Können oder wollen sie mir nicht glauben?

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4 Antworten

Glauben gibt es nicht nur in Religionen, sondern überall.

Manchmal ist irgend ein Glauben aber auch nur eine weitere Steigerung von irreparablen Vorurteilen, Dogmen oder unsinnigen gesellschaftlichen Zeremonien.

Bei bestimmten Erkrankungen, bei denen es unklar ist, ob mehr die Psyche betroffen ist oder ob doch nur unentdeckte körperliche Fehlfunktionen vorliegen, kann es sogar sehr nützlich sein, sich klar zu machen und es zu akzeptieren, warum manche Menschen absolut nicht von ihrem Standpunkt abweichen wollen.

Dinge, die man nicht ändern kann, sollte man sich nicht zum Problem machen. Ebenso sollte man sich bewußt machen, daß Probleme anderer eben nicht die eigenen Probleme sind, sondern nur die der anderen.

So manch einer hat auch das heftige Problem, daß er mit seinen Äußerungen überhaupt nicht das meint, was sie scheinbar ausdrücken, sondern etwas ganz anderes, bei dem er es aber nicht wagt, es auszuprechen, weil er selbst ganz genau weiß, daß dies völlig daneben wäre.

Abschließend halte ich es für sinnvoll, nicht jede Krankheit als Krankheit anzusehen, sondern als eine Besonderheit, die es erfordert, manches etwas anders zu machen als der Rest der Welt. In vielen Fällen entpuppt sich dann trotz arger Gesundheitsprobleme, daß genau daraus die Chance erwächst, etwas Besonderes zu leisten, zu dem kein anderer fähig ist.

Es gibt nichts Gutes, das nicht gleichzeitig an anderer Stelle grottenschlecht ist, und es gibt nichts Schlechtes, daß nicht gleichzeitig an anderer Stelle auch sehr gut ist. Auch hier wirkt das Gesetz vom Ausgleich der Kräfte.

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Ich nehme an da du mit 18 ausgezogen bist, gab es gewisse Gründe dafür. Ggg. Vielleicht sogar Familiäre kleine Streitigkeiten oder ähnliches oder wegen dem Job?

Hattet ihr ein gutes Verhältnis vor der Erkrankung?

Es kann auch gut sein das deine Eltern überfordert sind mit der Situation und nicht genau wissen was sie machen sollen.
Das kommt vorallem bei Krankheiten die nicht genau definiert sind oft vor, denn die Diagnose Krebs, MS oder Diabetes melitus sind einfacher aufzunehmen bzw. Verständlicher als jetzt Bspw. Folgendes Bakterium löst folgende Symptome aus. Aber bei dir ist die Krankheit ziemlich definiert seit der letzten Zeit, zumindest hab ich das so verstanden.

Es wäre hilfreich deine Eltern direkt darauf anzusprechen, vielleicht sehen sie die Situation aus einer anderen Perspektive.

Wenn das nicht hilft, gibt es auch die Möglichkeit, dass dein Arzt mit deiner Familie Kontakt aufnimmt und alles genau erklärt aber nur wenn du magst.

Eine andere Möglichkeit wäre auch eine Familienteraphie jedoch weiß ich nicht ob das in deinen aktuellen Zustand möglich ist.

Rede auch mit Freunden und Verwandten über die Situation. Es kann auch der Arzt begleiten oder ein Psychologe Beim Wort psychologe bitte nicht abschalten, du bist nicht bekloppt :)

Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und viel Gesundheit!

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das ist leider häufig bei solchen Erkrankungen so, man sieht nichts. Hast du dir ein Bein oder Arm gebrochen, gibt es Gips etc. und du wirst bemitleidet. Sieht man nichts, heisst es, stell dich nicht so an. Hilfe wirst du von deinen Eltern nicht bekommen, tut mir leid, dafür hast du einen Freund auf den du dich verlassen kannst.

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Kommentar von mumsum
04.09.2016, 17:53

Mit dem man sieht nix hast du recht... Man sieht wirklich nicht... 😞 hmmm aber ich verstehe nur nicht warum sie mir nicht glauben sie schon gesagt hab ja n arzt der das bestätigt.. Was kann man denn da nicht glauben

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nennt man das hypochonder oder psychosomatische krankheiten? wenn es gründe gibt, wirds auch eine behandlung geben bei deiner krankheit. die hat dann sicher auch einen namen und den auslöser dessen kann man aus dem weg gehen. ist es psychisch, gibts dafür medis und therapie. wenn du also alles fallen lässt, dann ist es logisch, dass die leute irgendwann die geduld verlieren. keiner will dich am laufenden band bedauern. wenn du also was hast, dann lebe damit und leb weiter.

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Kommentar von mumsum
04.09.2016, 19:15

Ich lasse nichts fallen und und es ist auch nicht psychosomatisch und ich bin auch kein hypochonder... Wenn du lesen könntest  wüsstest du das ich bei ARZT in BEHANDLUNG bin und das die Bluttests beweisen das ICH KRANK BIN.... Nur mal so nebenbei

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Kommentar von Mirarmor
04.09.2016, 19:28

Das ist eine furchtbar ignorante und verletzende Antwort.

Wenn du mal eine seltene oder chronische Krankheit bekommst, dann wirst du mal sehen, wie hilflos unsere Ärzte oft sind.

Es ist schwer und manchmal schlicht nicht möglich, bestimmte Krankheiten eindeutig nachzuweisen und zu behandeln. Und nein, man kann auch nicht alles behandeln, was einen Namen hat.

Es gibt Menschen, die unverschuldet körperlich krank sind und ein Leben lang darunter leiden.

Aber es ist immer einfach, Leute als hypochondrisch oder psycho abzustempeln.

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