Können Medikamente psychische Erkrankungen HEILEN?

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10 Antworten

Medikamente behandeln die Symptome - nur durch Behandlung einer Ursache kann eine Heilung erfolgen. Hinter psychischen Erkrankungen steckt immer eine gestörte Biochemie im Gehirn - und diese wird durch entsprechende Nährstoffe gesteuert. Dazu kannst Du auch hier in meine Antwort schauen.

https://www.gutefrage.net/frage/was-kann-ich-tun-damit-es-aufhoert?foundIn=answer-listing#answer-132711769

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Heilen tun Psychopharmaka defintiv nicht. Denn um einen Besserung der Lebensumstände zu erzielen ist es unerlässlich im fachmännischen Rahmen die Ursachen der Probleme ausfindig zu machen, zu bearbeiten und beheben. Bei psychischen Erkrankungen kann generell NIE von Heilung gesprochen werden sondern davon, Symptome im besten Fall so weit abzuschwächen mit entsprechenden Bewältigungsmechanismen, dass ein weitestgehend symptomfreies Leben möglich ist. Im übrigen halte ich die Antwort von Mikey86 für Unsinn. Teilweise zusammenkopiert und der Rest wird mit Unwissen aufgefüllt. Psychiatrische Erkrankungen müssen nicht zwingend von einem Therapeuten unterstützt werden sondern werden von Psychotherapeuten dann unterstützt wenn sich der Klient freiwillig in Therapie begibt, was dann der Fall ist wenn der Leidensdruck entsprechend groß ist. Für die medikamentöse Unterstützung sind Fachärzte zuständig die nach einer gründlichen Anamnese abwägen ob Psychopharmaka sinnvoll sind und was verantwortet werden kann. Auch muss differenziert werden ob man von Antidepressiva spricht, Neuroleptika, Benzodiazepinen oä. die alle eine andere Wirkweise haben. Es ist nicht selten der Fall, dass Nebenwirkungen auftreten die von Fall zu Fall auch in Kauf genommen werden wenn die Vorteile überwiegen.

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Wirklich HEILEN kann man psychische Krankheiten nie. 

Ist wie Herpes.  Hast dus einmal hast dus immer, nur wann es ausbricht weis man nicht. 

Aber Psychopharmaka helfen den betroffenen zumindest (meistens -wenn gut eingestellt) besser/gut in der Gesellschaft klar zu kommen.

nicht immer sind aber welche hilfreich.

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Hallihallo

SSRI (Selective Serotonin Reuptake inhibitor) ein antidepressivum welches am serotonin-transporter seine wirkung entfaltet... unterstützen als beigabe bei psychologischen erkrankungen welche aber zwingend immer durch einen therapeuten unterstützt und niemals als haupttherapie eingesetzt erden darf.!!

Anbei wird meist ein zweitpräparat aus der Gruppe der (NaSSA) antidepresivas eingesetzt.

Eine Depression, burnout, schizophrenie, psychose kann man mithilfe der medikamente und der betreuung soweit absenken, das die meisten betroffenen ein nahezu normales leben führen können. Eine komplette heilung ist leider nicht zu 100% machbar. Es kann nach der sogenannten Latenzphase selbst nach jahrzehnten zu rückfällen kommen.

Das vorurteil der sogenannten "zombies" ist völliger blödsinn.. eine richtig eingestellte Medikation lässt den menschen nicht als gedankenlos und wie ferngesteuert umherlaufen..

Alles liebe

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Hallo!

Die Frage ist etwas schwierig zu beantworten, weil zunächst definiert werden muss, was Heilung bei einer psychischen Erkrankung sein soll.

Sofern es um die stabile Freiheit von Symptomen geht, kommt es weiterhin auf die Erkrankung an.

Bei depressiven Störungen z.B. ist was die o.g. Effekte angeht eine Behandlung mit Antidepressiva während der akuten Krankheitsphase etwa  gleich gut wie eine Psychotherapie (diese ist leicht bei Langzeiteffekten überlegen), beide Behandlungen sind deutlich besser als keine Behandlung zu erhalten.

Bei anderen Erkrankungen bleiben nur Medikamente, insbes. biopolare Störungen, um die Symptomfreiheit aufrecht zu erhalten, die Medikamente müsse da i.d.R. lebenslang genommen werden, eine Heilung ist bei einzelnen schweren psychischen Erkrankungen (eben zB bipolare St) nicht möglich, aber mit Medikation ist ein erfülltes, weitgehend symptomfreies Leben idR möglich.

VG

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Medikamente sorgen nur dafür, das man mit gewissen Symptomen leben kann. Sie verschleiern das Symptom , heilen es aber nicht.

Psychiche Krankheiten entstehen im Geist und haben, sehr einfach ausgedrückt, mit den Denkweisen der Person zu tun.

Mittlerweile weiß man ja das Körper und Geist eine Einheit bildet und dementsprechend können psychische Krankheiten auch auf den Körper übergehen.

Den Weg aus diesen Krankheiten muss jeder selbst bestreiten und zwar im Kopf. Therapeuten darf man in diesem Sinne als Wegweiser ansehen und die Medikamente eben als Unterstützung bzw. Vorbereitung um in der Lage zu sein diesen Weg gehen zu können.

Wie einfach bzw. schwer es wird ist natürlich immer abhängig von der Tiefe der psychischen Krankheit.

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Gegenwärtig gibt es tatsächlich sehr wenige Medikamente die Heilen,die meisten verzögern nur den Krankheitsverlauf mit Negativen Folgen

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Nein. Sobald man sie nicht mehr nimmt, kehrt die Symptomatik zurück, sofern sie nicht zusätzlich durch Psychotherapie behandelt wird.

Psychotherapie kann nachweislich Veränderungen im Gehirn bewirken und somit 'heilen'.

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Medikamente können bei psychischen Störungen unterstützend sein, da sie die Symptome unterdrücken. Aber wie gesagt, werden nur die Symptome temporär unterdrückt, aber das bekämpft die Störung an sich nicht.

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Heikles Thema. Medikamente sind nicht unbedingt schlecht, aber sie sind auch nicht unbedingt gut. Sie können helfen, ja. Zuviel Medis können einen jedoch "zu Gemüse" machen. Gemüse denkt nicht..

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