Frage von PolizeiGeplagta, 75

Können mich die opfer einer anzeige nachträglich noch verklagen?

meinen rechtsanwalt konnte ich heute nicht fragen da mir die frage erst nach dem gespräch eingefallen ist und zwar ist die strafe 8 monate auf bewährung und 2000€ geldstrafe ( wegen beleidigung ) mein anwalt hat gesagt das es eine viel zu harte strafe ist und wenn jemand eine körperverletzung begeht bekommt er weniger.

Wenn der rechtsanwalt jetzt den strafbefehl annimmt ist das ja ein geständnis können mich die opfer dann noch nachträglich verklagen? der rechtsanwalt hat auch gesagt das der richter so oder so mir nicht glauben wird weil die aussagen der opfer zählen mehr und wenn wir aufstehen und dagegen vorgehen wird es dem richter nicht gefallen aber ich will auch nicht unschuldig lebenslang geldbeträge an die 5 personen bezahlen. der anwalt hat noch mehr erzählt aber das alles jetzt zu schreiben wäre zu lang was soll ich tun?

Antwort
von Ronox, 36

Die Geschädigten können dich völlig unabhängig davon verklagen, denn es geht hierbei nur um das Strafverfahren. Die Geltendmachung zivilrechtlicher Ansprüche steht den Geschädigten jederzeit offen.

Antwort
von Gundi96, 33

Solange es keine "anderen" Beweise  gibt steht es aussage gegen aussage. Der Richter weis doch gar nicht was am tattag passiert ist.
Das Wort der "Opfern" darf nicht mehr zählen!
Das sollte dein Rechtsanwalt wissen

Falls ich falsch liegen sollte korrigiert mich.

Kommentar von PolizeiGeplagta ,

Danke für die antwort. er hat gesagt man kann hoch pokern aber das alles kann auch schief gehen und ich glaube er glaubt mir nicht so recht das ich nix getan habe. er hat gesagt das viele indizien gegen mich sprechen und das wäre zwar kein beweis aber der richter würde trotzdem mir nicht glauben weil ich mal mit 1 oder 2 von den opfern geschrieben habe aber normal und keine beleidigung deswegen weiß ein opfer auch woher ich komme. und das wäre für den richter grund genug das er mir dann nicht mehr glaubt. er hat auch gesagt das die strafe nicht höher ausfallen wird aber unser ziel wäre die geringste strafe auszuhandeln auch wenn man unschuldig ist. Das ist wirklich sehr ungerecht wenn ich dann noch extra geld zahlen muss zu den 2000€, monatlich an die opfer

Kommentar von alarm67 ,

Na ja, er schreibt DIE OPFER! Das sind dann ja mind. 2 oder mehr! Also an Zeugen sollte es also nicht mangeln!

Kommentar von Gundi96 ,

Aber es ist eine Gruppe also keine zufälligen zeugen. Die hätten was absprechen können.
Ich kenn weder die Indizien noch wie genau die Tat abgelaufen ist. Ich bin kein Anwalt aber ich an deiner Stelle würde einen besseren Anwalt einschalten.

Antwort
von RuedigerKaarst, 26

Hallo,

2000 € Strafe für eine Beleidigung ist eher normal.

http://facto24.de/2010/05/20/schimpfworterliste-beleidigungen-konnen-teuer-sein-...

Die Bewährungsstrafe wird wohl sein, weil Du anscheinend schon mal wegen sowas in Erscheinung getreten bist.

https://www.gutefrage.net/frage/soll-ich-meinem-anwalt-die-wahrheit-sagen-das-ic...

Du könntest natürlich den Gang vors Gericht wagen, aber eine Strafe hast Du dennoch zu erwarten.

Die Opfer könnten auf privatrechtlichen Weg Schmerzensgeld fordern.

Kommentar von PolizeiGeplagta ,

das hab ich aber nicht geschrieben das war eine andere sache

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Aber ist wohl Aktenkundig.

Als Wiederholungstäter wird es mehr. 

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