Könnte der Fleischkonsum für den Bürger irgendwann staatlich reglementiert werden?

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12 Antworten

Wenn es nur um die CO2-Emissionen geht, würde ich erstmal überall die Heizpilze umkicken, Gasgrills verbieten und Osterfeuer unter Strafe stellen. 

Dann habe ich mir meine Rouladen verdient und die Umwelt geschützt. XD 

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Im aktuellen Regulierungswahn könnte ich mir das sogar vorstellen. Wahrscheinlich hat auch irgendwann jeder nur noch das Recht auf 10 Liter Benzin im Monat, darf maximal 3 Flaschen Bier kaufen, 2 Liter Milch (wegen der Arterienverkalkung), einen Fisch (weil Fisch ja radioaktiv belastet ist, also seeeehr gefährlich!!!) und Obst essen wird ganz verboten werden (da ist ja gefährlicher Zucker drin). 

Weisst du, die Leute regen sich immer auf wenn Abgeordnete im Parlament schlafen. Ich freue mich eigentlich immer darüber, denn in der Zeit wo sie schlafen können sie wenigstens keine dämlichen Gesetze verabschieden.

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Kommentar von DreiGegengifts
06.05.2016, 18:44

Eine mengenmäßige Reglementierung wäre sozial gerechter. Aber da sie auch größere Unfreiheit bedeutet, wird sie nicht eingesetzt. Mir ist jedenfalls keine mengenmäßige Reglementierung bekannt. Daher kann ich deine Prognose in keiner Weise nachvollziehen. Das scheint ja vollkommen aus der Luft gegriffen.

Dass man in einer Solidargemeinschaft Regulierungen hat, halte ich nicht nur für notwendig, sondern für einen absolut positiven Aspekt. Klar will ein Gesundlebender nicht doppelt die Zeche eines Rauchers zahlen. Und natürlich will jemand, der auf die Umwelt achten nicht den Dreck, den andere produzieren ausbaden müssen. Regulierungen schaffen einen Ausgleich und bewirken gleichzeitig, dass Schadfaktoren abnehmen, weil sie unattraktiv werden.

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Das werden wir früher oder später erfahren ;) Ich denk mal nicht! Da würde sich jeder Politiker extrem unbeliebt machen wenn der normale Bürger in so einer weise gegängelt wird.

Schon alleine der Gedanke, dass möglicherweise in der Zukunft vorgeschrieben wird du darfst nur so und so viel von bestimmten Nahrungsmittel essen/erwerben graust mich extrem, da macht das Leben gleich viel weniger Spass....

Menschen stoßen ja auch CO² aus ;) ob Körperlich oder die erschaffene Infrastruktur des Menschen, da denke ich ist im Bezug auf unser Essen von der Menge an ausgestoßenen CO² am wenigsten bedenklich! (wobei wir da auch schon wieder bei der Infrastruktur wären.... die Tiere selber meine ich meine ich die pro Kopf gegessen werden... da zählen natürlich auch die dazu die pro Kopf weggeworfen werden! da könnten wir mal ansetzen....)

Gegenfrage: Welches Nahrungsmittel hat einen definitiv geringen CO² ausstoß?

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Stimmt nicht, was du da in deiner freien Meinung meinst zu wissen. Bei den Rindern kommt es vielmehr zu einem Methanausstoß, der bei exzessiver Rinderhaltung bis zu einem gewissen Grad die Umwelt belastet.


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Aber HALLO ... das kann man über den Preis besser regeln. Ich lasse mir vom Staat nicht vorschreiben, wann und wie viel Fleisch ich esse.

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Reguliert wirds erst wenn die menschenzahl in den roten bereich kommt.

Wird sind zwar schon viele aber - wir regulieren uns zum teil selbst.

Insofern verschwende ich keinen gedanken an sowas. Das wird iiiirgentwann kommen... Wenn überhaupt.

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Im Normalfall werden Schadfaktoren für die Gemeinschaft mit Sondersteuern belegt (Tabaksteuer, Bezinsteuer, KFZ-Steuer) oder es werden Subventionen für diese Güter gestrichen. Oder weniger schädliche Alternativen werden besonders gefördert.

Eine mengenmäßige Reglementierung ist mir staatlicherseits in der BRD nicht bekannt. Kann natürlich irgendwann auch kommen, wenn es die Lage erfordert.

