesen ist, daß die Naturgesetze für alle Regionen und für die gesamte Zeitdauer dieses (materiellen) Universums gültig sind. Ohne sie könnten wir kaum irgendetwas erforschen. Bislang hat diese Annahme zu keinen Widersprüchen geführt. Toi, toi toi !

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