Frage von Quickstep,

Können starke Schlafmittel Demenz begünstigen?

Ist es bedenklich, wenn man starke Schlaf- und Beruhigungsmittel bei Senioren verabreicht weil das die Erkrankung an Demenz begünstigen oder beschleunigen kann?

Antwort von elenore,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ein Teufelskreis: Demenz macht Depression Depression macht Demenz

Statt Schlafmittel, die oft trunkende und verwiirende Zustände auslösen folgende Aktivitäten fördern:

die Schlaftiefe fördern, frische Luft+Bewegung, wenig Tagschlaf, Rituale

Lichtmangel - rausgehen, raussetzen, rausfahren

Bewegung - Spaziergang, Ballspiel, Gymnastik, Kinästhetik

Austrocknung(Exsikkose) - ausreichend trinken

Mangelernährung - ausgewogene und regelmäßige Mahlzeiten, Spätmahlzeit

Schildrüsenerkrankung behandeln lassen

Schmerz Körper/Verhalten beobachten, Ursachenforschung, Behandlung, Schmerzbekämpfung,

Musik

andere schwere Krankheiten konsequente Behandlung, Prophylaxen

Denk daran dass, Schlafmittel die wichtigen notwendigen Schlafphasen unterdrücken - besser ist Baldrian, Melissengeist, Hopfen und Tagesaktivitäten bei schönem Wetter!!!

Antwort von Piotrowski,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ob diese starken Mittel einen direkten Einfluss auf die Demenzerkrankung selbst hat, kann ich nicht sagen. Jedoch ist bekannt, dass starke Beruhigungs- und Schlafmittel Demenz-ÄHNLICHE Verwirrungszustände hervorrufen können.

Antwort von freako0o56,

ganz einfach? JA...und die demenz ist noch das mildeste...was man den alten nieren,herzen(-lunge) und lebern antut ist noch weit bedrohlicher wenn man schlafmittel ohne "echte" indikation als "bedarfsmedikation" verteilt...

die frage ist ohnehin ob derjenige wirklich schlafen MUSS ?!

wir haben die "läufer" laufen lassen auf station...

jetzt kommen zwar bestimmt gleich wieder welche mit STRUKTUUUUUUR!!!, aber wisst ihr was?pffffff....kommt mir mal mit tages-struktur und aktivierung wenn´s bei mir soweit ist...

diese ganze rangehensweise an die senioren ist mir sowieso fremd...hab da 7jahre gegen angerudert, bis ik irgendwann keine kraft mehr hatte...verlasst euch schonmal alle drauf das ihr eure , ach so geliebte, individualität und dergleichen abgeben dürft wenn ihr iwann alt und krank werdet...dann gibt´s einen einheits-BMI und wenn der nich passt wird der eben "angepasst"...dann gibt´s auch nur noch einheitlich aktivitäten die euch spaß machen...dienstags singen, mittwochs ball rollen...yippie!!!

essen worauf man appetit hat?hahahaha...utopia schlafen, waschen,essen nach eigenem belieben...vergesst es!!!

und das wird nicht besser leute...der demografische wandel ist nicht aufzuhalten...die politik weiß das, und die wissen auch das sie vor 20jahren schon versäumt haben zu reagieren...jetzt IST es zu spät...

selbst die leute die zu hause durch pflegedienste versorgt werden, die solche "privilegien" also teilweise noch geniessen dürfen, werden sich darauf einstellen müssen das es bergab geht...wenn ich so sehe was heute eingestellt werden MUSS weil vernünftige pflegekräfte nicht für so einen hungerlohn abeiten gehn, geht einem echt das messer in der tasche auf...

mach nebenbei noch bissl auf 450€-basis noch n paar touren, wenn ich mir den großteil meiner kollegen anguck...najaaaaaaaaa^^

Antwort von Patty980,

Ja, das stimmt schon so. Aber nicht nur Schlafmittel können Demenz begünstigen.Auch andere Medikamente können falsch eingenommen Demenz fördern oder hervorrufen. Deswegen ist es wichtig, Medikamente richtig einzunehmen, um auszuschließen, dass falsche Medikamenteneinnahme zu Demenz führt. Damit das nicht passiert, kann man sich Tablettenboxen besorgen, am besten schon welche, in denen die MEdikamente bereits fertig einsortiert sind für jeden Tag der Woche. Damit geht man dann richtig auf Nummer sicher und kann Demenz, die von falscher Medikamenteneinnahme hervorgerufen wird, umgehen.

