allein schon das einkaufen wär ein hindernis, wie bringe ich die getränkekiste heim? was meint ihr, oder habt ihr vielleicht gar kein auto? berichtet mal.

Da ich meine Arbeitsstelle außerordentlich schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann und ich darüber hinaus im Rahmen meiner Tätigkeit sehr oft spontan zu Kunden muss, kann ich unmöglich auf ein Auto verzichten. Leider bestehen meine Aktivitäten nicht darin, Kisten von Supermärkten nach Hause zu bringen.

Nein, ich wohne in der tiefsten Pampa ohne Bus, Bahn oder sonstige Personennahverkehrsangebote. Ich müßte mir wohl einen Ponywagen zulegen für den Großeinkauf ;-). Ins Büro käme ich wohl ausser bei tiefen Schneeverwehungen mit dem Fahrrad. Ich müßte nur ein Stündchen eher losfahren.

Bisher konnte ich mir das gut vorstellen. Ich bin meist mit dem Zug gefahren und hatte ernsthaft darüber nachgedacht, mein Auto zu verkaufen.
Seit dem Gesetz zur Wiederherstellung des Nichtraucherschutzes und damit dem Rauchverbot in den Zügen bin ich allerdings auf mein Auto angewiesen.
Aber nicht mehr lange. Es wird in naher Zukunft auch ein Rauchverbot im Auto folgen.
quiltrr am 3. September 2007 10:10 Ich hoffe nicht, dass wir in Deutschland Verhältnisse wie seit kurzem in Kanada bekommen: sobald dort mehr als eine Person im Auto sitzt, ist das Rauchen verboten, selbst wenn alle weiteren Personen ebenfalls Raucher sind (Verwarnung, Belehrung und ein saftiges Bußgeld sind die Folgen...).
krauthexe am 3. September 2007 10:23 @WolfRichter:Das ist jetzt nicht Dein Ernst!Nur weil in den Zügen Rauchverbot ist,fährst Du mit dem Auto?Das nenn ich mal ein überzeugendes Argument......
WolfRichter am 3. September 2007 18:10 @krauthexe: Natürlich ist das mein Ernst. Das Fliegen habe ich eingestellt, weil mir die Handgepäckkontrollen lästig sind. Jetzt stelle ich das Bahnfahren ein, weil mir das Rauchverbot lästig ist.
Es kann mich doch keiner zwingen, ein bestimmtes Verkehrsmittel zu nutzen. Ich nehme das, was mir angenehm ist.
Aber die Kommentare zeigen mir mal wieder, worum es wirklich geht: Es geht nicht darum, die Nichtraucher zu schützen, es geht darum, allen eine bestimmte Lebensweise aufzuzwingen.
Laßt mir und anderen doch unsere Ausweichmöglichkeiten. Wir wollen euch doch gar nicht in unserer Nähe haben. LASST UNS IN RUHE!!!
Komisch, das Fliegen hast Du aber nicht schon damals eingestellt, als auch dort das Rauchen verboten wurde? Da warste aber zu disem Verkehrsträger "gnädiger" ...

Ich hätte gar keine Zeit alles zu erlaufen oder mit dem Fahrrad zu fahren! Dann wohn ich auch noch auf dem Lande. Früher gabs hier mal ´nen Konsum, jetzt leider nicht mehr! Also: BEI MIR GEHTS NICHT OHNE AUTO!
Könnte ich mir vorstellen, notfalls gibt es für Dinge, die ohne Auto nicht gehen, ja auch Carsharing oder ähnliches. Die Kinder müssten sich dann halt auch daran gewöhnen, mehr mit Bus und Bahn zu fahren, das würde aber bestimmt gehen, zumindest in der Stadt, wo der öffentliche Nahverkehr gut erschlossen ist.

Ich komme seit Jahren ohne Auto aus, und schaffe meine Einkäufe trotzdem gut mit dem Fahrrad nach Hause (einschl. der Getränkekisten). Ist überhaupt kein Problem: Anhänger an Fahrrad, und los gehts.
Ich brauche kein Auto, komme mit öffentlichen Verkehrsmitteln überall und viel billiger hin. Und ohne Auto trage ich zum Umweltschutz bei.
Kabark am 3. September 2007 08:38 Klar, in HH hast Du es halt ein bißchen einfacher. Bei Wind und Wetter, Schnee und Trallala mit einem Fahrradanhänger 20 km über Land zu hoppeln, stelle ich mir dagegen etwas weniger witzig vor. :-)
gri1su am 3. September 2007 08:45 Hast Du keine Kondition mehr? ggg
Ich fahre jeden Tag weit über 50 km mit dem Rad.

Das Auto ist für mich fast überlebenswichtig.Könnte meinen Beruf nur sehr eingeschränkt ausüben,meine Hobbys gar nicht.Und dann noch das Einkaufen ohne Auto,undenkbar.Außerdem muss ich auch sehr flexibel sein,was mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so möglich ist.OHNE AUTO GEHT ES NICHT!

