Frage von DankeBruder, 73

Könnt ihr mir bitte diese Chemie fragen beantworten?

1.Wie kann man erkennen, dass es sich bei zwei stoffen um unterschiedliche handelt? 2.Fünf Eigenschaften von Schwefel. 3.Eine allgemeine Reaktionsgleichung mit Fachwörter bitte. 4.Bei vielen Reaktionen muss erstmal Energie zugeführt werden,dass sie ablaufen. Wie nennt man diese Energie? 5.Wie nennt man eine Reaktion, bei der Energie frei wird? 6.Die Reaktionsgleichung der Eisenwolle? 7.Welche sind die hauptbestandteile der Luft? 8. Was muss alles für eine Verbrennung vorhanden sein? 9.Was bildet sich wenn man Eisenspäne mit schwefel vermischt (+Begründung) 10. Was bildet sich bei einer Erhitzen eines Gemisches von Zink und Schwefel?

Antwort
von Quadcopterfreak, 27

10.

Stoffe

 

 

Eisen

 

reduziert,

 

Schwefel

 

sublimiert,

 

Zink

 

gepulvert,

 

Salzsäure

 

10%

Geräte

  Großes Reagenzglas 30x200mm mit Stopfen, Teelöffel, Waage, Fließe, Stricknadel, Brenner, evt. Reibschale

Sicherheit

  Eventuell wird

 

Schwefeldioxid

 

frei! Für ausreichende Belüftung sorgen! Metall-Schwefel-Gemische solltenNICHT

 

in einer Reibschale vermischt werden. Beim Mischen und Zünden des Zink-Schwefel-Gemisches sind Schutzbrille, Gesichtsschild, geschlossener Arbeitskittel und lange Schutzhandschuhe aus Leder zu tragen. Es ist im Abzug oder im Freien zu arbeiten!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sicherheitsempfehlungen Zink reagiert mit Schwefel  

 

pdf

 

 

 

 

Didaktische Bemerkungen

 

Demonstration 1 

 

Reaktion von Zink und Schwefel

 

Demonstration 2 

 

Reaktion von Eisen und Schwefel

 

 

 

Didaktische Bemerkungen

 

 

 

Sulfide sind in der Natur als sulfidische Erze weit verbreitet, so auch im

 

Bleiglanz

 

oder im

 

Pyrit. Sie dienen als Rohstoff verschiedener Gebrauchsmetalle. Das Experiment "Kupfer und Schwefel" dient als Einstieg in das Thema der

 

chemischen Reaktion. Dort werden die Besonderheiten erstmals beobachtet: Es entsteht unter Energieumwandlung ein neuer Stoff mitNEUEN

 

Eigenschaften. Die

 

Synthese

 

der Sulfide ist der einfachste Typ einer chemischen Reaktion und kann von den Schülern gut nachvollzogen werden:

 

Aus Stoff a und Stoff b wird Stoff c.

 

Immer wenn ein Metall mit Schwefel reagiert, erhält man unter Energieumwandlung ein Sulfid.

 

 

 

    Demonstration 1    Reaktion von Zink und Schwefel

Das Tragen von langen Schutzhandschuhen aus Leder, eines Arbeitskittels, eines Gesichtsschildes und einer Schutzbrille (auch beim Mischen) ist unbedingt notwendig, da eine sehr heiße und große Stichflamme entsteht! Es darf nur mit langem Arm gezündet werden, der Kopf ist fernzuhalten! Die Mitte der Wunderkerze kann mit einem durchgesteckten Rundfilterpapier als Funkenschutz versehen werden. Vom Zünden größerer Mengen wie angegeben wird abgeraten!

4 Gramm Zinkpulver werden zusammen mit 2 Gramm Schwefelpulver in ein großes Reagenzglas gegeben und bei aufgesetztem Stoffen durch vorsichtiges Schütteln am langen Arm mit Schutzhandschuhen durchmischt. Dabei darf keine Reibung auf das Stoffgemisch durch scharfkantige Ecken oder Kanten ausgeübt werden. Eine Vermischung der beiden Stoffe in einer Reibschale darfNICHT durchgeführt werden! Das Stoffgemisch wird auf eine Keramikfließe oder eine feuerfeste Unterlage zu einem Kegel aufgehäuft und im Abzug oder im Freien mit einer Wunderkerze bestückt. Dann zündet man mit langem Arm die Wunderkerze. Mit einer Stricknadel lässt sich das Gemisch nur noch schwer zünden, da in der Schule heute aus Sicherheitsgründen nur noch phlegmatisiertes Zinkpulver verwendet wird. 
   