Antwort von elenore,

Um einen gesunden Schlaf zu fördern und die Schlafstörungen bei Demenz zu mindern, sollten folgende Regeln beachten:

Sorgen Sie dafür, dass der Demenzerkrankte einen geordneten Tagesrhythmus hat und unterstützen Sie seine "innere Uhr" durch feste Rituale (Frühstück, Mittagessen, Abendbrot zu bestimmten Zeiten, Spaziergang immer um 15:00 Uhr etc.). Fördern Sie durch weniger Schlaf am Tag das Schlafbedürfnis am Abend. Außer dem halbstündigen Mittagsschlaf sollte der Demenzerkrankte tagsüber wach bleiben - schaffen Sie also genügend Anreize. Bewegung an der frischen Luft verhindert, dass der Demenzerkrankte tagsüber schläft, macht aber gleichzeitig müde für die Nacht. Begleiterkrankungen, die Schmerzen verursachen, aber auch Depressionen müssen behandelt werden, da sie Schlafstörungen oft zusätzlich fördern. Ältere Menschen werden durch eine Tasse Kaffee oft ruhiger, denn Koffein fördert die Durchblutung im Gehirn. Schlaffördernde Naturheilmittel oder - wenn gar nichts anderes hilft - Medikamente können nach Rücksprache mit dem Arzt gegeben werden, sollten aber wegen der Nebenwirkungen eher selten zum Einsatz kommen.

Kommentar von GALLARIAOY,

Deine Antwort hört sich so an, als währest Du auf diesem Gebiet tätig. Nur, die Hinweise, mit allophatischen Medikamenten zu arbeiten, belasten den Demenzkranken. Angebracht wäre homöopathisch zu arbeiten, was womöglich sogar die Demenz etwas auflösen könnte. Wir stellten bei einem Dememzkranken mit Schüttelatacken fest, dass rein energetisch, dass Schütteln, für einige Tage ausgeschaltet werden konnte, uns, dem Energiegeber es jedoch beschis... ging. GALLARIAOY

Antwort von Modifee,

Demenz ist keine Krankheit, sondern das Symptom einer Erkrankung wie Alzheimer, Cerebrale Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Hirnverletzungen oder Delirium, Morbus Pick oder Hunthington o.ä. Aber eine Demenz kann für Stunden verschlimmert werden durch Medikamente, aber auch durch Schlaflosigkeit oder Unruhe. Deshalb sollte IMMER ein Arzt ganzheitlich therapieren, wenn z. B. eine Erkrankung wie Alzheimer vorliegt. Die Antwort von Eleonore ist sehr hilfreich... das sind sehr wichtige Tipps und Dinge, die man immer miteinfliessen lassen sollte.

Antwort von Miezekatze32,

Nicht alles steht in der Anleitung, weil gerade alte Leute auf Medikamente anders reagieren, als junge Leute, an denen sie meist getestet werden.

Kommentar von Modifee,

Getestet werden Medikamente nicht nur an jungen Probanden! Und im Alter gibt es oft zu einer Erkrankung noch andere (Multimorbidität) und deshalb ist immer die ganzheitliche Betrachtung und Therapie nötig!!! Das macht GERIATRIE aus.

Antwort von brunhilde45,

Antidepressiva tun das angeblich.

Antwort von missokisch,

ja, bei starken mitteln ist das oft der fall. aber es gibt auch welche auf pflanzlicher basis oder sie, die sind dann nicht so stark

Antwort von Forces22,

Ja können steht aber in der anleitung

Antwort von mircor,

gibts

Antwort von Nellina,

Nebenwirkungen stehen auf den Beipackblatt.

Antwort von Lifthrasil,

Ja, das ist durchaus möglich.

Antwort von lalalilu,

ja, solche medikamente gibt es.

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