Frage von denny1007, 105

Können mir Kosten für einen gescheiterten Erwerb einer Eigentumswohnung auferlegt werden?

Ich hatte vor eine Eigentumswohnung zu erwerben.

Hierbei wollte die zu finanzierende Bank eine Teilungserklärung haben. Die Eigentümerin musste diese separat nachfordern und bezahlte dafür ca. 350,00 €.

Bei der Finanzierungsanfrage bei der Bank habe ich dann eine Ablehnung erhalten.

Nun ist die Eigentümerin sauer, weil ihr die Kosten für die Teilungserklärung entstanden sind. Diese will Sie jetzt über ihren Anwalt von mir zurück.

Was denkt ihr darüber?

Antwort
von Interesierter, 56

Zunächst mal gilt auch hier der Grundsatz: Wer an schafft, bezahlt.

Um dir diese Kosten aufzuerlegen, müsste es eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Verkäuferin und dir geben. Ob dies der Fall ist, wissen wir nicht. Diese Frage müsstest du aber selbst beantworten können.

Antwort
von schleudermaxe, 28

Das verstehe ich nicht. Die TE hat jeder ET kostenfrei in seiner Akte und eine Kopie von rd. 100 Seiten kosten bei uns 5 EUR in die Kaffeekasse. Zudem möchte das Geldinstitut nur einsehen und dies kostet sogar gar nichts, so jedenfalls in allen Fällen hier bei uns.

Antwort
von chriskmuc, 61

Nein - die können Dir nicht auferlegt werden.  Jeder der sich ein bisschen damit auskennt, kauft keine Wohnung ohne vorab die Teilungserklärung in Händen zu haben. Beim nächsten Kaufinteressenten braucht die Eigentümerin die TE ja sowieso auch wieder.

Daher gehört es zur Pflicht des Verkäufers die Teilungserklärung auszuhändigen. Jeder Eigentümer sollte die Teilungserklärung sowieso haben. Wenn er diese verschlampt hat, dann ist er selber schuld.

Es gibt wohl keinen Makler, der eine Wohnung im Auftrag eines Eigentümers verkaufen möchte, wenn der Eigentümer keine Teilungserklärung liefert.

Das kannst Du gelassen abwarten.

Kommentar von ollikanns ,

Da war ja auch kein Makler am Werk. Die Eigentümerin handelte in eigenem Namen.

Kommentar von chriskmuc ,

spielt keine Rolle. Wollte damit nur unterstreichen, dass die zur Verfügungstellung der TE zur grundsätzlichen Aufgabe eines Verkäufers gehört.

Kommentar von ollikanns ,

Die Teilungserklärung wird beim Grundbuchamt aufbewahrt. Sie ist Voraussetzung für den Grundbucheintrag. Den Grundbucheintrag nimmt jeweils der Käufer vor. Deine Aussage ist also falsch. Die Eigentümerin ist nicht verpflichtet doppelt zu zahlen. Sie muss dann irgendwann beim eigenen Kauf der Wohnung diese Erklärung bereits bezahlt haben. Und jedes mal muss der neue Käufer die neue Teilungserklärung für den neuen Grundbucheintrag zahlen.

Das einzige, das an der Geschichte nicht zusammenpasst, ist die Tatsache, dass die Bank bereits solch eine Erklärung haben wollte, obwohl noch gar nicht klar war, dass eine Finanzierung überhaupt zustande kommt.

Kommentar von schleudermaxe ,

Oh ein Kenner?

Da kann aber etwas nicht stimmen. In allen unseren WEG hat der Eigentümer eine Ausfertigung der Vereinbarungen mit der Gründung der WEG bzw. beim Kauf bekommen. Natürlich kann er verzichten. Nur, wie will er wissen, was ihm gehört und was er darf und was er nicht darf. Jedes mal zum Grundbuch laufen und reinschauen?

Antwort
von larry2010, 55

du wolltest kaufen und somit musst die 350 euro bezahlen. auch wenn die bank diese erklärung haben wollte und nicht du.

das sind investionen mit denen man als käufer rechnen muss. genauso wie die ksoten für den notar zu zahlen, auch wenn de rverkäufer beim notar dann sagt, ich möchte nicht verkaufen.

es sei denn, es wurde anders vereinbart und das wurde es nicht

Kommentar von chriskmuc ,

wer anschaft der zahlt. Die TE hat die Eigentümerin angeschafft, also zahlt Sie. Ist ja schon auch komisch, wie man auf die Idee kommen könnte, eine Wohnung ohne Teilungserklärung zu verkaufen und dann womöglich jedem potentiellen Käufer die Kosten noch aufdrücken zu wollen. Der Besitz der TE gehört zur Basisausstattung eines jeden Eigentümers. Sollte auch für Eigentümerinnen gelten!

Kommentar von ollikanns ,

Wie ist die Wohnungseigentümerin dann ohne Teilungserklärung an die Wohnung gekommen? Offensichtlich ist sie dann doch nicht für jeden Kauf erforderlich.

Kommentar von ollikanns ,

Die Teilungserklärung wird beim Grundbuchamt aufbewahrt. Sie ist Voraussetzung für den Grundbucheintrag. Den Grundbucheintrag nimmt jeweils der Käufer vor. Deine Aussage ist also falsch. Die Eigentümerin ist nicht verpflichtet doppelt zu zahlen. Sie muss dann irgendwann beim eigenen Kauf der Wohnung diese Erklärung bereits bezahlt haben. Und jedes mal muss der neue Käufer die neue Teilungserklärung für den neuen Grundbucheintrag zahlen.

Das einzige, das an der Geschichte nicht zusammenpasst, ist die Tatsache, dass die Bank bereits solch eine Erklärung haben wollte, obwohl noch gar nicht klar war, dass eine Finanzierung überhaupt zustande kommt.

Kommentar von schleudermaxe ,

Der Verkäufer, nicht der Käufer, bringt die TE zum Grundbuch, wetten?

Kommentar von DietmarBakel ,

Hast Du schon einmal ein Auto gekauft ? 

Antwort
von tapri, 26

die Teilungserklärung ist mit das wichtigste Papier das man zum Erwerb einer Immobilie benötigt. Also  ist es die Sache des Verkäufers diese bereitzustellen. Sie benötigt sie auch für den nächsten Interessenten also keinen Anspruch an dich.

Antwort
von ollikanns, 51

Da diese Erklärung für dich und in deinem Auftrag angefertigt wurde, musst du sie auch bezahlen.

Kommentar von denny1007 ,

Ich habe dafür nichts unterschrieben!

Kommentar von Bitterkraut ,

Das war auch nicht nötig. Du unterschreibst ja auch nix, wenn du den Pizzaservice anrufst.

Kommentar von larry2010 ,

das interessiert nicht.

Kommentar von chriskmuc ,

die 350 EUR hast Du nicht zu bezahlen.

Antwort
von TheMegaa, 55

Such dir Anwalt und leg Einspruch ein. Das gibt dir erstmal Zeit.

Kommentar von Bitterkraut ,

Und wird dann noch teuerer. Sehr praktisch.

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