Können wir Mazedonien dankbar sein, daß es dafür gesorgt hat, daß die Balkanroute dicht ist?

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2 Antworten

Ich denke,wir müssen den Ländern dankbar sein,daß sie die Leute nicht durchwinken,aber es ist ein bitteres,beschämendes Danke.. die Schicksale,die Härte,die nötig ist,die Menschen zu stoppen,je mehr man nachdenken muss,desto Unwohler muss man sich fühlen. Ich mag Orban überhaupt nicht,aber er sagte etwas Richtiges,Ungarn hätte kein Problem,es ist ein deutsches Problem,weil alle zu uns wollen. Wird Europa zur verteidigten Festung..? Können wir den sog. "Wirtschaftsflüchtlingen" sagen,"Tut uns leid,aber Du bekommst keine Chance auf ein besseres Leben,(legal),die Sachen sind verteilt,Kuchen ist alle!" Haben wir das Recht dazu? Und wieviel Seele verkaufen wir noch an Erdogans und andere Potentaten,und schauen weg,nur weil die Leute in deren Ländern versickern.. ich finde es Furchtbar,wenn unsere Politik dann dort anmahnt,nett mit den Menschen Umzugehen. Wir können nicht immer mehr Menschen aufnehmen,bin ich mir sicher,die kulturellen Unterschiede sind zu groß,das bringt beiden Seiten nichts. Wie groß die Anstrengungen aber werden,in den anderen Ländern dafür zu sorgen,daß die Leute nicht ins Boot springen.. wir müssten einen ordentlichen Teil unseres Wohlstands geben,um den Rest zu behalten. 

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Von welcher "Kehrtwende" sprichst du? Warum sollten wir Mazedonien "dankbar" sein? Fast alle leisten ihren Beitrag dazu, die Flüchtlingskrise in geordnete Bahnen zu lenken. Nur die Rechtspopulisten in Ungarn, Polen und der Slowakei nehmen zwar unser geld gerne an, verweigern aber ihre Mitarbeit an vernünftigen Lösungen.

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Kommentar von bachforelle49
22.10.2016, 13:52

weil es wie eine Entschuldigung rüberkommt: " die Grenzen sind ja dicht..."  das befreit von Entscheidungen, wenn die Grenzen eben nicht dicht wären..

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