Frage von billigparfum, 53

Können Schlafstörungen Übelkeit verursachen?

Ich habe seit einem Jahr Schlafstörungen und schlafe seit ungefähr 2 Wochen erst gegen 3 Uhr morgens auf der Couch ein - ohne Decke, mit Licht und Fernsehen. Dadurch bin ich mittlerweile schon ziemlich verspannt; meine Schultern und Hüften tun weh. Seitdem ich ohne Decke schlafe, habe ich auch tagsüber viel öfter kalt und zittere dabei. Letzte Woche hatte ich eine Phase, in der ich total appetitlos gewesen bin. Und dann gibt es Tage, an denen mir aus heiterem Himmel plötzlich schlecht wird - so wie gestern. Ich hatte am Morgen ein Müsli gegessen, bekam sehr schnell wieder Hunger (mit Magenknurren), habe zwischendurch ein Bonbon gegessen und gegen 19 Uhr wurde mir einfach so schlecht. Essen konnte ich trotzdem, aber ganz verschwunden ist das bis jetzt noch nicht. Und gerade weil ich derart intensiven Hunger hatte, kann ich die Übelkeit nicht nachvollziehen. Ich nehme seit 5 Wochen L-Thyroxin und weiß nicht, ob die Übelkeit eventuell auch eine Nebenwirkung davon ist. Was ist das? Kann gestörter Schlaf zu dieser Übelkeit führen? Sind Appetitlosigkeit und Kältegefühl bei Schlafstörungen normal? Oder verursacht L-Thyroxin all diese Beschwerden? Hat jemand Erfahrung?

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Antwort
von putzfee1, 25

Schlafstörungen verursachen keine Übelkeit, aber du solltest dringend an deiner Schlafhygiene arbeiten. Ständige Schlafstörungen können nämlich zu einem gestörten Immunsystem führen.

Das heißt: jeden Abend um die gleiche Zeit ins Bett, egal ob du dich müde fühlst oder nicht. Eine Stunde vor dem Zubett gehen weder an den PC noch am Handy rumspielen, kein Fernsehen und kein E-Book lesen. Nimm dir statt dessen ein Buch, mach es dir auf der Couch unter einer Decke gemütlich und trinke, sofern du keine Laktoseintoleranz hast, eine warme Milch mit Honig. Ansonsten einen Melissentee. Stell dir einen Wecker, der dich daran erinnert, dass es Zeit ist ins Bett zu gehen.

Wahrscheinlich wirst du noch eine Weile Probleme mit dem Einschlafen haben, aber wenn du das durchziehst, geben die sich nach einiger Zeit. Wahrscheinlich wird es dir durch den regelmäßigen Schlaf im Ganzen besser gehen.

Wichtig ist aber auch, morgens nicht bis in die Puppen zu schlafen, sondern auch auf eine geregelte Aufstehzeit zu achten. Nur so wirst du deinen Schlafrhythmus wieder in den Griff bekommen.

Was deine Übelkeitsanfälle angeht, bin ich nach wie vor der Meinung, dass du ein gestörtes Essverhalten hast und dass das neben deiner Emetophobie die Ursache ist.

Ob L-Thyroxin zu Übelkeit führen kann, weiß ich nicht. Wenn, dann sollte das aber als mögliche Nebenwirkung in der Packungsbeilage aufgeführt sein. In dem Fall solltest du mit deinem behandelnden Arzt reden, ob es Alternativen gibt.

Kommentar von voayager ,

L-Thyroxin führt zu keiner Übelkeit, ich nehme es schon seit Jahren und mir war nie Übel danach.

