Frage von sunrise222, 144

Könnte das zu einer Zwangsstörung gehören?

Ich gehe morgen in eine Psychiatrie( freiwillig aufgrund meiner Suizidgedanken) und möchte wissen, ob folgendes zu einer Zwangsstörung gehört: ich denke, seit Kindesalter immer seltsame/kranke Dinge. Beispiel: ich rede mit Freunden, und fange an, Müll raus zu reden der total verrückt ist, kann es aber nicht verhindern sondern sage es, obwohl ich weiß das es bescheuert und zurückgeblieben ist.  Die Sätze ergeben alle einen logischen Sinn und mir ist es auch bewusst, wenn ich es sage, aber möchte es eigentlich nicht. Mein Verhalten ist mit meinen 19 Jahren extrem kindisch, aber ich kann es nicht ändern. Ich dachte, dass es nach einer Zeit vergeht, aber es scheint nicht der Fall zu sein aufgrund meiner Gedanken. Ich kann das was ich denke und sage nicht kontrollieren auch wenn es bewusst ist. Habe eine soziale Angststörung (vom Psychologen bestätigt) und rede ziemlich wenig. Aber wenn ich etwas sage, ist es völlig absurd. Ich denke immer, dass ich das sagen MUSS. Und das kommt nicht nur mal vor, sondern täglich. Verliere durch mein Verhalten nicht nur meine Freunde, sondern auch Familie. Kann das eine "leichte" Zwangsstörung sein?

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Antwort
von schokocrossie91, 63

Krankheiten jeglicher Art sollte und kann auch nur ein Facharzt diagnostizieren.

Antwort
von Seanna, 103

Klingt danach, ja. Ob leicht oder nicht lässt sich so aber nicht beurteilen.

Antwort
von voayager, 43

Könnte eine Zwangsstörung oder aber das Tourette Syndrom sein.

Antwort
von night, 34

Es gibt folgende Bedingungen um es als Zwangsstörung kategorisieren zu können:

Du musst erkennen, dass es deine eigenen Gedanken und dein eigenes Handeln ist.

Du musst dich dagegen wehren können bzw es tun. Jedoch löst diese Abwehr eine gewisse Angst bei dir aus oder ein sehr unangenehmes Gefühl, dem du wahrscheinlich irgendwann nachgibst, weil du fixiert darauf bist und weil es dir ein gutes bzw erleichterndes Gefühl gibt wenn die Handlung durchführst. Das erleichternde Gefühl hält nach der Handlung aber nicht langfristig an, weshalb sie sich immer wiederholen. "bis es sich gut anfühlt"

Die Zwangshandlung an sich sollte nicht unangenehm sein, jedoch die Wiederholung.

Und diese Zwangshandlungen müssen über ein Zeitraum von mindestens 14 Tagen an den meisten Tagen auftreten/vorhanden sein.

Antwort
von Maddy9, 28

Nicht umbedingt.. wenn die wollen und müssen, machen die noch mal ne Diagnostik... müll und kindisches verhalten kenne ich auch, und ich hab keine Diagnose, obwohl die Zwangsstörung diagnostizieren wollten, aolso mach dir keine Sorgen... Letztendlich ist ne Diagnose auch nur ne bestimmte zusammensetzung aus Symptomen :)

Antwort
von sunrise222, 52

Edit: **bewusst ist** das NICHT kommt hier nicht hin

Antwort
von Papabaer29, 48

Du hast doch das Fachpersonal vor Ort!

Frag doch morgen einfach mal!

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