Frage von meinneuesleben, 230

Können solche Gedankengänge auch schon eine Depression darstellen?

Ich gehe zum Psych., die Frage soll helfen meine Gedanken zu ordnen und vielleicht hat jemand ein schon den ein oder anderen Tipp.

Ich , (19, w ADS)studiere seit Okt 15 dazu bin ich ausgezogen. Das Studium macht mich aber irgendwie fertig. Ich wünsche mir jeden Montag, dass endlich Freitag ist und ich zurück nach Hause (zu meiner Mama) kann. Desweiteren bin ich oft wirklich niedergeschlagen, weil mir immer wieder bewusst wird, dass mein Leben nie wieder so wird, wie es war. Ich bin mir bewusst, dass ich mich mehr und mehr von meiner Familie ablösen werde. Ich bin definitiv kein Kind mehr! Teilweise wird mir wegen dieser Gedanken richtig übel, ich kann nicht schlafen, habe Kopfschmerzen, ..

Seit dem Studium habe ich auch enorme Angst, dass ich mir irgendwann das Leben nehmen werde. Eine kurze Erklärung dazu: ich denke nicht, dass ich wirklich suizidgedanken habe, also ich will mir nicht aktiv das Leben nehmen. Allerdings ist es in meiner Familie nicht selten, dass sich Menschen versucht haben das Leben zu nehmen (Tante hat es 2xversucht,1 Onkel hat sich getötet, ein weiterer hat Depressionen, ein Uropa hat sich das leben genommen,... ). Ich habe Angst, dass ich irgendwann den Absprung nicht schaffe und mir auch das Leben nehme.

Seit dem Studium fehlt es mir irgendwie an positiven Eindrücken. Während der Schulzeit war ich in den letzten Jahren voller Hoffnung. Seitdem ich wegen dem ADS behandelt wurde, lief es für mich in der Schule wirklich gut. Ich konnte dem Unterricht folgen und habe so sehr gute Noten erhalten. Daneben haben mir ganz viele Lehrer und andere erwachsene immer wieder gesagt, dass ich das Studium meiner Träumer locker schaffen würde, weil ich großes Talent und genügend Intelligenz und Ehrgeiz hätte. Tja das Lernen fällt mir echt schwer. Die Differenz zwischen Schule und Uni ist doch enorm. Bloßes zuhören reicht nicht mehr aus. In der Schule haben ich nur äußerst selten versucht zu lernen. Das klingt jetzt vermutlich mehr als abgehoben, aber es macht keinen Sinn zu lernen, wenn man das alles schon kann. Ich stehe aber auch unter enormen Druck, ich will immer die beste sein, das gelingt mir aber grade genau deswegen nicht. Ich habe so geheult, als ich meine Abinoten bekam (Schnitt lag bei 1,9). Furchtbar! Wenn ich überlege woher dieser Druck kommt würde ich vermuten, dass "intelligent" sein, so das einzige ist, was mir liegt.Ich bin nicht sportlich, musikalisch, künstlerisch begabt. Ich weiß eine ganze Menge zu 1000 Themen, das merkt nur ganz selten mal jemand. Solche Themen kommen nun mal nie auf. Ich möchte, aber auch irgendwie zeigen, dass ich etwas gut kann. Überzeugend sind dabei Leistungen. ...

Glaubt ihr, dass das eine Depression ist? Und WIE kann ein Psych. helfen den Druck aus zu nehmen, geht das mit Anti-Depressiva oder NUR mit einer Therapie? Ich hätte möglich schnell wieder  positive Gedanken.

Edit: bin Halbwaise, habe mich schon mal geritzt

Antwort
von Barbaratlos, 32

Ich habe selber Erfahrungen mit Depressionen, weshalb ich mich mit dem
Thema intensiver beschäftigt habe. Es gibt mehrere Faktoren, die dich in eine Depression führen können. Stress gehört dazu, und auch Veränderungen im Leben wie die >Abnabelung< können Stress bedeuten. Du kannst das Risiko, an Depressionen zu erkranken auch genetisch geerbt haben.

Depressionen haben verschiedene Ausprägungen. Du kannst leichte depressive Verstimmungen haben bis hin zur schweren Depression. 