Das Präparat ist eine körpereigene Substanz, was soll also daran schädlich sein! Was passieren kann, ist eine falsche Dosierung. Als Nebenwirkungen können sich dann folgende Symptome einstellen, wie es u.a. aus der Roten Liste zu entnehmen ist:

  • Fingertremor
  • Tachykardie (beschleunigter Herzschlag
  • Hyperhidrosis (Schweißausbrüche)
  • Diarrhoe (Durchfall)
  • Gewichtsabnahme
  • innere Unruhe

Diese Symptome können sich zu Beginn einer Behandlung einstellen, verschwinden aber meist, sofern nicht überdosiert wird.

P.S. je mehr ein Mensch hypochondert, desto mehr bildet er sich an Krankheiten ein, stellt unsinnige Konstruktionen her und wittert aus allen möglichen  Wehwehchen und Befindlichkeiten eine Krankheit heraus.

Kommentar von billigparfum ,

Och ja, nur weil DIR von L-Thyroxin noch nie übel wurde, ist es völlig ausgeschlossen, dass andere Menschen mit Übelkeit reagieren.

Jetzt ist L-Thyroxin also harmlos, weil es im menschlichen Körper von Natur aus produziert wird? :-D Krebs kommt auch aus dem eigenen Körper. Was soll dabei schon passieren!

Es ist übrigens immer noch nicht mein Problem, dass du in meinem Fall von Hypochondrie sprichst, nur weil du zu blöd bist, den Begriff Emetophobie in seiner komplexen Art und Weise zu verstehen.

Auf meine Mails willst du nicht mehr antworten und tust so, als wolltest du gar nichts mit mir zu tun haben, während du hier jede meiner Fragen liest, um informiert zu bleiben. Muss ich noch erwähnen, wie lächerlich das ist? :-D

Wenn ich du wäre, wär' ich mir peinlich.

Kommentar von voayager ,

Was du einfach nicht begreifst alte Spuk-Jette, dass ist die Tatsache, dass Hypochondrie und Emetophobie bei dir und überhaupt, ineinander verschränkt sind.

Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass Hypochondrie stets wahllos alle möglichen Krankheiten mutmaßend beinhaltet. Die Hypochondrie ist nicht selten ziemlich eingehegt, d.h. sie zielt oftmals auf ein ganz bestimmtes Krankheitsbild ab, dass stets herausgewittert wird.

Da gibt es Hypochonder z.B., die unentwegt bei sich eine Krebserkrankung herausdeuten, wenn ihnen z.B. ein Furz durch die Quere geht etc., wieder andere "erkennen" ständig einen Tumor bei sich und dies schon bei einem leichten Kopfweh usw.

Daher solltest du begreifen, dass deine Hypchondrie-Vorstellungen einseitig sind, folglich mußt du nachjustieren, oder du mußt dich mit dem Status der Viertel,- bis Halbwisserei in Sachen spezieller Erkrankungen begnügen.

Es ist immer wieder kennzeichnend, dass das angelesene Wissen, oftmals nur eine angestoppelte Angelegenheit ist, die mit Vorsicht genossen sein will.

Dir werden keine e-mails mehr beantwortet, alldieweil du

a) dazu neigst, sehr rasch ausfallend zu werden (wer will sich das als Erwachsener und normaler Mensch gefallen lassen, wenn es denn kein Geld als Ausgleich gibt? Von einem 17-jährigen Menschen ohnehin nicht)

b) du nicht lernfähig bist

c) du zu Verstiegen, - und Verschrobenheit neigst!

d) hysterische-theatralische Ergüsse nicht gerade appetitlich sind

e) du insulare ...... hast, die einem abschrecken

P.S. deine Emetophobie ist auch nur die Spitze vom Eisberg. Dahinter steckt eine frühkindliche Störung, die du noch nicht erkannt hast, schon weil das Erinnerungsvermögen nicht so weit zuirückreicht, schon weil so am idealisierten Elternbild dann Kritik angebracht wäre.

Was dir fehlt ist ein Urvertrauen, wie es die Psychoanalyse hervorhebt. Dieses wird meist in der oralen Phase erworben, wenn alles normal verläuft.

