Frage von fabi20235, 38

Können Obdachlose zum Hausarzt?

Wenn Obdachlose z.b. bei sich festellen dass sie eine Krankheit bei ihnen bildet, z.b. Asthma oder z.b. orthopädische fehlstellungen, halsnasenohrenentzüdung, darmbeschwerden (solche übliche sachen eben) , was machen die dann? Können die zum HNO bzw. Hausarzt gehen? krankenhaus darf ja jeder, aber da gehts ja um akute sachen, und nicht solche sachen die sich jahrelang entwickeln können biss sie zum tod führen können oder den körper sehr schädigen

Antwort
von MinnieMimi, 19

Wenn sie nicht versichert sind, dann nicht.
Früher war das mal so, dass die Ärzte einen Eid geschworen hatten, dass sie alle hilfebedürftigen auch behandeln. Aber mittlerweile ist das nicht mehr so.
Und wenn sie ihn noch schwören, halten sich nicht alle daran.

Ich kenne Jemanden,der Obdachlos war und nachdem er (ausversehen, beim Feuer spucken) Lampenöl geschluckt und nur noch gelbe Gülle gekotzt hatte, nicht mehr stehen konnte und mit hohen Fieber von seinen Freunden gestützt zum Arzt geschleppt wurde und wieder weggeschickt wurde, da er keine Krankenversicherungskarte dabei hatte (er war sogar versichert, aber eben nicht nachweisbar). 

Aber manchmal hilft die Karitas weiter und versorgt Obdachlose mit Schleppe etc umsonst.
Im Notfall gibt es dann die Möglichkeit, ins Krankenhaus zu fahren.

Antwort
von andreasolar, 9

In Mainz sieht da so aus:

http://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/mainzer-modell-der-obdachlosenmedi...

Antwort
von derhandkuss, 15

Solange sie in der Krankenversicherung sind, können sie durchaus dort hin gehen. Besteht keine Krankenversicherung, stellt der Arzt eine Rechnung aus.

Antwort
von SicSadLiLWorld, 16

ohne krankenversicherung bekommst du beim arzt notfallhilfe soweit ich weiß... was genau rein fällt weiß ich leider nicht.

es werden nur akute sachen behandelt und es gibt keinen stationären aufenthalt

Antwort
von groygroy, 20

Die gehen zur Klinik, wo sie die Grundversorgung bekommen

Kommentar von fabi20235 ,

aber klinik wegen nasenhöhenentzündung? und was ist mit solchen sachen wie verdacht auf karies... nahrungsunverträglichkeiten usw , das machen doch ärzte und nicht krankhausklinik

Kommentar von groygroy ,

Für solche Behandlungen brauchen sie Krankenkasse da es nicht zur Grundversorgung gehört

Antwort
von Kasper197, 19

Wenn sie Krankenversichert sind dann ja, wenn nicht dann müssen die glaub ich von hand aus bezahlen und ich glaube das würde keiner von ihnen machen.

Antwort
von beautygirly1, 22

Denke schon

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