Frage von Denkerpose, 28

Können virtuelle Anteile (Virtual Stock Options) von Mitarbeitern auch schon vor einem Exit oder IPO ausgeschüttet werden?

In unserem Startup möchten wir gerne Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen. Hierfür scheinen uns Virtual Stock Options bzw. virtuelle Anteile am sinnvollsten. Allerdings wird die Ausschüttung der Anteile ja in der Regel an einen Exit oder Börsengang gebunden. Da der Exit (d.h. Unternehmensverkauf) bei uns noch in weiter Ferne liegt, möchten wir Mitarbeitern gerne eine Beteiligung anbieten, die schon etwas früher greift.

Meine Frage ist daher: Können Virtual Stock Options auch vertraglich so geregelt werden, dass sie beispielsweise zu einem festgelegten Zeitpunkt oder mit dem nächsten Funding ausgeschüttet werden? Meine Annahme ist, dass hierzu lediglich eine Unternehmensbewertung notwendig wäre (die bei einem Funding ja ohnehin erfolgt), sodass die Mitarbeiter entsprechend vergütet werden können und ihre virtuellen Anteile dann abtreten.

Es wäre super, wenn jemand hierüber etwas weiß und mir weiterhelfen kann :)

Vielen Dank im Voraus!

Antwort
von gschyd, 21

Da müsst ihr doch keine komplizierten Virtual Stock Options machen sondern ihr zahlt dem MA einfach einen Bonus (zB fixer Betrag oder auch %, allenfalls Mimimum/Maximum), der an ein Ereignis (Termin, Funding) gebunden sind - schriftlich vereinbart, legt auch fest was passiert wenn MA vorher kündigt oder ihm gekündigt wird.

Kommentar von Denkerpose ,

Danke für deinen Hinweis Gschyd, das werde ich mir mal genauer überlegen :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community