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Film (mit unphlegmatisiertem

 

Z

inkpulver und Stricknadel

 

zur

 

Zündung) erhältlich auf >DVD

 

 

 

 

Beobachtung: Der glühende Draht bringt das Gemisch zur Zündung, und es reagiert in einer sehr kräftigen, gelben Stichflamme, die von weißlich-gelbem Rauch durchsetzt ist. Die ganze Vorlage ist von einem lockeren, hellgelben Pulver bedeckt. Wischt man das Pulver mit einem Kehrwisch zusammen, kann man das entstandene Zinksulfid genauer betrachten. Zinksulfid kommt in der Natur im Mineral

 

Zinkblende

 

vor und dient in der Technik zur Herstellung von

 

Pigmenten

 

und Leuchtstoffen.

 

 

 

Theorie: Zink und Schwefel reagieren in einer stark exothermen Reaktion zu Zinksulfid:

 

 

 

Zn  +  S   ZnS       ΔH

R

 

= -201 kJ/mol 

 

 

 

Die Aktivierung der Reaktion erfolgt durch die Wunderkerze oder den glühenden Draht. Während der Reaktion wird relativ viel Energie frei.

 

 

 

Entsorgung

: Die Reste werden im Abfallbehälter für anorganische Feststoffe gesammelt.

 

Es wird generell empfohlen, Abfälle für Feststoffe in einem brandsicheren Behälter mit Deckel und Sandeinlage zu sammeln.

Antwort
von Quadcopterfreak, 22

4.

Aktivierungsenergie

Viele chemische Reaktionen laufen bei Raumtemperatur nicht ab, obwohl es möglich sein sollte. Bringt man Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, reagieren sie nicht spontan unter Bildung von Wasser. Eine Kerze beginnt nicht von allein zu brennen. Magnesium reagiert nicht spontan mit Sauerstoff. Wenn ein Magnesiumspan allerdings in die Brennerflamme gehalten wird, fängt er nach kurzer Zeit an mit greller Lichterscheinung zu brennen. Nimmt man den Span aus der Flamme, brennt der Magnesiumspan weiter.
Durch die Energie der Brennerflamme wird die Entzündungstemperatur von Magnesium erreicht. Die Ausgangsstoffe werden reaktionsbereit (= aktiv) gemacht.

Die Aktivierungsenergie ist der Energiebetrag, der notwendig ist, um eine chemische Reaktion starten zu können.

Danach läuft die Reaktion zwischen Magnesium und Sauerstoff ohne Energiezufuhr ab. Im Gegenteil, eine grelle Lichterscheinung (Abgabe von Lichtenergie) und eine starke Wärmeabgabe sind zu erkennen (siehe Bild 2). Die Wärmeabgabe ist zum dauerhaften Überschreiten der Entzündungstemperatur von Magnesium völlig ausreichend.
Analog wird ein Gemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff durch einen Funken zur Reaktion gebracht.

Wie groß die Aktivierungsenergie ist, hängt von den Reaktionspartnern und den gegebenen Bedingungen ab. Nicht immer kann oder muss die Aktivierungsenergie als Wärme zugeführt werden. Sie kann auch als Licht oder in Form mechanischer Arbeit die chemische Reaktion auslösen.

Bei Knallplätzchen beispielsweise wird die chemische Reaktion, die zum Knall führt, durch mechanische Energie aktiviert.
Manchmal reicht die in der Umwelt vorhandene thermische Energie als Aktivierungsenergie aus.
Das Rosten von Eisen an der Luft und das Aushärten eines Zement-Kies-Wasser-Gemischs zu Beton sind solche Reaktionen.

6. Reaktionsschema für das Verbrennen der Eisenwolle:
Eisen  +  Sauerstoff   Eisenoxid 
  
Reaktionsschema für das Verbrennen des Rußes in der Kerzenflamme: 
  
Kohlenstoff  +  Sauerstoff   Kohlenstoffdioxid 

7.