Ich bin keine Psychiaterin und kann keine Diagnose stellen, aber ich vermute, dass du mindestens eine depressive Verstimmung hast. Es gibt viele Maßnahmen, die dir helfen können. Psychiater können feststellen, wie ausgeprägt deine Depression ist und dir Medikamente veschreiben. Ich bin übrigens sehr dankbar für die Medikamente, mir haben sie sehr geholfen. Therapeuten können dir helfen, deine Kräfte zu finden und sie zu stärken. Bewegung und Sport helfen dir, dich wohl in deinem Körper zu fühlen, was schon eine Menge ausmacht. Freunde können dir helfen, dich nicht ausgeschlossen zu fühlen. Entspannungtechniken helfen, mit Stress fertig zu werden und, und, und...

Jeder Mensch kann seinen eigenen Weg finden, gesund zu werden. Ich hatte viele Helfer dabei. Auch du hast alle Chancen, dich wieder gesund und stark zu fühlen. Alles Gute.

Antwort
von holodeck, 64

Medikamente ändern nur deinen Hormonhaushalt. Eine Therapie deine Gedanken, Werte und Reaktionsmuster - mental wie emotional.

Druck macht Stress und Stress macht auf Dauer depressiv. In einer Therapie kannst du lernen, dir eine andere Einstellung zu Erfolg und Misserfolg zu erarbeiten. Es ist beispielsweise KEIN Misserfolg, für die Uni lernen zu müssen, das kommt selbst in den intelligentesten Familien vor. Wissenschaftliches Arbeiten erfordert die Entwicklung ganz anderer Lernstile und Arbeitsstrategien und ist durchaus eine große Herausforderung. Ein guter Teil der Leistungen der ersten Semester ist deshalb Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen.    

Das ist das Eine.  
Dazu kommt, dass du mitten in einer Abnabelungs- und Verselbständigungsphase steckst. Auch das erfordert viele seelische Ressourcen, denn Verselbständigung macht den meisten Menschen Angst. Und sei es auf ganz unbewussten Ebenen.

Die Psychologin kann dir dabei helfen, die Dinge, die dich jetzt noch unter Druck setzen, realistisch einzuschätzen, und dich bei deinem Abnabelungsprozess begleiten. All das wird Druck abbauen.     

Ich hätte möglich schnell wieder  positive Gedanken.

Du kannst in der Therapie lernen, auf Abstand zu deinen trüben Gedanken zu gehen und sie zu akzeptieren: "Ach, da ist ja wieder mal so ein trübsinniger Gedanke. Hallo." Je mehr du versuchst, sie wegzumachen, desto anhänglicher werden sie. Also akzeptiere, dass sie da sind, und gehe auf Abstand, dann lassen sie dich in Ruhe.  

Wie schnell das alles geht hängt davon ab, wieviel Lösung für was auch immer dein gegenwärtiger Zustand darstellt und was er dir bringt.

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 76

Ich würde auf jeden Fall mal zu einer Familienaufstellung raten. Aber bei einem Profi, bitte nicht so ein Husch-husch-Wochenendseminar mit hunderten Teilnehmern in einer Bürgerhalle.

Jeder von uns schleppt Lasten seiner Vorfahren mit sich herum. Den einen bedrückt es mehr, den anderen weniger, das hängt von vielen Faktoren ab. Selbstmord ist etwas, was schwer auf einer Familie lastet. Daran solltest du wirklich arbeiten, in eigenem Interesse.

Was du schreibst klingt für mich nicht nach einer ausgeprägten Depression. Du suchst deine Anerkennung im Außen. Das ist, in deinem Alter, nicht ungewöhnlich. Mancher kommt da nie raus.

Es steht dir natürlich frei, dein Problem mit Tabletten zu bekämpfen. Das beseitigt allerdings nur die Symptome, nicht das Problem. Ein guter Psychotherapeut sollte dir weiterhelfen können, indem er mit dir genau diese Punkte aufarbeitet.

Kommentar von meinneuesleben ,

Was soll mir eine Familienaufstellung bringen? Meine Familie kannst du größtenteils in die Tonne kloppen. Es ist auch nicht so, dass mir der Tod jener Menschen (bis den tot meines Vaters) irgendwie belasten. Ich kannte diese Menschen kaum. Und ich weiß nicht, ob es wirklich so normal ist sich ständig Druck aufzubauen. Das ist wirklich jener Punkt, der mich unheimlich belastet.

Kommentar von Kristall08 ,

Hast du schon eine Familienaufstellung gemacht? Wenn nein, kannst du ja kaum wissen, ob sie dir was bringt.