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Kommentar von Pestilenz2
06.05.2016, 19:43

Also für mich war in den 70ern der wöchentliche "no-car-day" sehr wohl eine staatliche, mengenmäßige reglemtierung.

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Hallo!

Na ja....Niemand kann in die Zukunft sehen. Aber grundsätzlich denke ich, dass es in den nächsten 10-15 Jahren, Gesetze geben wird, die die Massentierhaltung, so wie sie heute betrieben wird, nicht mehr erlauben, und die artgerechtere Haltung der Tiere, in den Mittelpunkt stellen. Fleisch wird dann teurer werden, und der Fleischkonsum wird sinken.

In 50 Jahren, schätze ich, sind Fleischesser, wie heute die Raucher. Eine aussterbende, von der Gesellschaft "geächtete" Minderheit.

Wir werden dann Fleischersatzprodukte aus pflanzlichem Eiweiß haben, die geschmacklich und von der Konsistenz, nicht von echtem Fleisch zu unterscheiden sind. Die Nahrungsmittel Techniker, sind da auf einem guten Weg.

Einkaufsreglementierungen auf Grund des CO2 Ausstoßes, kann ich mir in Deutschland/Europa nicht vorstellen. Die meisten Rinder werden ja nicht auf dem europäischen Kontinent gehalten. Solche Regeln würden, meiner Meinung nach, zu nichts führen. Außerdem wäre es eine nicht hinzunehmende Bevormundung des Verbrauchers.

LG :-)


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Kommentar von borsti
06.05.2016, 18:01

Ich denke nicht, dass Fleischesser in einer Schublade wie die Raucher geworfen werden. Jeder muss was Essen. Rauchen ist ungesund, unnötig und eine schlechte Angewohnheit. Ich lege mir lieber ein saftiges Rindfleisch auf den Grill bevor ich mir Analogfleisch antu. Lieber halte ich mir dazu zwei Rinder im Garten wo ich einmal in der Woche frische Fleischscheiben runterernten kann!

Aber mit den Reglementierungen bzw. Beschränkungen von "Massentierhaltung" werden wir allerhöchstens in D Erfolg haben. Dann wird das Zeug halt importiert! Der Bedarf wird immer da sein! Aber dann werden wir es nicht mehr in der Hand haben, wie die Rinder gehalten werden, wenn erstmal die produktive und nachhaltige Landwirtschaft aus D vertrieben worden ist...

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Kommentar von energiefisch
06.05.2016, 18:01

In 50 Jahren, schätze ich, sind Fleischesser, wie heute die Raucher. Eine aussterbende, von der Gesellschaft "geächtete" Minderheit.

Denkst du das wirklich?! Ich halte deine Ansichten für radikal. Es ist nichts dabei einmal pro Woche ein schönes Steak zu essen. Oder am Samstagabend in der Disco auch mal ein oder zwei Zigaretten zu rauchen. 

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Grundsätzlich ist das ist keine Aufgabe des Staates. In Diktaturen(die wir schon 2mal hatten) wäre das leicht umzusetzen.
Ich würde niemals einem Staat solche Eingriffe in mein Leben zulassen.

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Wir werden bald die Kühe Gentechnisch so manipulieren, daß sie quadratischer werden ohne Beine  und ohne Kopf!  Und schliesslich werden sie auch kein Methan mehr produzieren, sondern nur noch heisse Luft! ;)

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Nein, denn mit Rindern verdient man Geld. Das ist das Entscheidene.

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Kommentar von borsti
06.05.2016, 17:54

Und weil Rinder auf dem Grill verdammt lecker schmecken ;)

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Nein!

1) kannst du den Kauf von Nahrungsmitteln nicht reglementieren! Wie soll das ausschauen? Wird dann jeder Bundesbürger überwacht, dass er nur noch maximal 500g Rindfleisch pro Monat kaufen darf oder was? Und was ist mit denen, die kein Rindfleisch essen? Bekommen die einen Bonus?

2) Kannst du Lebensmittelproduktion nicht reglementieren nach der Menge! Landwirtschaftsbetriebe sind PRIVAT-Unternehmen und handeln nach EIGENEM Ermessen, jenachdem was SIE erwirtschaften und verkaufen können!

PS: CO2 ist doch toll....dann wachsen die Pflanzen besser!

Gruß
Omni

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Kommentar von energiefisch
06.05.2016, 21:45

Du solltest die Moderation bitten diese Antwort zu löschen, selten so viel Schwachsinn auf einmal in einer Antwort gelesen. 

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