Hat es damit nix zu tun, dann ist in der analen Phase der Hund begraben, d.h. bei der Individuation (Ichbildung) existierten oftmals repressive Verhältnisse, die dann eine Angst vor einem Kontrollverlust beim Kleinkind hervorrufen.

Beweis: etliche Kinder hatten mal schreckliche Brecherlebnisse, dennoch tangiert es sie nicht. Auch meine entsetzliche Amöbenruhr berührt mich nicht weiter.

Inwieweit eine genetische Disposition anteilig dazu beitrug, lasse ich mal offen.

Fazit: du bist gut beraten, wenn du endlich mal eine Gesprächs,- oder Familientherapie beginnst, ggf. flankiert durch ein Medikament. Dazu sind allerdings 3 Parameter erforderlich:

  • ein Leidensdruck
  • der wille sich ändern zu wollen
  • Compliance, also keine mental-emotionalen "Ringkämpfe" mit der therapeutischen Fachkraft !

Abschließend sei noch angemerkt, dass du dich ununterbrochen in mißeliche und absurde Situationen hineinmanöverierst und dann dich beklagst, dass dir was zugestoßen sei. Dies nennt die Psychoanalyse den Wiederholungszwang des/der zurückliegenden Traumas/Traumen, der/die  stets was Dämonisches verkörpert/n.

Kommentar von billigparfum ,

P.S.: Auf "gestörtes Essverhalten" werd ich gar ned mehr eingehen xd spart euch das endlich

Kommentar von putzfee1 ,

Du wolltest wissen, woher unserer Meinung nach deine Übelkeitsanfälle kommen, und ich habe dir geantwortet. So einfach ist das. Wenn du Antworten von einem Fachmann willst, geh zum Arzt.

Kommentar von billigparfum ,

Ich habe die vermeintliche Essstörung aber längst widerlegt, also kann das nicht die Ursache sein. Beim Arzt war ich oft genug, um zu wissen, dass ich auch dort auf kein klares Ergebnis komme.

Kommentar von putzfee1 ,

Ich habe die vermeintliche Essstörung aber längst widerlegt

Wo bitte?

Antwort
von Mandylinchen, 28

Ich würde die Medikamente nicht einfach weglassen, ohne mit dem Arzt zu sprechen. Wenn du L-Thyroxin nimmst, hast du eine Schilddrüsendysfunktion und da solltest du die Hormone nicht einfach wieder absetzen.

Sprich mit deinem Arzt über deine Probleme, vielleicht ist die Schlafstörung auch auf das Medikament zurückzuführen, aber dann sollte er dir sagen, wie du verfahren sollst.

Versuche abends kein Fernsehen zu schauen und grelles Licht zu meiden (also Laptop, Fernseher usw) und lies lieber etwas. Das macht dich müder und dein Körper reagiert nicht auf das Licht.

Iss am besten Dinge, die leicht verdaulich sind und nicht zu viel Zucker, Koffein oder so. Und vielleicht isst du auch noch sehr spät, weswegen du dann nicht schlafen kannst? Am besten nichts nach 20 Uhr essen.

Aber als erstes am besten zum Arzt :)

Antwort
von Gamerman23, 24

Also erstmal würde ich die Medikamente weglassen. Kann natürlich sein das die Übelkeit mit den Medikamenten zutun hat, ich gehe davon aus das es die Mischung aus Medikamenten und dem Schlafentzug ist. Wie viele stunden am Tag schläfst du denn? Hast du schonmal überlegt Sport zu machen dich richtig auszupowern ? Leg dich am besten trotzdem schon um 23 Uhr ins Bett. Der Fernseher hält dich nur unnötig lange wach. Schlafstörung kann zu psychischen Erkrankungen führen und generell leidet dein kompletter körper darunter.

Antwort
von normalerdude0, 11

Achtest du auf deine ernährung? Hast du genug fett am körper?

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