Ich jedenfalls würde dich als Klientin gar nicht annehmen. Das wäre mir wirklich zu anstrengend. Du suchst nach einem Weg, dein Problem zu behalten. Nicht nach einer Lösung.

Kommentar von meinneuesleben ,

Was ist los mit dir? Ich frage, was soll das bringen und anstatt mir zu erklären, was das bringen soll werde ich angepflaumt. Ich habe keine Ahnung, was das ist und was das für Erfolge bringen soll. Also Frage ich nach... aber gut du bist scheinbar komplett voreingenommen. Ich würde nichts lieber, als diese Probleme los zu werden. Daher habe ich auch den Plan gefasst mir professionelle Hilfe zu holen. Wenn ich meine Probleme so geil fände, könnte ich das gleich unterlassen und nur rumheulen, aber das ist einfach nicht das, was ich erreichen möchte. Ich möchte gerne unbeschwert leben.

Kommentar von meinneuesleben ,

Menschen, wie dich liebe ich ja insgeheim. Erst dir Klappe aufreißen und den ganzen Senf, der kein Stück zutrifft abladen und dann heimlich still und leise den Schwarz einziehen.

Kommentar von Kristall08 ,

Auch, wenn du es dir nicht vorstellen kannst, es gibt Leute, die ein Leben außerhalb von GF haben. Ich war mit Freunden auf einer Vernissage, es war ein sehr schöner Abend. ;)

Eine Familienaufstellung läuft immer sehr individuell ab, das lässt sich nicht erklären. Außerdem, wenn man hier was beschreibt und bei dir wäre es anders, wären ja deine Erwartungen wieder enttäuscht.

Wieso probierst du nicht einfach mal was, statt direkt wieder nach Gründen zu suchen, wieso es nicht funktionieren würde? Und dann noch Bestätigung dafür im Außen, hier auf GF suchst.

Kommentar von meinneuesleben ,

noch mal die Frage, was läuft bei dir schief? Ich frage, was ist das und schon wieder wird mir irgendein Mist unterstellt. Wenn ich wüsste, was das ist, könnte ich darüber nachdenken so etwas in Angriff zu nehmen. Allerdings habe ich momentan viel mehr Probleme mit mir selbst, als mit meiner Familie. Also würde ich schon abwegen, was mir das bringen kann. Ich würde mir auch nicht den Blinddarm entfernen lassen, wenn ich auf der Suche nach einer Lösung gegen dauerhafte Kopfschmerzen bin.

Kommentar von Kristall08 ,

...abwägen...

Was sagt dir der Begriff Google?

Du hast nicht gefragt, was eine Familienaufstellung ist, sondern was es dir bringt. DAS allerdings kann man nie vorher sagen. Für mich bedeutete dies - wohl auch nicht zu unrecht - du machst das nur, wenn man dir vorher einen Erfolg garantiert. Außerdem kannst du dich dann ja hinterher bei jemandem beschweren, wenn dieser Erfolg dann nicht eintritt.

Ich fürchte, bei dir läuft so einiges falsch. Vielleicht findest du ja einen Therapeuten, der sich damit herumschlagen mag. ;)

Kommentar von meinneuesleben ,

ahahahahahaha ja ich mache etwas, was einen Sinn macht. Aber das ist ganz gewiss nicht mein Problem. Das ist vermutlich ziemlich normal. Aber gut du weißt ja eh alles besser.

Antwort
von kasjopajaweiteg, 34

Ich bin auch adsler ohne "H"

Den Druck den du dir selber machst, um beste zu werden, ist nicht ADS typisches Problem.

Lese etwas über Narzissmus nach. Jeder ist ein bisschen narzisstisch veranlagt. Vielleicht bei dir etwas mehr. Das würde den Druck erklären.

Das wir zu Depressionen neigen, ist wahr. Und es klingt bei dir, als ob du unter depressiven Phase leidest.

Muss du dir Hilfe holen. Psychiater und Psychologen.

Mein unqualifitierter Vorschlag ist, mach Sabbatjahr an der Uni, tanke etwas Kraft bei deiner Familie und tue nur das, was dir Spaß macht. 

Erst dann versuche es mit Uni nochmal.