Hauptbestandteile[Bearbeiten]

Stickstoff[Bearbeiten]

Sauerstoff[Bearbeiten]

Sauerstoffkreislauf

Argon[Bearbeiten]

Wasserdampf[Bearbeiten]

Spurengase[Bearbeiten]

Kohlenstoffdioxid[Bearbeiten]

 

Hauptartikel: Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre

Edelgase[Bearbeiten]

Ozon[Bearbeiten]

Kohlenstoffmonoxid[Bearbeiten]

Antwort
von Quadcopterfreak, 16

Die physikalischen Eigenschaften des Schwefels sind stark temperaturabhängig, da bei gegebener Temperatur eine Reihe allotroper Modifikationen vorliegen können. Wird Schwefel auf über 119 °C erhitzt, bildet sich zunächst eine niedrigviskose Flüssigkeit hellgelber Farbe, in der überwiegend S8-Ringe vorhanden sind. Wird die Temperatur gehalten, kommt es durch eine Teilumwandlung der S8-Ringe in kleinere Ringe zu einer Schmelzpunkterniedrigung, die ihr Minimum bei 114,5 °C hat. Beim weiteren Erhitzen nimmt die Viskosität weiter zu und erreicht bei 187 °C ihr Maximum. Dabei brechen die Schwefelringe auf und bilden langkettige Moleküle, ein Beispiel einer ringöffnenden Polymerisation. Oberhalb dieser Temperatur zerfallen die Ketten wieder in kleinere Bruchstücke und die Viskosität nimmt wieder ab.

Schwefel ist das Element mit den meisten inter- und intramolekularen allotropen Modifikationen. Intermolekulare Allotrope sind Festkörperphasen eines Elements, die sich in der Kristallstruktur unterscheiden. Bislang sind etwa 30 verschiedene Allotrope bekannt. Die bei Normalbedingungen thermodynamisch stabilen Formen bestehen alle aus S8-Ringen. Daneben existiert eine Reihe intramolekularer Allotrope in Form von Ringen verschiedener Größe sowie Ketten unterschiedlicher Länge.

Die vier grundlegenden Möglichkeiten einer Stoffumwandlung (chemische Reaktionen) sind:

 (Stoffumgruppierung)
 (Stoffzerlegung, Analyse)
 (Stoffvereinigung, Synthese)
 sowie  (Stoffumgruppierung in Form von Austauschreaktion – Synthese  mit Analyse in Kombination)

Die Symbole A, B, C, D sowie AB und BC stehen in Form von chemischen Formeln (Summenformeln, Strukturformeln) für die Stoffe, die bei dieser Reaktion umgesetzt werden, der Reaktionspfeil  für den Vorgang der Stoffumwandlung selbst (gelesen: „reagiert zu“).

Beispiele für derlei Arten chemischer Reaktionen, deren gebräuchliche Bezeichnungen und Reaktionsschemen dazu sind:

die Isomerisierung als eine Stoffumgruppierung durch Umstrukturierung der Moleküle, aus denen die Verbindung besteht (zum Beispiel die Umformung von Graphit in Industriediamanten),die Stoffzerlegungen oder Analysen, bei denen chemische Verbindungen wie z. B. Wasser elektrolytisch zerlegt werden:

die Synthese als ein Stoffvereinigungen, bei denen sich Elemente wie z. B. Wasserstoffgas und Sauerstoff wieder zu Verbindungen wie Wasser zusammenfinden:

Aluminium und Kupfersulfat reagieren zu Kupfer und Aluminiumsulfat

Stoffumgruppierung oder Substitutionsreaktion als Austauschreaktionen wie z. B. die beiden Stoffumwandlungen von Aluminium und Kupfersulfat zu Kupfer und Aluminiumsulfat (vgl. Abbildung, eine Zementation oder Redoxreaktion) und von Natriummetall mit Chlorwasserstoffgas zu Kochsalz und Wasserstoffgas:

zweifache Austauschreaktionen, z. B. in wässriger Lösung (zumeist als Ionenaustausch, wenn z. B. Chloridionen bei einer Nachweisreaktion auf Silbersalze mit Silber-Kationen zu weißem Silberchloridniederschlag reagieren):

Antwort
von Quadcopterfreak, 12

8.