Ganz ohne Auto ist auf dem Dorf etwas schwierig. Kleinere Einkäufe erledige ich mit dem Fahrrad. Zur Arbeit fahre ich mit dem Auto bis in die nächste Stadt dann in die S-Bahn. Zu meien Schwiegereltern z.B. käme ich ohne Auto gar nicht hin, mit dem Rad wäre ich zwei Stunden unterwegs. Klar würde es zur Not gehen.
Ich bin mal über 6 Jahre ohne Auto ausgekommen und es ging. In der Zeit haben wir sehr viel mit dem Fahrrad unternommen, eingekauft wurden nur die Mengen, die man auch schleppen konnte und wir haben auch etwas für die Umwelt und unsere Gesundheit getan. Leider hatte ich dann ein Auto benötigt, aufgrund meiner Arbeit. Ich hätte das mit dem Fahrrad alleine nicht geschafft, unser Kind in den Kindergarten und dann noch rechtzeitig bei der Arbeit zu sein. Seitdem haben wir wieder ein Auto und uns an das allzu bequeme Leben gewöhnt.
Es ist leider so. Je kleiner die Stadt, umso mehr ist man auf das Auto angewiesen. Meine Tochter wohnt in München und hat freiwillig ihr Auto verkauft. Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel genügen in der Großstadt.

Ich brauche kein Auto für den Alltag. Wohne in einer kleinen Stadt,wo ich alles zu Fuß erledigen kann.Allerdings brauche ich das Auto für unseren Urlaub.

Ich bin beruflich auf den Wagen angewiesen und pendle ca. 200 km - die Frage stellt sich also für mich überhaupt nicht.
Zudem schließen in dem kleinen Dorf, in dem ich die Woche über wohne, nach und nach die Geschäfte; die Postfiliale öffnet nur noch zweimal die Woche für ein paar Stunden (natürlich nicht zu berufsfreundlichen Zeiten); der letzte Tante-Emma-Laden ist ebenfalls geschlossen worden.
Ich bedaure nur die älteren Leute, die nicht mehr viele Möglichkeiten haben, sich selbst in der unmittelbaren Umgebung zu versorgen (...der Bus fährt auch nur noch morgens, mittags und abends...).

Denke,ist alles nur eine Frage der Gewohnheit,warum sollte es ohne Auto nicht gehen?!Es ist nur bequemer vor den Supermarkt zu Fahren!Wenn man kein auto hat kauft man halt nicht zu viel bezw.geht öfters Einkaufen!Außerdem gibt es Bus und Bahn die bringen dich auch von "A" nach "B"!!Wenn man natürlich die "Angenehmen"Dinge des Lebens kennt möchte man nicht mehr darauf verzichten....so ist es eigentlich mit allem im Leben!!Schau nur die letzten 15Jahre an Computer,Handy u.s.w.da hat man auch "ohne" gelebt heute undenkbar....aber unbedingt brauchen tut man sie auch nicht.....man hat sich daran gewöhnt weil es einfacher ist,wie der ganze Fortschritt der der uns das Leben " versüsst!!!
Kabark am 3. September 2007 07:12 Jetzt weiss ich aber immer noch nicht, wie Du eine Getränkekiste heim bringst.
chieren am 3. September 2007 07:16 Hab doch geschrieben ...nicht zu viel Einkaufen !!Dann nimmt man halt nicht ne ganze Getränkekiste...man kann dies aber auch endlos weiterführen....Nun Verstanden !!
Kabark am 3. September 2007 07:56 Von Dir nehme ich keine Befehle entgegen.
Bei einer 4-köpfigen Familie wärst du somit jeden Tag am einkaufen. Versprochen!
chieren am 3. September 2007 08:45 Glaub mir,es geht nicht jedem gut in Deutschland...es gibt auch in unserer Zeit viele Fam.die Kinder haben aber trotzdem kein Auto...Da GEHT ES AUCH sie müssen auch ohne Auto auskommen....

Habe kein Auto und brauche auch keins. Zur Arbeit habe ich super Bahnverbindung und ich wohne in einer sehr fahrradfreundlichen Stadt ohne Steigungen. Das Straßenbahnnetz ist hier so gut ausgebaut, dass man wirklich überall damit hinkommt wenns mal doch nicht mit dem Fahhrad geht. Werde mir die nächsten Jahre bestimmt kein Auto zulegen, da geb ich das Geld lieber für andere Sachen aus.

Das ist bei meinem Beruf schlicht weg nicht möglich.
Sicher kann ich mir das vorstellen und hab es auch schon mal von 1992 - 95 gemacht; in finanz. schlechten Zeiten. Ne Getränkekiste kann ich zur Not auch auf dem Fahrrad transportiern; man kauft dann eben nicht mehr en gros ein. Sogar Familien schaffen das!