Frage von Rk11223344, 50

Könnt Ihr Automechaniker mir bitte Helfen :)?

Könnt ihr mir bitte diese folgende Fragen beantworten brauche es für meine Abschlussprüfung

Warum gibt es verschiedene Ölspezifikationen?

Was bedeuten diese Spezifikationen?

Warum kann man nicht einfach ein Öl in einen Motor eingiessen?

Warum haben Fahrzeuge verschiedene Öle?

Ich danke euch schon im Voraus

Antwort
von CATFonts, 20

Nun, Öl hat ja im Fahrzeug mehrere Aufgaben. Die wichtigste ist natürlich die Schmierung, also zu verhindern, das Metall auf Metall scheuert,

Die zweite ist es, den Motor abzudichten, also dass zwischen Kolben/Kolbenringen und Zylinder deas Gas nicht hindurchströmen kann.

die dritte wichtige Aufgabe ist es auch, den Motor zu kühlen, z.B. an der Unterseite der Kolben, an die ja weder ein frischer Luftstrom noch Kühlwasser gelangt, gegen die aber Öl gespritzt wird.

Und letztlich die 4. Aufgabe: Verbrennungsrückstände (Ruß) und Metallabrieb abzutransportieren.

Im Getriebe fallen ja die 2. und 3. Aufgabe weg, auch wird das Öl hier nur durch die mechanische "Rührarbeit" erwärmt, der Unterschied in der Viskosität ist da nicht kritisch, zumal sehr kaltes Öl mit etwas mehr Widerstand beim Durchdrehen des Getriebes schnell betriebswarm gerührt wird. Ein "Einbereichsöl" wird bei steigender Temperatur immer dünnflüssiger, das ist aber im Getriebe kein Problem

Im Motor sieht das alles ganz anders aus. Da brauchst du ein Öl, das auch kalt schon so dünnflüssig ist, um überal hin zu kommen, damuit bei kaltem Motor der Schmierfilm nicht abreißt, und es keinen "Kolbenfresser" gibt, umgekehrt wird das Öl on modernen Fahrzeugen aber auch sehr heiß, wird es dann zu dünnflüssig, kann auch hier der Schmierfilm abreißen, bzw nicht mehr debn hydrodynamischen Druck in den Lagerschalen der Kurbelwelle aufbauen.

Dann kommt hinzu, das moderne Motoren zum einen mit weit geringeren Toleranzen und weit engeren Passungen gebaut werden, als z.B. Motoren aus den 1970er Jahren, das bedeutet, sie benötigen kalt schon ein weit dünnflüssigeres Öl, damit sie sich leicht drehen können, während die alten, oder auch heute noch leistungsschwächeren Motoren eher ein dickeres Öl benötigen, damit der Ölfilm diese Spalte überhaupt ausfüllen kann.

Wird der Motor dann aber betriebswarm, oder sogar am Leistungslimit gefahren, muss auch dieses Öl noch eine gewisse Zähigkeit behalten, auch in anderen Dimensionen als bei einem alten Käfermotor

Du brauchst also ein Öl für veinen modernen Hochleistungsmotor, das kalt so dünn ist, wie ein "natürliches" Einbereichsöl, das einfach aus dem Erdöl herausdestiliert wurde, mit der Viskosität von SAE 5, also schon fast Fahrradöl, dieses Öl muss aber, besobnders wenn es die heißer arbeitenden Dieselmotoren betrifft, bei richtig heiß gewordenem Motor sich so verhalten, als hättest du ein (fast schon kochendes) SAE 50 eingefüllt - also praktisch Getriebeöl. Füllst du dieses kalt derart dünne Öl aber z.B. in den Käfer rein, ist es für dessen Motor kalt einfach viel zu dünn, würde zwischen den für dickeres Öl mit kalt gut dreifacher Viskosität praktisch herausgedrückt.

Antwort
von emib5, 13

Verschiedene Öle in einem Fahrzeug: Motoröl, Getriebeöl, Servoöl etc. sind unterschiedlich, da sie unterschiedliche Aufgaben haben, unterschiedlich warm werden etc.

Verschiedene (Moto)ölspezifikationen:

Die Zahlen geben die Viskosität an, also die fließ-/und schmierfähigkeit.

Je wärmer ein Öl wird, desto dünner wird es, und je weniger gut schmier es, wenn es zu dünn wird, könnte u. U. der Ölfilm im Zylinder "reißen" und es würde Metall auf Metall reiben.

Wenn es kälter wird, dann wird es dicker und zähflüssiger und fließt irgendwann nicht mehr gut genug.

Früher gab es nur sogenannte Einbereichsöle, da hat man im Sommer und Winter verschiedene Öle gefahren.

Die modernen Öle sind Mehrbereichsöle (für einen großen Temperaturbereich). Die Zahlen geben an, wie flüssig das Öl noch bei niedrigen Temperaturen bleibt, und wie dünn es maximal bei hohen Temperaturen wird.

Und was für Viskositäten der Motor braucht, das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Moderne Motoren brauchen meist dünnere Öle, als ältere Motoren.

Dazu kommt dann noch, dass heutzutage die Ölwechselintervalle immer länger werden. Dazu braucht das Öl verschiedene Additive (Zusätze) und jeder Hersteller hat da seine eigenen Vorgaben. Auch deshalb gibt es verschiedene Öle.

Antwort
von AnyBody345, 26

Zu den Spezifikationen:

Es hat etwas mit Gewährleistung zutun. Der eine Hersteller testet das eine Öl und gibt mit diesem Öl die Gewährleistung von z.b. 100.000 KM auf Motor, andere Hersteller machen das mit anderem Öl.

Verschiedene Viskositäten sollten dir bekannt sein.

Kommentar von Blumenmann07 ,

Das ist doch nun wirklich keine brauchbare Antwort

Kommentar von AnyBody345 ,

Ja dann halt nicht

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