Frage von vickyvick, 57

könnt ihr mir bitte bei den Hausaufgaben helfen?

muss eine Präsentation zum Thema LÄRM machen. da sind einige Fragen die ich beantworten muss. hier sind die fragen:

  1. Welche Gefahren entstehen durch Lärm?
  2. Wodurch entstehen die Gefahren?
  3. Was kann man dagegen tun?
  4. Was für ein Lärm kann uns stören?
  5. Was sind Schallsignale?
  6. Welche Freqenzen erkennt der Mensch?
  7. Was ist Lärm?
  8. Welche Aufgaben hat der Lärmschutz?
  9. Wie wird der Schall gemessen?

ich danke euch schon im voraus.

eure Vicky

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von sirbenni1993, 13
Zu 1:

Die Folgen von Lärm können gravierend sein. Lärm hat Auswirkungen auf den ganzen

Organismus

: Der

Blutdruck

steigt, die

Pupillen

erweitern sich und die

Atem- und Herzfrequenz

erhöht sich. Zudem kann man Veränderungen der Hirnströme, der Muskelaktivität und des elektrischen Hautwiderstands messen. Die Magensaft- und Speichelproduktion wird reduziert. Einzelne sehr laute Geräusche, wie zum Beispiel

Explosionen oder Detonationen

von mehr als

140 dB

, können zu einer

Schwerhörigkeit

oder einem

Hörverlust

führen. Aber auch dauerhafter Lärm mit niedrigerem Geräuschpegel kann gesundheitliche Folgen haben.

Zu 2:

Lärm als doppelte Gefahr

Dabei sind zwei Gefahren zu unterscheiden, nämlich die Schäden am Gehör selbst und die psychischen Auswirkungen einer dauernden Lärmbelästigung. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Tinnitus und Schwerhörigkeitsind zur Volkskrankheit geworden. Das Beunruhigende daran: Bereits 15 Prozent der Jugendlichen hören bereits so schlecht wie 50jährige. Pro Jahr gibt es 6.000 neue Fälle von "lärmbedingter Schwerhörigkeit", die als Berufskrankheit anerkannt werden. Die psychischen Folgen sind teilweise noch weitreichender: Konzentrationsmangel, Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Lernbehinderungen bei Kindern, Schlafstörungen oder psychiatrische Erkrankungen bis hin zum Herzinfarkt.

Zu 4:

Es sind die Signale von Rettung, Polizei und anderen öffentlichen

Einsatz-Fahrzeugen. Sie sind so laut, weil sie ja die städtische

Geräuschkulisse übertönen müssen. Diese Signale sind in den letzten

Jahren verstärkt worden.Dann ist da der Lärm der vielen Mobiltelefone, aber auch die lauten Stimmen der Telefonierenden.Vieleempfinden auch den Lärm der Musik in Kaufhäusern als sehr störend. Das ganze Jahr über werden die Menschen in Kaufhäusern und Läden musikalisch dauerberieselt. Dazu kommen die lauten Durchsagen.Nicht zu vergessen der Rasenmäher des Nachbarn, die Motorsäge.Und dann die vielen Haushalts- und Küchengeräte: vom Staubsauger bis zum Küchenmixer.Auch Flugzeuge, Hubschrauber und das Geräusch des Straßenverkehrs stören täglich Millionen Menschen.Ja, und dann die zu laut gedrehten Radios und CD-Player vieler junger Menschen in der elterlichen Wohnung.Am Arbeitsplatz sind es Drucker, Fax und TelefonBaustellenlärm wird von vielen als besonders belastend empfunden.

Zu 5:
Signalgeber

Signale werden mit einer "Pfeife" (histor.: Dampfpfeife) abgegeben; heute handelt es sich meist um ein Typhon (Signalhorn).

Deutschem Recht unterliegende Schiffe sind mit Schallgebern auszurüsten die durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) geprüft sind und eine Zulassungsnummer tragen. Bei Schiffen und Booten unter 12 m Länge sind auch Autohupen und ähnliches zulässig. Schiffe ab 20 m Länge sind zusätzlich mit einer Glocke, ab 100 m Länge mit einem Gong am Heck auszurüsten.