Voraussetzungen für eine Verbrennung[Bearbeiten]

Verbrennungsdreieck

Für eine Verbrennung ist in ausreichender Menge brennbares Material nötig, das mit dem Oxidationsmittel reagiert, meist ist dies der Sauerstoff (siehe Sauerstoffindex). Darüber hinaus ist das richtige Mengenverhältnis des brennbaren Stoffes mit der Umgebungsluft oder dem reaktiven Gas und eine geeignete Zündquelle nötig. Ein Katalysator kann die Aktivierungsenergie, die für den Start der chemischen Reaktion erforderlich ist, herabsetzen. Dadurch kann die Verbrennung beschleunigt oder die zur Zündung notwendige Energie herabgesetzt werden.

9. 

Ein beliebter Standardversuch zum Themenbereich Redoxreaktionen ist die Reaktion von Schwefel und Eisen. Es reagieren 2 Stoffe unter Flammenerscheinungen miteinander und keiner der beiden ist Sauerstoff oder hat Sauerstoff als Bestandteil.

Damit kann ein logischer Übergang von der Redoxreaktion als Reaktion mit Sauerstoff zur Reaktion mit Elektronenübertragung gemacht werden. Die Oxidation wird im Alltag oftmals nur als Reaktion mit Sauerstoff verstanden. Diese Definition ist historisch längst überholt. Schwefel und Eisen zeigen, dass Sauerstoffreaktionen nur ein (zugegebenermaßen häufig vorkommender) Spezialfall der Redoxreaktionen sind.

Über das Produkt gerade dieser Reaktion, nämlich das Eisensulfid lässt sich weniger sagen. Es ist ein natürlich vorkommendes Mineral, dass Magnetkies oder Pyrrhotin genannt wird und gelegentlich verhüttet (in Eisen umgewandelt) wird. Schülern ermöglicht das Experiment mit beiden Stoffen aber auch die Erfüllung eines oft geäußerten Traumes. Die Umsetzung des Eisensulfides mit einer anderen Chemikalie setzt stinkendes „Stinkbombengas“ frei. Das ist allerdings nun wieder ein ganz anderer Versuch.

Sicherheitssymbole

 

 

 

Chemikalien

EisenpulverSchwefelpulver

Materialien

ReagenzglasReagenzglashalterStativBunsenbrenner

Durchführung

Man vermischt in einem dickwandigen Reagenzglas 2 Spatel Eisenspäne und 3 Spatel Schwefelblüte. Sollte es sich dabei um ein großes Reagenzglas handeln, müssen die Mengen entsprechend angepasst werden. Schwefel und Eisen reagieren in einem Mengenverhältnis von 3.2g Schwefelpulver zu 5.6g Eisenpulver.

Das Reagenzglas wird im Abzug in ein Stativ eingespannt. Mit dem Bunsenbrenner wird das Gemisch bis zur Reaktion erhitzt.

Achtung: Die Reaktion kann deutlich heftiger verlaufen, als bei dem auf Video festgehaltenen Versuchsablauf. Bei größeren Mengen sollte die Reaktion lieber auf einem Metalldrahtnetz oder Metallblech durchgeführt werden.

Entsorgung

Die Produkte können in den Abfall gegeben werden.

Ergebnisse

Die Schwefel/Eisen-Mischung glüht auf. Es entsteht ein schwarzer, poröser Stoff, das Eisensulfid. Beliebt, aberNICHT immer erfolgreich ist der Test des Eisensulfids auf Magnetismus.

KleineNICHT reagierte Anteile an Eisen werden immer noch von einem Magneten angezogen. Im Reagenzglas ist die Entstehung des Eisensulfids durch seine exotherme Reaktion (Glühen) zu sehen gewesen.

Oxidation: Fe → Fe2+ + 2e-

Reduktion: S + 2e- → S2-

Gesamt: Fe + S → FeS

Antwort
von NicerDicer132, 19

3.Eisen+(und)Sauerstoff=(reagieren zu) Eisenoxid
5.Exotherme Reaktion

Kommentar von NicerDicer132 ,

Sorry 3. ist Aktivierungsenergie

Antwort
von Quadcopterfreak, 13

Ich hoffe diese langen texte werden dir helfen.

LG Quadcopter

P.S Wollen wir freunde auf gutefrage.net werden

Kommentar von DankeBruder ,

dankeschön♡ &gerne:)

Kommentar von Quadcopterfreak ,

Ich habe selbst noch gar kein chemi ist aber eines meiner hobbys... mein onkel ist chemi professor

Kommentar von DankeBruder ,

oha okii haha ich kann Chemie kaum

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