Alles Gute

Antwort
von JoeButsch, 44

Jeder Will am Montag Freitag haben,das ist ganz normal.Das du so Fertig vom Studium ist bist,liegt zu teil nicht am Studium sondern an dir.Es Fängt alles mit dir an,und Hört auch wieder auf.Ob zu Jung bist ist Egal Vielleicht bist du einfach Schlauer.Das mit dem Suizid,sagt mir das in deiner Familie,darauf will aber ich nicht näher  Eingehen.Gehe mal auf YouTube (Robert Betz).Ps alles ist Menschlich,jedes Gefühl das du produziert ,oder empfindest,ist ganz normal.Denke immer Positiv,üben üben üben.Viel Glück. Joe.Butsch 

Kommentar von meinneuesleben ,

Tja blöd etwas zu üben, was irgendwie nicht wirklich da ist. Ich wünsche mir auch nicht, dass Montag Freitag ist, weil ich Wochenende will, sondern weil ich mir wünsche, dass ich zurück zu meiner Familie kann zurück in meinen sicheren Hafen. Dieses Bedürfnis nach dem Wochenende kenne ich natürlich auch. Das hatte ich in der Schule und es unterscheidet sich gefühlsmäßig sehr von dem jetzigem Gefühl.

Antwort
von linksgewinde, 120

Weißt du was dir fehlt? Dir fehlt jemand der dich stützt und dir ab und zu auf die Schulter klopft. Depression? Ja. Was du diesbezüglich schon erlebt hast war leider ein guter Wegbereiter dafür.

Kommentar von meinneuesleben ,

Ich habe meine Mutter, die mich stützt und mir oft auf die Schulter klopft.




 Ja. Was du diesbezüglich schon erlebt hast war leider ein guter Wegbereiter dafür.

was genau meist du damit?

Kommentar von linksgewinde ,

Erfahrungen prägen. Da bleibt immer was hängen. Fasse mal auf die berühmte heiße Herdplatte, das vergißt du nie mehr.

Kommentar von meinneuesleben ,

klar bleiben solche Sachen hängen, aber es wird ja sicherlich nicht jeder Mensch, der einen Elternteil verloren hat, depressiv oder hat solche Probleme. 

Kommentar von linksgewinde ,

Glaube mir, man wird mit jedem Schicksalsschlag empfindlicher. Ein schleichender Prozess.

Kommentar von Jessicahofst ,

Da kann man auch dagegen arbeiten

Kommentar von linksgewinde ,

Du kennst dich da noch nicht so gut aus Jessica. Eine Depression geht mit Antriebslosigkeit einher, du hast keine Lust auf garnichts, siehst keinen Sinn im Leben, hast keinen Appetit...u.s.w.

Kommentar von Barbaratlos ,

Das ist nicht zwangsläufig so. Es gibt Menschen, die durch Krisen tatsächlich stärker werden. Spannend dazu ist das Thema Resilienz, also die Fähigkeit gesund zu werden. Darin unterscheiden sich die Menschen stark.

Antwort
von Nameth, 95

Wieso besprichst du das nicht mit deinem Psych. Ich denke nicht das das eine Depression ist und nur weil sich einige aus deiner Familie  umgebracht haben musst du das ja nicht zwangisläufig tun. 

Wem willst du etwas beweisen? Willst du das andere zu dir aufblicken und denken mensch ist die ja schlau? Ich denke du setzt dich selbst einfach unter Druck. Dadurch hast du eine Barriere. Ich würde enfach mal Pause machen. Auch wenn es für dich schwer klingt braucht dein Hirn auch mal Ferien und ZU viel lernerrei tut dir nicht gut. Du hast das Gefühl den Anforderungen nicht mehr zu genügen. Warum den nur weil du kein 1 schnitt hast. Ist doch egal solange du dein ABI und das Studium deiner Wahl machst. Versuch einfach nicht anderen etwas beweisen zu wollen sondern dir selbst zu sagen das das gerede der anderen unwichtig ist.  Du brauchst in erster Linie wieder ein Erfolgserlebnis, dabei ist es egal ob in der Schule oder bei einem Hobby, auf dem du aufbauen kannst und von dem du Mut schöpfen kannst. Dies kannst du am besten mit deinem Psych. besprechen da er dich besser kennt als wir. Wenn du das hast kannst du dir sagen wenn ich das geschafft habe wird alles andere ein Klacks. Glaub mir jeder hat mal solche Phasen. Man hat mal gute dann wieder nicht so gute Jahre. Das einzige was du dir sagen musst ist nicht nach hinten sondern nach vorne zu blicken. Es kann nur besser werden. Klingt wie aus dem Internet abgeschrieben aber wenn du das nicht machst wird es auch nicht besser.