Zu 6:
Die Hörfläche, auch Hörbereich oder Hörfeld, ist jener Frequenz- und Pegelbereich von Schall, der vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden kann. Die Hörfläche kann auch das individuelle Hörvermögen eines einzelnen Menschen beschreiben.

Die Hörfläche wird unten (d. h. für niedrige Pegel) von der Hörschwelle, also dem gerade noch hörbaren Schalldruckpegel, und oben von der Schmerzschwelle bestimmt. Links wird die Hörfläche von der tiefsten vom Menschen hörbaren Frequenz mit etwa 16 Hz bis 21 Hz und rechts von der höchsten hörbaren Frequenz mit etwa 16.000 Hz bis 19.000 Hz begrenzt. Die Unbehaglichkeitsschwelle liegt auf der Hörfläche etwas unterhalb der Schmerzschwelle und ist ebenfalls frequenzabhängig. Die Hörschwelle liegt zwischen 2.000 Hz und 5.000 Hz am niedrigsten, dort hört der Mensch also am besten, hier treten auch die meisten Laute der gesprochenen Sprache auf.

Die vier Grenzbereiche der Hörfläche (Hörschwelle, Schmerzschwelle, tiefste- und höchste Frequenz) werden in ihrer Gesamtheit auch als

Hörgrenze

bezeichnet. Die Beziehungen des Lautstärkeempfindens innerhalb des Hörfelds können durch Kurven gleicher Lautstärke (Phon) dargestellt werden. Tiefe Frequenzen unterhalb von 16 Hz werden als Infraschall bezeichnet und hohe Frequenzen über 21.000 Hz als Ultraschall. Während Infraschall teilweise über Körperschall als Vibration wahrgenommen werden kann, ist Ultraschall für den Menschen nicht wahrnehmbar. Viele Tiere können jedoch wesentlich höhere Frequenzen als der Mensch hören, z. B. manche Fledermäuse über 100.000 Hz. Bei Vorliegen von Hörstörungen kann sich die Hörfläche verkleinern. Auch mit zunehmendem Alter verkleinert sich die Hörfläche oft durch Anstieg der Hörschwelle, insbesondere bei hohen Frequenzen (Presbyakusis). Auch die Unbehaglichkeitsschwelle kann sinken, siehe Recruitment und somit die Hörfläche „von oben“ verkleinern. Oft werden in das Hörfeld auch zwei kleinere Felder eingezeichnet, das

Sprachfeld

und das

Musikfeld

. Das sind jene Frequenz- und Pegelbereiche, die für die Wahrnehmung von Sprache oder Musik besonders wesentlich sind.

Zu 7:
Lärm ist jedes unerwünschte laute Geräusch. Das Ohr nimmt die Geräusche auf und verarbeitet die darin enthaltenen Informationen. Lärm wird sehr subjektiv wahrgenommen, das heißt, jeder Mensch empfindet Geräusche unterschiedlich: Den einen stören sie nicht oder nur wenig, den anderen nerven sie.

Zu 8:

Aktiven Lärmschutz

: Er umfasst Maßnahmen hinsichtlich der Emissionen (an Schallquellen), also z. B. Schwingungsisolierung, Nutzung von leiseren Autos, geräuschärmeren Rasenmähern und Leisehäckslern, Einsatz von geräuschmindernden Fahrbahnbelägen wie offenporigem Asphalt,

Trittschalldämmung durch schallgedämmte Decken und Treppen, Dämmung von Maschinen und Industrieanlagen, Flugverbote, Errichtung von Lärmschutzwänden und -wällen an stark befahrenen Straßen und Autobahnen oder anderen Orten, wo ein erhöhter Lärmpegel herrscht, etwa auch um Spielplätze und Industrieeinrichtungen.

passiven Lärmschutz

: Er umfasst Maßnahmen am Immissionsort (Einwirkungsort), also z. B. die Verwendung von Gehörschutz, Ohrenstöpseln,

Lärmschutzverglasung an Fenstern, Lärmschutztüren oder auch

Lärmschutzzäunen als Abgrenzung von Gärten oder Grundstücken in stark

belasteter Umgebung.

