Eastside am 03.07.2007 um 21:50 Uhr
Jemand vertraut euch etwas unter dem Siegel der Verschwiegenheit an.
Wie geht ihr damit um?

Ich muss schon von Berufs wegen die Klappe halten können...
Manchmal rede ich über Dinge, die mir anvertraut wurden, und zwar dann, wenn ich einen Rat brauche. Dabei achte ich aber äußerst strikt darauf, dass die Person, mit der ich rede, vertrauenswürdig ist und dass die Person, über die ich rede und die Person, mit der ich rede, sich nicht kennen. Namen erwähne ich dann aber keinesfalls, denn es gibt immer irgendwelche blöden Zufälle...

Schon aus beruflichen Gründen muss ich Vieles, was mir anvertraut wird, für mich behalten. Das gilt auch durchaus für mein Privatleben. Dinge, die mir unter dem Mantel der Verschwiegenheit anvertraut werden, gebe ich nicht weiter.

Es viel mir bisher nur einmal wirklich schwer.
Ich erwarte es andersherum genauso, wenn man daran denkt, ist es gar nicht so schwer.

Auch wenn es manchmal im nachherrein falsch war!


Oh, das kann ich sehr gut, sogar über viele Jahre. Schließlich bin ich ja Mann. :-)
Ehrensache.

So schwer es auch manchmal wirklich sein mag, ich behalte es für mich, außer wenn jemand anderes dadurch Schaden erleidet.

verrate ich dir nicht
schurke am 3. Juli 2007 22:01 warum eigentlich nicht?
Eastside am 3. Juli 2007 22:03 @schurke: ich will's eh nicht wissen ;-))
paradies am 3. Juli 2007 22:12 Habt´ ihr es auch schon erlebt? Man wurde gebeten, Stillschweigen zu bewahren und hält sich auch daran und ist dann doch sehr erstaunt, daß andere Personen das "Geheimnis" auch schon kennen.
Eastside am 3. Juli 2007 22:17 @paradies: ja, nichts verbreitet sich schneller, als Etwas unter dem Deckmäntelchen der Verschwiegenheit erzähltes!
Also wenn du willst, daß etwas rasch rum ist - mach ein "Geheimnis" draus ;-))
paradies am 3. Juli 2007 22:04 ja gut, ich antworte noch mal richtig

ich werde es mit ins Grab nehmen - Ehrensache
solf1 am 4. Juli 2007 08:55 Du bist einfach köstlich Ophelia..:-))

Ich erzähl normalerweise gar nichts weiter.
Kommt auch auf das Geheimnis an.
Wenn ich durch das Geheimnis eine Gefahr sehe, dann handle ich um die Gefahr abzuwenden.

muss ich auch beruflich und habe damit kein Problem. LG Lotusblume
Wenn etwas ausdrücklich ein Geheimnis bleiben soll, würde ein Ausplaudern das Vertrauensverhältnis gefährden. Weil ich keinen starken Hang zum Tratschen habe, fällt mir dies auch nicht besonders schwer. Ausnahmen könnten (selbst noch nicht erlebte) Situationen sein, wo ein Stillschweigen dazu führen könnte, etwas sehr Schlimmes nicht zu verhindern. Dies wäre ein echter Konfliktfall. Möglich wäre, im Gespräch schon vorher auf eine solche Grenze hinzuweisen und gegebenenfalls das Geheimnis nicht unter der Bedingung des absoluten Verschweigens erfahren zu wollen. In extremen Fällen könnte etwas anderes ein höheres Gut sein als das Einhalten eines Versprechens.

Es kommt auf das Geheimnis an. Ist es etwas schwerwiegendes, nehm ich es auf jeden Fall mit ins Grab. Bei kleineren, banalen Dingen erzähle ich es aber allerhöchstens meinem Mann, ansonsten absolut niemandem.

Das ist wirklich schwer!!!
ganz klar, alles andere wäre ein Skandal

keine Frage!
Ja, und wie ich erst letzte Woche bewiesen hab, kann ich dabei auch noch außergewöhnlich gut so tun, als ob nichts passiert wäre.
Eine Frage der Ehre.

Beruflich sowieso...!
Klar kann ich schweigen! Also erzähl mir dein Geheimnis, am besten hier gleich bei GF, ich werde ganz bestimmt nichts weitersagen. Versprochen!

In meinen Beruf behält man auch die Geheimnisse für sich. Niemand erfährt was.

Bei mir ist auch mehr als 1 Geheimnis gut aufgehoben.
Gerne.......welches denn ?????
Eastside am 4. Juli 2007 09:11 ..und jetzt kommt die Folgefrage:
"soll ich euch ein Geheimnis verraten?" ;-))
Wer 'geheime' Dinge rumerzählt, ist selbst schuld.

So etwas bereitet mir überhaupt keine Mühe. Ich bin eine verschwiegene Person. Ich unterstehe dem Amtsgeheimnis.