Ist es bedenklich, wenn man starke Schlaf- und Beruhigungsmittel bei Senioren verabreicht weil das die Erkrankung an Demenz begünstigen oder beschleunigen kann?

Ein Teufelskreis: Demenz macht Depression Depression macht Demenz
Statt Schlafmittel, die oft trunkende und verwiirende Zustände auslösen folgende Aktivitäten fördern:
die Schlaftiefe fördern, frische Luft+Bewegung, wenig Tagschlaf, Rituale
Lichtmangel - rausgehen, raussetzen, rausfahren
Bewegung - Spaziergang, Ballspiel, Gymnastik, Kinästhetik
Austrocknung(Exsikkose) - ausreichend trinken
Mangelernährung - ausgewogene und regelmäßige Mahlzeiten, Spätmahlzeit
Schildrüsenerkrankung behandeln lassen
Schmerz Körper/Verhalten beobachten, Ursachenforschung, Behandlung, Schmerzbekämpfung,
Musik
Denk daran dass, Schlafmittel die wichtigen notwendigen Schlafphasen unterdrücken - besser ist Baldrian, Melissengeist, Hopfen und Tagesaktivitäten bei schönem Wetter!!!

Ob diese starken Mittel einen direkten Einfluss auf die Demenzerkrankung selbst hat, kann ich nicht sagen. Jedoch ist bekannt, dass starke Beruhigungs- und Schlafmittel Demenz-ÄHNLICHE Verwirrungszustände hervorrufen können.
ja, bei starken mitteln ist das oft der fall. aber es gibt auch welche auf pflanzlicher basis oder sie, die sind dann nicht so stark
Nicht alles steht in der Anleitung, weil gerade alte Leute auf Medikamente anders reagieren, als junge Leute, an denen sie meist getestet werden.
Modifee am 15. August 2009 09:11 Getestet werden Medikamente nicht nur an jungen Probanden! Und im Alter gibt es oft zu einer Erkrankung noch andere (Multimorbidität) und deshalb ist immer die ganzheitliche Betrachtung und Therapie nötig!!! Das macht GERIATRIE aus.

Demenz ist keine Krankheit, sondern das Symptom einer Erkrankung wie Alzheimer, Cerebrale Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Hirnverletzungen oder Delirium, Morbus Pick oder Hunthington o.ä. Aber eine Demenz kann für Stunden verschlimmert werden durch Medikamente, aber auch durch Schlaflosigkeit oder Unruhe. Deshalb sollte IMMER ein Arzt ganzheitlich therapieren, wenn z. B. eine Erkrankung wie Alzheimer vorliegt. Die Antwort von Eleonore ist sehr hilfreich... das sind sehr wichtige Tipps und Dinge, die man immer miteinfliessen lassen sollte.

Um einen gesunden Schlaf zu fördern und die Schlafstörungen bei Demenz zu mindern, sollten folgende Regeln beachten:
Sorgen Sie dafür, dass der Demenzerkrankte einen geordneten Tagesrhythmus hat und unterstützen Sie seine "innere Uhr" durch feste Rituale (Frühstück, Mittagessen, Abendbrot zu bestimmten Zeiten, Spaziergang immer um 15:00 Uhr etc.). Fördern Sie durch weniger Schlaf am Tag das Schlafbedürfnis am Abend. Außer dem halbstündigen Mittagsschlaf sollte der Demenzerkrankte tagsüber wach bleiben - schaffen Sie also genügend Anreize. Bewegung an der frischen Luft verhindert, dass der Demenzerkrankte tagsüber schläft, macht aber gleichzeitig müde für die Nacht. Begleiterkrankungen, die Schmerzen verursachen, aber auch Depressionen müssen behandelt werden, da sie Schlafstörungen oft zusätzlich fördern. Ältere Menschen werden durch eine Tasse Kaffee oft ruhiger, denn Koffein fördert die Durchblutung im Gehirn. Schlaffördernde Naturheilmittel oder - wenn gar nichts anderes hilft - Medikamente können nach Rücksprache mit dem Arzt gegeben werden, sollten aber wegen der Nebenwirkungen eher selten zum Einsatz kommen.
GALLARIAOY am 20. September 2009 06:24 Deine Antwort hört sich so an, als währest Du auf diesem Gebiet tätig. Nur, die Hinweise, mit allophatischen Medikamenten zu arbeiten, belasten den Demenzkranken. Angebracht wäre homöopathisch zu arbeiten, was womöglich sogar die Demenz etwas auflösen könnte. Wir stellten bei einem Dememzkranken mit Schüttelatacken fest, dass rein energetisch, dass Schütteln, für einige Tage ausgeschaltet werden konnte, uns, dem Energiegeber es jedoch beschis... ging. GALLARIAOY