Zu 9: Wie wird Lärm/Schall gemessen?

Wenn schnelle Druckschwankungen Luftteilchen in Bewegung setzen, nehmen wir dies als Schall unterschiedlicher Lautstärke war. Die Lautstärke hängt vom Schalldruckpegelab. Der Schalldruckpegel wird in Dezibel

(Zehntel Bel) gemessen und als 'dB' abgekürzt. Der in Dezibel
angegebene Schalldruck ist eine logarithmische Größe, deshalb können die
Zahlenwerte nicht einfach addiert werden. Wenn beispielsweise zwei
Geräusche (z.B. Autos) jeweils 60 dB laut sind, so sind beide zusammen
nicht 120 dB, sondern 63 dB laut. Zehn Autos wären dann 70 dB laut,
würden demnach den Pegel um 10 dB erhöhen.
Leider funktioniert das
menschliche Gehör nicht linear, aber auch nicht logaritmisch. Bei hohen
Lautstärken wird erst eine Pegelerhöhung um 10 dB als
Laustärkeverdopplung wahrgenommen, bei geringeren Lautstärken (z.B.
Geräusche aus Nachbarwohnungen) werden bereits Pegelerhöhungen von nur 4
dB als Lautstärkeverdopplung wahrgenommen. Dies gilt auch in
umgekehrter Richtung: Möchte man die wahrgenommene Lautstärke des
Autoverkehrs auf die Hälfte reduzieren, so muss man die Anzahl der Autos
auf ein Zehntel reduzieren.

Als Lärm werden Geräusche (Schall) bezeichnet, die wir als störend empfinden.

Weil wir sehr hohe und sehr tiefe Töne subjektiv als leiser empfinden, als mittlere Töne, wird bei Schallmessungen eine Frequenzbewertung,
die so genannte A-Bewertung berücksichtigt, die Schallpegel werden dann
in dB(A) angegeben. Insbesondere tiefe Töne können jedoch häufig sehr
störend wahrgenommen werden und werden durch die A-Bewertung nicht
gehörrichtig bewertet, deshalb gibt es spezielle Bewertungsverfahren zur
Beurteilung tiefer Töne.

In der folgenden Tabelle sind einige Geräusche und ihre Schallpegel in üblichem Abstand von der Geräuschquelle dargestellt:

Spielzeugpistole am Ohr       

140 dB(A)

Düsenflugzeug beim Start   

130 dB(A)

MP3-Player(hohe Laustärke)   

110 dB(A)

Spielzeugpistole        

110 dB(A)

Diskothek           

100 dB(A)

Lkw

95 dB(A)

Rasenmäher

80 dB(A)

Gebirgsfluss

70 dB(A)

Zimmerlautstärke

65 dB(A)

Kühlschrank

40 dB(A)

Toilettenspülung des Nachbarn

30 dB(A)

leichter Wind

20 dB(A)

Hoffe konnte helfen.

Kommentar von sirbenni1993 ,

War wohl doch zuviel Text, deswegen wirds nicht gut angezeigt, aber man kann es trotzdem lesen.

Antwort
von MangoDodo, 31

Wie wärst wenn du alle Fragen googelst ?

Du wirst viel informativere Sachen finden als wenn du hier stümperhaft 9 Fragen auf einmal stellst.

Außerdem erspart das anderen Leuten hier Verlinkungsarbeit zu Websites die du mit einfachen Suchen finden wirst.

Antwort
von 1234swen, 19

Mach doch mal den Selbstversuch: Kopfhörer auf, und dann 5 Stunden auf lautester Einstellung nur das beste aus dem Bereich Metal hören.

Dann weisst du, was Lärm mit Menschen macht.

Antwort
von Kasumix, 27

Wer dir hier deine Hausaufgaben macht, ist nicht mehr ganz bei Sinnen!

Mach es doch alleine -steht alles im Internet oder sagt einem der logische Verstand. Rate mal... um Logik zu entwickeln, geht man zur Schule!

Antwort
von AmilBeauty, 22

Machs selbst^^

~Eating People Is WRONG

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