Frage von BlackHopes, 156

Können Psychologen wirklich helfen?

Man liest ja hier im Forum immer, wenn einer Anzeichen von Depression etc.. hat, als Antwort: hol dir Hilfe beim Psychologen, er ist die einzige Rettung, dann wird bestimmt alles wieder gut...

Ich kenne einige Leute die schon Erfahrungen mit Psychologen gemacht haben und die konnten mir eigentlich nur Negatives berichten. Sie sollen falsche Behauptungen aufstellen, die gar nicht stimmen können.
Ein Beispiel: meine Freundin hatte psychische Probleme, dann ist ihre Mutter an Krebs erkrankt und der Psychologe behauptet, dass sie ihre psychischen Probleme wegen der Erkrankung ihrer Mutter hat. Doch sie meint, ja eigentlich zurecht, dass der Grund für ihre Probleme nicht an der Erkrankung der Mutter liegen, da sie diese ja bereits davor schon hatte. Da hab ich mir auch gedacht, dass diese Begründung vom Psychologen ziemlich weit her geholt ist, da sie diese Probleme wirklich schon davor hatte.
Ich habe mir auch schon mal überlegt psychologische Hilfe zu holen, doch nach den vielen negativen Erfahrungen die man hört, frage ich mich halt ob das überhaupt einen Sinn hat. Und was für Alternativen gibt es dann überhaupt noch um sich Hilfe zu holen? Was sind eure Erfahrungen mit Psychologen?

Antwort
von skogen, 93

Ich hatte eigentlich gute Erfahrungen.
Außer das viele mich weiterschickten, weil sie mit mir nicht konnten, ich aber mit Ihnen, oder sie haben nach Monaten, mein Vertrauen missbraucht. Manche waren mir unsympathisch. Aber ich hab auch schon viele Gute getroffen.

Ihr müsst einfach solange suchen, bis ihr einen findet, mit den ihr könnt. Jemanden der euch versteht, euch sympathisch ist.

Kommentar von MaggieSimpson91 ,

Inwiefern Vertrauen missbraucht? Interessiert mich persönlich.

Kommentar von skogen ,

Naja, sie wusste wie es um mich und meine Familie stand. Wollte nicht versuchen uns wieder zusammenzubringen. Dann erzählte sie Lügen, von wegen es ginge mir immer schlechter (obwohl ich 3 Wochen ordentlich Schule war, clean und echt ein Ziel hatte), was meine Chance zum Umziehen tötete und hat dann versucht, mich mit meinen Eltern zuversöhnen. - Darauf folgte die schlimmste SVV- und Suizidphase die ich je hatte.

Man muss also gleich abbrechen, wenn es anfängt unsympahtisch zu werden. Und dann gleich jemand neuen suchen.

Antwort
von Caballero14, 64

Ich kann dir nur von einer damaligen Freundin und mir erzählen

Bei ihr wars so das es überhaupt nichts gebracht hat sondern gleich geblieben ist und sie es Iwan einigermaßen alleine auf die Reihe bekommen hat (bis zum Rückfall)

Bei mir wurde alles schlimmer wurde von erwachsenen aber VORALLEM von Psychologen hintergangen und von einer erpresst (egal ob ambulant oder Monate lang stationär -wo ich natürlich auch seeehr viele kennengelernt habe denen überhaupt nicht geholfen wurde obwohl sie es wollten und die wurden dann entlassen oder eben die den wirklich geholfen wurde) es verschlimmerte sich krass stark so dass man mich nicht mehr aufnimmt (auch nicht in akutsituationen dann lässt Mans drauf an kommen;) ) keiner ist in der Lage gewesen mir je zu helfen was aber zum größten Teil an mir liegt (ich war mit -ich glaube- 5 Jahren schon beim Psychologen -damals aber noch wegen anderen Dingen)

Es wird immer geraten zum Psychologen zu gehen weil es wirklich was bringen KANN MUSS ABER NICHT!! Denn im Endeffekt ist man selbst dafür verantwortlich du musst einlenken und dich darauf einlassen (können) sie können dir zwar helfen und dich auf deinem Weg begleiten aber gehen musst du ihn alleine

Antwort
von Mewchen, 70

Ein Therapeut oder Psychologe kann nur helfen, wenn man sich ihm wirklich offenbart. Ich kenne leider ein Beispiel einer Freundin, die ihrem Therapeuten einfach nur erzählt hat, was sie meinte was er hören will. Sie hat die Hälfte der Ursachen verschwiegen, die sie mir aber erzählt hat.

So hat sie ihm beispielsweise zwar erzählt, dass ihre Depressionen in der Schulzeit anfingen, ihm aber eben nicht erzählt, dass ihre Eltern sie schon in der Grundschulzeit nieder gemacht haben, weil sie eben nicht die Leistungen erbrachte, die sie erwarteten. Sie hat ihm also immer nur die halbe Wahrheit erzählt, weil sie ihm nicht vertraute.

Vertrauen ist das A und O bei einer Therapie. Wie soll mir jemand helfen, dem ich nur einen Teil des Problems erzähle, dem ich aber nicht wirklich vertraue? Der Typ ist kein Wunderheiler. Ein Therapeut kann nur mit dem arbeiten, was du ihm gibst. 

Und ein gewisses Maß an Eigeninitiative ist ebenso Voraussetzungen. Zwar hat mir die Gesprächstherapie bis zu einem gewissen Punkt geholfen, aber ich musste Dinge eben auch selber ändern. Der Therapeut kann das nicht für dich machen.

Antwort
von Darkmalvet, 70

Also ich würde sagen, ja Psychologen können definitiv helfen, aber es kommt halt zu einen auf die Person an und zu anderen auf das Problem

Antwort
von MeinHobbie, 75

also ich habe aus Erfahrung gelernt , dass ein Psychologe nur helfen kann wenn man sich darauf einlässt und daran glaubt,dass er helfen kann.

aber am anfang dachte ich auch ,dass da einfach so n vogel sitzt der mich für viel geld voll labert

Antwort
von EinradGirl, 43

Also ich hatte richtig Depressionen und mehrmals mit dem Gedanken gespielt mich umzubringen und mir hat der Psychologe echt geholfen! Allerdings kann ich nur sagen, dass man sich wirklich drauf einlassen muss und es auch der richtige sein muss. Ich war davor bei einer zu der hatte ich absolut keinen draht und konnte ihr nichts anvertrauen und das hat dann auch nix genutzt aber als ich dann gewechselt habe hats mir geholfen. Wenn dir die "normale" 1x wöchentlich Therapie nicht reicht kann dir auch ein Aufenthalt in bestimmten Einrichtungen helfen (Keine Angst das sind keine Psychatrien, das ist mehr wie ein Kuraufenthalt, das kannst du in den Ferien machen, freunden sagen du bist weg wenn die fragen und da hilft man dir. Da bist du dann auch mit mehreren zusammen denen es so ähnlich geht wie dir). Allerdings is bei allem zu sagen: DU MUSST DICH DRAUF EINLASSEN also auch Sachen anvertrauen für die du dich schämst oder so sonst nützt es nix.
Liebe Grüße und ich hoffe ich konnte helfen (würde mich auch über nen Stern freuen 😉)

Antwort
von JapaneseBoy, 58

Also ich glaube, wenn man selbst nicht will, kann einem eh keiner helfen. Helfen muss man sich immer selbst. Aber andere können einen nur unterstützen. "Nur".

Kommentar von Mewchen ,

Helfen muss man sich immer selbst. Aber andere können einen nur unterstützen.

Einwandfrei kurz und knapp zusammengefasst!

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