Wie war das, haben sich Scenen abgespielt oder? Wie habt Ihr Euch gefühlt? Welch Verhältnis habt Ihr heute zur Mutter und Vater, redet Ihr noch manchmal darüber? ICH war froh! Endlich frei! Als meine Tochter auszog, mußte ich an meine Mutti denken....

Liebe/r WilliPahl,
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Es ist schön, auch mal diese Frage wieder zu lesen. Als ich auszog, war ich schon verheiratet(23) und es ging erst mal eine Etage tiefer im Haus. Erst bei dem 2. Kind (6 Jahre später) zogen wir in ein eigenes Haus und konnten endlich ABSCHLIEßEN!! Es war ein schleichender Vorgang, aber meine Eltern hatten das erste Mal Bekanntschaft damit gemacht, zwei Brüder gingen später - da haben sie aber sehr gelitten. Selbst mein Vater war das anzumerken und das will was bedeuten. Er hatte mich immer etwas geblockt mit gezielten Sprüche: "da kannst du dir dein Bett woanders suchen".. und ich fügte mich. Es waren aber auch andere Zeiten vor 30 Jahren. Heute haben wir eine Tochter, welche mit 19 schon außer Haus war - mein Mann und ich haben dies als schmerzlichen Einschnitt empfunden, mittlerweile sind wir daran gewöhnt und freuen uns auf den Besuch u. evtl. Enkel......hihihi Zusammenfassend müssen wir sagen, dass der Schritt außer Haus immer gut ist für einen jungen Menschen, um sich selbst ohne elterliche Beeinflussung zu finden. (Eltern werden aber trotzdem ihre Kinder immer vermissen)
Bei mir war das eher ein schleichender Prozess. War oft bei meinem Freund, der eine eigene wohnung hatte und übernachtete dort immer öfter bis ich nur noch da geschlafen hatte. Irgendwann wurde das Zimmer immer leerer , da ich immer mal was mitnahm wenn ich zu Besuch da war und eines Tages räumten sie es halt leer :) Ich denke aber schon, das grade meine Mutter da doch einige Erinnerungen hoch kamen, denn sie erzählte mir von einigen Dingen die sie beim ausräumen der übrigen Sachen fand :)

Ich bin mit 22 Jahren von zu Hause ausgezogen über die Straße in meine erste eigene Wohnung. War noch viel bei meinen Eltern danach gewesen.

Bei mir liegt das schon viele Jahre zurück, ich war noch nicht ganz 18 Jahre, damit noch nicht volljährig(damals ab 21 J.).
Ich hatte gerade ausgelernt und sprach mit meinen Eltern, daß in das Leben hinaus möchte, um Neues zu sehen, zu erleben und zu erlernen. Sie gaben mir eine schriftliche Einverständniserklärung und ich bin losgezogen. Finanzielle Probleme hatte ich nicht und so ist es mir leicht gefallen andernorts Fuß zu fassen, bis ich wieder etwas Neues anpacken wollte.
Un so ging es insgesamt ca. 12 Jahre, bis ich wieder in meine Heimat zurück kam und hier meine Existenz aufbaute und eine Familie gegründet habe.
Meine Mutti war ganz locker...Sie kommt zwar noch ab und zu mit dem Spruch "Tjaaaaa, wenn du jetzt noch zu Hause wohnen würdes..." aber das ist schon ok.

Bin vor 11 Jahren ausgezogen. Aus einem Provinznest in die Großstadt, hatte mich tierisch gefreut und war stolz. Zeigte nach außen auch kein Heimweh, aber wenn ich allein war hab ich Bäche geweint. Mittlerweile gehts mir super hier. Hab meine große Liebe gefunden, einen Freundeskreis aufgebaut,und fahr ca alle 4-6 Wochen heim. Da freu ich mich und meine Familie.

ich hab seit dem ein viel besseres verhältnis zu meiner mutter. bin mit 19 ausgezogen, sie hat ein paar wochen gebraucht um sich dran zu gewöhnen aber szenen haben sich nicht abgespielt.
Mußte sein, wegen des Studiums. War aber ganz locker, nur meine Mutter hatte den Kopf voller Sorgen, sagte sie mir mal. Aber ich war ja nicht aus der Welt und bin es auch heute nicht!

Ooohja. Naja meine Mutter stand nach der ersten Nacht in meiner eigenen Bude plötzlich um 4 Uhr morgens vor meiner Tür und meinte sie müssen mir noch uuuunbedingt ne Plastikschüssel bringen hihi. Da wußte ich Bescheid g. Fiel ihr nicht ganz leicht :)
Ich selbst fühlte mich endlich frei, auf mich selbst gestellt. Hatte keinerlei Angst nur einfach die Freue selbst zu sein.
Oh ja. Und sehr negativ!
Ich bin damals mit meinem jetzigen Mann zusammengezogen und mit meiner Mutter gab es einen sehr schlimmen Streit. Sie konnte und wollte nicht los lassen.
Jetzt nach über 24 Jahren ist das Verhältnis wieder normal.

ich war froh als ich endlich raus war u meine eltern auch,denke ich..ich hätte schon viel früher gehen müssen.. mal sehen wie es irgendwann mit meinem sohn wird..

Ich bin an meinem 19. Geburtstag ausgezogen und war nur selig meinem despotischen Vater entronnen zu sein.
Lieber support, diese Frage und Du siehst die vielen Antworten sollten Rat für Elternfragen sein, die z.Zt. Hilfe suchen!!! Werd mir Mühe geben nächstes mal.. dk

Kann ich, obwohl schon viele Jahrzehnte her. Ich war endlich frei, aber meine Kohle reichte immer nur bis Monatsmitte. Schließlich hab' ich mich nur noch von Maggi-Brühwürfeln ernähren können und bin reumütig nachhause zurückgekehrt.

Warum sollten sich Szenen abgespielt haben? Und unfrei im eigentlichen Sinn war ich zuhause auch nicht.
Dk für Deine Antwort! Du siehst, das der Support meine Frage bemängelt hat! Dabei ging es mir darum, wie sich Eltern verhalten sollten,damit Pupertät/Loslösungsprozess nicht so stressig wird.