Wenn du dich mal intensiv mit jemanden unterhalten willst kann ich dir auch gerne per Privatchat meine e-Mail Adresse geben. Musst du natürlich nicht vielleicht besprichst du dein Problem auch besser mit deinen engeren Bekannten aber es ist ein Angebot

Kommentar von meinneuesleben ,

lies die Frage noch mal. Dann erkennst du hoffentlich, wieso ich sie nur, als bedingt hilfreich empfinde. 

Und was Hobbys und co betrifft, ich kann eine Menge nicht. Ich habe ganz verschiedene Sportarten und co ausprobiert und kann nichts, musikalisch bin ich auch nicht, .. . 

Kommentar von Nameth ,

Das heißt ja noch lange nicht das man kein Hobby hat XD

Nur weil du in etwas nicht gut bist heißt es ja nich das du es nicht gerne tust.

Tut mir leid das ich dir nicht helfen konnte

Kommentar von meinneuesleben ,

Es bringt nur eben nicht die erwarteten Erfolgserlebnisse, wenn du noch etwas machst, was du nicht kannst. 

Kommentar von Nameth ,

Man kann auch an allem was rummeckern und alles negativ betrachten. Es können kleine Schritte sein die dir weiterhelfen können. Vielleicht das du beim Zeichnen das Auge mal besser gezeichnet hast als beim letzten mal oder das du beim Sport zum ersten mal nicht hingefallen bist solche Dinge eben. 

Und Vollkommen unkreativ unmusikalisch etc. ist niemand

Kommentar von meinneuesleben ,

klar man kann sich auch alles schön reden. Ich betreibe sogar Sport, aber das ändert an meinen Problemen nichts. 

Ich in auch nicht unkreativ. Ich habe eine Menge toller Ideen, aber in der Umsetzung sieht es dann immer blöd aus, also lasse ich das doch lieber sein. 

Kommentar von Nameth ,

Das hat gar nicht mit schönreden zu tun das hat was mit leben zu tun und mit positiv an eine Sache rangehen. Vielleicht bist du hier mit deinem Problem auch falsch. Außerdem kannst du das mit dem Erfolgserlebnis besser mit einer Person besprechen die dich besser kennt als wir


(Was für eine Lösung suchst du eigentlich)

Kommentar von meinneuesleben ,

natürlich bin ich hier mit der Frage nicht richtig. 

Mich interessiert eigentlich nur, wie ein Psych mir dabei helfen kann das zu lösen. 

Besonders interessiert mich, ob Anti-Depressiva auch dabei helfen können Druck, den sich ein Mensch selber macht, abzubauen.

Kommentar von Nameth ,

Vielleicht fragst du mal den Psych wie er dir bei deinem Problem helfen kann dafür ist er schließlich da. 

Kommentar von meinneuesleben ,

Wie gesagt lies die Frage noch mal ;)

Kommentar von Nameth ,

Wie gesagt geh zum Psych. Er weiß am besten wie er dir helfen kann und hat bestimmt auch geeignete Lösungsansätze

Kommentar von meinneuesleben ,

es steht da sogar dick und fett gedruckt, aber danke!

Kommentar von Nameth ,

Anstatt uns zu fragen wie der Psych dir helfen kann solltest du ihn fragen wie er dir helfen kann er hat das schließlich studiert und alles. Wie sollen wir den wissen wie er dir helfen kann das ist doch unlogisch. Aber nun gut schönen Abend noch

Kommentar von Kristall08 ,

Kennst du den:

Wer etwas will, findet Wege.

Wer etwas nicht will, findet Gründe.

;)

Kommentar von Barbaratlos ,

Ich stimme dir zu, dass nichts hilft, was dich zusätzlich stresst. Meine Therapeutin stellte mal fest, dass ich meine >Hamsterräder< praktisch nur austausche. Also einige Tipps:

Mach dir eine Liste der Dinge, die du wirklich gerne hast und die leicht umzusetzen sind: Musik, Düfte, Menschen, Tätigkeiten... und setze am Tag ganz bewusst diese Dinge ein.

Konzentriere dich auf äußere schöne Situationen. Ich habe eine Zeitlang ein >Positiv-Tagebuch< geführt, in das ich abends schöne Erlebnisse eingetragen habe. Anfangs waren das ganz kleine Einträge und wenige. Mein Gehirn hat sich aber schnell daran gewöhnt und ich habe das Leben nach und nach als leichter und positiver erlebt. Bald konnte ich jede Menge aufschreiben und es wurde immer besser.

Kommentar von meinneuesleben ,

@nameth dann lies auch noch mal den ersten Satz der Frage ;)

Kommentar von meinneuesleben ,

@Kristall, wenn du mich meinst ja den Spruch kenne ich, aber ich sehe keinen Bezug dazu. Ich habe ja den Plan einen Psych aufzusuchen und mir Hilfe zu holen...

Kommentar von Kristall08 ,

Gerichtet war der Spruch an Nameth, aber er betrifft dich.

Du bist so beschäftigt mit deinem Problem, dass du keinen Blick für die Lösung hast.

Kommentar von meinneuesleben ,

stimmt deswegen habe ich mich auch nicht mit Lösungsansätzen, wie dem Gang zum Psychiater beschäftigt. Du bist echt eine Witzfigur mit all deinen lächerlichen Behauptungen.

Kommentar von Kristall08 ,

Du hast absolut kein Benehmen, beleidigst hier die Leute, die sich bemühen, dir zu helfen.

Kommentar von meinneuesleben ,

Klar Kritik kann eben nicht jeder annehmen. Ich glaube auch nicht, dass du mir helfen willst. Du stellst lediglich vollkommen falsche Vermutungen auf und das hilft kein Stück weiter.

Antwort
von kasiiiXD, 47

Diesen Druck, den man sich sleber macht kenne ich nur zu gut.... und naja sagen wie er dir hilft, kann ich dir nicht, aber ich würde es auch gerne wissen.... ich frage mich, ob ich auch mal zum Psych soll, weil ich so viele Fragen habe und mich nicht richtig mit der Gesellschaft auf ner Wellenlänge fühle und Schuldruck wegen unseren ekelhaften Lernmethoden ohne Ende blablabla... naja ich wollte fragen: Seid wann ist das bei dir so? Schon immer irg wie? Und "wie fühlst du dich" in der Gesellschaft?

Kommentar von meinneuesleben ,

Wann der Druck so extrem wurde, kann ich dir gar nicht sagen. Wobei ich schon ziemlich früh das Bestreben hatte sehr gut zu sein . Abgesehen von pubertären Phasen. 

Ich weiß nicht, wie ich mich in der Gesellschaft fühle. Ich denke aber trotz vieler Macken habe ich doch die ein oder andere sehr positive Seite an mir, die mich zu einem vollwertigem Wesen der Gesellschaft macht, ich fühle mich also nicht dauerhaft, als ein Außenseiter

Kommentar von kasiiiXD ,

oke, danke für deine Antwort. Ich habe auch das bestreben die Beste sein zu wollen und interessant zu sein und besonders zu sein usw. Nun ja, ich habe das Gefühl ich wirke eher wien kleines Kind auf andere... Und ich kann es nicht abhaben, wenn jmd um mich herum "geheimnisvoller", "schlauer" und ähnliches wirkt oder so... Also nicht immer so extrem, es kommt drauf an. Aber es macht mich schon fertig, weil ich mich deswegen immer so "erdrückt" fühle. Ist das bei dir auch so ähnlich? Ich kann mit der Gesellschaft kommunizieren, manchmal isses auch ganz lustig. Aber ich fühle mich immer ein bisschen unverstanden und "anders". Ich mag es anders zu sein, aber ich sehne mich doch sehr nach jmd Gleichgesinnten. Ich will unbedingt wissen, wie die "normalos" alle denken, weil sie scheineb ganz anders zu denken als ich... oder ich täusche mich. Ich möchte einen Menschen, der mich liebt, wie ich bin, für den ich das Besonderste bin, der so denkt wie ich und und und... Wünscht du dir auch so was?

Kommentar von meinneuesleben ,

Ob jemand geheimnisvoller ist oder vergleichbares ist mir ziemlich egal. Ich habe auch nicht dauerhaft das Gefühl anders zu sein, auch wenn mir Menschen das immer mal wieder sagen. Ich bin nicht unbedingt froh drum und einen Menschen, der einen anderen so annimmt,wie er ist, wünscht sich vermutlich jeder.

Kommentar von kasiiiXD ,

ja, hast du vermitlich Recht mit. Nervt es dich eig, wenn ich dich so "viel" frage? (sry für diese Frage schon wieder xD)

Kommentar von meinneuesleben ,

ist okay

Kommentar von kasiiiXD ,

okee

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